Ok, Tanja..du warst schneller... ![]()
Beiträge von Sleipnir
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Und bei welcher Aggressionsart komm ich mit dem Flooding weiter???
Ich kanns mir echt so gar nicht vorstellen...viel eher, dass der Schuss beim richtigen Hund gewaltig nach hinten losgehen kann und er hinterher aggressiver ist als vorher... -
OK...das Beispiel mit dem Hundeplatz leuchtet ein...aber ansonsten...ein Hund, wie der im Video...der in alltäglichen Situationen gegen Menschen geht...welchen Erfolg hab ich da mit Flooding?
Und wie soll das aussehen? Etwa so wie bei Schlegel?
Erlebt der Hund den Menschen da wirklich als souveräne Führungspersönlichkeit, die immer das letzte Wort hat und berechenbar ist...oder eher als unberechenbares Monster, das den Hund pausenlos quält... -
Zitat
Wenn es aber um die richtig krassen Fälle geht, also die kurz vor der Euthanasie stehenden Tiere, und man dann die Leute fragt, wie man mit solchen Hunden umgeht, landet man doch früher oder später beim Flooding.
Aber warum?
Wie gesagt, ich bin auch der Meinung, dass man in solchen Härtefallen nicht drum herumkommt wirklich massiv auf den Hund einzuwirken...aber wenn der Hund dadurch irgendne Lernerfahrung machen soll, dann muss das doch punktgenau und zeitlich begrenzt geschehen!
Was bringt mir denn dann das "Flooding"...oder ist das in diesem Fall nur der Anglizismus für "Willen brechen"... :/
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daß dir nur ein TA helfen kann, der sich mit Schmerztherapie auskennt.
Nur...wie finde ich den? Die gibt es ja leider nicht wie Sand am Meer... :/
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Keiner ne Idee... :/
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Wer sich die detaillierte Vorgeschichte durchlesen will, der guckt hier:
https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…ighlight=bambamDie Kurzfassung:
Bei einem Hund wurde Knochenkrebs in der linken Vorderpfote diagnostiziert. Eine Zehe wurde amputiert und der Hund im Anschluss in der Tierklinik Hofheim bestrahlt. Mit der Bestrahlung gingen wahnsinnige Nebenwirkungen einher, schlussendlich war sie aber wohl doch erfolgreich...zumindest ist der Hund in der linken Vorderpfote seit dem krebsfrei.
Das ist jetzt genau ein Jahr her!
Das die linke Vorderpfote immer eine Schwachstelle bleiben wird war klar.
Das man mit dem Hund keinen Sport mehr machen kann war auch klar.
Das der Hund allerdings nach einem Jahr immer noch beschissen läuft war gar nicht klar!
Die derzeitige Situation ist folgendermaßen:
-das Gangbild ist IMMER unrund, mit der linken Vorderpfote als Schwachstelle.
-häufig lahmt der Hund links
-manchmal entlastet sie ganz und läuft auf drei Beinen
-dem Hund scheint es unmöglich zu sein auf Asphalt und Schotter zu galoppieren
-sie läuft ganz oft hinter mir...ist also insgesamt ziemlich langsam unterwegs
-sobald ihr nur ein Hund auf die linke Pfote tritt jault sie aufDer Hund hat also definitiv Schmerzen. Wie kann man ihr die nehmen?
Sie kriegt derzeit Metacam...das kann man aber so hoch dosieren wie man will, zeigt keinerlei Auswirkungen auf Gangbild und Empfindlichkeit der Pfote.Die Schmerztherapie in der Veterinärmedizin scheint ja sowieso noch lang nicht soweit zu sein wie in der Humanmedizin und nach Metacam und Rimadyl fällt den meisten Tierärzten nix mehr ein...
Ich hab zwei Fragen:
1.) Habt ihr selbst irgendwelche Erfahrungen, Ideen oder Tipps
2.) Kennt ihr kompetente Tierärzte, die sich mit Schmerztherapie auskennen? -
Dann stell ich mal ne andere provokante These auf...

Hunde brauchten früher nicht so gut erzogen sein wie heute, da ein Großteil von ihnen sowieso im Zwinger, an der Kette oder auf dem Hof gelebt hat und Spaziergänge nur sporadisch oder gar nicht vorkamen.
Hunde, die negativ auffielen, die z.B. gebissen haben, mit denen wurde nicht gearbeitet...nein...die sind in einer Nacht- und Nebel-Aktion verschwunden!
Ich kenne aus meiner Kindheit mehrere solcher Geschichten...auf den Dörfern gabs so viele Leute mit Jagdschein und Waffen...da hat sich in der Dorfkneipe immer jemand gefunden, der das übernommen hat... :/Verherrlicht doch nicht immer die "gute, alte Zeit"! Klar waren früher viele Sachen einfacher und unkomplizierter...ob das aber in jedem Fall BESSER war glaub ich nicht...
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Ich hab bisher die Erfahrung gemacht, dass Welpen so 24-48 Stunden brauchen um einigermaßen "aufzutauen" und ungefähr ne Woche bis 10 Tage bis sie wirklich "angekommen sind"...sich auf den Tagesablauf eingestellt haben, ein Rudel/Familenzugehörigkeitsgefühl entwickelt haben etc.
Wenn ihr viel unterwegs seid ist es verständlich, dass ihr auch euern Hund frühzeitig daran gewöhnen wollt, aber ich kann euch trotzdem nur raten das mit Bedacht zu machen.
Die ersten paar Tage ist der Welpe vollauf damit beschäftigt die Trennung von Mutter/Geschwister zu verarbeiten und sich an euch/euren Tagesablauf zu gewöhnen.
In der ersten Woche würde ich außer kurze (!!!) Spaziergänge noch gar nichts mit dem HUnd machen...und danach wirklich schrittweise...nicht jeden Tag woanders hin und dem HUnd die Zeit geben das Erlebte zu verarbeiten!Gerade als Ersthundehalter neigt man dazu einen Welpen schnell mal zu überfordern (ging mir damals nicht anders!)...also schaltet einfach mal nen Gang zurück...

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Okay, dann mal provokant formuliert: Früher hatten die Hundehalter ihre Hunde besser im Griff als heute! Obwohl sie nicht die Informationsquellen hatten wie heute.
Ich weiß nicht, was du mit "früher" meinst...ich bin ja jetzt noch nicht sooo alt...aber wenn ich an meine Kindheit zurückdenke...nee...besser erzogen waren die Hunde da definitiv nicht! Evtl. sind negative Verhaltensweisen nicht ganz so aufgefallen...es wurde viel mehr toleriert und man hatte nicht wegen jedem Beller das Ordnungsamt vor der Tür stehen...