Beiträge von Sleipnir

    Selbst wenn ich mich in Eigenregie um eine Auslauffläche kümmere...bspw. einen Garten pachte...ersetzt das wirklich den leinenlosen Spaziergang?
    Wir haben auch einen Garten...außerhalb...nicht direkt an der Wohnung...1500 qm. Wir sind da mehrmals die Woche mit den Hunden...klar, die Hunde mögen den Garten...aber was machen sie da...rumliegen, rumlungern, mal ne Runde spielen, mal einen passierenden Spaziergänger-Hund verbellen...aber das ist doch keine Auslastung... :???:

    Doch...ist so...eine Stadt, die flächendeckenden Leinenzwang hat MUSS Freilaufflächen schaffen.
    Die Frage bei Bremen ist jetzt, ob wirklich ÜBERALL ohne Ausnahme Leinenzwang herrscht...die Städte und Gemeinden nutzen natürlich jedes Schlupfloch, um keine Freilaufflächen einrichten zu müssen!

    @ Chris:

    Weil die ausschließlich angeleinte Haltung von Hunden tierschutzrelevant ist und sich NICHT mit dem Tierschutzgesetz deckt!
    Nicht umsonst muss jede Stadt, die im gesamten Stadtgebiet einen Leinenzwang verhängt Auslaufflächen für Hunde schaffen - das diese Auslaufflächen teilweise ein Witz sind steht auf einem anderen Papier - aber andererseits kann ein gesamtes Bundesland einen dreimonatigen Leinenzwang (das ist immerhin ein Viertel des Jahres!) verhängen OHNE Ausweichflächen zu bieten... :???:
    Nee...das versteh ich auch nicht...

    Zitat

    So ein bisschen Schmerzlinderung ist ja in keinem Fall verkehrt.

    Da haste dann aber wieder das Problem, dass die Hunde die verletzte Rute evtl. wieder komplett belasten, was für den Heilungsprozess ja nun auch nicht gerade förderlich wäre...

    Zitat

    Es geht doch keine Welt unter, wenn der Hund 3 Monate angeleint wird.

    Ich bin ja nun fast immer ohne Leine unterwegs und ich fänd drei Monate permanent angeleint schon sehr krass. Ist für mich echt ein Grund, warum ich nur im äußersten Notfall mit Hund nach Niedersachsen ziehen würde...

    OK...vielleicht kommt es auch darauf an wie massiv die Wasserrute ist...ich kenne es von meinen Hunden eigentlich nur so, dass die Rute geschont wird...sie hängt runter und es wird nicht gewedelt...bissl problematisch ist manchmal das Setzen, weil die Rute im Weg ist...aber ansonsten verhalten sie sich ganz normal...rennen, springen usw...
    Mit einem Hund, der wirklich massive Schmerzen zeigt würd ich dann vielleicht doch mal zum TA gehen...

    Sundri:

    Es geht um Leinenzwang in der Brut- und Setzzeit und du schreibst...

    Zitat

    dieses Gesetz ist ein sogenanntes Bundesgesetz

    Müsste das dann nicht auch im ganzen Bundesgebiet Gültigkeit haben? Aber so ist es doch nicht...einen allgemeinen Leinenzwang in der Brut- und Setzzeit gibt es doch nur in einigen, wenigen Bundesländern...oder sollte sich das zwischenzeitlich geändert haben?

    Wenns wirklich ne Wasserrute ist, dann geht die tatsächlich von alleine wieder weg...dauert allerdings einige Tage.
    Und da ein Tierazt da eh nix machen kann, kann man sich den Weg zu ihm wirklich sparen...
    Unterstützend kannst du da eigentlich nichts machen...zumindest wüsste ich nicht was...

    Zitat

    die kernfrage für mich ist aber, was daran so einen genuss bringt, was so viel spaß macht am töten. für eine lästige pflicht würde man doch kein geld bezahlen, denke ich mir.

    Ok...ich versuchs mal...hab zwar selbst keinen Jagdschein, bin aber schon oft mitgewesen zur Jagd.
    Die grundsätzliche Faszination der Jagd ist glaub ich was relativ archaisches...die Jagd ist seit Millionen Jahren mit der Menschheitsgeschichte verwoben und die dort ausgeschütteten Hormone werden mit denen eines jagenden Hundes, wenn auch vielleicht nicht so extrem, vergleichbar sein.
    Und genau wie beim Hund ist es nicht unbedingt das finale Töten, dass die Jagd ausmacht...sondern schon der ganze Weg dorthin ist extrem selbstbelohnend.
    Egal ob auf der Pirschjagd oder beim Ansitz...der Körper ist extrem angespannt und alle Sinne laufen auf Hochtouren...jedes Rascheln, jedes Knacken im Unterholz setzt einen neuen Adrenalinstoß frei...man versucht das Wild zu überlisten...schlauer zu sein und fast unsichtbar in Schussdistanz zu kommen...
    Und der Schuss...ja...der ist dann wirklich der finale Akt...der logische Schlusspunkt einer erfolgreichen Jagd. Denn bei der Jagd geht es ja auch darum "Beute zu machen" und ob diese Beute jetzt das Fleisch oder eine Trophäe ist, ist für die unbewußt ablaufenden Vorgänge im Körper glaub ich zweitrangig...