Ich bin solo und berufstätig. Suni begleitet mich so gut wie überall mit hin
Dito
Bei mir gibts morgens die gekochte Mahlzeit und nachmittags auf der Arbeit eine Trofu-Portion. Das passt.
Wenn das Trofu von deinem Hund gut vertragen wird, dann passt es eben so auch. Meine Hündin ist eine "Feinschmeckerin" und schon ein bisschen verwöhnt. Sie kann ihre leckeren Menüs auch richtig genießen
Sie kommt aus Andalusien und ist dort als Welpe mit ihren Geschwistern ausgesetzt worden. Ihr Immunsystem war geschwächt und lange Zeit gabs Probleme mit der Verdauung. Kochen ist auf jeden Fall eine Alternative zur herkömmlichen Hundeernährung. Oftmals ersetzt eine ausgewogene Mischkost auch eine Ausschlußdiät.
Tja....dann bin ich auch mal gespannt, bei was ihr am Ende landet
Da hat sie alles vertragen: Huhn, Schwein, Rind, Fisch... alles was es da für die Familie gekocht wurde.
Tja.....das ist doch ein ganz klares Signal. Dein Hund verträgt abwechslungsreiche, mediterrane gekochte Mischkost. Warum ändern?
Genauso ernähre ich meine Spanierin seit über 10 Jahren. Auf diese Ernährung sind viele Hunde aus dem Süden geprägt bzw. kommt ihr Verdauungssystem in der Regel gut damit klar.
Moderate Fleischmengen(durchwachsen), Fisch, viel Gemüse( nicht roh bitte), Nudeln, Kartoffeln, Reis, Ziegenquark o.ä.. ein hochwertiges pflanzliches Öl, ein paar Kräuter und ein Mineralstoffprodukt und schon wird aus "Essensresten" eine ausgewogene Hundemahlzeit. Man muss da gar nicht so kompliziert denken
garst Du jedes Gemüse, oder fütterst Du auch welches roh und nur stark zerkleinert?
Gemüse wird bei mir immer gekocht. ich schneide oder raspel es klein ( Zucchini, Kohlrabi, Möhren, Paprika) und dann dauert es ca. 5-7 Minuten bis es weich ist.
Ich weiß bis heute nicht, wer diesen Blödsinn erfunden hat, den Hunden rohes Gemüse vorzusetzen. Schon mal `ne rohe Zucchini, Blumenkohl oder Brokkoli gekostet? Rohfütterung stößt hier wirklich an ihre Grenzen.
Das rohe Zerkleinern bringt ernährungsphysiologisch keine oder kaum Vorteile. Zwar bleiben ein paar Vitamine erhalten, die beim Kochen teilweise verloren gehen, aber der Körper kann sie in dieser Form kaum verwerten. Hitzeempfindliches Vitamin C in Paprika geht z.B. durch Erhitzen verloren, aber Paprika enthält auch wertvolles Vitamin A und davon kann der Hund mehr aufnehmen, wenn das Gemüse gekocht oder gebraten wird.
Vitamin A steckt so fest in den starren Pflanzenzellen, dass es "roh" bei der Verdauung nicht optimal herausgelöst wird.
Mineralien gehen beim Kochen überhaupt nicht verloren.
Hinzu kommt, dass beim Erhitzen ( multirestente) Keime und andere Krankheitserreger abgetötet werden. Hunde mit einem sensiblen Immunsystem profitieren sicher davon. Keime auf Gemüse sind ja inzwischen keine Seltenheit mehr und wirklich robuste Hunde gibts ja kaum noch
Nachweislich erhöht das Kochen ja den Nährwert von Fleisch, aber eben auch von Pflanzen und Knollen. Viele Pflanzen, die sonst zu hart, zu faserig oder voller Bitterstoffe stecken, werden durch Hitze weich und genießbar und somit auch sehr viel besser verwertet. Abgesehen davon, dass Gemüse gekocht oftmals süßer schmeckt oder zumindestens weniger bitter
Vermutlich waren alle Hunde erleichtert als der Mensch endlich das Feuer erfunden hat Warum also wieder in die Steinzeit zurückfallen?
Richtig abgeschmeckt fällt der Hund hier auch über ein Gemüsesüppchen her. Wie man Gemüse so zubereiten kann, dass es dem Hund auch schmeckt, findet man in vegetarischen/veganen Kochbüchern oder man probiert es einfach mal selbst aus. Gemüse in Kokosmilch gegart, in Schmalz oder Butter gedünstet oder mit etwas Kräutersalz oder Erdnussbutter angebraten.
Gemüse entsprechend zubereitet bekommt so auch mehr Kalorien und erhält dadurch in meiner Hundeküche als vollwertige Zutat einen festen Platz.
ich habe einen Slow Cooker und nutze den für mich gerne. Jetzt hab ich überlegt, dass der auch praktisch ist, wenn ich für Mac koche....morgens alles reinschmeissen, abends fertig.
Kann ich mir bei Fleisch, Kartoffeln und Hülsenfrüchten vorstellen, aber Fisch oder Nudeln müssen ja nicht stundenlang vor sich hinköcheln. Keine Ahnung. Probiere aus was geht
werd ich gleich ein großes Blutbild machen lassen. Bin gespannt, ob alles im grünen Bereich ist. Hab irgendwie ein bisschen Bammel, dass etwas fehlt
Das große Blutbild liefert erste Hinweise auf eine Erkrankung oder auf entzündliche Prozesse im Körper. Speziell für die Ernährung finde ich andere Blutuntersuchungen sinnvoller, wie z.B. das Geriatrische Profil oder Nierenprofil.
Eine Momentaufnahme ist auch nicht unbedingt aussagekräftig. Entscheidend ist, wie sich die Werte im weiteren Verlauf darstellen. Regelmäßige Blutbilder dienen quasi der gesundheitlichen Überwachung. Anhand der "Kreuzchen", also von niedrig über normal bis erhöht lassen sich so Trends erkennen, auf die man ggf. auch ernährungstechnisch einwirken kann.
Ashleys Harnstoffwert war mal früher erhöht, als ich noch mehr Fleisch und proteinreiches Kauzeugs gefüttert habe. Im Ernährungsinstitut haben sie gleich geschrien.......und mich diesbezüglich korrigiert. Ich habe mich die letzten 10 Jahre auch dran gehalten. Qualität vor Menge. Der Wert war nie wieder erhöht.
Ach so....beim großen Blutbild lässt sich erkennen, ob der Hund zu wenig trinkt. Wird ja oft unterschätzt. Meine Seniorin trinkt z.B. sehr wenig. Ich glaube, sie vergisst es. Darum gibts bei mir auch täglich eine Suppe
hirschgulasch mit gelber Paprika, couscous mit majoran, zucchini, erbeerbananemus, heidelbeerbananemus, Pumpernickel, liebstöckl, bierhefe, eierschale, grünlippmuschel, kürbiskerne, zylkene, salz, hanföl, ingwer, schlaf- und nerventee
Ja.....wirklich sehr üppig
Ashley macht mir gerade etwas Sorgen. Sie hatte die letzte Woche massive Hinterhandschwächen. Nun hat es also auch bei ihr begonnen.....das Alter. Dank Spritzen und CBD hüpfte sie heute morgen schon wieder fröhlich herum. Trotzdem muss ich wachsam sein. Ich denke, ich schaue jetzt doch mal im "Altenpfleger-Thread" vorbei
Ach, wenn doch alles so gut funktionieren würde wie ihre Verdauung
Deine Rezepte klingen wie aus einem guten Restaurant
Ja.....eigentlich habe ich mich schon seit ein paar Jahren von der "klassischen" Hundeernährung distanziert
Heutzutage muss ja alles einen Namen haben. Ob nun Barf, ABAM-Konzept oder "Clean feeding". Jeder Trend verspricht eine Revolution in der Hundeernährung. Aber Trends kommen und gehen. Was bleibt, ist ein Hund, der gesund ernährt werden will.
Ich habe die für meinen Hund perfekte Ernährung herausgefunden. Dazu gehört die Auswahl hochwertiger Nahrungsmittel sowie richtige Kombinationen, Mengen und Zubereitungsarten, die auf die speziellen Bedürfnisse meiner Seniorin abgestimmt sind.
Grundkenntnisse in Kräuterkunde und Ernährungsmedizin schaden auch nicht
So entstehen die unterschiedlichsten Menüs. Keines davon ist mit irgend einer Komponente "überladen". Proteine und Fett teile ich auf in tierisch und pflanzlich. KH werden mit Ballaststoffen kombiniert, Gemüse so zubereitet, dass es schmeckt.
Bisschen Kreativität in der Hundeküche mag erst mal seltsam erscheinen, da man Hunden ja jegliche Notwendigkeit von Abwechslung abspricht, aber mein Hund frisst definitiv nach Geruch.......und die gebratene Butterbanane riecht und schmeckt eben sehr viel besser als "roh".
Als Köchin freut mich das und somit sind wir beide zufrieden
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Gestern gabs für den Panikhund erstmalig in der richtigen Dosierung...........Eierlikör (20% vol). 2EL um 20:00 und dann noch mal um 23:00. Irgendwann sah die Ashley aus wie Meister Yoda und konnte sogar für 10 Minuten fest einschlafen. Kein Hecheln mehr oder Tropfen aus Maul und Schnauze.
Jino und ich haben zu Weihnachten das Buch "Hundefutter & Hundekekse selbst machen" von Miriam Schneider geschenkt bekommen.
Ich kenne weder Buch noch Autorin, aber das muss nix heißen Ich koche ja schon lange und kenne die Nahrungs-bzw. Ernährungsbedürfnisse meines Hundes sehr genau.
In der Regel gehören Kochbücher für Hunde nicht der wissenschaftlichen Fachliteratur an, sondern sie geben Anregungen, wie man den Speiseplan seines Hundes etwas vielfältiger gestalten kann. Ohne Anspruch auf Ausgewogenheit. Das muss man wissen.
Trotzdm können Kochbücher auch Spaß machen, wenn man Lust hat, mal was Neues auszuprobieren. Die meisten Hunde sind sicher von dem einen oder anderen Rezept begeistert
Will man aber richtig ins "Kochen " einsteigen, muss auch ein wenig (wissenschaftliche) Theorie her, damit die Praxis stimmt.
Kochen ist schon eine sehr individuelle Angelegenheit und in der Regel auch "maßgeschneidert" auf den eigenen Hund. Insofern täte ich mich mit grammgenauen Rezepten wohl schwer, aber so what.......es passiert nix, wenn man es trotzdem mal versucht.
Hier gab es die letzten Tage eine bunte Seniorenküche: