Ich meine die Frage nicht böse, sondern ganz ernst:
Kannst du deinem Hund irgendwelche Grenzen aufzeigen? Ihn in irgendwelchen, für ihn aufregenden, Situationen zur Ruhe bringen?
Alles was du in deinem Anfangsposting beschrieben hast deutet für mich eigentlich in die Richtung, dass du da einen gerade erwachsen werdenden Schnösel an der Leine hast, der dich nicht ernst nimmt, sich von dir nichts sagen lässt und einfach sein Ding durchzieht!
Ich würde als erstes dem Hund mal glasklar machen, dass er sich auf der allerletzten Position befindet.
Der hätte bei mir erstmal gar keine Privilegien und Freiheiten mehr und müsste sich alles durch gutes Benehmen erarbeiten.
Zusätzlich würde ich nochmal ganz neu (und diesmal wirklich konsequent!!!) das Kommando NEIN trainieren! Nein heißt für meine Hunde: Brich die Handlung, die du gerade tust, egal was es ist, SOFORT ab!
Und ein gut konditoniertes NEIN ist doch wirklich fast universell einsetzbar. Damit halte ich den Hund vom Leineziehen ab, damit hol ich den Hund runter, wenn er bei Besuch rumflippt, damit unterbinde ich Pöbeleien an der Leine etc.
Und das wichtigste...aber mit Sicherheit auch das schwierigste:
Arbeite an deiner inneren Einstellung. Du bist Chef, du sagst wo es langgeht. Du bist absolut gelassen und souverän. Du erwartest einfach, dass Situationen so laufen wie DU dir das vorstellst...
Wenn man das erstmal verinnerlicht hat lösen sich zwar nicht alle Probleme in Wohlgefallen auf, aber man hat eine ganz andere Basis mit dem Hund...man kann viel klarer kommunizieren und gibt dem Hund gar nicht mehr die Möglichkeit seinen eigenen Kopf durchzusetzen!