Durchfall ohne Bauchgrummeln, Blähungen, Krämpfe o.ä. ist erst mal "nur "Durchfall" und der Organismus hilft sich grad selbst, in dem er für einen schnellen Abtransport von schädlichen Keimen sorgt. In der Regel verschwinden die Symptome nach wenigen Tagen. Muss also auch nicht am Futter liegen. Wenn kein Blut dabei ist, würde ich wohl erst mal den Verlauf beobachten. Durchfall/schleimiger Kot muss nicht immer krankhaft sein und man sollte ihn nicht zu früh stoppen. Also ich tue es nicht. Ist ja von Fall zu Fall unterschiedlich. Du wirst sicher selber wissen, wann du mit dem Hund zum Arzt gehen musst. Das Allgemeinbefinden spielt natürlich auch eine große Rolle.
Wünsche gute Besserung. Ich kenne ja das Theater mit Durchfall und Co...... und wie schnell man beunruhigt ist.
Ne Sulz hab` ich auch mal probiert. Ging schief. Zu wenig fettes Fleisch und zu viel Gemüse. War fast `ne Veggie-Sülze. Die schmeckte natürlich nicht. Heute würde ich Sülze natürlich ganz anders machen.
Ich hab regelmäßig Kotproben testen lassen und es war stets negativ
Hast du auch eine Bakteriologische Kot-Untersuchung machen lassen?
So eine Dysbiose kann sich locker in ein paar Wochen entwickeln. Störungen im Hundedarm sind durch verschiedene Faktoren bedingt, die es pathogenen Keimen ermöglichen sich ( vermehrt) anzusiedeln, z.B. nach Antibiotika, Kortison, nach Impfungen, Wurmkuren oder Spot-on`s, durch Stress, veränderte Lebensbedingungen usw. Natürlich auch durch falsche Ernährung. Allerdings bekommt man die Quittung durch Fütterungsfehler in der Regel recht schnell präsentiert. Nicht erst nach Monaten. Da fackelt das Gedärm nicht lange. Hast du da was verändert?
Eine Bakteriologische Untersuchung lohnt sich auf jeden Fall. Da weiß man dann sehr schnell, wer da im Darm sein Unwesen treibt....also Bösewichte wie Salmonella, Camphylobacter, E-coli-Stämme, Staphylokokken usw. Es gibt auch das "Kleine Kotprofil" ( mikrobiologisch). Da sind dann auch die Clostridien dabei.
Eine bestehende Dysbiose hat leider auch Auswirkungen auf alle Stoffwechselgruppen. Das bedeutet, dass je nach Keimart der Fett-KH-Protein oder Vitaminstoffwechsel unterschiedlich stark betroffen sein kann. Das kann sich unter Umständen wieder mal ziehen wie Kaugummi mit der Diagnose. Die Pathophysiologie zeichet sich mit vielen "wenn" und "aber" aus.
Hier gabs ein paar Tage Dosen-Menüs. Hab grad wenig Zeit zum Einkaufen. Abgesehen davon ist es auch wichtig, dass das Ashley-Gedärm auch mit NF vertraut ist. Sollte ich als Köchin mal ausfallen, muss es dann auch so funktionieren. Insofern gibts hier auch immer eine kleine Trofu-Ration am Nachmittag. Trotzdem wird ja auch gekocht Als Basic heute: Gemüse-Süppchen mit Buchstabennudeln, Gänseschmalz + Dose mit Schaf
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Roggenbrot bzw-schrot hat mit den höchsten Gehalt an Ballaststoffen. Leider habe ich keine entsprechenden "Bedarfswerte" für den Hund gefunden. Es gibt Angaben zur Rohfaser in Prozent, aber Rohfaser ist ja nur der unlösliche Bestandteilteil der Ballaststoffe. Für den Menschen werden 30-40g Ballaststoffe pro Tag empfohlen. Für den Hund also entsprechend weniger. Ich finde es gut, dass auf der Verpackung vieler Lebensmittel die Nährwerte exakt aufgelistet werden. Und zwar in Gramm und nicht wie beim Hundefutter üblich in ( abstrakten) Prozenten. So kann ich also sehen, dass 1 Scheibe vom Roggenvollkornbrot 3,6g Ballaststoffe enthält und kann somit den Bedarf für meinen Hund ganz gut einschätzen und entsprechend portionieren.
Eine andere Möglichkeit der Ballaststoffzuführung wäre die Scheibe Knäckebrot ( auch gern mit Butter bestrichen )
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Auch hier steht drauf, was 1 Scheibe davon an Gramm Ballaststoff enthält....nämlich 2,9g. Da darfs dann schon mal 1 Scheibe mehr sein, statt löffelweise staubtrockene Weizenkleie o.ä.
Salz, Traubenzucker und Wasser - gibt es da ein grobes Verhältnis?
Das wäre jetzt nur eine Notfall-Lösung, wenn der Hund unter Durchfall und Erbrechen leidet und TA, Apotheke oder andere Hilfe nicht gleich greifbar ist. Die Salz-Glucose-Mischung kann unter Umständen Übelkeit und Durchfall stoppen, aber besser ist natürlich eine spezielle Elektrolytlösung aus der Apotheke (...z.B. die WHO-Trinklösung oder eine Mixtur speziell für Säuglinge).
Das Verhältnis muss natürlich an den Hund angepasst werden. Das Zeug schmeckt nicht und kann vielleicht besser mit einer Spritze ( ohne Nadel) gleich ins Maul gegeben werden. Ob diese Maßnahme aber tatsächlich Sinn macht, würde ich wohl noch mit dem TA besprechen. Elektrolyte sind ja auch im Tropf enthalten und schützen vor Austrocknung, also bei einem extremen Wasserverlust.
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Stärke wird hier nach wie vor nur in kleinen Mengen vertragen. Reis ist sehr grenzwertig. 1 Kochbeutel wird inzwischen auf 3 Tage verteilt. Sonst leider wieder DF. Werde ich wohl wieder ein Brot backen müssen....*schwitz*
bin am Überlegen ob ich beim Fertigfutter einen halben Teelöffel zartschmelzende Haferflocken zur Ballaststoffversorgung mit zu tu.
Würde ich lassen......also in Hinblick ".....wir haben alle zugenommen" Ich kenne das Ritzenberger NF nicht, aber es enthält kein Getreide? Auch ein etwas geringerer Anteil an Ballaststoffen könnte auf dem Schiff von Vorteil sein. Ansonsten wird sicher der eine oder andere Happen zusätzlich im Hund landen. Für die Bootsfahrt kann man den altbekannten Schiffszwieback ja mit einem Roggenknäckebrot oder Stück Pumpernickel ersetzen. Stück Apfel ist auch ok.
Für die Urlaubstage auf dem Boot ist es überhaupt kein Problem, die Ernährung an die gegebenen Verhältnisse anzupassen. Riesenhaufen sind vielleicht auch eher unerwünscht....auf dem Schiff und sicher auch an den Anlegestellen. Solche Gedanken würde ich mir nämlich machen.
darf ich bitte mal fragen, was ihr an Ballasstoffen gibt und in welchem Verhältnis.
Ballaststoffe zählen ja zu den natürlichen Bestandteilen von Lebensmitteln pflanzlicher Herkunft und finden im Industriefutter als Rohfaser ihren Platz. Ist aber nicht das gleiche. Rohfaser umfasst nur einen kleinen Teil der in Nahrungsmitteln vorhandenen Ballaststoffe, weil viele Substanzen bei der Analyse zerstört werden. Zu Barfzeiten waren Ballaststoffe nur billiger Füllstoff ( unverdauliche KH) und völlig verpönt
Dabei ist Ballaststoff nicht gleich Ballaststoff. Man unterscheidet zwischen löslichen und unlöslichen Ballaststoffen ( Quell-und Füllstoffe) und beide haben eine unterschiedliche Wirkung im Körper. Beide sind für die Ernährung wichtig und notwendig. Auch beim Hund. Sie sorgen für eine gleichmäßige Peristaltik ( Darmbewegung), sind "Futter" für die "guten" Darmbakterien ( Präbiotika) und beinflussen dadurch positiv den mikrobiellen Stoffwechsel.
Kleiner Nachteil: Unter Umständen erhöht sich das Kotvolumen und deshalb sollte man schon auf die Menge achten. Zentek empfiehlt bei einem 15kg Hund 20g Weizenkleie in der Ration. Das ist mir für meinen Hund to much. Das geht schief. Lieber verteile ich die Ballaststoffe auf, so wie es mein Hund verträgt. Es sei denn, ich bin Hersteller von XXL Kotbeutel.
Hier eine hilfreiche Tabelle zu den Ballaststoffen in den unterschiedlichen Lebensmitteln:
Wenn die Eos-Werte bestens sind, dann ist das ein gutes Zeichen. Eine Futtermittelallergie wäre dann ziemlich unverscheinlich. Dann kommt es jetzt eher auf die Mengenverhältnisse der Nahrungsmittel bzw. Nährstoffe wie Eiweiß, Fett, Ballaststoffe und KH an. Das kann unter Umständen ein wenig dauern. Dafür gibts auch keine Berechnungen. Warum was und wieso gerade in diesem und jenem Darm Unheil anrichtet (....und auch nicht) bleibt oft ein Geheimnis. Hat man Erfolg, kommt auch gleich ein Rückschlag. So ist das eben
Respekt vor allen die ihren Hund so sorgfältig und durchdacht ernähren, aber für mich ist das nichts.
Ach.....so furchtbar "sorgfältig" ist das gar nicht. Ich habe weder Feinwaage noch Taschenrechner. Es gibt ein paar ernährungsphysiologische Grundregeln.....und dann geht los. Der Hund brauch Eiweiß, Fett, KH, Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine. Genau wie du und ich. Das findest du alles in jedem Supermarkt. Kein umständliches Bestellen, keine langen Wege zum Barfladen. Hast du einen Garten.....um so besser. Hast du einen Nutzgarten noch besser. Kartoffeln, Möhren, Erbsen, Kürbis, Zucchini, Tomaten, Bohnen, Erdbeeren, Kräuter, Brombeeren, Obstbäume....damit deckst du schon 2/3 des Bedarfs an Vitaminen und Mineralien/Spurenelementen. Hast du einen Wochenmarkt in der Nähe bekommst du oftmals preiswertes Fleisch von Ziege, Lamm, Huhn, Pute oder Ente aus der Region. Ein Veggie-Tag mit einem würzigen Gemüseauflauf tut`s auch mal.
Durchdacht ist das schon, aber nicht bekloppt. Ist mal ein Menü nicht super ausgewogen nach M/Z oder anderen Ernährungsfritzen, dann eben am nächsten Tag oder am übernächsten. Soll ja auch Spass machen.....die Kocherei
So....heute wurde gespeist: Schweineohr, Basmatireis, Linsen (Dose), Zucchini, kleine Möhre, Apfel, Hauch Ingwer, Kümmel, Petersilie, Leindotteröl, Micromineral
EOS Wert= Eosinophile ??? in Prozent und absoluten Zahlen im je angegebenen Normbereich.
Beide Werte sind aufschlussreich....also % und /ul. Referenzwert bei % liegt 0 -6 ( bei meinem Hund damals 7) Referenzwert von /ul liegt bei 0 -600 ( bei meinem Hund damals 606).
Das waren aber nur leicht erhöhte Werte. Wenn der Hund ansonsten Parasiten-frei ist, dann wäre das schon eine Warnung in Richtung Immunsystem.....und die lokale Immunabwehr befindet sich ja hauptsächlich im Darm bzw. in der Darmschleimhaut. Wie hoch sind denn beide Eos-Werte bei deinem Hund? Kann man im Differential-Blutbild erkennen.
Aber was mache ich dann mit Calzium und den Zähnen?
Einen Calziumzusatz gebe ich auch. Ich verwende aktuell Algenkalk ( Knochenmehl ist meist vom Rind und wird nicht vertragen). Eierschale bzw. Eierschalenmehl wären aber auch ok. Für die Zähne gibts nix.
So sieht das fast 10-jährige Gebiss nach 9 Jahren kochen aus. Hab schon schlimmere Beißer gesehen
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Zum Knabbern(....weils Spass macht), gibts hier getrocknete Ziegenkopfhaut und -ohren und getr. Lammschwänze, harte Brotkanten. Wenn man den Hund mit "normalen" Lebensmitteln ernährt, ist die Gefahr von Zahnbelag eher gering. Da hätte ich beim Trofu mehr Bedenken