Beiträge von Audrey II

    Ballaststoffe erhöhen könnte ich probieren. Welches Gemüse ist da besonders

    Damit die Verdauung in Schwung kommt, brauch dein Hund eher die unlöslichen Ballaststoffe. Versuchs doch mal mit einem ( guten) Roggenbrot. :smile:
    In den Bäckereien kann man sich in der Regel auch das Brot schneiden und halbieren lassen. Die Brotscheiben trocknen lassen und entweder so zum Knabbern geben oder ins Menü. Es gibt auch Roggen-Knäckebrot.
    Sehr gut eignet sich auch Pumpernickel aus Roggenschrot mit einem sehr hohen Ballaststoffanteil.

    Wenn sich der Ballaststoffgehalt erhöht, kann sich auch das Kotvolumen erhöhen. Also nicht wundern ;)

    Den meisten Ballaststoffgehalt beim Gemüse haben Hülsenfrüchte. Davon kann man unter Umständen 1-2TL ( z.B. Linsen/Erbsen aus der Dose) unter das Menü bzw. deine Herrmann-Dose mischen. Ich würde es aber eher mit dem Roggen versuchen.


    Heute im Napf:
    Schweineohr, Zucchini, Artischockenherzen, Apfel, Löffel Dosentomate, Kartoffel, Ziegenkäse, Petersilie + Gewürze, Leinöl, Micromineral

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    Gibt es irgendwelche Pilze, die Hundi nicht fressen sollte? Hab hier Mischpilze; Austernpilze, chinesische Stockschwämmchen und Champignons

    Huuuschuuuu.....das Reich der Pilze ist geheimnisvoll und nicht ganz ungefährlich.

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    Champignons sind ok. Die anderen würde ich weglassen.

    Was sind eigentlich Pilze? Klar....das sind Pflanzen, oder? Nicht so ganz.

    Pilze benötigen weder das für Pflanzen typische Chlorophyll noch eine notwendige Photosynthese, um zu überleben. Ihren Ernährungsbedarf decken sie durch das Verdauen anderer Lebewesen. Ziemlich gruselig.
    Offensichtlich ist der Pilz eine "dritte Lebensform" zwischen Pflanze und Tier. Als bekennende Kräuterhexe lasse ich die Finger von ihnen. Eine Verwechslung und man ist geliefert.....und der Hund auch :D

    Es gibt aber neben den heimtückischen "Aliens" auch ganz liebe Pilz- Genossen.....die Heil oder Vitalpilze. Dazu gehören Reici, Hericum und Co.
    Wer mehr über sie wissen will, kann sich hier informieren:


    Ich will den Thread nicht zerstören, ich finde Diskussionen toll und mir bringen sie am meisten um mich weiterzubilden. Kritischen Input von anderen zu bekommen, um selbst etwas dazu zu lernen oder auch nicht.

    Vielleicht findest du die Herausforderung in einem neuen Thread. :smile:
    Titel:
    Superfood, Ayurveda und Co. - Scharlatanerie oder sinnvolle Bereicherung in der Hundeernährung....oder so ähnlich.

    Ich finde diese Diskussion auch gut, wenn sie sachlich geführt wird. In einem neutralen Thread geht das vielleicht besser. Wäre jetzt nur ein Vorschlag. Könnte `ne spannende Diskussion werden. :smile:

    Hi :smile:

    Ernährungsmedizinisches Wissen entwickelt sich ja ständig weiter. Das freut die Köchin. Es gibt eine aktuelle Liste.....nein...kein Superfood :D , sondern von ganz normalen gesunden Lebensmitteln. 12 insgesamt. Davon eignen sich 9 auch für den Hund. Es gehören dazu:
    Brokkoli
    Süßkartoffel
    Lachs
    Haferflocken
    Blaubeeren
    Eier
    rote Bete
    Ingwer
    Kokosöl

    Ich finde, da liegen wir gut im Rennen ;)

    Momentan steht ernährungstechnisch irgendwie alles auf dem Kopf. Viele wissenschaftliche Irrtümer führen zu immer mehr verwirrenden Aussagen. Alles was mal als gesund galt, ist es plötzlich nicht mehr und umgekehrt. Ich wusel mich da grade durch und bin etwas irritiert. In den neuen nationalen Ernährungsempfehlungen wird z.B. nicht mehr geraten, den Fettanteil in der Ernährung zu beschränken. Also her mit dem fetten Eisbein :D
    Blöd für die Hunde. Es gibt bald keine abgeschnittenen Fettränder mehr vom Kotelett. Milch, Sahne und Butter heißen die neuen Helden....allerdings nur vom Weiderind versteht sich.
    Zucker ist ganz out, aber der hatte in der Hundeernährung sowieso nie eine Chance.
    Gemüse geht immer, also Ballaststoffe....und hört...hört....auch das "Bitteressen". Nun...Bitterstoffe sind ja schon lange in Naturheilkunde/ Kräutermedizin als Verdauungshelfer bekannt. Funktioniert auch beim Hund und erfreut Leber und Galle.

    So....heute im Napf:
    3 kleine Hühnerkeulen, Pellkartoffel ( ungepellt ;) ), Zucchini, Artischockenherzen, Apfel, etwas Kümmel und Ingwer, Ziegenjoghurt, Leinöl, Petersilie

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    Warum brauchst du denn das Label "Ayurveda" bei deinen Hundegerichten? Das hat was von "Ich ernähre meinen Hund ganz besonders gesund".

    Klar ernähre ich meinen Hund besonders gesund. Du nicht?

    Ich habe hier ein desolates Immunsystem zu stärken und ein entsprechend sensibles Verdauungssystem zu unterstützen.
    Die Ernährung meines Hundes hat mehrere "Label". Ich füttere "Mittelmeerkost" ( Label Andaluz), Kräuter ( Label Klostermedizin), bestimmte Gewürze für den Darm( Label Wurm-Schreck) und für die Gallensäfte ( Label pita = Feuer des Lebewesens). Fertig.

    Das selbstgebackene Maisbrot stammt aus dem Buch "Ayurveda für Hunde". Kann man auch anders würzen ( ohne Ayurveda-Gedöns) oder auch gar nicht. So What. Es gibt kein Dogma.
    Man kann backen und würzen wie man will und wenn es dafür einen Begriff gibt.....um so besser. ;)

    Es gibt auch noch andere "Label" über die "Leib-Seele-Einheit und über Magensäfte, die von der Ernährung beeinflust werden. Da sind dann noch die "Göttlichen Ernährungslehren der Hildegard von Bingen", aber wer schreibt schon "Göttliche Ernährungslehren der Hildegard von Bingen"? Dann doch besser Mittelmeerkost. So ist das mit den Begriffen. Warum umständlich, wenn`s auch einfach geht und jeder weiß gleich Bescheid.

    Demnächst backe ich dann mal ein Barf-Brot.....also Back-Barf. Ist schon schwierig mit den Begriffen :D

    und weiß nicht was ein paar Gewürzbrotwürfel mit Ayurveda zu tun haben sollen

    Nach Ayurveda spielen Kräuter und Gewürze eine wichtige Rolle für die Gesunderhaltung von Körper und Geist. Nicht alle eignen sich für Hunde, aber einige eben doch. Manche dieser Kräuter und Gewürze kann man im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung individuell einsetzen.
    Diese Kenntnisse gebe ich gerne weiter. Es bedeutet nicht, dass nun alle hier auf die "Ayurvedische Diätetik" abfahren müssen. Es geht um sachliche Infos und um Erfahrungsaustausch.

    Nichts anderes tue ich. Genauso wie andere Ernährungsarten hier besprochen und diskutiert wurden und noch werden (wie z.B. vegan, vegetarisch, Superfood oder sonst was).
    Dafür ist dieser Thread da.
    So hat jeder Koch die Möglichkeit, sich die eine oder andere nützliche Ernährungs-Information aus der Vielzahl der hier diskutierten Ernährungsformen zu filtern und selbst auszuprobieren.....oder es eben auch zu lassen und als Blödsinn zu bewerten. ;)


    Ich kann Ayurveda und Superfood einfach nicht mehr hören.

    Übrigens ist dieser Ayurveda-Hype gar nicht neu.
    Schon 2010 gab es eine Publikation in einer Fachzeitschrift für Komplementärmedizin mit dem Titel:

    Ayurvedische Behandlungskonzepte bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten

    In der Hundeernährung gerade sehr aktuell. Ich kann z.B. dieses ewige "mach `ne Ausschlussdiät" nicht mehr hören....*maul* ;)