Doch...ich hab mich bei einer (folgenschweren) Entscheidung sehr von der "dogforum-Meinung" beeinflussen lassen, bei der ich heute schon hin und wieder zweifle, ob das so richtig war.
Ich hatte zwei intakte Hunde und es war klar, dass einer von beiden auf Dauer unfruchtbar gemacht werden muss...
Durch die völlig negativen Berichte und Meinungen zu Kastrationen hab ich mich entschlossen den Rüden sterilisieren zu lassen!
Klar...Ziel ist erreicht...die Hunde können sich nicht reproduzieren...aber der Stress während der Stehtage der Hündin ist natürlich immer noch da. Das war mir ja auch vorher klar, jedoch war ich durch die sehr einseitige Berichterstattung hier im Forum davon überzeugt, dass der Stress kleiner ist, als die evtl. negativen Auswirkungen einer Kastration...
Ok...den Rüden hätte ich sowieso nicht kastrieren lassen...aber ob es nicht für die Hunde viel stressfreier wäre wenn ich die Hündin hätte kastrieren lassen...???
Beiträge von Sleipnir
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Die Diagnose ist niederschmetternd und die Kosten sind natürlich auch nicht ohne...aber das Handling eines diabeteskranken Hunden finde ich trotzdem relativ easy.
Ich hab ne Gassihündin mit Diabetes insipidus...die muss auch zweimal am Tag gespritzt werden. Der Hund hat sich daran gewöhnt und lässt sich das völlig problemlos gefallen...du nimmst einfach ne Hautfalte im Nacken und spritzt das Medikament...dauert 5 Sekunden und das könnte echt jeder, dem man das einmal gezeigt hat.
Ich seh also hinsichtlich einer Fremdbetreuung keine Probleme bei einem diabeteskranken Hund. -
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Und die UO kannst du doch auch schön an lockerer Leine machen. Und ablegen tue ich meine Hunde vor einem Geschäft (nur vor'm Bäcker, ich hab Angst sie außer Sicht zu lassen) auch, allerdings mit Leine abgesichert. Sie bewegen sich auch kein Stück. ABER sie sind gesichert wenn mal was passiert
Ja...und das ist ja genau der springende Punkt! Es kann nix passieren, die Hunde sind gesichert...da kann ich mir das ganze Training doch auch sparen...

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Mein Arbeitskollege meinte, seine Hunde würden das nie und nimmer tun, selbst wenn die saftigste LAmmkeule am Tisch stehen würde.
Er hat seinen Hunden einmal "den Arsch aufgerissen" (oton) seither sind sie brav.Keine Ahnung, was dein Kollege da genau gemacht hat, aber so grundsätzlich würde ich damit auch konform gehen...wenn ich meine Hunde beim Essen klauen erwischt habe bin ich auch immer recht massiv vorgegangen...zumindest so, dass der Hund deutlich beeindruckt war...und ich kann heute auch Essen einfach auf unseren niedrigen Wohnzimmertisch abstellen, den Raum verlassen und mir sicher sein, dass die Hunde da NICHT drangehen!
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Das glaub ich, ich hätte wirklich KEINE entspannte Sekunde wenn ich meinen Hund an der Straße frei laufen lassen würde...
Entspannt bin ich dabei auch nicht...eher hochkonzentriert...vielleicht brauch ich den Nervenkitzel...

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Ich gestehe...ich mache das!
Zwar nicht immer, aber immer dann, wenn ich den Kopf frei hab, um mich 100% auf die Hunde zu konzentrieren!
Ich weiß, dass das riskant ist...will ich auch gar nicht beschönigen...Warum mache ich das eigentlich?
Die UO, die ich mit meinen Hunden erarbeitet habe, die will ich auch im Alltag anwenden...ich will mich auf meine Hunde verlassen können und ich finds einfach total faszinierend so eine Einheit mit dem Hund zu bilden, dass er mir ohne Leine im Straßenverkehr "sicher" folgt, ihn ohne Leine an kläffenden Fremdhunden vorbeizuführen, den Hund ohne Leine vor Geschäften ablegen zu können etc.
Ich mache keinen irgendwie gearteten Hundesport in dem ich es zu einer Perfektion bringen könnte und so ist für mich das leinenlose Führen im Straßenverkehr die Königsdisziplin...
Vielleicht total bescheuert...keine Ahnung... -
Was bedeutet BLEIB denn für dich?
Für meine Hunde bedeutet das stehend, sitzend oder liegend (so wie sie halt wollen) an einem Platz zu verharren und zu warten bis ich wiederkomme!
Da meine Hunde durchaus ohne Leine vor irgendwelchen Geschäften warten, vor den Häusern meiner Gassihunde etc. find ich dieses Kommando extrem praktisch und nutze es häufig! -
Ich find das durchaus plausibel...
Und ich setz mich auch gern mal wieder in die Nesseln...
...ich finde, dass das Teletakt in wirklich kompetenten Hundetrainer-Händen erlaubt sein sollte!
Die derzeitige gesetzliche Regelung ist ja sowieso eine Farce...Erwerb erlaubt, Anwendung verboten...
Warum räumt man nicht Personen, die professionell mit Hunden arbeiten, die Möglichkeit ein durch einen Lehrgang und ein Zertifikat (ähnlich wie ein Waffenschein) die Legitimation zu erwerben ein Teletakt zu benutzen?
Fänd ich weit sinniger als die derzeitige Handhabung!
Anwendungsmöglichkeiten seh ich überall da, wo ein Hund ein massives Fehlverhalten zeigt und ich aus der Distanz einwirken muss...und mal ganz ehrlich...lerntheoretisch ist da die Schleppleine ne absolute Krücke! -
Ich glaub es muss gar kein nonverbaler Spaziergang sein...99% aller Hundehalter texten ihre Hunde sowieso viel zu sehr zu...wenn die sich mal auf die wesentlichen Kommandos beschränken würden und diese einmal, höchstens zweimal geben würden wäre die Kommunikation auch viel klarer...

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Das Problem ist wohl, dass der große Ballen, auf dem auch das ganze Gewicht lastet und der sich ja durch die Bestrahlung fast vollständig abgelöst hatte, an einer Stelle nur ganz dünne Haut hat.
Und warum bildet sich da nach einem Jahr immer noch keine Hornhaut?
Irreversibele Gewebeschäden durch die Bestrahlung...