Beiträge von Audrey II

    Erdäpfelbrei, Zeller und Faschiertes

    Ups....so viele wundersame Zutaten.....und Erdäpfelbrei klingt auch viel mehr nach Gourmet-Küche als schnöder Kartoffelbrei :D

    Hier gabs heute eine wundersame Crossover-Küche bzw. "Resteküche":

    Rest Putenherzen, 2 Fischstäbchen, Dorschleber, Rest Basmatireis, Stück Zucchini, Apfel, Löffel Erbsen/Möhren( Dose), Petersilie, Gewürze

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    Stärke wird hier nach wie vor nur in kleinen Mengen vertragen. Reis ist sehr grenzwertig. 1 Kochbeutel wird inzwischen auf 3 Tage verteilt. Sonst leider wieder DF. Werde ich wohl wieder ein Brot backen müssen....*schwitz* ;)

    bin am Überlegen ob ich beim Fertigfutter einen halben Teelöffel zartschmelzende Haferflocken zur Ballaststoffversorgung mit zu tu.

    Würde ich lassen......also in Hinblick ".....wir haben alle zugenommen" ;)
    Ich kenne das Ritzenberger NF nicht, aber es enthält kein Getreide? Auch ein etwas geringerer Anteil an Ballaststoffen könnte auf dem Schiff von Vorteil sein. Ansonsten wird sicher der eine oder andere Happen zusätzlich im Hund landen. Für die Bootsfahrt kann man den altbekannten Schiffszwieback ja mit einem Roggenknäckebrot oder Stück Pumpernickel ersetzen. Stück Apfel ist auch ok.

    Für die Urlaubstage auf dem Boot ist es überhaupt kein Problem, die Ernährung an die gegebenen Verhältnisse anzupassen. Riesenhaufen sind vielleicht auch eher unerwünscht....auf dem Schiff und sicher auch an den Anlegestellen. Solche Gedanken würde ich mir nämlich machen. :D

    Hier gabs heute ein Fischstäbchen-Süppchen. Ahoi!

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    darf ich bitte mal fragen, was ihr an Ballasstoffen gibt und in welchem Verhältnis.

    Ballaststoffe zählen ja zu den natürlichen Bestandteilen von Lebensmitteln pflanzlicher Herkunft und finden im Industriefutter als Rohfaser ihren Platz. Ist aber nicht das gleiche. Rohfaser umfasst nur einen kleinen Teil der in Nahrungsmitteln vorhandenen Ballaststoffe, weil viele Substanzen bei der Analyse zerstört werden.
    Zu Barfzeiten waren Ballaststoffe nur billiger Füllstoff ( unverdauliche KH) und völlig verpönt ;)

    Dabei ist Ballaststoff nicht gleich Ballaststoff. Man unterscheidet zwischen löslichen und unlöslichen Ballaststoffen ( Quell-und Füllstoffe) und beide haben eine unterschiedliche Wirkung im Körper. Beide sind für die Ernährung wichtig und notwendig. Auch beim Hund.
    Sie sorgen für eine gleichmäßige Peristaltik ( Darmbewegung), sind "Futter" für die "guten" Darmbakterien ( Präbiotika) und beinflussen dadurch positiv den mikrobiellen Stoffwechsel.

    Kleiner Nachteil: Unter Umständen erhöht sich das Kotvolumen und deshalb sollte man schon auf die Menge achten. Zentek empfiehlt bei einem 15kg Hund 20g Weizenkleie in der Ration. Das ist mir für meinen Hund to much. Das geht schief. Lieber verteile ich die Ballaststoffe auf, so wie es mein Hund verträgt. Es sei denn, ich bin Hersteller von XXL Kotbeutel. :D

    Hier eine hilfreiche Tabelle zu den Ballaststoffen in den unterschiedlichen Lebensmitteln:

    ballaststoffe.pdf


    Meine Favoriten sind:

    Pumpernickel/Roggenknäckebrot
    Hülsenfrüchte
    Beeren
    Apfel
    selbstgebackene Kekse/Brot aus Dinkel-Weizenmehl, Haferflocken, Nüsse

    Gemüse enthält einen eher moderaten Ballaststoffanteil und darf hier somit auch in größeren Mengen in den Napf. :smile:

    Und Calzium werde ich wohl synthetisch kaufen müssen.

    Eigentlich nicht. Ich füttere schon seit Jahren das cdVet Micromineral. Hund ist nicht grün geworden und Schwimmhäute hat er auch nicht bekommen ;)
    http://www.cdvet.de/micromineral-hund-und-katze-500g

    Wenn die Eos-Werte bestens sind, dann ist das ein gutes Zeichen. Eine Futtermittelallergie wäre dann ziemlich unverscheinlich. Dann kommt es jetzt eher auf die Mengenverhältnisse der Nahrungsmittel bzw. Nährstoffe wie Eiweiß, Fett, Ballaststoffe und KH an. Das kann unter Umständen ein wenig dauern. Dafür gibts auch keine Berechnungen. Warum was und wieso gerade in diesem und jenem Darm Unheil anrichtet (....und auch nicht) bleibt oft ein Geheimnis. Hat man Erfolg, kommt auch gleich ein Rückschlag. So ist das eben :D

    aber die Hunde, wenn sie aussuchen dürften, wollen lieber das Menschen-Essen!

    Es ist wissenschaftlich erwiesen(...durch Knochenfunde), dass das schon immer so war.....so lange es Hunde an der Seite von Menschen gibt :smile:

    Respekt vor allen die ihren Hund so sorgfältig und durchdacht ernähren, aber für mich ist das nichts.

    Ach.....so furchtbar "sorgfältig" ist das gar nicht. Ich habe weder Feinwaage noch Taschenrechner. Es gibt ein paar ernährungsphysiologische Grundregeln.....und dann geht los. ;)
    Der Hund brauch Eiweiß, Fett, KH, Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine. Genau wie du und ich. Das findest du alles in jedem Supermarkt. Kein umständliches Bestellen, keine langen Wege zum Barfladen.
    Hast du einen Garten.....um so besser. Hast du einen Nutzgarten noch besser. Kartoffeln, Möhren, Erbsen, Kürbis, Zucchini, Tomaten, Bohnen, Erdbeeren, Kräuter, Brombeeren, Obstbäume....damit deckst du schon 2/3 des Bedarfs an Vitaminen und Mineralien/Spurenelementen.
    Hast du einen Wochenmarkt in der Nähe bekommst du oftmals preiswertes Fleisch von Ziege, Lamm, Huhn, Pute oder Ente aus der Region. Ein Veggie-Tag mit einem würzigen Gemüseauflauf tut`s auch mal.

    Durchdacht ist das schon, aber nicht bekloppt. Ist mal ein Menü nicht super ausgewogen nach M/Z oder anderen Ernährungsfritzen, dann eben am nächsten Tag oder am übernächsten. Soll ja auch Spass machen.....die Kocherei :smile:


    So....heute wurde gespeist:
    Schweineohr, Basmatireis, Linsen (Dose), Zucchini, kleine Möhre, Apfel, Hauch Ingwer, Kümmel, Petersilie, Leindotteröl, Micromineral


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    EOS Wert= Eosinophile ??? in Prozent und absoluten Zahlen im je angegebenen Normbereich.

    Beide Werte sind aufschlussreich....also % und /ul.
    Referenzwert bei % liegt 0 -6 ( bei meinem Hund damals 7)
    Referenzwert von /ul liegt bei 0 -600 ( bei meinem Hund damals 606).

    Das waren aber nur leicht erhöhte Werte. Wenn der Hund ansonsten Parasiten-frei ist, dann wäre das schon eine Warnung in Richtung Immunsystem.....und die lokale Immunabwehr befindet sich ja hauptsächlich im Darm bzw. in der Darmschleimhaut.
    Wie hoch sind denn beide Eos-Werte bei deinem Hund? Kann man im Differential-Blutbild erkennen.


    Aber was mache ich dann mit Calzium und den Zähnen?

    Einen Calziumzusatz gebe ich auch. Ich verwende aktuell Algenkalk ( Knochenmehl ist meist vom Rind und wird nicht vertragen). Eierschale bzw. Eierschalenmehl wären aber auch ok.
    Für die Zähne gibts nix. :D

    So sieht das fast 10-jährige Gebiss nach 9 Jahren kochen aus. Hab schon schlimmere Beißer gesehen ;)

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    Zum Knabbern(....weils Spass macht), gibts hier getrocknete Ziegenkopfhaut und -ohren und getr. Lammschwänze, harte Brotkanten. Wenn man den Hund mit "normalen" Lebensmitteln ernährt, ist die Gefahr von Zahnbelag eher gering. Da hätte ich beim Trofu mehr Bedenken ;)

    Ich vermute Knochen und zu fett können nicht verdaut werden.

    Oft meint man es zu gut. So ein ( älteres)Hundegedärm ist schnell überfordert. Der Hund ist auch schon 9 Jahre alt, oder? Das ist für einen Boxer.....na.....nicht mehr ganz jung ;)
    Lass die Knochen auf jeden Fall weg. Mit Fett wäre ich auch vorsichtig. Das wird er nicht gewöhnt sein.

    Der EOS-Wert im Blutbild ist immer interessant. Ist der erhöht, könnte das an Parasiten liegen, aber auch an einer allergischen Reaktion im Körper.

    Du hast doch eine Zeit lang viel Fischkonserven gefüttert.
    Bist Du davon ab? und wenn ja wieso?

    Ja....die russischen Dovgan-Dosen. Die sind hier aus den Regalen verschwunden. Andere möchte ich nicht füttern.
    Alternativ gibts den TK-Wildlachs von Netto, den TK-Seelachs vom Discounter, Forelle, Fischstäbchen o.ä. oder auch mal Angebote von Kabeljau oder Scholle. Ab und zu auch mal frischen Fisch vom Wochenmarkt. Der hat aber oft sehr viele Gräten.

    Hier gabs heute:
    Hühnerkeulchen, Zucchini, Apfel, grüne Bohnen ( Dose), Basilikum-Tomaten ( Dose), Chia-Maisbrot, Kräuter/Gewürze, Leindotteröl, Eierschale

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    Und nun habe ich ein klassisches Durchfallproblem

    Da bist du hier schon richtig :smile:


    Nach 3 Wochen hier hatte er dann das erste Mal Durchfall - also wirklich Wasser.

    Da habe ich noch ein paar Fragen.

    Also wässrigen Durchfall halte ich jetzt nicht unbedingt für eine Allergie/Unverträglichkeit. Ursache kann z.B. "nur" eine Futterumstellung sein. Von ungarischer Salami auf Trockenfutter oder von Weißbrotresten auf rohes Fleisch. ;)
    Eine Umstellung kann unter Umständen bei einigen Hunden etwas länger dauern. Fehlende Enzyme müssen gebildet werden. Sind die nicht da oder nur mangelhaft vorhanden, schleust der Körper alles wieder sofort raus.....ohne zu richtig verdauen.
    Was hast du vor den 3 Wochen gefüttert?
    Was ist mit Stress? Fast jeder Neuling hat den, besonders wenn er plötzlich aus seinem alten Leben herausgerissen wird. Stress führt zu Durchfall. Das ist bekannt.


    Was kann ich ggf. noch untersuchen lassen?

    Bevor man sich mit der Frage quält...."was füttere ich nur", wäre es gut, mal nachzuschauen, was da los ist im Gedärm.
    Also ich meine Bakteriologische- und Parasitologische Kotuntersuchungen. Giardien auch.
    Ich hatte das komplette Programm. Nennt sich Durchfall Profil C und wird vom Idexx-Labor angeboten. Dann weiß man mehr. Es hat ja keinen Sinn mit der Ausschlussdiät, wenn es im Hund voller schleimiger e-Coli- Stämme o.ä. nur so wimmelt.


    Huhn, Reis, Möhren sind leider durchgefallen.

    Ja....hier auch. Jedenfalls die Möhren.
    Aufgrund der Entwässerungspillen und dem wässrigen Durchfall wird auch der Elektrolythaushalt gestört sein. Also hauptsächlich der Verlust von Natrium-und Kaliumsalzen. Eine "Diät" mit leicht gesalzenem Kartoffelbrei oder Lunderland Kartoffelflocken hat sich sehr bewährt ( ggf. noch mit einem Elektrolytgemisch aus der Apotheke). Kann man aber auch selber machen....mit einem Gemisch aus Wasser, Traubenzucker und Salz.
    Dazu etwas geriebener ( gedünsteter)Apfel wegen der Pektine. Letztere sind kotfestigend. Dann erstmal schauen, ob das alles überhaupt drin bleibt.
    Der nächste Schritt wäre dann Kartoffelbrei mit Baby-Gläschen ( Gemüse + Fleisch). Dann etwas Butter dazu usw.
    Bei sehr wässrigem Kot ist die Darmschleimhaut schnell gereizt. Also nicht zu schnell wieder "normal" füttern. Viele Hunde vertragen auch etwas Toast/Weißbrot/Zwieback besser als matschigen Reis. Was den Darm auch nicht belastet sind Salzstangen. Von meinem Hund sehr geliebt ;)
    Richtig kräftigend wirkt natürlich auch eine leicht gesalzene Haferschleimsuppe. Die schmeckt nur nicht besonders. Deshalb kann man die mit fettarmer Fleischbrühe kochen, statt mit Wasser oder Milch.
    Keine große Portionen. Lieber kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt.


    Schon alleine der Text ist eigentlich eine Zumutung.

    Oh nein....da hatten wir hier schon ganz andere Texte :D

    Was nützt ein extrem hoher Proteinanteil wenn nur ein Bruchteil davon verwertet wird?

    So ist es :smile:
    Ein "gutes" Protein erkennt man daran, wie gut es der Organismus in körpereigenes Protein umwandeln kann. Es geht also um die Qualität und nicht um die Menge. Insofern bedeutet ein hoher Proteingehalt, wie z.B. auf Dosen und Tüten angepriesen mitnichten ein hochwertiges Futter.

    Mit der Biologischen Wertigkeit ist das so eine Sache. Jedes Nahrungsmittel misst sich am Vollei, allerdings wurden von den 22 Aminosäuren nur die 8 essentiellen Aminosäuren in die Rechung genommen. Ich finde aber, dass auch die nicht-essentiellen Aminosäuren von Bedeutung sind.
    Eine Biologische Wertigkeit hängt doch von sehr viel mehr Faktoren ab und eine hohe Biologische Wertigkeit macht ein Nahrungsmittel auch nicht unbedingt wertvoller.
    Schon allein, weil KH und Fette und die vielen anderen Nähr-und Vitalstoffe gar nicht in die Berechnung miteinbezogen wurden.

    Der Fokus auf einen hohen Proteingehalt in der Hundeernährung ist irgendwie auch nicht mehr zeitgemäß, zumal der Eiweißbedarf von Hund zu Hund ja auch ganz unterschiedlich ausfällt.

    So......hier gabs heute:
    Wildlachs, Zucchini, Apfel, Möhrchen, Basmatireis, Gartenkräuter, etwas Ingwer, Brennnesselkraut, Leindotteröl, Eierschale

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    Und glaubst, dass der Hund mit weniger Reis und noch mehr Dose eine bessere Verdauung haben wird, wärend die Halterin das Gegenteil festgestellt hat?

    Die Verdauung ist gut. Der Hund hat aber ein paar Blähungen und erbricht ab und zu weißen Schleim. Von der Dose? Vom Reis? Zu wenig Ballaststoffe? Stress? Wer weiß das schon genau?
    Das hier ist ein Brainstorming und jeder hat die Möglichkeit, sich ein paar Gedanken zu den Problemen zu machen.
    Selbstverständlich kannst du alles, was ich hier schreibe in Frage stellen, ist dann aber am Sinn eines Brainstormings vorbeigeschimpft.

    Brainstorming = Ideenfindung. :smile:

    Je mehr Ideen, um so mehr kann die TS die eine oder andere Idee ausschließen. Schon damit wäre sie einen Schritt weiter.

    Ich glaube nicht, dass da der Vergleich mit einem ausgewachsenen Durchschnittshund von 15 kg irgendeinen Sinn macht.

    Ich finde schon. Es geht ja nicht um die Gesamtfuttermenge, sondern um eine Ergänzung.....in diesem Fall KH.
    Das verwendete Futter ist als "ausgewogenes Alleinfutter" deklariert und die Fütterungs-Empfehlung lautet für den 5kg Hund 200-250g. Aktuell werden 300g gefüttert. Da erhöhe ich doch lieber noch etwas Dose und mische KH ( ggf. noch Fett) und Gemüse in einem ausgeglichenen Verhältnis dazu......und beobachte den Hund. Ist die Verdauung ok, kein Erbrechen, kein Durchfall, keine Gewichtsabnahme.....dann ist man auf dem richtigen Weg.

    Für einen 5 kg Hund im Wachstum sind 300g Reis nicht unbedingt leicht verdaulich. Wie gesagt.....ich würde die Verhältnisse etwas ändern.