Anscheinend hat die Maus einen leichten Eisenmangel und die Nierenwerte sind nicht 100%ig in Ordnung.
Hi ![]()
Beides gehört unter Umständen zusammen.
Spurenelemente wie Eisen machen nur ein hundertstel Prozent der Körpermasse aus und werden tatsächlich auch nur in "Spuren" benötigt. Trotzdem können sie essenziell sein, wenn ein Enzym nur mit ihrer Hilfe arbeiten kann. Ein Mangel entsteht sowohl durch Krankheiten, aber auch durch einen schlechten Nährstoffgehalt der zugeführten Nahrungsmittel.
Verminderte Eisenwerte in Verbindung mit den Nierenwerten deines Hundes gehen eher in Richtung Nierenerkrankung. Muss ja noch nicht besorgniserregend sein, aber vielleicht ein Warnhinweis. In diesem Zusammenhang wären auch der Hämatokrit-Wert interessant.
Hämatokrit ist kein Blutbestandteil, sondern eine Rechengröße. Es gibt an, wie viel Prozent die festen Blutbestandteile ( rote und weiße Blutkörperchen) im Gesamtblut ausmachen. Auf diese Weise ist eine Anämie festzustellen, die ja auch in Verbindung mit Eisenmangel stehen könnte.
Bis du die genauen Nierenwerte hast, kannst du natürlich versuchen "eisenreich" zu füttern, um das Depot wieder zu füllen. Die Frage stellt sich nur, warum füllt es sich nicht. ![]()
Das Eisen in Rote Bete ist schon ok, enthält aber Oxalate, das ggf. Nierensteine begünstigen kann. Richtig viel Eisen enthält Entenleber, aber auch Sesam ( z.B. Tahin), frischer Feldsalat, Kürbiskerne, Hühnereigelb, Pseudogetreide wie Quinoa und Amaranth, Hülsenfrüchte, getrocknete Petersilie. Über eine normale abwechslungsreiche Ernährung ist der Bedarf an Eisen leicht zu decken.
Übrigens.....es hält sich ja immer noch das Gerücht, dass Milchprodukte grundsätzlich die Eisenversorgung behindern. Das ist ein alter Zopf
Es gibt kein empirisch-begründbares Argument, grundsätzlich bei Eisenmangel auf Milchprodukte zu verzichten.