Beiträge von Audrey II

    Hi :smile:

    Ernährungsmedizinisches Wissen entwickelt sich ja ständig weiter. Das freut die Köchin. Es gibt eine aktuelle Liste.....nein...kein Superfood :D , sondern von ganz normalen gesunden Lebensmitteln. 12 insgesamt. Davon eignen sich 9 auch für den Hund. Es gehören dazu:
    Brokkoli
    Süßkartoffel
    Lachs
    Haferflocken
    Blaubeeren
    Eier
    rote Bete
    Ingwer
    Kokosöl

    Ich finde, da liegen wir gut im Rennen ;)

    Momentan steht ernährungstechnisch irgendwie alles auf dem Kopf. Viele wissenschaftliche Irrtümer führen zu immer mehr verwirrenden Aussagen. Alles was mal als gesund galt, ist es plötzlich nicht mehr und umgekehrt. Ich wusel mich da grade durch und bin etwas irritiert. In den neuen nationalen Ernährungsempfehlungen wird z.B. nicht mehr geraten, den Fettanteil in der Ernährung zu beschränken. Also her mit dem fetten Eisbein :D
    Blöd für die Hunde. Es gibt bald keine abgeschnittenen Fettränder mehr vom Kotelett. Milch, Sahne und Butter heißen die neuen Helden....allerdings nur vom Weiderind versteht sich.
    Zucker ist ganz out, aber der hatte in der Hundeernährung sowieso nie eine Chance.
    Gemüse geht immer, also Ballaststoffe....und hört...hört....auch das "Bitteressen". Nun...Bitterstoffe sind ja schon lange in Naturheilkunde/ Kräutermedizin als Verdauungshelfer bekannt. Funktioniert auch beim Hund und erfreut Leber und Galle.

    So....heute im Napf:
    3 kleine Hühnerkeulen, Pellkartoffel ( ungepellt ;) ), Zucchini, Artischockenherzen, Apfel, etwas Kümmel und Ingwer, Ziegenjoghurt, Leinöl, Petersilie

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    Warum brauchst du denn das Label "Ayurveda" bei deinen Hundegerichten? Das hat was von "Ich ernähre meinen Hund ganz besonders gesund".

    Klar ernähre ich meinen Hund besonders gesund. Du nicht?

    Ich habe hier ein desolates Immunsystem zu stärken und ein entsprechend sensibles Verdauungssystem zu unterstützen.
    Die Ernährung meines Hundes hat mehrere "Label". Ich füttere "Mittelmeerkost" ( Label Andaluz), Kräuter ( Label Klostermedizin), bestimmte Gewürze für den Darm( Label Wurm-Schreck) und für die Gallensäfte ( Label pita = Feuer des Lebewesens). Fertig.

    Das selbstgebackene Maisbrot stammt aus dem Buch "Ayurveda für Hunde". Kann man auch anders würzen ( ohne Ayurveda-Gedöns) oder auch gar nicht. So What. Es gibt kein Dogma.
    Man kann backen und würzen wie man will und wenn es dafür einen Begriff gibt.....um so besser. ;)

    Es gibt auch noch andere "Label" über die "Leib-Seele-Einheit und über Magensäfte, die von der Ernährung beeinflust werden. Da sind dann noch die "Göttlichen Ernährungslehren der Hildegard von Bingen", aber wer schreibt schon "Göttliche Ernährungslehren der Hildegard von Bingen"? Dann doch besser Mittelmeerkost. So ist das mit den Begriffen. Warum umständlich, wenn`s auch einfach geht und jeder weiß gleich Bescheid.

    Demnächst backe ich dann mal ein Barf-Brot.....also Back-Barf. Ist schon schwierig mit den Begriffen :D

    und weiß nicht was ein paar Gewürzbrotwürfel mit Ayurveda zu tun haben sollen

    Nach Ayurveda spielen Kräuter und Gewürze eine wichtige Rolle für die Gesunderhaltung von Körper und Geist. Nicht alle eignen sich für Hunde, aber einige eben doch. Manche dieser Kräuter und Gewürze kann man im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung individuell einsetzen.
    Diese Kenntnisse gebe ich gerne weiter. Es bedeutet nicht, dass nun alle hier auf die "Ayurvedische Diätetik" abfahren müssen. Es geht um sachliche Infos und um Erfahrungsaustausch.

    Nichts anderes tue ich. Genauso wie andere Ernährungsarten hier besprochen und diskutiert wurden und noch werden (wie z.B. vegan, vegetarisch, Superfood oder sonst was).
    Dafür ist dieser Thread da.
    So hat jeder Koch die Möglichkeit, sich die eine oder andere nützliche Ernährungs-Information aus der Vielzahl der hier diskutierten Ernährungsformen zu filtern und selbst auszuprobieren.....oder es eben auch zu lassen und als Blödsinn zu bewerten. ;)


    Ich kann Ayurveda und Superfood einfach nicht mehr hören.

    Übrigens ist dieser Ayurveda-Hype gar nicht neu.
    Schon 2010 gab es eine Publikation in einer Fachzeitschrift für Komplementärmedizin mit dem Titel:

    Ayurvedische Behandlungskonzepte bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten

    In der Hundeernährung gerade sehr aktuell. Ich kann z.B. dieses ewige "mach `ne Ausschlussdiät" nicht mehr hören....*maul* ;)

    Ayurveda hat in D einen WIRTSCHAFTLICH hohen Nutzen

    Wer oder was als "Trittbrettfahrer" so auf den hippen "Ayurvedischen Zug" aufspringt, ist nicht gemeint. Mir gehts um wissenschaftliche Forschung und die hat nichts mit Kochkursen oder "Möchtegern-Gurus " zu tun. Superfood hat nichts damit zu tun. Hatte ich schon geschrieben.

    "Entwicklung der aktuellen Studie zur traditionellen Ayurveda-Behandlung bei Kniegelenksarthrose"

    AyurVision 2014 | Naturheilkunde in Berlin am Immanuel Krankenhaus


    Hätte ich einen Hund mit Arthrose würden mich die Ergebnisse dieser Studie sehr interessieren. Im Bereich Naturheilkunde wird z.Zt. viel geforscht. Ebenso bei der Ernährungsmedizin und auch im Bereich Mind-Body-Medizin. Alles nur Humbug oder ernstzunehmende Ansätze alternativer Medizin?


    Was meinst du mit "tatsächlicher" Wissenschaft? Finanziert von Pharmakonzernen? * auch hust* ;)

    Nee

    Doch :smile:

    "Die Ayurveda-Medizin wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als medizinische Wissenschaft anerkannt. Allein in Indien sind laut WHO mehr als 300.000 ayurvedische Ärzte offiziell registriert, an weit über 200 von der indischen Regierung anerkannten Universitäten und Fachhochschulen wird die ayurvedische Medizin systematisch gelehrt und praktiziert. Ayurveda ist in südasiatischen Ländern (Indien, Sri Lanka, Nepal) der konventionellen Medizin (Schulmedizin) gesetzlich gleichgestellt. Der Ayurveda spielt seit einigen Jahrzehnten auch im Westen, insbesondere in Europa, eine zunehmende Rolle"

    Ayurveda in Berlin | Naturheilkunde in Berlin am Immanuel Krankenhaus


    Es gibt auch entsprechende Forschungsprojekte:

    Forschung | Naturheilkunde in Berlin am Immanuel Krankenhaus


    Natürlich bleibt es Jedem selbst überlassen, welcher "Wissenschaft" er vertraut. Ob naturheilkundlicher Ansatz, Tradition, Hausmittel oder Schulmedizin. Ich bin da eher für das Prinzip "Ergänzung statt Konkurrenz". Davon kann sicher auch der Hund profitieren ;)

    Bananenscheiben

    Eigentlich dürfte dein Hund auch ein wenig Butter vertragen. :smile: Banane längs aufgeschnitten und die Hälften in wenig Butter in der Pfanne leicht angebraten.... schmeckt vielen Hunden gut. Die Banane wird ganz weich und somit auch leicht verdaulich. Dazu ein paar geröstete Toastwürfel und fertig ist eine kleine energiereiche Zwischenmahlzeit.

    Ayurveda klingt klasse, ist aber bisher nur Geschwurbel, wahrscheinlich redet man sich die Wirkung ein.

    Ja.....Ayurveda klingt für uns praktische Hundeleute schon ein wenig nach kosmischem Humbug, Yoga und Guru. Was hat ein Beutegreifer schon mit dem "Gleichgewicht der 5 Elemente" zu schaffen und "Brot und Milch" sind ja nun wirklich nur was für die caniden Weicheier. ;)

    Ich selbst bin auch eher der bodenständige Hundemensch. Wahrscheinlich ist mein Hund viel sensibler und "feinsinniger" als ich. Sein Gedärm sowieso :D
    Auf der Suche nach dem Verständnis für beide kommt dann dann an der "ganzheitlichen Sicht der Dinge" nicht vorbei.
    Ayurveda hat nix mit Superfood zu tun, sondern entstammt uralter medizinischer indischer Wissenschaft.....nach dem Prinzip "Gesundheit und Heilung". Im Gegensatz zur uns bekannten Schul-und Ernährungsmedizin stehen die unterschiedlichen Persönlichkeitstypen im Vordergrund und diese bilden auch die Voraussetzung für das Verständnis im Bereich Ernährung und Gesunderhaltung.

    Gerade die individuellen Unterschiede beim Hund machen das Prinzip Ayurveda dann auch interessant. Hund ist eben nicht gleich Hund :smile:
    Für uns Köche ist das sicher auch keine neue Erkenntnis. Manchmal dauern die Erkenntnisse auch etwas länger. Das Herausfinden der körperlichen individuellen Konstitution des eigenen Hundes ist ja nicht so einfach und oftmals mit natürlichen Schwankungen verbunden.

    Ayurveda in der Hundepsychologie ist auch ein sehr spannendes Thema. Gerade bei den zunehmend rast-und ruhelosen Hunden.