aber vorsicht nicht alle Hunde vertragen Milchprodukte!
Ja, das stimmt. Bei einer Kuhmilchunverträglichkeit kann man aber ganz gut auf Schafs-oder Ziegenmilchprodukte ausweichen. Hier ist das Angebot inzwischen recht vielfältig geworden. Bei einer Laktoseintoleranz wirds dann etwas schwieriger. Allerdings gibts ja inzwischen ein Heer von Probiotika-Nahrungsergänzungen. Da finde ich den Markt aber sehr unübersichtlich.
Eigentlich brauchst du kein besonderes " Mittel" oder Produkt.
Zur Stabilisierung der Darmflora benötigst du Pro-und Präbiotika......und viel Geduld. Manchmal bis zu einem 1/2 Jahr. Probiotika bestehen aus einigen wenigen genau definierten Mikroorganismus-Stämmen. Die gebräuchlichsten Probiotika sind milchsäurebildende Bakterien wie z.B. Lactobacillen und Bifidobakterien. Aber auch Enterococcen und verschiedene Pilze und Hefen. Noch vor ein paar Jahren war ein wichtiges Kriterium, dass die Mikroorganismen den Dickdarm lebend erreichen. Das ist nach heutiger wissenschaftlicher Erkenntnis nicht mehr zwingend notwendig. Auch von Zellteilen oder nicht lebenden Mikroorganismen können gesundheitsfördernde Effekte ausgehen.
Probiotika findest du in milchsauren Nahrungsmitteln, wie Naturjoghurt, Dickmilch, Kefir oder Sauerkraut.
Prä-oder Prebiotika sind Ballaststoffe und das "Futter" für die probiotischen Bakterien. Wird oft vergessen Probiotika können sich nur entwickeln, wenn sie optimale Bedingungen vorfinden. Präbiotische Stoffe sind z.B. Pektine, Hemicellulose oder Schleimstoffe. Für den Hund eignen sich gut: Äpfel, Birnen, Beeren, Haferflocken, Hülsenfrüchte ( Dose) oder überhaupt Gemüse.
Damit halte ich die Darmflora meines Hundes seit Jahren stabil. Zusätzlich kann man kurmäßig einsetzen: Naturmoor oder Bokashi.
das Zeug soll kochen, ohne, dass es Anbrennen kann und ich anwesend sein muss
....und so manches Zeug verschwindet auch
"Fisch, Teigwaren und Milchprodukte eignen sich nicht für den Slow Cooker. Stundenlanges Schongaren vertragen diese Lebensmittel nicht. Nudeln und Fisch zerfallen und Milchprodukte flocken aus." Slow Cooker: Würzige Eintöpfe im Crockpot schmoren | Chefkoch.de
Wenn ich mir so n großen Slow Cooker/Crockpot hole, kann ich dann das Fleisch, Getreide und Gemüse einfach da reinhauen und es schön vor sich hinkochen lassen, bis ich dann abends füttere?
Ich kenne mich mit einem Slow Cooker nicht aus. Gibt es da verschiedene Ebenen wegen der unterschiedlichen Garzeiten? Ich bin ja nicht so der "Pampe-Koch" und koche viel getrennt. Dem Hund wirds vielleicht egal sein Schwein und Geflügel koche ich ja richtig durch, also "done well". Da wären die Zucchinis schon matschig bzw. zu Brei verkocht und die Buchstabennudeln vermutlich auch. Ich nutze ja auch noch die Fleischbrühe für 2 Tage. Apfel wird hier auch nur kurz mitgekocht, sonst habe ich ja Apfelmus. Generell ist so ein Langsam-Garer sich keine schlechte Sache, aber eigentlich müssen die Menüs ja nicht stundenlang (schonend) vor sich hinkochen. Hm.....keine Ahnung
Seltsam finde ich, dass der Hund - sonst ein großer Obstliebhaber - Heidelbeeren verweigert, aber die Holunderbeeren im Garten aufsammelt und mit Genuss lutscht und frisst.
Lange Zeit hat man Hunden geschmackliche Vorlieben bzw. Abneigungen abgesprochen. Haben sie aber
Jetzt ist wieder Fallobstzeit und hier kullern massenweise Äpfel und Birnen durch die Botanik. Die Ashley ist total verrückt nach dem Obst. Gestern beim Spaziergang erbeutet:
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Kennt Jemand die Apfelsorte? War ein sehr alter Baum. Vielleicht Boskop bzw. Boskoop? Der schmeckt etwas säuerlich. Macht sich vielleicht besser gedünstet
Bei den "Pottkiekern" war ich heute Morgen schon im Thread, aber da stehen für mich als Kochanfänger zu wenig Angaben drin.
Wenn du konkrete Fragen stellst, bekommst du auch konkrete Antworten
im Prinzip kannst du die Dosen mit Nudeln, Kartoffeln, Reis o.ä. ergänzen. Das Gemüse muss natürlich schmackhaft gemacht werden, dann wird es auch in der Regel gerne gefressen. Ein bisschen Naturjoghurt zur Darmpflege dazu, etwas Öl für den Bedarf an essentiellen Fettsäuren,.....und den Ochsenziemer weglassen. Der enthält schwer verdauliches Bindegewebe und könnte für das Verdauungssystem eines älteren Hundes zum Problem werden. Ausgewogenheit bedeutet, dass man auf eine einseitige Ernährung verzichtet. Pansen, Lunge und Euter sind jetzt nicht unbedingt "Super-Futter". Dein Hund braucht nach wie vor Proteine, aber dann doch besser hochwertige. Die findest du im Muskelfleisch, im Fisch, im Ei oder in Milchprodukten.....und sogar durchwachsenes, fetthaltiges Suppenfleisch macht wesentlich mehr her als irgendwelche Schlachtabfälle aus Konserven.
Naja.....ich verstehe aber auch, dass Fertigfutter natürlich "leichter" zu füttern ist als vielleicht gekochte Menüs. Für mich natürlich nicht, aber ich bekoche meinen Hund auch schon viele Jahre. Wie gesagt....eine hochwertige Dose ( meinetwegen auch getreidefrei) und dann sinnvoll und schmackhaft ergänzen.
Ohne euch wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, z.B. Ingwer zu füttern
Das glaube ich dir gerne. Gewürze in der Hundeernährung waren lange Zeit ( und teilweise immer noch) tabu. Essensreste ja, aber bloß nicht gewürzt. Das ist inzwischen ein alter Zopf, der abgeschnitten gehört.
Ich war ja dieses Jahr beim Tag der offenen Tür der hiesigen Vet. Uni. Mit dabei das Zentek-Institut mit einem......Gewürzstand. Das hatte auch seinen Grund, denn das Institut forscht schon eine Weile im Bereich Pflanzen/Kräuterkunde. Viele Gewürze werden ja auch in der Kräuterheilkunde verwendet.
Kräuter und deren ätherische Öle sind Futterzusatzstoffe, die sich positiv auf Wachstum und Gesundheit von Tieren auswirken können. Durch die komplexe Zusammensetzung dieser Produkte ist die Bestimmung aktiver Substanzen und die Untersuchung der Wirkmechanismen ebenfalls komplex. Das Institut für Tierernährung forscht deshalb mit Hilfe physiologischer, immunologischer und mikrobiologischer Studien an der Wirkung von phytogenen Substanzen.
Ganz ohne Forschung weiß so mancher Hund, welches Kräuterlein ihm gut tut. Vielleicht wundert man sich, warum der Hund gerade ein bitteres Kraut rupft, aber selbst die ziemlich nach Seife schmeckenden Saponine in den Pflanzen haben einen Sinn, denn sie ermöglichen anderen (Nähr)stoffen eine bessere Aufnahme durch die Darmschleimhaut.
Ingwer genau wie Brennnessel oder Rosmarin sind Kräuter/Gewürze für das Immunsystem. Ingwer und Rosmarin zur Stärkung, Brennnessel (weil harntreibend) fördert die Ausscheidung von Substanzen/Zusätze, die nicht in den Hund gehören. Wenn man Gewürze ( getrocknete Kräuter) mit Bedacht einsetzt, können sie auch sehr nützlich sein.
Wußtet ihr, dass große Hunde(.... also über 25kg Körpergewicht) generell eine empfindlichere Verdauung haben als mittelgroße und kleine Hunde? Blähungen und weicher Kot müssen nicht immer in Zusammenhang mit der Ernährung stehen. Bei großen Hunden gibts eine anatomische Besonderheit: Im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht macht der Magen-Darm-Trakt nur 2,7% des Körpergewichtes aus. Bei kleinen Hunden aber 7,0%. Der Verdauungstrakt ist also ziemlich kurz. Das bedeutet: Höhere Durchlässigkeit der Darmwände und dadurch auch ein vermehrter Wassereintritt in den Darm = weicher Kot. Erhöhte Fermentationsaktivität der Dickdarmbakterien = Blähungen
Da macht man sich vielleicht jahrelang Gedanken, was falsch läuft bei der Ernährung ( div. Untersuchungen, Ausschlussdiät, Allergietest usw.) und doch bleibt der Erfolg aus, weil die Verdauungssensibilität anatomische Ursachen hat. Gegen Blähungen helfen ja entsprechende Gewürze ganz gut. Mit dem "Kotfestiger" ist das nicht ganz so einfach. Da ist die Futtermittelindustrie mit ihren Rübenschnitzel klar im Vorteil Vielleicht arrangiert man sich auch mit dem weichen Output. So what.
So.....gestern gabs einen deftigen Schweinezungen-Topf
Aber was kann ich ggf. sinnvoll gleich noch mitmachen lassen?
Stuhlausnutzung und pH-Wert.
Verdauungsenzyme werden nur unter bestimmten Bedingungen tätig. Es kommt auch hier auf das richtige Milieu an. Es gibt einige wenige Enzyme, die für ihre Wirkung ein saures Milieu ( z.B. im Magen) benötigen. Die Mehrzahl entfaltet ihre beste Wirksamkeit aber in einem alkalischen bzw. basischen Milieu. Der Bauchspeichel ist z.B. eine basische Flüssigkeit (pH 7-8) und enthält viele wichtige Enzyme zur Verdauung von Protein, Fett oder KH. Wird die ganze Angelegenheit zu sauer, dann funktionieren auch die Enzyme nicht. Das kann man z.B. in der Stuhlausnutzung-Untersuchung feststellen. Dort wird die enzymatische Verdauung von Stärke, Muskelfasern und Neutralfett im Kot untersucht, gemessen o.ä.
Den pH-Wert finde ich wichtig. Der könnte bei einer fleischlastigen Ernährung ( tierische Proteine) unter Umständen "recht sauer" ausfallen. Vielleicht wäre eine "Diät/Schonkost" in Richtung basisch besser oder mindestens ein eher ausgeglichenes Verhältnis. Mein Hund hat einen pH-Wert von 6,7. Damit kommen die Enzyme gut klar.