Beiträge von Sleipnir

    Ich weiß...der eine Thread ist gerade erst in den Papierkorb gewandert...dabei habe ich doch gerade so eine schöne Antwort geschrieben... :D

    Ich finde...wenn die Moderatoren das nicht so sehen, dann schiebts halt auch in den Papierkorb...das es durchaus nötig und sinnvoll ist kritisch und sachlich (und das war in dem anderen Thread leider von beiden Seiten nicht gegeben!!!) über die "Kampfhund-Problematik" zu diskutieren:

    Zitat

    Die TS hats natürlich vollkommen falsch angefangen...aber eine sachliche und kritische Diskussion zu den Rassen Pitbull und Co. fänd ich schon ganz interessant.
    Aber das scheint unter Hundeleuten nicht zu funktionieren...als guter Hundefreund scheint es politisch unkorrekt zu sein sich kritisch zu diesen Rassen zu äußern...(Tanja ist die einzige, die das hin und wieder tut!)...politisch korrekt sind das ganz friedliche, unoproblematische, freundliche Kuschelhunde!
    Aber das stimmt doch nicht...die Rassegeaschichte lässt sich halt einfach nicht wegdiskutieren und obendrein finde ich das auch gefährlich! Pitbull, Staffordshire und Bullterrier wurden nicht dafür gezüchtet um ihre Gegner in der Pit zu Tode zu kuscheln...bei ihnen wurde innerartliches Aggressionasverhalten bis zum Exzess gefördert, submissive Verhaltensweisen treten stark vergröbert auf und da wo der "normale Haushund" sich mit dem Gegner einen kleinen Staubaufwirbler liefert gehen sich die Pits schon an die Kehle.
    Ihr habt mit einem absolut Recht...daraus lässt sich nur schwerlich eine gesteigerte Gefährlichkeit für Menschen ableiten. Die will ich hier auch gar nichtins Feld führen...für die Nachbarskinder sind sie nicht gefährlicher als der typische Schäferhundmischling...aber vielleicht für die Nachbarshunde... :???:
    Das ist ja hier im allgemeinen ein sehr kritisches Forum...seitenlang wird darüber diskutiert, ob man einen Border Collie ohne Arbeit am Vieh halten sollte oder ob das Reihenhaus mit dem 400qm-Garten die adäquate Unterbringung für einen Kangal ist. Ich frage mich in diesem Thread, ob Hunderassen, denen selbst namenhafte Wissenschaftler (Feddersen-Petersen) eine erhöhte innerartliche Aggression zusprechen, wirklich die richtigen Rassen sind, um sie in einer Umgebung zu halten, in der man ständig auf Fremdhunde trifft und in der es der gewünschte Normalzustand ist, dass Hunde relativ unauffällig mit ihren Artgenossen umgehen.

    Um meinen Thread mal zu relativieren:
    Mit keinem meiner Sätze, auch wenn sie durchaus kritisch sind, unterstütze ich ein staatliches Verbot dieser Rassen!

    Zitat

    Dass ist aber sehr pauschalisiert und trifft keines wegs zu. Es gibt genügend Züchter die gesunde Hunde dieser Rasse züchten und anders herum.

    Ist genauso wie bei den Doggen, ne... ;)
    Ich glaub es ist einfach unmöglich einen 90 cm/50 Kg Hund zu züchten der dann auch noch gesund ist...scheint sich natürlicherweise auszuschließen...

    Von der "Jagdhundgeschichte" halte ich auch nix...aber der TS hat doch ganz klar formuliert, dass er einen aktiven, leicht zu motivierenden Hund mit Beute-(Spiel-)Trieb haben will...jetzt mal ganz ehrlich...ob da der Spitz passt, ich weiß es nicht, dafür kenne ich Spitze zu wenig...aber doch keiner der großen Sennenhunde, abgesehen vom Schutztrieb trifft da doch nicht eine gewünschte Charaktereigenschaft zu...

    Zitat

    wir haben hier eben jemanden, der seine Hunde als Sportgeräte betrachtet, er wird auch nicht belehrbar sein

    Wo lest ihr das denn alle... :schockiert:

    Darf man sich jetzt nicht mehr die passenden Hunde zum Sport halten?
    Ich starte doch auch nicht mit einem Pudel auf einem Hüte-Trial oder mit einem Boxer auf einer Dummyprüfung...will ich nun aber wettbewerbsmäßig hüten oder Dummytraining betreiben hol ich mir nen Koppelgebrauchshund oder nen Retriever aus einer Leistungslinie...nix anderes hat doch Sebastian gemacht, oder???

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    - er sollte sich als Wachhund eignen (großes abgelegenes Grundstück im Wald)

    - Kinderlieber Familienhund (der sch in die Familie integriert) da bald eventuell Nachwuchs ins Haus steht (Kann man nicht so pauschal sagen ich weiß, aber bei manchen Rassen ist es halt einfacher)

    - Sportlicher Hund (Kein Couchpotato) der Hund soll mit Radfahren, mit zum Angeln genommen werden, zum schwimmen ect.

    - Gern kann der Hund einen hohen Spieltrieb besitzen

    - Der Hund sollte sich erziehen lassen. (Kein Aurasier z.B)

    Also eigentlich wollt ihr einen Hund mit einem natürlichen Wach- und Schutztrieb, der eine relativ hohe Motivation zur Mitarbeit mitbringt und recht aktiv ist...da würde ich mich einfach mal unter den Gebrauchsrassen (Airedale-Terrier, Deutscher Schäferhund, Belgischer Schäferhund, Riesenschnauzer, Hovawart, Rottweiler, Dobermann etc.) umgucken...die bringen doch eigentlich genau das mit, was ihr sucht. Evtl. auch ein Australian Shepard...aus der richtigen Linie haben die teilweise ordentlich Schutztrieb und aktiv sind sie sowieso...
    Was ihr mit einem Jagdgebrauchshund (DD) wollt erschließt sich mir nicht so ganz...

    Ich hab jetzt in diesem Thread mal quergelesen. Wo ist eigentlich das Problem? Ich seh es nicht! Sebastian hat mit zwei Hunden angefangen, die aber nicht wirklich das Zeug zum Zughund haben...diese beiden Hunde hat er noch und ich geh jetzt mal davon aus, dass sie nicht im Keller gehalten werden, sondern als ganz normale Familien-/Begleithunde leben. Zusätzlich, um im Sport weiterzukommen, hat er jetzt zwei Hounds, mit denen er Zugtraining macht und evtl. auch Rennen fahren will...
    Das lese ich in diesem Thread...kann mir mal kurz jemand das Problem schildern... :???: