Hallo,
Schön das du dich hier angemeldet hast und deine Sorgen mitteilst. 
Habt ihr euch, bevor der Hund kam, mal über Angsthunde informiert?
Ich denke diese Hunde sollten schon in hundeerfahrene Hände gegeben werden. Was hat die Pflegefamilie über den Hund gesagt?
Da scheint bei euch etwas schief gelaufen zu sein. 
Ihr habt viele Ratschläge und Methoden ausprobiert und einen Hundetrainer bestellt, das war eventuell zu viel des Guten.
Wir haben auch eine Angsthündin vor 8 Jahren aus Bulgarien aufgenommen. Damals war sie auch 5 Monate jung und vollkommen panisch.
Viiiel Ruhe, Geduld und souveränes Vorgehen brauchte die Maus, um innerhalb 3 Jahre selbstbewusst zu werden. Sie musste sich auf unsere Körpersprache verlassen können, auf eine immer gleich ruhige Stimme und sie lernte, das sie sich in panischen Situationen auf unsere Führung verlassen konnte.
Sie ist heute immer noch zurückhaltend bei fremden Menschen, schreckt manchmal noch zusammen und flüchtet in einen anderen Raum, wenn etwas herunterfällt oder umrundet in 20 Meter Abstand einen Auslaufservice, mit mehr als 3 Hunden, im Wald und wir wissen sie wird "nie" 100% angstfrei werden, doch diese 90% sind für unsere Hündin eine tolle Sache.
Mir wäre nie der Gedanke gekommen den Hund abzugeben, in keiner Sekunde und glaube mir es waren 3 anstrengende Jahre und wir sind so froh, das sie so aufgeblüht ist. Sie dankt es uns mit ihrer einzigartigen Art.
Wenn es sich bei euch verschlimmert hat, muss etwas passiert sein. Wart ihr zu ungeduldig oder gar laut geworden? Einen Angsthund aus demm Auto zu zerren ist auch nicht gerade die beste Wahl.
Leider kenne ich dich, den Hund und die Situationen nicht, um hier gute Ratschläge geben zu können und leider ist auch nicht jeder Trainer empfehlenswert und schon garnicht, wenn der Hund dadurch nur das Fuss gelernt hat, was für mich bestimmt nicht in die Top 10 Methoden bei Angsthunden einfließt. :|
Eine Abgabe wegen mangelnder Geduld ist zwar nicht schön, doch das musst du im Endefekt selber entscheiden.