Beiträge von Audrey II

    Woran liegt das eigentlich dass mein Hund sich nen großen Knochen reindrückt und keinen Knochenkot bekommt...und andere Hunde bekommen von Hühnerhälsen schon Verstopfungen?

    Vor 10 Jahren hätten vermutlich viele Wissenschaftler noch behauptet, dass es einen festen Bestand an Darmbakterien gibt, die bei allen Menschen gleich ist. Bei Hunden hat man sich erst gar nicht die Mühe gemacht, das Verdauungssystem näher zu erforschen. Viele Bakterien, die im Hund (....und Mensch) heimisch sind, gehen zugrunde, wenn man sie heraustransportiert. Das macht sie für die Forschung schwierig.

    Das ändert sich nun doch. Vielleicht auch, weil es immer mehr Hunde mit Verdauungsstörungen gibt.

    Warum der eine Hund Knochen, rohes Fleisch, Gemüsesuppe verträgt und der andere nicht, hängt u.a. auch mit seinem ganz individuellen "Darm-Ökosystem" zusammen. Es beginnt mit den Bakterienstämmen der Mutterhündin, die sie an ihre Welpen weitergibt, an der Gegend, wo der Welpe aufwächst und die dadurch vorkommenden Nahrungsmittel bzw. das Futter, das er bekommt. Wenn ein bakterieller Mikroorganismus besonders gut zum Darm des Hundes passt, heißt das: Er kommt mit dem Klima dort gut zurecht und ihm "schmeckt", was es zu fressen gibt. ;)
    Diese Faktoren sind aber bei jedem Hund anders.

    Ist die Bakteriengemeinschaft unzufrieden, kommen auch die Probleme. Das "All you can eat-Prinzip" funktioniert längst nicht bei allen Hunden.

    Hier wird gemäkelt

    Was schmeckt, entscheidet das Gehirn :smile:

    In der aktuellen "Partner Hund" Juni 2016 gehts u.a. um den Geschmackssinn des Hundes.
    Hunde sind "Riechschmecker", aber das wissen die Köche hier natürlich schon lange. Auch interessant: Süßes können Hunde im Gegensatz zum Salzigen sehr gut schmecken. Warum? Weil das Hundehirn Zucker (nicht den ollen Industriezucker ;) ) als eine sehr schnell verfügbare, hochkonzentrierte Energiequelle bewertet. Somit wird der selbstgebackene Honig-Keks zum Energie-Bällchen. Da hat sich doch die Natur was bei gedacht. :D

    da ihr ja sogar Gewürze verwendet, kocht ihr dennoch gesondert für den hund?

    Ja. Ich koche nur für den Hund. Ich bin nicht so `ne Suppentante wie mein Hund. :D

    Schönes neues Avatar

    Ja.....nicht mehr so finster :D Der Ashley gehts grad richtig gut und das sieht man auch :smile:

    Deine kleinen, feinen Menüs gefallen mir auch sehr. Kaum zu glauben, dass es sich da um "Hundefutter" handelt. Könnte auch der Kinderteller im 5-Sterne Restaurant sein. :D

    Hier gabs eine Begegnung der unheimlichen Art:

    Ashley: "Wenn du wüsstest, was heute in meinem Napf ist."
    Ziege: Wenn du wüsstest, wen ich gleich auf die Hörner nehme!"


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    Im Napf: Ziege :D , Erbsen/Möhren, Zucchini, Apfel, Dinkelnudeln, Gartenkresse, Gewürze, Micromineral

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    ist hier heute wieder Männerwitzetag?

    Wieso Männerwitzetag? =)
    Ist ein interessantes Thema. Jede Kastration, auch ein Implantat verändert den Stoffwechsel. Vielleicht auch den Nährstoff-Bedarf. Das Futter im Handel speziell für kastrierte Hunde ( z.B. Royal Canin) ist protein-und fettreduziert. Ob sinnvoll oder nicht ist mal dahingestellt. Man fürchtet die berüchtigte Gewichtszunahme.

    @Moosmutzel

    Hast du denn irgendwas aufgrund des Chips an der Ernährung verändert? Weniger Eiweiß und mehr Gemüse? Es gibt keine Studien darüber....oder höchstens von irgendeiner Japanwachtel. :D
    Erfahrungswerte sind aber auch Werte.

    Kann das sein, dass er wieder mehr Protein braucht und daher nur das Fleisch raus frisst? Er war ja chemisch kastriert und ist nun wieder ganz "Mann".

    Klar! Ein Mann braucht Fleisch, wenn er ein Mann bleiben will. :D Was soll die dröge Gemüsepampe. So.....jetzt haste wieder `n knochenharten Macho.
    Ich musste erst mal googeln was "chemische Kastration" beim Rüden bedeutet. Grundgütiger =)

    Ich kenne mich mit den männlichen Ur-Instinkten in Bezug auf Fleisch und Lagerfeuer nicht so aus.....und ob beim Rüden Fleisch = Potenz bedeutet? Wäre ein interessanter Denkansatz ;)

    Das hilft mir irgendwie nicht wirklich weiter.

    Na ja....Ursachenforschung bedeutet auch keine Problemlösung ;)
    Ich versuche nur Möglichkeiten aufzuzeigen. Gegen Schnuten, die in jedem Mist stecken, habe ich auch keine Patentlösung. :D

    bin wieder dabei

    Oh.....schön......und mit neuer vierbeiniger Herausforderung. :smile: Die Wahl des Liegeplatzes macht die Dame jedenfalls schon jetzt zu einer neuen Hundeküchen-Kandidatin.

    Ich verlier hier manchmal den Überblick, wem ich was geantwortet und wen ich was gefragt hab

    :D


    So......hier wurde heute vegetarisch gespeist. Bunter Gemüsetopf mit Rührei.

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    Wird hier genauso verschlungen wie die Fleischmahlzeit. :smile:

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    Frodo hat sich wieder Giardien eingefangen.

    Meine Meinung dazu. :smile:

    Seit vielen Jahren wird vom Institut für Infektionen-und Tropenkrankheiten bei Auslandsaufenthalten darauf hingewiesen, kein Frischwasser aus Seen und Flüssen zu trinken sowie auf den Verzehr von rohem Fleisch zu verzichten. Diese Durchfallgeschichten verursacht durch Parasiten, Giardien und Co. sind auch eigentlich hinreichend bekannt.

    Warum ist man beim Hund so unbekümmert?

    Rohes Fleisch ist Nährboden für gewisse Keime. Das ist auch nix Neues. Damit soll ein gesunder Hund fertig werden, heißt es. Rohes oder ungenügend erhitztes Fleisch kann aber auch Infektionsquelle für eine Protozoen-Erkrankung sein. Vielleicht ausgelöst durch schlechte hygienische Bedingungen, ungenügende Kühlung o.ä.

    Das muss nicht so sein, aber es ist möglich. Die Zahl der Hunde, die mit intestinalen Parasiten infiziert sind, nimmt zu. Oft trifft es die immungeschwächten Hunde, die sowieso schon mit Darmstörungen zu tun haben. Kochen und Erhitzen können das Risiko minimieren.
    Wie gesagt.....ist meine Meinung. Ich bin aber auch ein "Sicherheitsmensch" und habe das Gedärm meines Hundes zur Schutzzone erklärt. ;)

    "So erscheint eine Förderung von Pneumonien pathophysiologisch zunächst plausibel. Denn durch PPI kommt es zur Hypochlorhydrie und die desinfizierende Wirkung der Magensäure fehlt. Damit könnten refluxbedingt Keime in die Atemwege geraten.". Das wäre ja genau das Gegenteil von dem, was wir erreichen wollen.

    Ja. Besprich das mal mit deinem TA. Vielleicht kann man Human- und Vet.-Medizin nicht immer 1:1 gleichsetzen. Wahrscheinlich fehlen auch entsprechende Studien und Forschungsergebnisse....beim Hund sowieso. Trotzdem würde mir wohl schon eine "Wahrscheinlichkeit" reichen, um da nachzufragen.

    mit Vitaminzugaben kenne ich mich leider noch nicht so genau aus...

    Also bei Vitaminen muss man gar nicht so kompliziert denken. :smile:
    Ich füttere Obst, Gemüse und frische Kräuter und erspare mir somit eine synthetische Vitaminmischung. Bei den Mineralien siehts etwas anders aus. Ich füttere keine Knochen, dafür das Micromineral von cd-Vet mit Algenkalk und Bierhefe.