Beiträge von Audrey II

    Die kann man fast vierteln

    Hier der Beweis:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Also ich habe ich noch mal geschaut. Die Heidelbeeren stammen nicht aus Italien, sondern aus Spanien/Andalusien.
    Na.....da wird mir Einiges klar. Von dort stammen nicht nur Riesen-Heidelbeeren, sondern auch Riesen-Löffel, lange Nasen und Mega-Haxen :D

    Ich schneide die immer klein, dann werden die auch mitgefressen

    Wie klein schneiden? Hast du Monster-Heidelbeeren? :D
    Es gibt aber tatsächlich Größenunterschiede. Die Bio-Heidelbeeren sind normal klein, aber die aus dem Supermarkt wirken irgendwie gen-manipuliert. Die stammen aus Italien und nennen sich Kultur-Heidelbeeren. Ich weiß nicht, was man da mit reingekreuzt hat ( Kürbis? ;) ) oder vielleicht einen Turbo-Dünger? Die kann man fast vierteln :lol:

    Wahrscheinlich derselbe Grund weshalb Hunde Fleisch und Knochen vergraben, es wird mürbe. Aber wieso hilft das der Verdauung??

    Schlachtfrisches Fleisch ist zäh. Besonders das Bindegewebe ist für viele Hunde schwer verdaulich.
    Wird das Fleisch verbuddelt, aktiviert das Enzyme und andere bakterielle Stoffwechselprodukte und die machen das Fleisch zarter bzw. das Bindegewebe wird ( teilweise) in Gelatine umgewandelt.
    Naja.....das gehört schon zu den Verwesungsprozessen, aber für Hunde vom Geruch her sehr attraktiv.

    Kann allerdings auch bis zu 3 Wochen dauern. Ist also im Selbstversuch nicht zu empfehlen. ;)

    Du bäckst doch regelmäßig Kekse mit Quark, Honig und dergleichen. Kannst du davon nochmal ein oder zwei Rezepte einstellen?

    Ja.....ganz einfache ( vegetarische) Rezepte.....ohne Ei, Fett und Backpulver :smile:

    Wichtig sind mir persönlich hochwertige Zutaten, also gute Vollkornmehle. Bevorzugt Dinkelmehl, das ich manchmal mit anderen ( glutenfreien) Mehlen mische. Im Bioladen gibts reichlich Auswahl.
    Dann kommen noch feine Haferflocken dazu. Zu gleichen Teilen. Das sind die beiden Basics.

    Tja....und dann kannst du kreativ werden bzw. nach den Vorlieben deines Hundes die entsprechende Geschmacksrichtung zusammenstellen, z.B. eher süß oder nussig oder herzhaft.
    Ganz einfach: Erdnussbutter-Kekse ( Glas kaufen, Hälfte davon in den Teig + Wasser = fertig)

    Ansonsten eignen sich noch u.a.: Geriebene Haselnüsse, Kokosraspeln, reife Banane oder Obstgläschen, Honig ( kein Industriehonig) + Joghurt/Mascarpone/Quark
    Für die eher deftigen Kekse habe ich zum Grundteig auch schon mal eine Bratlingmischung untergemischt. Auch lecker: Parmesan.
    Wasser nach Bedarf. Nicht zu viel.

    Der Teig ist in der Regel ziemlich klebrig, aber die Kekse werden schön hart. :smile:
    Ich kann keine Mengenangaben machen. Die habe ich inzwischen krisensicher im Kopf. Am besten du nimmst eine Schüssel und probierst erstmal selbst aus, wie viel du von allem benötigst. Kann eigentlich nicht viel schief gehen.
    Ofen vorheizen und bei ca. 160 -170° ungefähr 30-35 Minuten backen. Kommt auf die Größe der Kekse an. Danach einfach auskühlen lassen. Die Kekse lagere ich offen in einem kleinen Körbchen.

    und der pH-Wert ist von 6,0 auf 6,9 gestiegen

    Hey....das ist super! :bindafür:

    Ein Wert < 7 geht mehr ins saure Milieu und darüber in basische.....und 7 ist neutral. Mit einem pH-Wert von 6,9 wäre ich sehr zufrieden. Das Gleichgewicht zwischen Säure und Base ist für den Hund entscheidend, zum einen für die Verdauung der Nahrung, zum anderen um Schäden im Gedärm zu verhindern.
    E-coli`s sind schon gleich nach der Geburt dabei(....also altbekannte Darmbewohner), die sich gerne dem sauren Milieu anpassen. Klar gibts da auch ein paar Kräuterlein, die dafür sorgen, dass es denen nicht zu gemütlich wird. :D
    Ich hatte eine Zeitlang dieses hier:

    Inzwischen bin ich aber der Meinung, dass eine geballte Armee von basischen Kräutern nicht sein muss. Ein wenig Quendel, frisch gepflückter Löwenzahn oder Koriander tut es auch. :smile:

    Moin :smile:

    Heute morgen im Napf:
    Ziege, Basmatireis, gelbe Zucchini, grüne Bohnen (Dose), Birne, Kokosmilch, Kümmel, frische Gartenkräuter, etwas Galgant und Quendel, Rapsöl

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Nachtisch: Rohe Ziegenrippe (....wurde gestern sehr gut vertragen). Das Gedärm ist launisch. Die Rippchen sind aber auch sehr leicht zu knacken und relativ weich. War wohl `ne junge Ziege. ;)

    Wenn es um Futter geht, habe ich null Vertrauen in den Instinkt von Hunden.

    Hunde entscheiden aufgrund ihres Geruchssinns. was sie fressen und was nicht. Aus diesem Grund kommt auch der Aromatisierung von Hundefutter eine besondere Bedeutung zu. Was nicht nach Nahrung riecht (...oder auch den individuellen Vorlieben nicht entspricht) wird nicht gefressen.

    Meiner verträgt kein trockenes Trockenfutter und erbricht es kurze Zeit später. Würde es aber trotzdem immer wieder mit gleicher Begeisterung fressen.

    Der Geruchssinn deines Hundes wird irregeführt. Ein Trofu ohne extreme ( industrielle) Aromatisierung würde kein Hund fressen.

    Aber auch Erbrochenes auf der Straße würde nicht verschmäht werden

    Ja....da gebe ich @Hummel Recht :smile:
    Erbrochenes ist enzymatisch super vorverdaut und somit für den Hund leicht verdauliche Nahrung. Vom Geruch her natürlich auch sehr attraktiv. :D

    Giftpilze.

    Bist du sicher? Pilze riechen irgendwie nach Erde. Ich kenne jetzt aber keinen Hund, der tatsächlich rohe ( giftige) Pilze vom Waldboden frisst. Wie gesagt, Hunde mit natürlichen Instinkten können zwischen Kräutern, die ihnen gut tun und giftigen Pilzen/Pflanzen eigentlich unterscheiden.

    Das hört sich total interessant an. Was ist das nochmal für ein Buch?

    Ja....es ist insofern interessant, weil es auf sehr angenehme , nicht aufdringliche Art und Weise aufzeigt, dass bei der Ernährung der Hunde weit mehr möglich ist, als wir glauben bzw. uns "glauhaft gemacht" wird. ;)
    Das ist es:

    Wer sich loslösen kann von dem, was allgemein in der Hundeernährung als "richtig" oder "falsch" bewertet wird, freut sich vielleicht wieder über die Vermittlung traditioneller Werte, die weit zurückreichen zu den Anfängen der Mensch-Hund Beziehung.

    Zitat aus dem Buch:
    "Genau wie wir Menschen warmes und frisch zubereitetes Essen zu uns nehmen, um bei guter Gesundheit zu bleiben, bleiben Hunde gesünder, wenn sie einen Teil der Nahrung, die wir nach diesem Prinzip zubereiten, abbekommen."


    Das hört sich nach "Abstaubertum" an, klingt aber in der ayurvedischen Ernährung viel lieblicher :D


    Ein kosmisches "Mäkelrezept" habe ich auch entdeckt. Für Hunde, denen es an Verdauungsenergie fehlt:
    1/2 bis 1TL pulverisierten Ingwer und Ajwain ( Königskümmel) zu gleichen Teilen + 1-2 TL frischen Limonen-oder Zitronensaft

    Also wenn das keine Verdauungssäfte aktiviert, weiß ich auch nicht. Die müssen doch abgehen wie Schmitz`Katze......also die Säfte. Hoffentlich nicht der Hund.
    :lol: