Beiträge von Audrey II

    Ich vermute Knochen und zu fett können nicht verdaut werden.

    Oft meint man es zu gut. So ein ( älteres)Hundegedärm ist schnell überfordert. Der Hund ist auch schon 9 Jahre alt, oder? Das ist für einen Boxer.....na.....nicht mehr ganz jung ;)
    Lass die Knochen auf jeden Fall weg. Mit Fett wäre ich auch vorsichtig. Das wird er nicht gewöhnt sein.

    Der EOS-Wert im Blutbild ist immer interessant. Ist der erhöht, könnte das an Parasiten liegen, aber auch an einer allergischen Reaktion im Körper.

    Du hast doch eine Zeit lang viel Fischkonserven gefüttert.
    Bist Du davon ab? und wenn ja wieso?

    Ja....die russischen Dovgan-Dosen. Die sind hier aus den Regalen verschwunden. Andere möchte ich nicht füttern.
    Alternativ gibts den TK-Wildlachs von Netto, den TK-Seelachs vom Discounter, Forelle, Fischstäbchen o.ä. oder auch mal Angebote von Kabeljau oder Scholle. Ab und zu auch mal frischen Fisch vom Wochenmarkt. Der hat aber oft sehr viele Gräten.

    Hier gabs heute:
    Hühnerkeulchen, Zucchini, Apfel, grüne Bohnen ( Dose), Basilikum-Tomaten ( Dose), Chia-Maisbrot, Kräuter/Gewürze, Leindotteröl, Eierschale

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    Und nun habe ich ein klassisches Durchfallproblem

    Da bist du hier schon richtig :smile:


    Nach 3 Wochen hier hatte er dann das erste Mal Durchfall - also wirklich Wasser.

    Da habe ich noch ein paar Fragen.

    Also wässrigen Durchfall halte ich jetzt nicht unbedingt für eine Allergie/Unverträglichkeit. Ursache kann z.B. "nur" eine Futterumstellung sein. Von ungarischer Salami auf Trockenfutter oder von Weißbrotresten auf rohes Fleisch. ;)
    Eine Umstellung kann unter Umständen bei einigen Hunden etwas länger dauern. Fehlende Enzyme müssen gebildet werden. Sind die nicht da oder nur mangelhaft vorhanden, schleust der Körper alles wieder sofort raus.....ohne zu richtig verdauen.
    Was hast du vor den 3 Wochen gefüttert?
    Was ist mit Stress? Fast jeder Neuling hat den, besonders wenn er plötzlich aus seinem alten Leben herausgerissen wird. Stress führt zu Durchfall. Das ist bekannt.


    Was kann ich ggf. noch untersuchen lassen?

    Bevor man sich mit der Frage quält...."was füttere ich nur", wäre es gut, mal nachzuschauen, was da los ist im Gedärm.
    Also ich meine Bakteriologische- und Parasitologische Kotuntersuchungen. Giardien auch.
    Ich hatte das komplette Programm. Nennt sich Durchfall Profil C und wird vom Idexx-Labor angeboten. Dann weiß man mehr. Es hat ja keinen Sinn mit der Ausschlussdiät, wenn es im Hund voller schleimiger e-Coli- Stämme o.ä. nur so wimmelt.


    Huhn, Reis, Möhren sind leider durchgefallen.

    Ja....hier auch. Jedenfalls die Möhren.
    Aufgrund der Entwässerungspillen und dem wässrigen Durchfall wird auch der Elektrolythaushalt gestört sein. Also hauptsächlich der Verlust von Natrium-und Kaliumsalzen. Eine "Diät" mit leicht gesalzenem Kartoffelbrei oder Lunderland Kartoffelflocken hat sich sehr bewährt ( ggf. noch mit einem Elektrolytgemisch aus der Apotheke). Kann man aber auch selber machen....mit einem Gemisch aus Wasser, Traubenzucker und Salz.
    Dazu etwas geriebener ( gedünsteter)Apfel wegen der Pektine. Letztere sind kotfestigend. Dann erstmal schauen, ob das alles überhaupt drin bleibt.
    Der nächste Schritt wäre dann Kartoffelbrei mit Baby-Gläschen ( Gemüse + Fleisch). Dann etwas Butter dazu usw.
    Bei sehr wässrigem Kot ist die Darmschleimhaut schnell gereizt. Also nicht zu schnell wieder "normal" füttern. Viele Hunde vertragen auch etwas Toast/Weißbrot/Zwieback besser als matschigen Reis. Was den Darm auch nicht belastet sind Salzstangen. Von meinem Hund sehr geliebt ;)
    Richtig kräftigend wirkt natürlich auch eine leicht gesalzene Haferschleimsuppe. Die schmeckt nur nicht besonders. Deshalb kann man die mit fettarmer Fleischbrühe kochen, statt mit Wasser oder Milch.
    Keine große Portionen. Lieber kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt.


    Schon alleine der Text ist eigentlich eine Zumutung.

    Oh nein....da hatten wir hier schon ganz andere Texte :D

    Was nützt ein extrem hoher Proteinanteil wenn nur ein Bruchteil davon verwertet wird?

    So ist es :smile:
    Ein "gutes" Protein erkennt man daran, wie gut es der Organismus in körpereigenes Protein umwandeln kann. Es geht also um die Qualität und nicht um die Menge. Insofern bedeutet ein hoher Proteingehalt, wie z.B. auf Dosen und Tüten angepriesen mitnichten ein hochwertiges Futter.

    Mit der Biologischen Wertigkeit ist das so eine Sache. Jedes Nahrungsmittel misst sich am Vollei, allerdings wurden von den 22 Aminosäuren nur die 8 essentiellen Aminosäuren in die Rechung genommen. Ich finde aber, dass auch die nicht-essentiellen Aminosäuren von Bedeutung sind.
    Eine Biologische Wertigkeit hängt doch von sehr viel mehr Faktoren ab und eine hohe Biologische Wertigkeit macht ein Nahrungsmittel auch nicht unbedingt wertvoller.
    Schon allein, weil KH und Fette und die vielen anderen Nähr-und Vitalstoffe gar nicht in die Berechnung miteinbezogen wurden.

    Der Fokus auf einen hohen Proteingehalt in der Hundeernährung ist irgendwie auch nicht mehr zeitgemäß, zumal der Eiweißbedarf von Hund zu Hund ja auch ganz unterschiedlich ausfällt.

    So......hier gabs heute:
    Wildlachs, Zucchini, Apfel, Möhrchen, Basmatireis, Gartenkräuter, etwas Ingwer, Brennnesselkraut, Leindotteröl, Eierschale

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    Und glaubst, dass der Hund mit weniger Reis und noch mehr Dose eine bessere Verdauung haben wird, wärend die Halterin das Gegenteil festgestellt hat?

    Die Verdauung ist gut. Der Hund hat aber ein paar Blähungen und erbricht ab und zu weißen Schleim. Von der Dose? Vom Reis? Zu wenig Ballaststoffe? Stress? Wer weiß das schon genau?
    Das hier ist ein Brainstorming und jeder hat die Möglichkeit, sich ein paar Gedanken zu den Problemen zu machen.
    Selbstverständlich kannst du alles, was ich hier schreibe in Frage stellen, ist dann aber am Sinn eines Brainstormings vorbeigeschimpft.

    Brainstorming = Ideenfindung. :smile:

    Je mehr Ideen, um so mehr kann die TS die eine oder andere Idee ausschließen. Schon damit wäre sie einen Schritt weiter.

    Ich glaube nicht, dass da der Vergleich mit einem ausgewachsenen Durchschnittshund von 15 kg irgendeinen Sinn macht.

    Ich finde schon. Es geht ja nicht um die Gesamtfuttermenge, sondern um eine Ergänzung.....in diesem Fall KH.
    Das verwendete Futter ist als "ausgewogenes Alleinfutter" deklariert und die Fütterungs-Empfehlung lautet für den 5kg Hund 200-250g. Aktuell werden 300g gefüttert. Da erhöhe ich doch lieber noch etwas Dose und mische KH ( ggf. noch Fett) und Gemüse in einem ausgeglichenen Verhältnis dazu......und beobachte den Hund. Ist die Verdauung ok, kein Erbrechen, kein Durchfall, keine Gewichtsabnahme.....dann ist man auf dem richtigen Weg.

    Für einen 5 kg Hund im Wachstum sind 300g Reis nicht unbedingt leicht verdaulich. Wie gesagt.....ich würde die Verhältnisse etwas ändern.

    Er wiegt jetzt 5,4 kg und bekommt ca 300 g von der Dose und 300 g Reis (gekocht, ca 75 g trocken) kann ich das evtl noch erhöhen,

    Grundgütiger. 300g gekochten Reis für einen 5kg Hund? In einer Mahlzeit? Selbst wenn der Hund über ausreichend Amylase-Enzyme verfügt, wäre das schon eine gewaltige Herausforderung für die Stärke-Verdauung.
    Zum Vergleich:
    Im Zentek-Büchlein werden für den 15kg ca. 155g ( gekochten )Reis empfohlen. Ich verwende für meinen 30kg Hund 1 Kochbeutel ( ca. 62g Trockengewicht). Damit reiche ich mindest. 3 Tage! ;)

    Wenn die Dosen weiter verwendet werden (...quasi als Basic), kann man z.B. eine mittelgroße weichgekochte Pellkartoffel dazu mischen und ein wenig mehr Gemüse ( 3-4% vom Doseninhalt sind doch etwas wenig).
    Gemüse geht gekocht fast alles. Für den sensiblen Darm aber erst mal keinen Kohl und keine Hülsenfrüchte. Wenn der Hund zunehmen soll, kann man mit etwas Gänseschmalz ergänzen. Manche Hunde vertragen auch den Löffel Sahne, Butter oder Mascarpone.
    Ballaststoffe nicht vergessen. Die werden viel zu oft unterschätzt, aber die sorgen für Bewegung im Darm. Stück Apfel im Futter wirkt manchmal Wunder. :smile:


    Verstofflichung

    Das ist ja ein süßes Wort :D

    Zum Barfers Best habe ich mal eine Frage... Kennt das jemand von euch? Kann ich das dauerhaft zum gekochten zufüttern oder haben die Hunde dann von irgendwas zu viel?

    Das Barfers Best besteht ja aus einem Mix aus Calziumcitrat, Hefe und Seealgen. Letztere enthalten ja auch Jod. Jod ist zwar wichtig, aber es ist ein Spurenelement und der Hund benötigt nur geringe Mengen im Mikrogrammbereich.
    Beispiel:
    Nach M/Z benötigt ein Hund 15ug ( Mikrogramm) pro kg Körpergewicht . Ein 15kg Hund somit 225ug Jod. Mit 4 Fischstäbchen wäre sein Bedarf ausreichend gedeckt.
    150g Fischstäbchen ( ca. 5 Stück) = 263ug Jod

    Zentek schreibt auch, dass bei einseitiger Fütterung von Fleisch und Schlachtabfällen die Versorgung von Jod unzureichend ist. Insofern lassen sich auch die Seealgen im Barfers Best erklären.
    Leider entstehen auch Jodverluste durch längeres Kochen.
    In meinem Futterplan ist deshalb auch immer jodiertes Kochsalz + Mineralmischung dabei. Das Micromineral von cd-Vet enthält ja auch Algen.

    Nun bin ich ja kein Erbsenzähler-Koch und berechne mitnichten Mikrogramm-Mengen, zumal sich auch in vielen anderen Lebensmitteln Jod befindet.....wenn auch wenig.
    Hier eine Liste:

    Jodrechner
    Ich denke mal, dass du das Barfers Best schon weiter füttern kannst. Es ist nur schade, dass es keine genauen Angaben über den Jodgehalt gibt. Im Micromineral auch nicht.

    Dafür habe ich wieder meine Backmaschine aus dem Keller geholt und heute mache ich Kartoffelbrot

    Und? Wie ist es geworden? :smile:

    Hier neigt sich das Gewürzbrot dem Ende zu. Momentan trocknet das sehr ballaststoffreiche Roggenbrot aus dem Bioladen.

    im Napf heute:
    Wildlachs, Zucchini, Apfel, Banane, Chiabrot, Löffel Dosentomate, Kräuter/Gewürze, Leindotteröl

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    Ich bin auf der Suche nach frischen Schweinsohren- leider noch nicht fündig geworden.

    Hier gibts die bei Real abgepackt in der Frischetheke.

    Dafür habe ich wieder meine Backmaschine aus dem Keller geholt und heute mache ich Kartoffelbrot

    Das ist auch eine gute Idee. :smile:
    Mir persönlich macht das Brotbacken sehr viel Spass....also das Hundebrot. Im Prinzip kann man die Zutaten ganz nach den eigenen Vorstellungen bzw. Vorlieben des Hundes zusammenstellen. Muss ja nicht immer ein Yogi-Brot ( :D ) sein. Schmeckt auch mit Möhren, mit Nüssen, mit Kümmel, getrockneten Tomaten o.ä.
    Wer grad keine Lust auf Backen hat, kauft eben ein Brot. Ich gerade ein Roggenbrot gekauft, nur aus Natursauerteig, Salz und Wasser. Gabs geschnitten im Bioladen für wenig Geld. Kann man gut ein paar Scheiben einfrieren.
    Die Ashley mag das Brot getrocknet oder altbacken als "Butterstulle". Im Süppchen sowieso. Wird hier sehr viel besser vertragen als Nudeln oder Reis.


    Ich wohne derzeit noch in Schottland, da krieg ich leider nicht so tolles Brot wie in DE

    Das ist wohl wahr ;)
    Und Porridge verträgt er nicht? Was`n das für ein Schotte? :D

    Wie ist denn die Auswahl an Mehlen?