betritt fremdes Gebiet jenseits von Kochlöffel und Herd
Hab`vorher `nen Schnaps getrunken
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betritt fremdes Gebiet jenseits von Kochlöffel und Herd
Hab`vorher `nen Schnaps getrunken
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Ich würde als Fett keine Butter verwenden, sondern lieber Rinderfett oder dergleichen.
Warum?
Butter hat eine hohen Anteil an ungesättigten, überwiegend kurzkettigen FS und eine Verdaulichkeit von bis zu 95%. Außerdem wird sie aus Milch gewonnen und ist somit sehr viel vitaminreicher ( Vitamin A)als Rinderfett. Unter dem Einfluss von Vitamin A ist eine erheblich höhere Kalziumaufnahme möglich. Beim Hund nicht ganz unwichtig.
Rinderfett enthält ( wenn überhaupt) nur einen Bruchteil an Vitamin A. Dazu erheblich geringere Mengen an ungesättigten FS und hat somit auch eine schlechtere Verdaulichkeit.
Nachzulesen im Lehrbuch der Chemie....und nicht frei erfunden ![]()
Wer Rinderfett als reine Energiequelle nutzen möchte, kann das natürlich tun. Ich würde aber ein paar Vitaminchen und leichte Verdaulichkeit bevorzugen. ![]()
Wie gut kommen eure Hunde mit schärferen Gewürzen zurecht?
Sehr gut
Ich füttere ja schon Gewürze, als die noch in der Hundeernährung völlig tabu waren. Geistert heut`noch durch die Forenwelt. Bloß kein gewürztes "Menschenessen".
Angefangen habe ich mit dem Verdauungshelferlein Kümmel bis hin zu den mediterranen Gewürzen wie Oregano, Majoran, Basilikum, Rosmarien usw. Letztere auch eingesetzt als Parasiten und Gasbildner-Schreck". ![]()
Dann habe ich mich quasi "weitergebildet" in Richtung "Scharfe Gewürze" und ihre Bedeutung. Also z.B. Galgant, Ingwer, Kurkuma. Da gabs in den letzten Monaten viele interessante Bericht drüber. Nicht in Bezug auf Hunde, aber in Bezug auf ihre Heilwirkung.
Die Anti-Entzündungs-Diät | NDR.de - Ratgeber - Gesundheit
Dann habe ich mir das Buch "Ayurveda für Hunde" gekauft und viel über Gewürze und ihre Bedeutung erfahren.
In der Praxis eingesetzt wird an scharfen Gewürzen:
Ingwer
Galgant
Kurkuma
Der Ashley ist der Gesundheitswert völlig egal
Der schmeckt alles, was richtig gut gewürzt ist. Sogar das Ayurvedische Brot mit Kreuzkümmel hat sie weggeputzt. Vertragen wird alles prima. Also kein Feuerspucken oder so.
Allerdings brauche ich ja eine Fettquelle für den Hund
Ehrlich gesagt wird (tierisches) Fett in meiner Hundeküche nicht besonders thematisiert ![]()
Der Hund benötigt einen gewissen Anteil zur Energiegewinnung und zur Absorption der fettlöslichen Vitamine. Ansonsten steckt nicht viel drin im tierischen Fett.
Die wichtigsten essentiellen FS stecken hauptsächlich in pflanzlichen Ölen und deshalb auch ist die Kombination beider Fettquellen ( tierisch wie pflanzlich) ernährungsphysiologisch sehr viel sinnvoller. Das findet auch das hiesige Ernährungsinstitut und empfiehlt ebenfalls einen Mix aus beiden.
Große Fettmengen erfordern eine einwandfrei funktionierende Fettverdauung. Beteiligt an diesem komplexen Verdauungsprozess sind Leber, Galle und Pankreas.
Bereits ein "Schwächeln" von Lipasen, also den Fett-spaltenden Enzymen, führt schon zu ersten Problemen.
Ich füttere Fett(....genau wie Fleisch)....moderat und den Energiebedürfnissen meines Hundes angepasst. Das bedeutet:
Durchwachsenes bis fettes Fleisch, wo ich nichts an Fett extra ergänzen muss. Wird mir die Brühe zu fett, wird ein Teil abgeschöpft und am nächsten Tag gefütert. Dazu kommt immer ein Anteil pflanzliches Öl.
Ist das Fleisch mager, wird ergänzt mit normalem Gänseschmalz aus dem Handel, Schmand, Erdnuss(butter), in Öl geröstete Nüsse usw.
Ich benötige für meinen 30kg Hund keine extra Fett-Portion. Wenn es möglich wäre, würde ich vielleicht das Gänseschmalz aus dem Supermarkt mit Entenfett pur tauschen, aber da muss natürlich auch die Qualität stimmen.
in Milch eingeweichte Laugenbrezel
Uiiih.....das wäre auch was für die Ashley
Bringt mich auch auf die Idee, mal wieder ein Ayurvedisches Brot zu backen. Momentan ist es mir noch zu heiß dafür. Will mich ja nicht selbst backen
Gekauft habe ich aber schon das hier:
Das ist ein Fertigteig aus Reisvollkornmehl, Mais und Quinoa-Sauerteigpulver. Aufgepeppt mit ein paar Walnüssen, Gewürzen o.ä. ergibt das eine schmackhafte KH-Beilage.....und leicht geröstet, z.B. in Olivenöl eine kleine Zwischenmahlzeit.
Aber Laugenbrezel sind natürlich auch toll.....wenn auch mehr bayrisch oder schwäbisch (?) als ayurvedisch ![]()
Falläpfel
Die werden hier auch geliebt, reichlich gefressen und bestens verdaut.
Bisher habe ich bewusst auch noch nie etwas Außergewöhnliches gefüttert
Musst du auch gar nicht
Auch wenn bei mir Rind als Fleischquelle ausfällt, gibts noch viele ganz "normale" Proteinquellen, wie z.B. Ente, Huhn, Lamm, Schwein, Fisch, Ei.....und ab und zu Ziege und Hirsch aus dem Barfladen. Das ist Abwechslung genug. Und eigentlich auch gar nicht exotisch ![]()
Überhaupt passiert ihr das im Moment relativ "häufig" dass sie einfach ihr Futter wieder auskotzt
Erbrechen fast ohne Vorwarnung und in einem heftigen Schwall hat meistens mit einem Virus zu tun. Das ist es wohl nicht.
Erbrechen bei Hunden hat ziemlich oft mit Stress zu tun und den vermutet man eigentlich selten. Trotzdem kann sich unter Umständen im Zusammenleben mit dem Menschen irgendwas verändert haben, was wir selbst nicht wahrgenommen haben, aber den Hund stresst.
Schon mal was von CRF gehört?
So heißt ein Stresshormon, das der Hund jeden Morgen neu bildet, damit das Immunsystem nicht überreagiert. Genau heißt es Corticotropin Releasing Factor. Es wird im Gehirn, aber auch im Darm gebildet.
Bei dem sog. Darmstress wird der Nahrungsbrei unverdaut wieder hinausbefördert. Aus einem einfachen Grund. Das Gehirn muss Probleme lösen und will Verdauungsenergie sparen.
Einfach erklärt: Ist grad `ne blöde Zeit fürs Verdauen....also raus mit dem Zeug und "Probleme lösen".
Klingt irre, ist aber wissenschaftlich erforscht ![]()
Meinem hochsensiblen Hund wird z.B. sehr schnell übel, wenn es nachts irgendwo böllert. Auch bei Gewitter wird ihr schlecht. Sie bricht nicht, aber ich habe immer das Gefühl, dass sie kurz davor ist. Wenn sie sich beruhigt, ist der Stress wieder weg....und auch die Übelkeit.
Gegen Stress-Übelkeit hilft ein wenig Ingwer ins Futter. Da gibts inzwischen eine Menge Studien, die das bestätigen. Ansonsten mal überlegen, was nachts bei euch so los ist ![]()
Antibiotisch soll auch Honig sein
Besonders Propolis ist ein starkes Antibiotikum. Ist aber auch mit Vorsicht zu verwenden, also nicht zu häufig und eher knapp dosiert aufgrund allergischer Reaktionen.
Honig gibts hier gern mal ins Mäulchen, wenn der Hund sich etwas mehr "räuspert". Könnte ja `ne Halsentzündung werden ![]()
So....heute im Napf: Ein mediterranes Fischsüppchen
....und für morgen vorbereitet: Hühnersuppe mit Rahm-Wirsing und Banane ![]()
weiß zufällig Jemand wo der Unterschied zwischen gutem Dosenfutter und selbstgekochtem Fleisch liegt?
Das wird wohl an der Qualität des Fleisches liegen
In der Regel enthält Dosenfutter kein hochwertiges Steak-Fleisch, sondern Fleischreste/Innereien mit einem oftmals hohen Bindegewebeanteil. Äußerlich nicht zu erkennen, weil ja gut durchgemischt. Der Darm des Hundes lässt sich aber nicht täuschen und reagiert auf das schwerverdauliche Zeug mit Durchfall.
Im Dosengulasch für uns Verbraucher siehts oft nicht viel besser aus. Viele fettige und faserige Fleischteile. Erst so ab 3,50€ ist in der Dose auch so was wie Muskelfleisch zu erkennen.
Nun ist ja Fett und Geschlinge nicht unbedingt schlecht für den Hund, aber Fett ist ja auch nicht gleich Fett. Ist der Bindegewebeanteil zu hoch (....und den sieht man eben nicht in den Dosen), dann rauscht der Inhalt mehr oder weniger unverdaut durch.
Wenn ich dagegen das Fleisch selbst koche wird es super vertragen
Dann koch`doch das Fleisch selbst
Blutiger Durchfall ist ein Signal, dass dein Hund das NF nicht verträgt. Auch wenn man wenig Zeit hat, gibts ja Möglichkeiten. Hat ja @oregano schon geschrieben.
Danke für die Info über Oregano
Hab`noch was gefunden zum Thema Pflanzliche Antibiotika
Da habe ich so viele Bücher und sehe den "Wald vor lauter Bäumen nicht". Antibiotisch wirken auf jeden Fall Senfölglycoside. Die stecken in:
Kapuzinerkresse
Gartenkresse/Brunnenkresse
Meerrrettich
....und in allen Kohlarten
Gartenkresse gibts im Supermarkt ( oder im eigenen Garten/ Balkon). Habe ich auch schon gefüttert. Ist aber recht scharf und deshalb nur geringe Mengen unters Futter mischen.
Soll wirken gegen eine gram-positive/pathogene Keimflora....also Streptokokken oder Salmonellen im Übermaß.
Nachzulesen hier:
Dass ich hier noch mal erwähnt werde
Na.....warum denn nicht?
Auch Teilzeit-Köche sind hier willkommen.....besonders wo doch jetzt Lieblingsgerichte wie Hühnersuppe mit Eistich in den Napf kommen.....und keine blutigen Schafsköpfe mehr ![]()