Spike hat sich unterwegs über einen anderen Hund aufgeregt. Nachdem der Hund vorbei war und ich Spike ansprechen wollte würgt er und erbricht sich einfach so.
Stress bzw. starke Emotionen wie Angst oder Aufregung können beim Hund schnell mal Erbrechen auslösen. Verantwortlich ist das Stresshormon CRF ( Corticotropin Releasing Factor), welches der Hund jeden Tag neu bildet, um den Anforderungen des Tages gewachsen zu sein. Es wird im Gehirn, aber auch in den Magen-Darm-Zellen gebildet.
Regt sich der Hund auf oder hat große Angst vor Gewitter/Böller o.ä. geht das Signal "Achtung! Stress und Bedrohung" abwie `ne Rakete und sowohl im Gehirn als auch im Darm wird vermehrt CRF ausgeschüttet.
Der Hirnstress löst in der Regel Erbrechen aus und der Darmstress eher Durchfall. In beiden Fällen wird signalisiert, sich zu entleeren, um Verdauungsenergie zu sparen. Eigentlich keine schlechte Sache, um Stress schnell und erfolgreich zu kompensieren. Eigentlich ![]()
Die Kotz-Attacken lassen sich etwas minimieren durch entsprechend Medikamente, aber ich persönlich finde Ingwer besser. Die mildere Form für den empfindlichen Hund wäre Galgant. Stoffe aus beiden Wurzeln blockieren das Brechzentrum und damit den Brechreiz. Ist ganz ähnlich wie bei den Medis. Letztere wirken aber stärker im Gehirn.....mit vielleicht unangenehmen Nebenwirkungen.
Weil ich auch eine sehr stressanfällige Mimose hier habe, kommt bei mir Ingwerpulver ( "ein Hauch") oder Galgant ( Messerspitze) regelmäßig in den Napf. Der Stress verschwindet so natürlich nicht, aber unter Umständen das Kotzen. ![]()