Ich würde nie wieder eine Hündin zu meinem Rüden dazuhaben wollen... ![]()
Beiträge von Sleipnir
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Das schütteln trainieren? als Kommando trainieren, sodass er vielleicht weiß das es sich aufs schütteln bezieht, und dann Abbruchkommando.
Sowas in der Art hat mir heute schon ne Bekannte vorgeschlagen...
Da sollte ich vielleicht echt mal genauer drüber nachdenken... -
Meine Frage könnte man ganz platt formulieren:
Wie gewöhne ich einem Hund das Schütteln ab?
Aber ich hol mal etwas weiter aus:
Es geht um einen Gassihund von mir, Labrador-Rüde, 5 Jahre alt. Er hat ziemlich starke Futtermittelallergien, die durch eine angepasste Fütterung aber gut im Griff sind. Der Hund hat wieder ein dichtes Haarkleid, kaum gerötete Stellen und schüttel, beißt und krazt sich nicht viel mehr als meine Húnde.
Außer in einer Situation:
Bei positivem Stress, in freudiger Erwartung auf Spaziergänge etc. fängt er an sich zu schütteln...und zwar richtig! Nu könnte man sagen ist halt ne kleine Macke und ein bisschen schütteln bei Freude ist ja nicht so schlimm...aber leider schüttelt er sich dabei regelmäßig die Ohren blutig...und das sind dann keine kleinen Macken, sondern großflächige, offene Wunden...dauert natürlich wochenlang bis das verhelit, bereitet dem Hund Schmerzen, lässt Juckreiz entstehen und führt zu noch mehr Schütteln!
Nun versuchen wir dem HUnd das Schütteln abzugewöhnen. Ist allerdings gar nicht einfach, da meiner Meinung nach die große Gefahr einer Fehlverknüpfung besteht und der Hund unsere Einwirkung nicht mit dem Schütteln, sondern mit dem Sich-Freuen verbindet.
Bisher sind wir so vorgegangen, dass er, wenn ich ihn aus dem Büro hole an der Leine ist... fährt er hoch und schüttelt sich muss er in seinen Korb. Hat er sich beruhigt und lässt das Schütteln kann er aus dem Korb raus. Bin ich dann aus dem Büro draußen sind die ersten Minuten noch ziemlich riskant...fängt er an zu schütteln bleib ich einfach stehen und ignoriere ihn, ist er ruhig gibts ein Leckerchen und wir gehen weiter.
Ist also ein absolutes Stop-and-Go...und das Schlimme:
Ich hab das Gefühl er verknüpfts nicht mit dem Schütteln!
Wir machen das jetzt schon seit vielen Wochen so, aber er lässt es einfach nicht...nichtmal kleine Ansätze, dass es weniger wird sind zu verzeichnen... :/
Und ich bin ja nun wahrlich kein Wattebäuschen-Werfer, aber in der Situation ist es mir echt zu heikel deutlicher und massiver auf den Hund einzuwirken...eben weil es ja immer Begrüßungs- und Freudessituationen sind in denen das auftritt!
Ich bin da gerade mit meinem Latein ziemlich am Ende!
Ach ja...sowohl TA als THP sagen, dass der Hund eigentlich "juckreizfrei" sein müsste und das eindeutig ne psychische Macke ist... -
Ja...in einem ganz kleinen, überschaubaren Rahmen...neben meiner Haupttätigkeit als Sozialpädagoge...

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Idee ausarbeiten, Gewerbe anmelden, machen... und schauen, wo es einen hinführt
Solange man das erstmal in nem kleinen Rahmen aufbaut...nebenberuflich!!!...mit überschaubaren Investitionen...seh ich das auch so.
Sich aber ohne Erfahrungen, ohne erste Stammkunden im Hundebereich komplett selbstständig zu machen finde ich völlig naiv und utopisch! Das kann gar nicht funktionieren!
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Aber gehört es nicht ein Stück weit zum Erwachsenwerden des Hundes dazu Grenzen auszutesten und Kräfte zu messen?
Ist es da wirklich sinnvoll das IMMER im Ansatz zu unterbinden? Fehlen dem Hund dann nicht wichtige Erfahrungen?Damit meine ich natürlich NICHT einen Jungrüden grenzenlos durch die Gegend prollen zu lassen und jeden schwächeren HUnd gnadenlos unterzubuttern!
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Ach...ist schwierig...
Die ganzen Informationen...woher hast du die denn? Vom neuen Besitzer selbst oder kommen die über Dritte?
Ich würd wohl versuchen nochmal ein freundliches, sachliches aber auch eindringliches Gespräch mit den neuen Besitzern zu führen! Und dann kannst du eigentlich nur hoffen, dass sie den Umgang nochmal überdenken! Das was du da aufgelistet hast liest sich zwar nicht so sonderlich toll, aber meiner Meinung nach ist da nichts dabei, was die Herausnahme aus dieser Familie (oder irgendeine andere "Einmischung") rechtfertigen würde...Eine Sache ist mir nicht ganz klar:
Wenn der Hund doch hauptsächlich wegen Artgenossen-Problemen abgegeben wurde, warum wurde er dann an einen Platz mit anderen Hunden vermittelt? -
Zitat
Habt ihr keine Angst, dass der Hund nicht kommt, ist das schon einmal vorgekommen ?
Nein...Angst hab ich nicht...einfach weil ich weiß, dass das sowieso mal passiert. Wir Menschen sind keine Maschinen und machen Fehler...Hunde ebenso...
Klar versuche ich durch einen guten Grundgehorsam und durch vorausschauendes Spazierengehen das Risiko, dass Hundi sich selbstständig macht zu minimieren...aber irgendwann kommt der Tag, da biste im entscheidenden Moment doch abgelenkt und Hundi flitzt davon!
Das passiert halt einfach und wer dieses Risiko wirklich auf Null setzen will, der darf seinen Hund echt nicht ohne Leine laufen lassen(...ob das für den Hund allerdings erstrebenswert ist, ist noch ne ganz andere Frage... :/Zitat
Wie handhabt ihr das mit dem Jagdtrieb (falls vorhanden )?
Meine Hunde haben (bzw. hatten) alle Jagdtrieb! Wie geh ich damit um...
Ich mach mir erstmal klar, dass man Jagdtrieb nicht wegerziehen kann, sondern ihn höchstens kontrollierbar machen kann.
Das Training läuft dann über drei Komponenten:
1.)wirklich, wirklich intensives Grundgehorsamtraining, auch unter Ablenkung. Wer seinen Hund schon in anderen "Extremsituationen" nicht sicher führen kann, der braucht gar nicht hoffen, dass der HUnd hinterm Hasen hört!
2.) vorausschauendes Spazierengehen. Ich scanne IMMER die Umgebung ab, weiß ungefähr wann und wo Wild auftauchen könnte und seh das oftmals VOR den Hunden...und dann haste noch ungefähr 0,5 Sekunden Zeit zu reagieren...:-)
3.) alternative Auslastung des Jagdtriebs z.b. durch Dummytraining, Fährtenspiele, Mantrailing etc. -
Also ich finds auf dem Darß nicht wirklich teuer...

Ich würd da immer wieder hinfahren...der Urwald...der Weststrand...die kleinen unbefestigten Sandwege (und -Straßen) in den Orten, die reetgedeckten Häuser...ich finds da einfach wunderschön!
Wir waren in Prerow...würd ich jederzeit wieder hinfahren!
Mit Hunden fand ich es auch absolut in Ordnung:
Leinenpflicht am Strand wird nicht all zu eng gesehen...ganz besonders toll ist es am Weststrand spazieren zu gehen...da kannste 20 Kilometer am Stück mit dem HUnd durch den tollsten Sand toben.
Allerdings liegt sehr viel Land im Nationalpark "Vorpommersche Boddenlandschaft"...da musst du mit Leinenpflicht etwas vorsichtig sein...insbesondere in der Kernzone. -
Das hatten wir schonmal...du siehst...ich bin immer noch nicht überzeugt...
