Wir kommen gerade vom Familienweihnachtsbrunch Ashley lag die ganze Zeit quer auf dem neuen Spielteppich und war dort nicht wegzubewegen. Das beschenkte Kleinkind war empört. Die Diskussion zwischen den beiden eher einseitig. Auch ein ...geh weg Äschlii" half nix.
Vielleicht sollte ich dem Hund auch einen Spielteppich kaufen?
Naja......hat wenig Eigengeruch. Gebratenes Pürzelfett ist da sehr viel attraktiver
Hier gab es völlig unkonventionell ein veganes Weihnachtsmenü: Tofu-Seitan-Wiener(geräuchert), Linsennudeln, Zucchini, Kohlrabi, Apfel, geröstete Sesamsamen, Gartenkräuter, frische Kresse + Hanföl
(Als Hundekochanfängerin frage ich mich gerade, woher ich weiß, dass es genug ist, zuviel oder eben zu wenig.)
Sämtliche Mengenempfehlungen sind nur grobe Richtwerte. Die tägliche Futtermenge bzw. der Energie-und Nährstoffbedarf eines Hundes hängt von einer Vielzahl schwer zu errechnender Faktoren ab, wie Alter, Aktivität, Größe bis hin zu höheren oder niedrigen Außentemperaturen.
Nährstoffberechnungen stammen ursprünglich aus der Mast bzw. für eine leistungsoptimierte Ernährung. Für den Kochtopf eignen sich solche Berechnungen eher nicht.
Man kann sagen, dass der jeweilige Hund die richtige Energie-und Nährstoffmenge erhält, der sein "Idealgewicht" hat und hält
Ich persönlich finde Grundkenntnisse über die Zusammensetzung von Nahrungsmitteln in der Praxis sinnvoller, als eine Gramm-genaue Rationsberechnung. Man stellt die Rezepturen wie in einem Baukasten für seinen Hund zusammen und kann sie immer wieder neuen Lebenssituationen anpassen.
Natürlich gibt es auch entsprechende Literatur und die bekannten Ernährungsberater. Ja....und ich habe auch Futterpläne mit wissenschaftlichem BackgroundTrotzdem dienen mir auch Natur-und Ernährungsmedizin als Orientierung. ....und natürlich mein Hund selbst.
Ashley wird jetzt bald 13 Jahre alt und es geht ihr gut. Ich denke, dass ich alles richtig gemacht habe
Auf jeden Fall bin ich froh, damals hier eingestiegen zu sein ( meine Güte schon fast 10 Jahre)
......und für 10 Jahre Pottkieker-Begleitung sage ich mal "danke"
Viel gelacht haben wir und geschmunzelt.......über Knochenkotkekse, lustige Brei-Menüs, die aussahen wie Erbrochenes, furchtbar dekadente "Luxushäppchen"(...waaas für den Hund???) und ein komischer versemmelter Sülze-Versuch meinerseits
Dein "Dreigestirn" immer dabei.
Zwei sind nach einem langen und schönen Leben nun gegangen. Leider gehört es für uns dazu, dass wir Abschiede erfahren müssen. Alles hat seine Zeit, auch die Trauer.
Schön, dass du aber weiterhin dabei bis. Den Fussel wird`s freuen
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Heute im Napf: Nudelsüppchen mit Hühnchen, Erbsen/Möhren(Dose), Zucchini, Apfel, Petersilie, Löwenzahnwurzel + wilde Wiener( öhm....Wildwiener vom Weihnachtsmarkt)
Ich habe heute extra kleine Kartoffeln gekauft - kann er die samt Schale haben?
Hm....ich würde wohl ohne Schale füttern und natürlich auf grüne oder gekeimte Kartoffeln verzichten.
Solanin ist zwar hitzebeständig, geht aber ins Kochwasser über. Deshalb koche ich Kartoffeln auch separat. Meistens gibts aber irgendwelche Tischreste, wie Pell-oder Salzkartoffeln und ich muss die gar nicht extra kochen.
Ab und zu kaufe ich auch die fertig gekochten Rosmarinkartoffeln aus dem Handel. Für magen-sensible Hunde eignen sich auch Kartoffelflocken, die man nur kurz mit warmen Wasser übergießt, umrührt....und fertig
Kartoffeln enthalten viel Stärke. Ich würde wohl erst mal mit einer geringen Menge anfangen und schauen, wie der Hund damit klar kommt.
Nudeln gib es inzwischen in vielen Variationen. Gerade wenn man auf Weizen verzichten möchte, eignen sich z.B. auch Nudeln aus Hülsenfrüchten, wie rote und gelbe Linsen oder Kichererbsen. Dann gibts auch noch Gemüsenudeln mit einem geringen Weizenanteil.
Reis muss inzwischen auch keine langweilige Schonkost mehr sein. Ich kaufe die Kochbeutel für die "schnelle Küche", die nur 10 Minuten kochen. Gibts inzwischen auch mit Quinoa oder Chia.......wenn man will Ich gebe dann gerne noch etwas Kurkuma oder Zimt dazu, aber das muss jeder selbst ausprobieren.
So ein Beutel reicht bei meinem großen Hund mind. 2 Tage. Manchmal ergänze ich den KH-Anteil mit Ballaststoffen, wie Pumpernickel( ohne Zucker oder Sirup). Überhaupt sind hier auch Croutons sehr beliebt, also in Schmalz geröstetes Weißbrot. Die eignen sich gut für ein Häppchen zwischendurch. Muss nicht immer der Industriekeks sein
Fenchel und Zucchini eignen sich gut für die Hundeküche. Bei mir gibts dann ggf. noch fertige Möhrenstifte dazu oder Kohlrabi oder eben die roten und gelben Paprika. Kräuter (TK) immer frisch dazu. Auch den vitaminreichen Feldsalat kann man frisch unters Menü mischen. Stück Apfel kommt auch dazu. Der wird kurz mit gekocht/gedünstet.
Ich denke, jeder entwickelt im Laufe der Zeit seine ganz eigene individuelle Hundeküche. Bei mir gibs den Seniorenteller bunt gemixt mit viel Abwechslung. Das muss nicht bei jedem Hund funktionieren, aber auch wenn das Nahrungsmittelangebot überschaubar bleibt, lohnt sich das Kochen
Damit der Hund gesund bleibt, braucht er verschiedene Nährstoffe, darunter Kohlenhydrate, Proteine, Fette/Öle, Ballaststoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Es besteht aber keine biologische Notwendigkeit, eine einzelne Mahlzeit so zuzubereiten, dass sie komplett ausgewogen ist. Das wäre auch gar nicht möglich.
Als "Sicherheitsmensch" füttere ich kein rohes Fleisch. Abgesehen davon, dass es meiner Seniorin auch nicht schmeckt. Bei mir gibts viel gekochtes leicht verdauliches Geflügel( Huhn, Pute, Ente). Da die Ashley seit nun genau 3 Jahren ohne Milz lebt, habe ich besonders ihr Immunsystem im Blick.
Laut Verbraucher-und Gesundheitsmagazinen ist jedes 2. im Supermarkt verkaufte Stück Hühnerfleisch mit dem Darmkeim Campylobacter belastet. Für Hunde mit einem sensiblen Verdauungssystem halte ich deshalb gekochtes Huhn für ein "muss". Die bestehende Meinung, dass Hunde ja bestens mit allen Darmkeimen klarkommen, halte ich für falsch. Dem ist nicht so. Magen-Darm-Erkrankungen sind inzwischen häufigster Vorstellungsgrund in TA-Praxen. Nicht immer sind Darnkeime daran schuld, aber zunehmend.
Wie auch immer. Ich koche das Fleisch immer gut durch
Wenn man vom "frisch füttern" zum "frisch kochen für den Hund" wechseln möchte, was muss man alles beachten?
Was genau meinst du denn mit "frisch füttern"? Rohfütterung?
Frisch gekocht heißt für mich, möglichst mit frischen Zutaten kochen, also frisches Fleisch, frisches Gemüse, Kräuter o.ä.
Ganz so dogmatisch sehe ich es persönlich aber nicht. Bei mir gibts auch schon mal Dosen und TK-Gemüse oder TK-Fisch. Frisch gekocht wird bei mir aber täglich, aber nicht stundenlang. Eine schonende Zubereitung verringert den Nährstoffverlust. Mineralien bleiben ja grundsätzlich auch bei Hitzeeinwirkung erhalten und entschwundene wasserlösliche Vitamine findet man in der Brühe wieder. Die wird bei mir grundsätzlich mitgefüttert.