Linus würde( wenn er könnte) ausschließlich Fleisch und Knochen fressen
Vermutlich würde jeder ( wissenschaftliche)Ernährungsexperte heute drohend den Zeigefinger heben
Klar gibts viele Hunde, deren Verdauungssystem auch mit großen Fleischmengen zurecht kommt. Dem will ich gar nicht widersprechen. Ob das auch langfristig funktioniert, wenn der Hund älter wird und viele Körperfunktionen nachlassen, ist die Frage.
Generell würde ich wohl die Ernährung auch immer der jeweiligen Lebenssituation anpassen. Freut sich der Jungspund über einen saftigen Knochen, den er bearbeiten kann, hält sich der Senior vielleicht lieber zurück, weil er den kaum verdauen kann. Unter Umständen muss man sich dann von starren (....und bewährten) Ernährungsformen verabschieden.
Wieso mein jetziger Hund gut mit gekochter, sehr suppiger Nahrung zurecht kommt, weiß ich auch nicht. Ist aber so.
Hier wird 1x ( höchstens 2x) am Tag Kot abgesetzt, kein Durchfall, kein Erbrechen, kein Sodbrennen, keine Blähungen. Also ist es so richtig.... nun mehr 9 Jahre lang. Ich habe zugegeben aber immer mal wieder die Ernährung korrigiert, dies und das zugefügt und auch einiges aus der Hundeküche verbannt.
Vor allem aber habe ich mich nicht von vorherrschenden Meinungen aus der Forenwelt beirren lassen. Du liebe Zeit......was war da los
Wenn der Hund nun die selbst gekochte Hühnersuppe genauso gut verdaut wie den rohen Hühnerflügel....so what. Wenn die Hühnersuppe besser verdaut wird als der rohe Hühnerflügel, dann ist es auch gut...und nicht "unnatürlich" oder nicht "artgerecht" oder "falsch".
So 