Aktuell habe ich einen Biosprossenmix da, bestehend aus 80% Alfalfasprossen, 18% Rettichsprossen und 2% Linsensprossen.
Sprossen sind prima, aber ich würde auf jeden Fall auf die Herkunft achten....also Bio und nicht unter Plastik verpackt. Ich habe allerdings seit der EHEC-Geschichte auf Sprossen verzichtet, um bei meinem damals noch Magen-Darm-empfindlichen Hund kein Risiko einzugehen.
Die Seniorin bekommt regelmäßig frische Bio-Kresse ins Futter. Die enthält reichlich Folat, Vitamin C( der Bedarf ist beim alten Hund erhöht), Zink und noch viele weitere Vitalstoffe
Der Geschmack ist leicht scharf wegen der Senföle. Deshalb gibts davon nicht zu viel
Und was macht ernährungsphysiologisch am meisten Sinn: Sanft garen oder roh püriert?
Mehr Sinn macht natürlich frisch, aber vermutlich sind die Sprossen "sanft gedünstet" für den Hund bekömmlicher. Die Kresse schneide ich wie Gras und mische sie frisch unters Menü
Süßkartoffeln sind ernährungsphysiologisch toll, aber nicht jeder Hund verträgt den erhöhten Stärkegehalt.
Die Schale ist dünn und braucht vor der Zubereitung nicht geschält werden. Gekocht sind Süßkartoffeln sehr schnell weich, wenn sie in kleine Stücke geschnitten werden. Ich habe die aber gebacken
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im Handel gibts auch Süßkartoffel-Pommes. Die sind zwar für mich, aber der Hund bekommt davon immer eine Portion ab. Zum Austesten der Verträglichkeit eignen sich die Pommes ganz gut, weil man sie mengenmäßig besser einteilen kann als so eine ganze dicke Knolle
Hast du schon mal Tempeh gefüttert? Ich bin ja begeistert davon. Der Hund verträg das super. Besser als Tofu, weil fermentiert und somit leicht verdaulich. Ich brate es auch in Kokosöl an und würze mit Kräutersalz o.ä.
ich verzichte nach möglichkeit auf industiell hergestellte dinge wir veganen fleischersatz,tofu
Diesen vegetarischen/veganen Fleischersatz, der ja gerade boomt, finde ich von der Zusammensetzung her auch gruseligDa ist die Liste der Zusätze quasi endlos, damit das Produkt schmeckt, haltbar ist und zusammen klebt.
Tofu selbst ist aber ein traditionelles 5000 Jahre altes Naturprodukt und eigentlich ohne großen Aufwand auch selber herzustellen. Die fermentierte Form wie Tempeh eignet sich besonders gut für Hunde.
Klar......mehr als 90% der weltweiten Sojaproduktion besteht aus gentechnisch veränderten Bohnen und auch dem Regenwald in Südamerika tut die Sojaproduktion nicht gut.
Es gibt aber Alternativen, wie z.B. Produkte aus Europa, bevorzugt aus biologischem Anbau wo Gentechnik unzulässig ist.
Wenn Tofu, Tempeh und Co. nur 1x in der Woche gefüttert wird, dann ist das für den Hund nicht nur völlig unbedenklich, sondern bietet auch eine Menge gesunder Inhaltsstoffe.
Viel pflanzliches Protein, Kalzium, Folsäure, Selen, ungesättigte Fettsäuren und Mineralstoffe wie Magnesium, Mangan,Eisen und Zink.
Tofu und Tempeh nehmen Aromen gut an. Beides schmeckt geräuchert gut, aber auch "mariniert" in Sardellenpaste oder Erdnussbutter.....oder in Kokosfett gebraten
Tempeh wird von meiner Seniorin sehr gut vertragen. Im Original wird Tempeh hergestellt, in dem man gekochte Sojabohnen in Bananenblättern gären lässt. Also unbedingt was für die Hundeküche
Ich selbst bin Vegetarierin und kenne mich damit gar nicht aus
Na, dann koch doch mal vegetarisch für deinen Hund
Hunde müssen nicht täglich Fleisch fressen. Es schmeckt ihnen....keine Frage......aber es geht auch durchaus mal ohne. Alternativ kann man Eier, Tofu oder Milchprodukte ( falls vertragen) als Proteinquelle nutzen. Ich füttere auch schon mal vegan.
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Wird mal kein Fleisch oder tierisches Fett gefüttert, dann fehlen natürlich wichtige Geschmacksträger. Deshalb würze ich entsprechend etwas mehr und vertraue auf ein paar Röstaromen......und natürlich auch auf ein bisschen Kreativität
Klar ist so ein Menü nicht ausgewogen im klassischen Sinn. Muss es auch nicht. Ausgewogenheit sollte über Zeiträume von Wochen gewährleistet sein und nicht in einer einzelnen Mahlzeit. So ein fleischfreies "Entlastungsmenü" muss ja nicht nur aus Salatblättern bestehen.
Es scheint auch zu schmecken, aber um sicher zu gehen, probiere ich vorher. Ich will nicht, dass es bitter schmeckt.
Möhren, Kohlrabi oder Feldsalat sollten vom Geschmack her auch roh kein Problem sein. Gurke oder Chicoree könnten ggf. bitter schmecken.
Grundsätzlich stellt rohes Gemüse schon hohe Anforderungen an das Verdauungssystem des Hundes. Verkochen ist natürlich auch nix. Die "Wahrheit", ob roh oder gekocht gesünder ist, liegt wie immer irgendwo in der Mitte
Feldsalat gibts bei mir z.B. nur frisch....also roh. So kann die Seniorin u.a. den im Alter etwas erhöhten Vitamin C-Bedarf decken. Auch die hitzeempfindliche Folsäure wird nicht zerstört. Frische Kräuter werden auch nicht mitgekocht.
Hier gab es gerade eine kleine Mittagsverköstigung
Ich füttere meiner Hündin(32kg) nur sehr wenig Trofu. Der Hauptanteil des Nährstoffbedarfs deckt die gekochte Nahrung + hochwertige pflanzliche Öl, Kalzium usw.
Das Wolfsblut-Trofu mit Fisch und Süßkartoffeln würde ich jetzt auch nicht völlig ablehnen. Ich füttere ein ähnliches Produkt mit Fisch und Kartoffeln, aber eben nur 80-100g. Letztlich bleibt es ein Industrieprodukt und ich möchte meinen Hund (genau wie du) nicht ausschließlich so ernähren
Trockenbarf enthält nach der ursprünglichen Rohfütterung 70% Fleisch + 30% Gemüse? Wissenschaftlich wird dieses Verhältnis schon lange kritisch gesehen. Viele Hunde kommen mit einer ausgewogenen Zusammensetzung sehr viel besser klar.......also auf der Basis von Protein, Fett, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Man ernährt individuell nach dem "Baukasten-Prinzip".
Barf-Rationen haben typischerweise einen sehr hohen Proteinanteil, einen mittleren bis hohen Fettanteil und einen geringen KH-Anteil. Trockenfutter enthält in der Regel mehr Kohlenhydrate ( ca. 40-50%). Die optimale Ernährung liegt vermutlich irgendwo dazwischen
Die Windhunde aus dem Süden sind in der Regel Jäger. Insofern benötigen sie oftmals schnelle Energie in Form von KH. Ich denke nicht, dass sie fleischlastig ernährt werden. Ich würde also tierisches Protein eher zurückhaltend füttern, zu mal bei deinem Hund schon entsprechend Juckreiz aufgetreten ist.
Meine Andalusierin kommt z.B. auch gut mit vegetarischen ( gekochten) Menüs klar. Rind verträgt sie gar nicht. Bei mir gibts vorwiegend Geflügel und Fisch. Hat aber auch `ne Weile gedauert, bis ich das herausgefunden habe.
Gegen Immunschwächen helfen manchmal auch ein paar spezielle mediterrane Kräuterlein Die windigen Südländer kommen in der Regel gut damit klar.
Ich möchte gerne aus Dinkel-Vollkorngries und Bananen Hundekekse backen
Hm.....stelle ich mir schwierig vor ohne Mehl. Was hält die Kekse zusammen?
Wenn Gries, dann auf jeden Fall vorher kochen. Vielleicht mit Haferflocken mischen? Mit Bananen habe ich leider keine gute Erfahrungen gemacht. Die Kekse waren in kurzer Zeit verschimmelt.
Bei mir gibs als Basis-Zutaten immer ein gutes Vollkornmehl( Dinkel oder Buchweizen) und feine Haferflocken. Kein Ei und keine Butter. Noch hat die Ashley Zähne
Als weitere Zutaten eignen sich gut für Kekse: Geraspelte Nüsse oder Cheddar, aber auch Veggie-Schmalz. Die eher fettigen Kekse sollten schnell verfüttert werden, weil Fett ranzig werden kann. Ich lagere die Kekse eigentlich offen in einem kleinen Korb. Außer bei den Bananenkeksen ist mir noch nix verschimmelt oder verdorben.