ZitatDas würde ich persönlich total gerne tun! Dann schaltet sich nämlich jedesmal mein Unrechtsbewusstsein ein. Doch dann ermahne ich mich: Stopp! Warte! Hunde kennen weder Recht noch Unrecht (hier gelernt ;)) also lass sie machen. Ich habe immer Angst, dadurch unnötig Spannungen zwischen den Beiden zu provozieren...
Bei unseren Dreien klaut keiner dem anderen sein Kauknochen, dafür sorge "ich"! Wenn ein Hund den Knochen nicht mag, verschwindet der nicht im Maul eines anderen Hundes sondern im Schrank.
Ich lasse auch kein Spielzeug rumliegen, sondern setze es bewusst als Übungszweg ein. Fussel ist auch der Typ "ALLES MEINS" und Rowdy läßt es gewähren, doch da komme ich ins Spiel.
Beide haben eine Gummiente, eines mit Logo ( Fussels) und eines ohne (Rowdys). Da sie nach dem Waldspaziergang ruhen, kommen sie nur für 10 Minuten am Abend zum Einsatz.
Ich werfe dann abwechselnd beide Enten und beide Hunde sollen nur "ihre" Ente holen. Anfänglich hat Fussel natürlich probiert beide Enten einzusammeln und vor Rowdy zu verteidigen, doch habe habe ihm deutlich gezeigt das es so nicht geht. Somit lernte er auch mal Frust auszuhalten (somit Spannungen bei Rowdy und Situation zu lösen) und das nicht jedes Spielzeug seins ist. Heute klappt es wunderbar und ich finde es für Fussel sehr wichtig! ![]()
Auch ist fremdfüttern verboten. Ich füttere keine fremden Hunde und möchte es für unsere Fellnasen auch nicht und das mache ich anderen Leuten auch deutlich klar.
Ich habe sehr stark am Abruf gearbeitet und das "Nein" mit anderen Leuten.
Der oder die Eingeweihten hielten ein Stück Wurst entgegen, näherte sich einer unserer Hunde und wollte es nehmen, kam von mir ein deutliches "Nein" und die Hand schloss sich. Nach mehreren Übungseinheiten konnten die Bekannten die Hand auflassen und die Hunde gingen mit dem Abbruchswort nicht mehr dort hin. ![]()
Und ehrlich, ich habe keine Gewissensbisse dabei !!! ![]()