Zitat
Fussel, wie beschreibe ich das jetzt... 
Dieser Hund ist gerade jetzt wirklich krank und er hat Schmerzen.
Und nun die Sicht des Hundes:
Treppen kann ich, wenn ich fliege, dann fliege ich eben.
Sofa? Da komme ich locker rauf und runter.
Kofferraum? Kein Thema!
Und das bei einem Hund, der kaum aufstehen kann. Dem bei jeglichem Sprungversuch die Beine wegknicken, der keine Treppe gehen kann.
Einsicht? Langsamkeit? Keine Spur!
Sie wird nicht kürzer treten, wenn sie nicht durch ihren Menschen dazu gezwungen wird.
Leider hat sie eine ausgezeichnete Härte, die würde gesund auch bis zum Hitzschlag arbeiten oder bis zum Ertrinken schwimmen.
Und genau da liegt das Problem.
Die Chancen würden mir bisher als nicht so gut beschrieben und die Bilder haben mehrere unabhängige TAs gesehen.
10 Wochen Boxenknast für eine kleine Hoffnung? Das wäre dann aber meine Hoffnung, ihre sicherlich nicht.
Wie es weitergeht, das entscheiden ihre Schmerzen.
LG
das Schnauzermädel
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Entschuldige bitte das ich so hartnäckig bleibe.
Du hast in deinem Titel ein Fragewort gestellt: Erfahrungen?
Ja, Fussel hat es durch und nun HD.
Ich weiß wie es ist einen Hund mit argen Schmerzen liegen zu haben, der mit dem Hintern nicht hoch kommt und sobald er nur alle Pfoten aufsetzen kann, kaum noch zu bremsen ist.
Der Unterschied ist, das Fussel ein glibriger Teppichporsche ist mit seinen 32cm und ehe du "nein" sagen kannst, an der Wand gewendet hat.
Klar, dein Hund ist eine andere Gewichtsklasse doch behaupte ich mal, rein von der Größe händelbarer.
Ich möchte dir nicht zu nahe treten, doch was ist bei der Erziehung passiert, das er über Tisch und Bänke tobt und nicht zu stoppen ist?
Wie geschrieben ist eine O.P. die letzte Option von vielen Möglichkeiten! 
Fussel wurde auch mit Physiotherapie behandelt und es gab keine Spiele ohne Grenzen mehr, dafür aufbauende Spaziergänge etc.
Nun da die HD dazu gekommen ist haben wir nun einen Goldjungen und er hat erst eine Woche Leinenpflicht hinter sich.
Ich dachte auch das wird seeehr schwierig, doch du glaubst nicht wie genügsam er geworden ist.
Auch ich oder die Ärzte können keine Prognose abgeben, wie Fussels weiteres Leben und damit Lebensqualität ausschaut, doch ich sehe dem positiv entgegen.
Lebensqualität heißt doch nicht ungebremst durchs Leben zu stoben und unkontrolliert alle Höhen zu erklimmen ... und dafür mußt "du" sorgen.
Du mußt sie ausbremsen und den neuen, ruhigeren Weg aufzeigen. Das muss nicht heißen das dein Hund dadurch einen Qualitätsverlust erleidet.
Klar hat ein Hund keine "Einsicht", deswegen sehe ich deine Aussagen oder Ausreden, aus Sicht des Hundes, ein wenig vermenschlicht und engstirnig.
Wie gesagt der erste Weg, nach der Akutphase, sollte zum Physiotherapeuten führen!
Der Maus drücke ich weiterhin alle Daumen 