Beiträge von Audrey II

    Spike hat sich unterwegs über einen anderen Hund aufgeregt. Nachdem der Hund vorbei war und ich Spike ansprechen wollte würgt er und erbricht sich einfach so.

    Stress bzw. starke Emotionen wie Angst oder Aufregung können beim Hund schnell mal Erbrechen auslösen. Verantwortlich ist das Stresshormon CRF ( Corticotropin Releasing Factor), welches der Hund jeden Tag neu bildet, um den Anforderungen des Tages gewachsen zu sein. Es wird im Gehirn, aber auch in den Magen-Darm-Zellen gebildet.

    Regt sich der Hund auf oder hat große Angst vor Gewitter/Böller o.ä. geht das Signal "Achtung! Stress und Bedrohung" abwie `ne Rakete und sowohl im Gehirn als auch im Darm wird vermehrt CRF ausgeschüttet.
    Der Hirnstress löst in der Regel Erbrechen aus und der Darmstress eher Durchfall. In beiden Fällen wird signalisiert, sich zu entleeren, um Verdauungsenergie zu sparen. Eigentlich keine schlechte Sache, um Stress schnell und erfolgreich zu kompensieren. Eigentlich xD

    Die Kotz-Attacken lassen sich etwas minimieren durch entsprechend Medikamente, aber ich persönlich finde Ingwer besser. Die mildere Form für den empfindlichen Hund wäre Galgant. Stoffe aus beiden Wurzeln blockieren das Brechzentrum und damit den Brechreiz. Ist ganz ähnlich wie bei den Medis. Letztere wirken aber stärker im Gehirn.....mit vielleicht unangenehmen Nebenwirkungen.

    Weil ich auch eine sehr stressanfällige Mimose hier habe, kommt bei mir Ingwerpulver ( "ein Hauch") oder Galgant ( Messerspitze) regelmäßig in den Napf. Der Stress verschwindet so natürlich nicht, aber unter Umständen das Kotzen. ;)

    Linsen ist eine gute Idee

    Ich füttere nur noch Dosen-Linsen. Die sind ja schon erhitzt worden und müssen auch gar nicht mehr eingeweicht werden. Die kochen bei mir noch ca. 5 Minuten mit und werden sehr gut vertragen. :smile:

    Heute gab es einen bunten Hühnerleber-Topf

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    Aktuell köcheln 2 dicke Schweinezungen im Topf.....zusammen mit etwas Liebstöckel und Kümmel. Riecht besser :D

    Anscheinend hat die Maus einen leichten Eisenmangel und die Nierenwerte sind nicht 100%ig in Ordnung.

    Hi :smile:

    Beides gehört unter Umständen zusammen.
    Spurenelemente wie Eisen machen nur ein hundertstel Prozent der Körpermasse aus und werden tatsächlich auch nur in "Spuren" benötigt. Trotzdem können sie essenziell sein, wenn ein Enzym nur mit ihrer Hilfe arbeiten kann. Ein Mangel entsteht sowohl durch Krankheiten, aber auch durch einen schlechten Nährstoffgehalt der zugeführten Nahrungsmittel.
    Verminderte Eisenwerte in Verbindung mit den Nierenwerten deines Hundes gehen eher in Richtung Nierenerkrankung. Muss ja noch nicht besorgniserregend sein, aber vielleicht ein Warnhinweis. In diesem Zusammenhang wären auch der Hämatokrit-Wert interessant.
    Hämatokrit ist kein Blutbestandteil, sondern eine Rechengröße. Es gibt an, wie viel Prozent die festen Blutbestandteile ( rote und weiße Blutkörperchen) im Gesamtblut ausmachen. Auf diese Weise ist eine Anämie festzustellen, die ja auch in Verbindung mit Eisenmangel stehen könnte.

    Bis du die genauen Nierenwerte hast, kannst du natürlich versuchen "eisenreich" zu füttern, um das Depot wieder zu füllen. Die Frage stellt sich nur, warum füllt es sich nicht. :???:

    Das Eisen in Rote Bete ist schon ok, enthält aber Oxalate, das ggf. Nierensteine begünstigen kann. Richtig viel Eisen enthält Entenleber, aber auch Sesam ( z.B. Tahin), frischer Feldsalat, Kürbiskerne, Hühnereigelb, Pseudogetreide wie Quinoa und Amaranth, Hülsenfrüchte, getrocknete Petersilie. Über eine normale abwechslungsreiche Ernährung ist der Bedarf an Eisen leicht zu decken.

    Übrigens.....es hält sich ja immer noch das Gerücht, dass Milchprodukte grundsätzlich die Eisenversorgung behindern. Das ist ein alter Zopf ;) Es gibt kein empirisch-begründbares Argument, grundsätzlich bei Eisenmangel auf Milchprodukte zu verzichten.

    Fertigfutter wurde gut vertragen, somit kann der Urlaub kommen

    Na dann.....auf gehts :smile:

    Mit Fertignahrung hat Ashley auch keine Probleme, aber bei ihr kommt es bei der Verträglichkeit immer auf die Menge an. Also nur eine Handvoll Trofu oder eben nur die 400g Konserve.
    Wenn`s Dose gibt, koche ich vorher trotzdem noch ein Gemüsesüppchen. Die Dosen sind getreifefrei, weil ich das selbst nach meinen Vorstellungen ( und Ansprüchen) zufüge.

    Basic Süppchen mit Erbsen/Möhren, Zucchini, Apfel, Petersilie, Walnüsse, Gänseschmalz, Roggenschrotbrot + etwas Liebstöckel, Kümmel und Galgant

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    Gebacken wurden: Haselnuss-Ziegenquark-Kekse :smile:

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    Hi :smile:

    Die Dovgan-Dosen sind wieder da. Für die schnelle Fischküche. Werden hier gut vertragen.

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    Gestern im Napf: Wildlachs-Topf mit allerlei Grünzeugs und Buchstabennudeln

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    Heute im Napf: Hähnchenmägen + Grünzeugs/Nudeln + Kokosmilch

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    welches Gift das im Leinsamen ist, welches erst nach 5 Minuten Kochen verschwindet?

    Damit ist wohl das Linamarin gemeint.

    Linamarin – Wikipedia

    Hier gibts noch mehr Infos über sekundäre Pflanzenstoffe. War schon richtig, dass der Mensch das Kochen erfunden hat ;)

    "Die toxische Wirkung von Blausäure wird beim Kochen ab mindestens 25 °C aufgehoben, Stampfen oder andere technologische Schritte wirken sich auch mindernd auf den Gehalt aus. Beim Verzehr von Leinsamen und Mandeln ist Obacht geraten."


    Gesundheitsschädliche sekundäre Pflanzenstoffe. Ausarbeitung zum ... | Self-Publishing bei GRIN

    Fütterung ist absolut gleich geblieben

    Durchfall ohne Bauchgrummeln, Blähungen, Krämpfe o.ä. ist erst mal "nur "Durchfall" und der Organismus hilft sich grad selbst, in dem er für einen schnellen Abtransport von schädlichen Keimen sorgt. In der Regel verschwinden die Symptome nach wenigen Tagen. Muss also auch nicht am Futter liegen.
    Wenn kein Blut dabei ist, würde ich wohl erst mal den Verlauf beobachten. Durchfall/schleimiger Kot muss nicht immer krankhaft sein und man sollte ihn nicht zu früh stoppen. Also ich tue es nicht. Ist ja von Fall zu Fall unterschiedlich. Du wirst sicher selber wissen, wann du mit dem Hund zum Arzt gehen musst. Das Allgemeinbefinden spielt natürlich auch eine große Rolle.

    Wünsche gute Besserung. Ich kenne ja das Theater mit Durchfall und Co...... und wie schnell man beunruhigt ist.

    ne Sulz draus zu machen

    Ne Sulz hab` ich auch mal probiert. :D
    Ging schief. Zu wenig fettes Fleisch und zu viel Gemüse. War fast `ne Veggie-Sülze. Die schmeckte natürlich nicht. Heute würde ich Sülze natürlich ganz anders machen. ;)

    Ungefähr so: Natürlich nicht in der Menge und ohne geräucherten Bauchspeck, Zwiebel, Lorbeer und Pfeffer, aber dafür vielleicht mit Gelatine. Mit Schweinefüßen gehts auch.
    Klassische Sülze (Rezept mit Bild) von karl28 | Chefkoch.de

    Also wir hatten hier schon mal ein tolles Sülze-Rezept. Wo ist das hin? Hat das Jemand abgespeichert?

    Ich hab regelmäßig Kotproben testen lassen und es war stets negativ

    Hast du auch eine Bakteriologische Kot-Untersuchung machen lassen?

    So eine Dysbiose kann sich locker in ein paar Wochen entwickeln. Störungen im Hundedarm sind durch verschiedene Faktoren bedingt, die es pathogenen Keimen ermöglichen sich ( vermehrt) anzusiedeln, z.B. nach Antibiotika, Kortison, nach Impfungen, Wurmkuren oder Spot-on`s, durch Stress, veränderte Lebensbedingungen usw.
    Natürlich auch durch falsche Ernährung. Allerdings bekommt man die Quittung durch Fütterungsfehler in der Regel recht schnell präsentiert. Nicht erst nach Monaten. Da fackelt das Gedärm nicht lange. Hast du da was verändert?

    Eine Bakteriologische Untersuchung lohnt sich auf jeden Fall. Da weiß man dann sehr schnell, wer da im Darm sein Unwesen treibt....also Bösewichte wie Salmonella, Camphylobacter, E-coli-Stämme, Staphylokokken usw.
    Es gibt auch das "Kleine Kotprofil" ( mikrobiologisch). Da sind dann auch die Clostridien dabei.

    Eine bestehende Dysbiose hat leider auch Auswirkungen auf alle Stoffwechselgruppen. Das bedeutet, dass je nach Keimart der Fett-KH-Protein oder Vitaminstoffwechsel unterschiedlich stark betroffen sein kann. Das kann sich unter Umständen wieder mal ziehen wie Kaugummi mit der Diagnose. Die Pathophysiologie zeichet sich mit vielen "wenn" und "aber" aus.