Beiträge von Sleipnir

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    Ich finde das allerweltskumpelige aber gerade toll. Er ist einfach wahnsinnig unkompliziert, sowas suche ich nochmal ohne Jagdtrieb.

    Das wär dann die eierlegende Wollmilchsau...wobei...gibts eigentlich schon...die Bichon-Rassen...aber die sind dir ja zu klein...
    Ach übrigens...hab ich schonmal erzählt, dass Freunde von mir einen Malteser-Mischling haben...Emil...ein super unkomplizierter, zu jedem freundlicher Hund...mit dem haben wir letzten Sommer ne Mehrtagestour gemacht...jeden Tag um die 30 Kilometer...hat der genauso mitgemacht wie meine Großen...und keinerlei Jagdtrieb... ;)

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    welche Rassen würdet ihr empfehlen für Menschen die einen Hund suchen, aber keine konkrete Aufgabe für ihn haben? Wir sind eine aktive Familie, wir brauchen einen agilen Hund, der auch mal mehrere Kilometer täglich schafft, im Alltag aber auch mal mit fünf bis zehn auskommt. Der kompatibel mit Kleinkindern und unkompliziert im Umgang mit anderen Hunden ist. Und der das Haus bewacht

    Wäre eigentlich ideal für irgendeine Rasse aus der Gruppe der Lagerhunde, also sowas wie Rottweiler, Hovawart, eine leichtere Molosser-Rasse, ein Sennenhund etc.
    Ein Spitz oder Eurasier
    Eine Bichon-Rasse(ja...richtig gehalten sind die echt sportlich und aktiv!!!)
    Oder durchaus auch eine Jagdrasse, die aber besser alternativ auszulasten ist als ne Bracke...z.B. ein Retriever oder Spaniel

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    Ich würde nur gern mal so einen jagdgeilen Hund in Natura erleben (muss ja nicht meiner sein), damit ich mir davon einen Begriff machen kann.


    Wenns dich mal nach Nordhessen verschlägt gehen wir mit den Foxhounds mal in der Dämmerung an den Waldrand... :D

    Biomais...ich wünsch dir wirklich das das so bleibt...aber ganz vorstellen kann ich es mir nicht...
    Hattet ihr in den letzten Wochen/Monaten direkte Wildbegegnungen?
    Was macht dein Hund, wenn 10 Meter vor ihm ein Hase hochgeht? Das lässt den doch nicht kalt, oder?

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    Das Problem ist doch nicht dass sich Nichtjäger einen Jagdhund zulegen

    Doch...irgendwie fängt das Problem ja damit an. Denn es ist doch schon wiedersinnig gegen einen Trieb anzuarbeiten, auf den der Hund in seiner gesamten Zuchtgeschichte hin selektiert wurde...und was wäre denn die Alternative...der Jagdhund ohne Jagdtrieb...aber das ist doch dann kein Jagdhund mehr sondern irgendwie ne leere Hülle, völlig seiner Bestimmung beraubt...

    biomais:
    Naja...das liegt halt daran, dass Hunde auf der Jagd einen absoluten Tunnelblick haben...evolutionsbiologisch ist das ja auch stimmig...die gesamte Aufmerksamkeit wird auf die Beute gelenkt, weil von der evtl, das Überleben abhängt. Reize drum herum werden kaum noch wahrgenommen (deswegen ist es ja so schwer zu einem Hund im Jagdmodus überhaupt durchzudringen), das Schmerzempfinden ist wie abgestellt und der Adrenalinspiegel schnellt in der Zeit eines Herzschlags von 0 auf 100.
    Und in dieser Situation springen Hunde durch Stacheldrahtzäune und durch dichtestes Brombeergestrüpp, selbst massive Verletzungen stoppen sie nicht und sie gehen weit, weit über ihre eigentlichen Kräfte hinaus...