Beiträge von Audrey II

    So.....was macht man an einem freien Sonntag?

    Man kocht für den Hund: Hühnermägen mit Rote Bete und Co.

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Man backt für den Hund: Kokos-Haselnuss-Knusperkekse aus Roggenmehl

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    .....und man klaut mit ihm Äpfel :D Das sind vermutlich Gravensteiner?

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    ....immer schön vollstopfen, bitte :roll:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    :smile:

    Wenn ich mir so n großen Slow Cooker/Crockpot hole, kann ich dann das Fleisch, Getreide und Gemüse einfach da reinhauen und es schön vor sich hinkochen lassen, bis ich dann abends füttere?

    Ich kenne mich mit einem Slow Cooker nicht aus. Gibt es da verschiedene Ebenen wegen der unterschiedlichen Garzeiten? Ich bin ja nicht so der "Pampe-Koch" und koche viel getrennt. Dem Hund wirds vielleicht egal sein ;)
    Schwein und Geflügel koche ich ja richtig durch, also "done well". Da wären die Zucchinis schon matschig bzw. zu Brei verkocht und die Buchstabennudeln vermutlich auch. Ich nutze ja auch noch die Fleischbrühe für 2 Tage. Apfel wird hier auch nur kurz mitgekocht, sonst habe ich ja Apfelmus.
    Generell ist so ein Langsam-Garer sich keine schlechte Sache, aber eigentlich müssen die Menüs ja nicht stundenlang (schonend) vor sich hinkochen. Hm.....keine Ahnung xD

    Heute im Napf.

    Schweineherz-Topf

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.


    Mir fällt aber gerade nicht die Sorte ein.

    Da muss eine alte Apfelsorte sein....also nix mit "Pink Lady" oder so :D

    Seltsam finde ich, dass der Hund - sonst ein großer Obstliebhaber - Heidelbeeren verweigert, aber die Holunderbeeren im Garten aufsammelt und mit Genuss lutscht und frisst.

    Lange Zeit hat man Hunden geschmackliche Vorlieben bzw. Abneigungen abgesprochen. Haben sie aber :D

    Jetzt ist wieder Fallobstzeit und hier kullern massenweise Äpfel und Birnen durch die Botanik. Die Ashley ist total verrückt nach dem Obst. Gestern beim Spaziergang erbeutet:

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Kennt Jemand die Apfelsorte? War ein sehr alter Baum. Vielleicht Boskop bzw. Boskoop? Der schmeckt etwas säuerlich. Macht sich vielleicht besser gedünstet :smile:

    Bei den "Pottkiekern" war ich heute Morgen schon im Thread, aber da stehen für mich als Kochanfänger zu wenig Angaben drin.

    Wenn du konkrete Fragen stellst, bekommst du auch konkrete Antworten :smile:

    im Prinzip kannst du die Dosen mit Nudeln, Kartoffeln, Reis o.ä. ergänzen. Das Gemüse muss natürlich schmackhaft gemacht werden, dann wird es auch in der Regel gerne gefressen. Ein bisschen Naturjoghurt zur Darmpflege dazu, etwas Öl für den Bedarf an essentiellen Fettsäuren,.....und den Ochsenziemer weglassen. Der enthält schwer verdauliches Bindegewebe und könnte für das Verdauungssystem eines älteren Hundes zum Problem werden.
    Ausgewogenheit bedeutet, dass man auf eine einseitige Ernährung verzichtet.
    Pansen, Lunge und Euter sind jetzt nicht unbedingt "Super-Futter". Dein Hund braucht nach wie vor Proteine, aber dann doch besser hochwertige. Die findest du im Muskelfleisch, im Fisch, im Ei oder in Milchprodukten.....und sogar durchwachsenes, fetthaltiges Suppenfleisch macht wesentlich mehr her als irgendwelche Schlachtabfälle aus Konserven.

    Naja.....ich verstehe aber auch, dass Fertigfutter natürlich "leichter" zu füttern ist als vielleicht gekochte Menüs. Für mich natürlich nicht, aber ich bekoche meinen Hund auch schon viele Jahre.
    Wie gesagt....eine hochwertige Dose ( meinetwegen auch getreidefrei) und dann sinnvoll und schmackhaft ergänzen.

    Ohne euch wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, z.B. Ingwer zu füttern

    Das glaube ich dir gerne. :smile:
    Gewürze in der Hundeernährung waren lange Zeit ( und teilweise immer noch) tabu. Essensreste ja, aber bloß nicht gewürzt. Das ist inzwischen ein alter Zopf, der abgeschnitten gehört. ;)

    Ich war ja dieses Jahr beim Tag der offenen Tür der hiesigen Vet. Uni. Mit dabei das Zentek-Institut mit einem......Gewürzstand. Das hatte auch seinen Grund, denn das Institut forscht schon eine Weile im Bereich Pflanzen/Kräuterkunde. Viele Gewürze werden ja auch in der Kräuterheilkunde verwendet.

    Kräuter und deren ätherische Öle sind Futterzusatzstoffe, die sich positiv auf Wachstum und Gesundheit von Tieren auswirken können. Durch die komplexe Zusammensetzung dieser Produkte ist die Bestimmung aktiver Substanzen und die Untersuchung der Wirkmechanismen ebenfalls komplex. Das Institut für Tierernährung forscht deshalb mit Hilfe physiologischer, immunologischer und mikrobiologischer Studien an der Wirkung von phytogenen Substanzen.

    Futterzusatzstoffe • Institut für Tierernährung • Fachbereich Veterinärmedizin


    Ganz ohne Forschung weiß so mancher Hund, welches Kräuterlein ihm gut tut. Vielleicht wundert man sich, warum der Hund gerade ein bitteres Kraut rupft, aber selbst die ziemlich nach Seife schmeckenden Saponine in den Pflanzen haben einen Sinn, denn sie ermöglichen anderen (Nähr)stoffen eine bessere Aufnahme durch die Darmschleimhaut.

    Ingwer genau wie Brennnessel oder Rosmarin sind Kräuter/Gewürze für das Immunsystem. Ingwer und Rosmarin zur Stärkung, Brennnessel (weil harntreibend) fördert die Ausscheidung von Substanzen/Zusätze, die nicht in den Hund gehören. Wenn man Gewürze ( getrocknete Kräuter) mit Bedacht einsetzt, können sie auch sehr nützlich sein. :smile:

    Moin :smile:

    Wußtet ihr, dass große Hunde(.... also über 25kg Körpergewicht) generell eine empfindlichere Verdauung haben als mittelgroße und kleine Hunde? Blähungen und weicher Kot müssen nicht immer in Zusammenhang mit der Ernährung stehen.
    Bei großen Hunden gibts eine anatomische Besonderheit: Im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht macht der Magen-Darm-Trakt nur 2,7% des Körpergewichtes aus. Bei kleinen Hunden aber 7,0%. Der Verdauungstrakt ist also ziemlich kurz.
    Das bedeutet: Höhere Durchlässigkeit der Darmwände und dadurch auch ein vermehrter Wassereintritt in den Darm = weicher Kot.
    Erhöhte Fermentationsaktivität der Dickdarmbakterien = Blähungen

    Da macht man sich vielleicht jahrelang Gedanken, was falsch läuft bei der Ernährung ( div. Untersuchungen, Ausschlussdiät, Allergietest usw.) und doch bleibt der Erfolg aus, weil die Verdauungssensibilität anatomische Ursachen hat.
    Gegen Blähungen helfen ja entsprechende Gewürze ganz gut. Mit dem "Kotfestiger" ist das nicht ganz so einfach. Da ist die Futtermittelindustrie mit ihren Rübenschnitzel klar im Vorteil ;)
    Vielleicht arrangiert man sich auch mit dem weichen Output. So what. :D

    So.....gestern gabs einen deftigen Schweinezungen-Topf

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    .....und heute Wildlachs, Zucchini, Erbsen/Möhren, Löffel Dosentomate, Apfel, Buchstabennudeln, Liebstöckel, Kümmel, Hauch Ingwer, Petersilie, Kürbiskernöl

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    :smile:

    Aber was kann ich ggf. sinnvoll gleich noch mitmachen lassen?

    Stuhlausnutzung und pH-Wert.

    Verdauungsenzyme werden nur unter bestimmten Bedingungen tätig. Es kommt auch hier auf das richtige Milieu an. Es gibt einige wenige Enzyme, die für ihre Wirkung ein saures Milieu ( z.B. im Magen) benötigen. Die Mehrzahl entfaltet ihre beste Wirksamkeit aber in einem alkalischen bzw. basischen Milieu.
    Der Bauchspeichel ist z.B. eine basische Flüssigkeit (pH 7-8) und enthält viele wichtige Enzyme zur Verdauung von Protein, Fett oder KH. Wird die ganze Angelegenheit zu sauer, dann funktionieren auch die Enzyme nicht.
    Das kann man z.B. in der Stuhlausnutzung-Untersuchung feststellen. Dort wird die enzymatische Verdauung von Stärke, Muskelfasern und Neutralfett im Kot untersucht, gemessen o.ä.

    Den pH-Wert finde ich wichtig. Der könnte bei einer fleischlastigen Ernährung ( tierische Proteine) unter Umständen "recht sauer" ausfallen. Vielleicht wäre eine "Diät/Schonkost" in Richtung basisch besser oder mindestens ein eher ausgeglichenes Verhältnis.
    Mein Hund hat einen pH-Wert von 6,7. Damit kommen die Enzyme gut klar. :smile:

    Spike hat sich unterwegs über einen anderen Hund aufgeregt. Nachdem der Hund vorbei war und ich Spike ansprechen wollte würgt er und erbricht sich einfach so.

    Stress bzw. starke Emotionen wie Angst oder Aufregung können beim Hund schnell mal Erbrechen auslösen. Verantwortlich ist das Stresshormon CRF ( Corticotropin Releasing Factor), welches der Hund jeden Tag neu bildet, um den Anforderungen des Tages gewachsen zu sein. Es wird im Gehirn, aber auch in den Magen-Darm-Zellen gebildet.

    Regt sich der Hund auf oder hat große Angst vor Gewitter/Böller o.ä. geht das Signal "Achtung! Stress und Bedrohung" abwie `ne Rakete und sowohl im Gehirn als auch im Darm wird vermehrt CRF ausgeschüttet.
    Der Hirnstress löst in der Regel Erbrechen aus und der Darmstress eher Durchfall. In beiden Fällen wird signalisiert, sich zu entleeren, um Verdauungsenergie zu sparen. Eigentlich keine schlechte Sache, um Stress schnell und erfolgreich zu kompensieren. Eigentlich xD

    Die Kotz-Attacken lassen sich etwas minimieren durch entsprechend Medikamente, aber ich persönlich finde Ingwer besser. Die mildere Form für den empfindlichen Hund wäre Galgant. Stoffe aus beiden Wurzeln blockieren das Brechzentrum und damit den Brechreiz. Ist ganz ähnlich wie bei den Medis. Letztere wirken aber stärker im Gehirn.....mit vielleicht unangenehmen Nebenwirkungen.

    Weil ich auch eine sehr stressanfällige Mimose hier habe, kommt bei mir Ingwerpulver ( "ein Hauch") oder Galgant ( Messerspitze) regelmäßig in den Napf. Der Stress verschwindet so natürlich nicht, aber unter Umständen das Kotzen. ;)

    Linsen ist eine gute Idee

    Ich füttere nur noch Dosen-Linsen. Die sind ja schon erhitzt worden und müssen auch gar nicht mehr eingeweicht werden. Die kochen bei mir noch ca. 5 Minuten mit und werden sehr gut vertragen. :smile:

    Heute gab es einen bunten Hühnerleber-Topf

    Externer Inhalt up.picr.de
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Aktuell köcheln 2 dicke Schweinezungen im Topf.....zusammen mit etwas Liebstöckel und Kümmel. Riecht besser :D