Beiträge von Sleipnir

    Es müsste doch im Ruhrgebiet nur so wimmeln vor Hundetagesstätten, Gassigängern und privaten Sittern...
    Selbst hier im strukturschwachen Nordhessen findeste die langsam überall (bin ja selbst einer... :p )...
    Dürfte doch eigentlich kein Problem sein...

    Und jetzt mal rein interessehalber:
    Warum hat dir denn da die eine Betreuung abgesagt, weil es "nur" drei Monate sind...das verstehe ich jetzt so gar nicht?
    Alle Hundebetreuungen, die ich so kenne, da kannste deinen Hund sogar für einzelne Tage hinbringen...

    Versteht mich nicht falsch...ich hab meine Hunde nie extrem lange oder extrem oft allein gelassen...aber morgens mal vier Stunden und abends nochmal vier Stunden...oder 6/7 Stunden am Stück...das kam schon regelmäßig vor.
    In den ganzen Studenten/Hunde-Threads hört es sich immer so an, als hätte man mit Hund im Studium keinerlei Freizeit mehr und jede freie Minute würde für den Hund drauf gehen...
    Also bei mir war das nicht so...ich war regelmäßig feiern, hab mich mit Freunden auf nen Kaffee getroffen, bin in die Mensa gegangen etc.
    Ich find das ist alles möglich...ist halt nur mit viel mehr Organisation verbunden als bei nicht-hundehaltenden Studenten!

    Zitat

    Wenn du morgens 4 Stunden weg warst, abends nochmal in den Club/durch die Bars? Auch nicht drin!

    Das ist jetzt aber Ansichtssache!
    Wenn ich morgens vier Stunden weg war, den ganzen Mittag, Nachmittag und frühen Abend da war und die Hunde in der Zeit gut ausgepowert habe...dann bin ich abends durchaus nochmal weggegangen!

    Die Anforderungen passen wie die Faust aufs Auge auf alle Bichon-Rassen, also Malteser, Bologneser, Havaneser, Bolonka zwetna etc.

    Und wenn man das Fell nicht in Ausstellungsqualität haben will und regelmäßig schneidet, dann sind die auch nicht allzu pflegeintensiv!

    Ansonsten noch ein Zwerg- oder Kleinpudel...

    Ich hab studiert und hab mir während des Studiums sogar noch einen Zweithund zugelegt. Bei mir hat das echt gut geklappt!
    Aber es kommt wirklich extrem darauf an WAS du studieren willst und WIE die Finanzierung deines Studiums aussieht!

    Mal zwei Extrembeispiele:

    Du studierst Chemie oder Medizin und musst dir relativ viel deines Lebensunterhalts selbst hinzuverdienen...ich glaub da ist ein Hund unmöglich!

    Du studierst einen pädagogischen Studiengang, bekommst den BaföG-Höchstsatz und verdienst dir sporadisch noch was dazu (so war es nämlich bei mir)...da ist ein Hund nun echt kein Problem!

    Und nochmal ganz konkret:
    Ich bin in einem kleinen nordhessischen Dorf aufgewachsen...absolut ländliche Idylle.
    In den 80er und 90er Jahren haben dort mindestens noch die Hälfte aller Hunde im Zwinger, an der Kette oder freilaufend auf dem Grundstück gelebt OHNE dieses Grundstück regelmäßig zu verlassen!
    Waren sie doch mal draußen haben sie gewildert, andere Hunde angepöbelt, Autounfälle verursacht oder...auch sehr nett...haben am Stachelhalsband ihre Halter am Fahrrad gezogen!
    Wenn man meinte der Hund hätte irgendwas falsch gemacht, dann wurden die auf offener Straße verprügelt...aber richtig!
    Und wenns gar nicht mehr funktionierte...ich schrieb ja schon davon...irgendjemand mit Jagdschein hat das schon erledigt...
    Hunde waren allgegenwärtig...sie gehörten irgendwie dazu...waren aber im Höchstfall Gebrauchsgegenstände, die...wie hier schon oft geschrieben wurde...zu funktionieren hatten.
    Klar gab es auch damals schon geliebte Familenhunde, mit denen regelmäßig spazieren gegangen wurde und die erzogen waren...aber das war definitiv nicht die Mehrheit!
    Geh ich heute in dieses Dorf, dann lebt dort kein einziger Hund mehr dauerhaft an der Kette, Zwinger gibt es zwar noch, aber meist nur als temporäre Unterbringung, viele der Hund sind in die Häuser und Wohnungen gezogen und die Anzahl der Besitzer, die mit ihren Hunden regelmäßig spazierengehen ist sprunghaft gestiegen!
    Ich meine schon, dass sich dort insgesamt die Hundehaltung VERBESSERT hat.
    Und das ist jetzt gerade mal 15/20 Jahre her...ich möchte nicht wissen wie Hunde dort vor 50 oder 100 Jahren gehalten wurden...

    Ich bin niemand, der sofort nach dem Tierarzt schreit, aber bei den Anzeichen würd ich SOFORT(!!!) in die nächste Tierklinik fahren...

    Ständig versuchen Kot abzusetzen und Erbrechen sind eigentlich recht eindeutige Anzeichen für einen Darmverschluss...und das kann im Zweifelsfall echt tödlich enden...