Beiträge von Sleipnir

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    Also ich hoffe das dies nur eine Phase ist, und ich bald wieder meinen Hund habe der mit jedem gerne spielt,

    Entschuldige die harten Worte...aber ich glaub das kannst du dir abschminken!
    Das Ideal des immer freundlichen, spielbereiten Hundes gibts nur beim Labrador... :D
    Normal ist das aber nicht!
    Gerade intakte Rüden sehen in Fremdrüden ab einem gewissen Alter fast immer Konkurrenten...natürlich ist es über Erziehung möglich den Hund so zu lenken, dass er nicht mit jedem Fremdrüden eine kleine Rauferei beginnt...angespannt bleibt die Situation aber allemal.
    Und Spielen tun fast alle erwachsenen Hunde sowieso nur noch mit wirklich gut bekannten Hunden!
    Meine Hunde würden NIE auf die Idee kommen mit einem Fremdhund ein ausgelassenes Spiel zu beginnen...und das finde ich auch normal so.
    Versteh mich nicht falsch...du sollst das natürlich nicht einfach so laufen lassen und dir einen unverträglichen Rüpel heranziehen...über Erziehung lässt sich vieles modifizieren...aber verabschiede dich von dem Gedanken, dass dein erwachsener Rüde sich jemals wieder so benehmen wird wie ein spielverrückter Junghund...er scheint ein ganz normales Maß an innerartlicher Aggression zu entwickeln und das gilt es jetzt in die richtigen Bahnen zulenken...

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    Nun machen es einem viele Jäger noch dazu - trotz relativer Objektivität bei diesem Thema - nicht besonders leicht, ihnen ein Mindestmaß an wohlwollen entgegenzubringen - sei es, weil sie sich in "ihrem" Revier (das aber in Teilen MIR gehört) aufführen, wie die letzten Menschen, weil ihnen ein gesundes Maß an Diplomatie anderen Wald/Reviernutzern gegenüber fehlt, weil sie nicht in der Lage sind, Kirrungen/Winterfütterungen sachlich zu begründen und somit zu Merkwürdigkeiten beitragen, die ihnen und dem, was sie tun (Jagdpächter zu sein ist ja weit mehr, als ab und an eine Wildsau zu schießen) eher schaden als nützen.

    Da scheinen wir ähnliche Erfahrungen gemacht zu haben... ;)

    Ich hab rein gar nichts gegen die Jagd...auch nicht wie sie in Deutschland durchgeführt wird.
    Was aber die gesamte Jägerschaft nach wie vor ins Abseits schießt und nicht unerheblich zu ihrem schlechten Image beiträgt ist der nicht unerhebliche Teil der Jägerschaft, die sich im Wald aufführen als wäre es ihr persönlicher Vorgarten. Die dir ins Gesicht lügen und erzählen es wäre Leinenzwang, obwohl es definitiv keinen gibt...wenn du sie dann darauf hinweist, dann werden die erst richtig pampig! Die Hunde und Katzen schießen, die Besitzer wochenlang verzweifelt suchen lassen, während ihre Haustiere irgendwo im Wald verscharrt wurden. Die Wild anfüttern, um es besser schießen zu können. Die nachts Wild mit leistungsstarken Lampen blenden, um es zu schießen. Die nach außen hin von Hege und Naturschutz erzählen, in Wirklichkeit aber nur ihre Trophäenböcke hegen usw. usw.
    Wie gesagt, dass sind nicht alle und gerade die jüngere Generation jagdbegeisterter Menschen ist da oftmals anders, aber solange es die ewig gestrigen "Waldsheriffs" in den Reihen der Jägerschaft gibt, wird sich deren Image wohl kaum zum besseren wenden...

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    Ich habe zwar keinen Welpen, aber mir würde auch so andere Lösing einfallen.

    Welche denn?

    So ein 9-Wochen-Welpe pinkelt wo er geht und steht...nur ins eigene Lager machen die meisten sehr ungern...d.h. wenn ich ihn dort fixiere (und ob das jetzt ne Box oder ne Leine ist, ist ja erstmal egal)...und das noch neben meinem Bett platziere ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich nachts mitbekomme wenn der Welpe raus muss doch weit höher, als wenn er die ganze Wohnung zur Verfügung hat...

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    Die das TS Gesetz beschlossen haben, werden sich wohl was dabei gedacht haben, daß Welpen und Jungehunde nicht stundenlang angebunden sind.

    Ich bezweifle, dass damit gemeint war, seinen Welpen in der ersten Zeit zwecks Stubenreinheitserziehung nicht an seinem Lager fixieren zu dürfen...

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    Anbindehaltung ist bei Hunden unter einem Jahr verboten.

    Soll das jetzt ein Witz sein...

    Ob der Welpe die ersten Nächte nun angeleint, in einer Box oder einem Pappkarton schläft...stark eingeschränkt in seiner Bewegungsfreiheit ist der Welpe doch bei jeder dieser Optionen...

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    wie macht ihr das eigentl in der zeit davor? weil meine wird ja jez schon richtig belästigt, geht ihr dann davor auch schon allem aus dem weg?

    Solange die Hündin noch alle Rüden wegbeißt, die versuchen aufzusteigen geh ich ganz normal spazieren...

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    ah noch ne saudoofe frage, wenn ihr das blut nich seht, woher wisst ihr dann dass sie genau jez läufig ist und das nicht erst die vorboten sind,

    Am bzw. neben dem Rutenansatz kraulen bzw. leicht drücken...wenn sie die Rute zur Seite legt kannst du dir recht sicher sein, dass sie in der Standhitze ist!

    Ihr findet das also in der Stadt unproblematischer als auf dem Land... :???:

    Ich war jetzt wieder für ein paar Tage in Berlin...die Hundedichte dort ist wirklich Wahnsinn und die meisten sind OHNE Leine unterwegs...ich persönlich möchte mit einer Hündin in der Standhitze NICHT in den Berliner Parks unterwegs sein...

    Theoretisch schon!
    Ich weiß aber aus Erfahrung...sie haben mal ein myxomatosekrankes Kaninchen gefunden...das sie Kaninchen NICHT mit einem Sprung und einmal draufbeissen töten...sie töten Kaninchen gar nicht...sondern spielen damit einfach nur rum (was im Endeffekt dann doch zum Tod des Kaninchen führen würde)...und das ist eben MEINE Grenze...das kann ICH moralisch nicht rechtfertigen:
    Mäuse innerhalb von 1-2 Sekunden ganz gezielt töten und fressen - JA.
    Ein Kaninchen zu Tode spielen - NEIN.