Beiträge von Audrey II

    Antibiose und Quark? Das geht?

    Ja....das geht :smile:
    Ashley bekommt Synulox mit dem Wirkstoff Amoxicillin. Milch und Amoxicillin vertragen sich sehr gut. Es besteht keine Gefahr einer vermehrten oder verminderten Wirkung. Diese generelle Warnung "keine Milch mit Antibiotika" ist nicht mehr gerechtfertigt. Es gibt inzwischen immer mehr Wirkstoffe, die eine Einnahme von AB und Milch möglich machen.

    denn ihm fehlt die Milz erst seit 10 Tagen

    .....und du hast gar nix gesagt :verzweifelt:
    Ein paar gute Wünsche hier aus dem Forum kann man doch immer gebrauchen :smile:
    Der Arzt meinte gestern lächelnd, dass ich nix weiter beachten muss. Ein gutes Futter reicht völlig aus....was immer er mit "gutem Futter" meint. Was ist denn da los mit deinem "ohne Milz"?

    und? gibt es Neuigkeiten?

    Die Milz bleibt verschwunden. Das Risiko besteht weiter. Auf eine Chemo wird verzichtet. Dafür gibts jetzt alle 4-6 Wochen eine Ultraschalluntersuchung. Die Leber steht jetzt im Fokus. Bei einem Milztumor sind oft Metastasen in der Leber.
    Der Chirurg ist weiterhin zuversichtlich. Ich bin`s auch :smile: Dem Hund gehts immer besser. Die Wunde heilt gut. AB wird vertragen....und der Appetit ist groß :smile:

    Aber wie kam denn die Diagnose und OP zustande?
    Welche Symptome und Untersuchungen gab es vor der OP?

    Weil ich die Symptome von Einblutungen im Bauch kenne, war ich noch rechtzeitig in der Klinik. Der Kreislauf des Hundes bricht sehr schnell zusammen. Bis zur Sprechstunde hätte ich nicht warten können.
    Es wurden vor der OP div. Blutuntersuchungen gemacht ( Trombozyten- Leukozytenzählung, Hämatokritwert, Hämoglobin, Gerinnung u.a.), Strahlen-und Ultraschalldiagnostik sowie eine Punktion in Bauch, Thorax, Blase).
    Röntgen-und Ultraschallbilder waren durch die Einblutungen relativ "verwaschen". Bei der Punktion im Bauch war die Gewebeflüssigkeit auch schon blutig.
    Da habe ich es dann auch mit der Angst bekommen. Ja....und dann wurde auch sofort operiert.

    Die OP hat der Hund gut überstanden. Gestern wurde noch mal Blut abgenommen und der Verband entfernt. Nächste Woche werden die Fäden gezogen. Soweit alles gut :smile:

    Ich bin nur bisschen verwirrt weil im MM ja auch Na enthalten ist?

    Im MM ist verhältnismäßig wenig Salz enthalten....also 0,63% von 150g. Das sind noch nicht mal 1g. Auf den ML gerechnet ist das eine recht kleine Menge. Das bißchen Salz zähle ich nicht mit.
    Mit 17% Kalzium ist es auch mehr meine Kalziumquelle :smile:


    mein Milzloser Bub

    Waaas? Erzähl! Was muss ich beachten? =)
    Die Milz ist doch das Immunorgan. Da mach`ich mir schon ein paar Sorgen. Gut....frische und eine gesunde ( vitaminreiche?) Ernährung sind wohl wichtig, aber gibts du sonst noch was zur Unterstützung?
    Gibs kein (ohne) Milz-Forum? :D

    Moin ihr Lieben,
    vielen Dank für eure guten Wünsche an "Ashley ohne Milz" ;) Ihr gehts momentan ganz gut.
    Entspanntes Verdauen

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    habt ihr da eine Grad/Zeit Empfehlung für mich?

    Ich backe ja regelmäßig Kekse. Mein Backofen ist auch eher etwas "altmodisch". Insofern kommen die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech ( mittig plaziert). Ofen wird auf 160-170°C vorgeheizt und auch bei dieser Temperatur gebacken. Lieber eine niedrige Temperatur und dafür etwas länger backen.
    Die Backzeit hängt von der Größe der Kekse ab. Meine Kekse sind recht groß.....fast schon Mini-Brote :smile: Die brauchen schon mindest. 35Min. Zwischendurch wird 1-2x gewendet. Ganz wichtig: Die fertigen Kekse im warmen Backofen auskühlen lassen. Dann werden sie schön knusprig.

    Eigentlich ist Kekse backen ganz einfach. Ich backe immer ohne Fleisch, Leberwurst, Eier usw. Je weniger Fett, um so länger sind sie haltbar. Außnahme sind die Erdnussbutterkekse. Die halten sich recht lange.
    Besonders harte Kekse bekommt man mit Vollkorn-Dinkelmehl.
    Momentan ist ja Vorweihnachts-Backzeit und es gibt dafür viele Zutaten im Handel. Praktisch für Hundekekse: Kleine Beutel mit verschiedenen geriebenen Nüssen, wie Haselnuss, Walnuss oder Mandel.
    Mandelkekse habe ich gerade gebacken. Keine Sorge, die sind nicht giftig für den Hund ;)

    Der Teig besteht aus: Dinkelmehl, feine Haferflocken, Schafsquark, geriebene Mandeln, Wasser

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    Im Prinzip sehen die Kekse wie hartes Weißbrot aus. Könnte man ja auch geben, aber ich verzichte ja auf Konservierung, Backtriebmittel usw. .....und die Zutaten haben mit einem ollen harten Toastbrot auch nix zu tun :D

    Ashley frisst gerade auch für 2. Sind halt Minusgrade. Da braucht der Hund Energie, um seine Körpertemperatur zu halten. Besonders wenn die untere Hälfte des Hundes ohne Fell ist xD

    liefere ich einfach mal ein paar Fotos nach

    Ja wirklich.....ganz tolle Menüs :smile: So koche ich ja im Prinzip auch. Abwechslungsreich und ein bißchen "crossover" ;)

    Ashley spachtelt nach Tropf-Nahrung und Klinik-Futter ordentlich rein. Heute im Napf:
    Geflügeltopf mit Basmatireis, Zucchini, Apfel, Dosenmöhren, Pecan-Nüsse, Petersilie, etwas Oregano/Kümmel, Kürbiskernöl

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    Zusätzlich frisch: Schafsquark

    Aktuell gibts noch Antibiotika. Ich hoffe nicht, dass die mühsam erkämpfte Darmstabilität nun gefährdet ist. Jetzt habe ich auch keine Milz mehr zur Verfügung, die mich bei den Immungeschichten unterstützt. Hier gibt ja immer gleich die Demodex-Bande `ne Party, wenn das Immunsystem herunterfährt. Clostridien liegen wahrscheinlich auch schon auf der Lauer. Letztere haben heute aber schon `ne "Oregano-Klatsche" bekommen :D


    Weiterhin alles Gute für deine Langnase!!

    Danke :smile: Sie findet Spaziergänge an der Leine furchtbar langweilig. Zum Glück liegen hier viele Laubhaufen herum, die zum Schnüffeln einladen.

    Ein paar Seiten zurück hast du deinen damaligen Futterplan auch schon erwähnt, gibt es den hier eventuell noch zu finden? Ich würde gerne mal drüber schauen, was das Institut dazu sagt.

    Schau....hier ist er :smile:
    Futterplan nach M/Z


    Der Ashley alles Gute!

    Oh....vielen Dank :smile:
    Momentan schläft sie ganz entspannt.

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    Sie bekommt noch AB und Schmerzmittel. Wir machen kleine Spaziergänge und machen es uns zuhause gemütlich. Zum Glück habe ich nun 2 Wochen Urlaub und kann mich voll und ganz der Patientin widmen.
    Was die Ernährung betrifft, gibts wohl keine "Ohne Milz-Diät" ;) Muss wohl auch nicht sein. Allerdings muss ich jetzt wohl noch mehr das Immunsystem im Auge behalten.
    In der Tierklinik wurde sie 3 Tage stationär aufgenommen. Was sie da wohl zu fressen bekommen hat? Die Verdauung war bestens......aber gigantisch. Ich werde sie Montag mal wiegen, ob sie abgenommen hat. Sie sieht so dünn aus. Obwohl....das kann auch am neuen Haarschnitt liegen.

    Ach....irgendwie fällt gerade ein wenig Spannung von mir ab :smile:

    0,5 g Salz am Tag bei 20 kg.

    Ist etwas zu wenig. Salz ist wichtig für die Regulation des Wasserbestandes. Wenn du ausschließlich kochst, reichen ein paar Feta-Würfel nicht. Ich wurde da auch mal vom hiesigen Tier-Ernährungsinstitut korrigiert ;)
    Die Tagesmenge Salz meines damals 34kg Hund lag zwischen 3-4g....je nach Menü. Also bei einem 20kg Hund dürfen es dann schon 2g am Tag sein. Auch hohe Natriumgaben vertragen gesunde Hund ohne Probleme. Zentek schreibt sogar, dass tägliche Mengen von bis zu 1,5g/kg Körperwicht reaktionslos toleriert werden....wenn der Hund genug trinkt.


    So......hier gehts nach Ashleys schwerer OP in die Rekonvaleszenz. Serviert wurde eine deftige Hühnersuppe :smile:

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    Es geht ihr soweit gut. Allerdings ist ihre untere Hälfte kahl rasiert.....und nun haben wir Frost. Da denke ich doch gleich ans Immunsystem und die verschwundene Milz. Es gibt doch bestimmt so warme Vliesmäntel. Momentan trägt sie draußen ein Thunder-Shirt.

    aber das ein versierter Chirurg ein Hämatom diagnostiziert und ich denke, die können es schon gut erkennen was Tumore angeht und dann noch zur Chemo rät, wurde mich skeptisch machen.

    Hi Sabine,
    ich denke, dass er sich absichern möchte. Ich kenne den Arzt schon lange. Er hat Ashley schon 2x operiert ( kleinere Geschichten) und ist sehr gewissenhaft ...auch in der Nachsorge. Kurz nach der OP war er ganz klar der Meinung, dass da kein Tumor war.
    Ich hatte am Entlassungstag leider wenig Zeit. Ich muss ja auch noch arbeiten. Insofern konnten wir uns nicht ausführlich unterhalten. Das hole ich aber nächsten Montag auf jeden Fall nach.


    Neugierige Frage, hast Du schon mal eine Chemo beim Hund mitgemacht oder wie kommst Du zu so einer Aussage?

    Nein.....ich habe keine Ahnung, was bei einer Chemo mit dem Hund passiert. Die Aussage stammt von dem Arzt. Ich habe natürlich nach den Nebenwirkungen gefragt und er meinte, dass die jetzt nicht mit denen aus der humanen Chemotherapie zu vergleichen wären....außer vielleicht Übelkeit. Und das Fell verliert der Hund auch nicht ;)

    Wie hast du gemerkt dass etwas nicht stimmt?

    Ich schlafe mit dem Hund in einem Raum und merke sofort, wenn etwas nicht stimmt. Bei Einblutungen in den Bauchraum wird der Hund in der Regel sehr ruhig und schnell apathisch. Typisches Symptom: Ganz blasse Schleimhäute. Wird die Blutung nicht gestoppt, dann bricht auch schnell der Kreislauf zusammen. Ashley wurde sofort morgens um 4:00 notoperiert.

    Hiermit möchte ich mich auch bei allen Berliner Hunden bedanken, die regelmäßig Blut spenden :smile:

    Zu der verschwundenen Probe ... Es liest sich so, als wäre sie verschickt worden und nicht in der Patho angekommen. und dass Pakete auf dem Postweg verloren gehen können ist leider nichts Neues.

    Das Institut für Tierpathologie befindet sich auf dem Campus.....keine 5 Minuten Fußweg von der Kleintierklinik entfernt. Die Milz muss schon in der Klinik abhanden gekommen sein, aber da werde ich auch noch mal nachforschen. Zur Zeit der OP waren nur der Chirurg, eine Ärztin und eine Studentin anwesend. War ja im Notdienst.

    es ist ja nicht bekannt, ob deine Hündin überhaupt einen Milztumor hatte.

    So ist es. Auch Röntgenbild und Ultraschall waren vor der OP nicht eindeutig, weil die Aufnahmen durch das Blut zu "verwaschen" waren. Die kann man sich aber vielleicht auch noch mal genau ansehen.


    Bei der ganzen Tragik gibt es aber auch noch was Lustiges zu berichten :smile:
    Als die spanische Langnase aus der Narkose erwacht war und ich dachte, ich finde einen trauriges Bündel Hund vor......wurde nebenan von der Tierrettung ein Jungschwan gebracht. Der steckte in einem Pappkarton und nur sein Hals und Kopf schaute heraus.
    Sofort war die Ashley wieder hellwach....und nun mit oder ohne Milz.....den fauchenden Kopf hätte sie sich doch gern genauer angeschaut :D

    Es ist gut, wenn man bei seinen Entscheidungen noch ein wenig Zeit hat und die eine oder andere Nacht drüber schlafen kann. Ich werde mich dann nächsten Montag entscheiden, wenn ich mehr Infos habe.

    Wenn der Gedanke an die Chemo noch in Dir arbeitet

    In mir arbeitet eine Theorie bzw. eine mögliche Erklärung:

    Vor ca. 2-3 Monaten ist die Ashley in einer Laubenkolonie hinter einem Fuchs her und vermutlich gegen einen Zaun geprallt. Ich habe es nicht gesehen. Ich vermute, das sie sich dabei die Milz geprellt hat. Sie zeigte eine Schmerzaustrahlung in die linke Schulter. Ich hatte vor, einen Tag abzuwarten und dann zum Arzt zu fahren. Am nächsten Tag schien wieder alles ok. Hunde halten ja wirklich viel aus.

    Vielleicht hat sich aber so das Hämatom entwickelt.....ganz langsam.

    In einigen Fällen kommt es erst mit deutlicher Verzögerung zur Blutung aus der Milz: Bleibt bei Einrissen des Parenchyms ein Kapseleinriss vorerst aus, dann entwickelt sich ein zunehmender Bluterguss innerhalb der Kapsel („subkapsuläres Hämatom“). Bei zunehmendem Druck reißt die Kapsel dann nach Tagen, im Extremfall auch nach mehreren Wochen, auf und es kommt zur Blutung in den Bauchraum.


    Milzruptur – Wikipedia

    Ich habe dem Chirurg meine Vermutung auch mitgeteilt, aber er meinte, die Prellung läge zeitlich zu lange zurück. Vielleicht aber auch nicht. "Mehrere Wochen" würde aber doch passen.
    Er hat mir ganz klar erklärt, dass er keinen Tumor gefunden hat, sondern ein Hämatom.

    Ja....und du hast recht.....ich will wissen, mit was ich es zu tun habe ;)

    Vielen Dank auch an die anderen und für eure Meinungen und Anteilnahme. Ich werde dem Arzt dann am Montag sehr genau befragen, wie er sich das mit der Chemo vorstellt.

    Ashley gehts soweit ganz gut. Sieht ein wenig aus wie ein gerupftes Huhn.

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    Der Appetit ist ungebrochen. Es wäre schade, wenn sie durch die Chemo mit verbundener Übelkeit an Lebensqualität verliert.

    Ach....alles blöd :verzweifelt:

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe ein paar turbulente Tage hinter mir und es ging um Leben und Tod.
    Ich fasse mal kurz zusammen:

    Meine Hündin Ashley wurde vor 4 Tagen nachts notoperiert wegen des Verdachts eines geplatzten Milztumors. Die Milz wurde entfernt. Am nächsten Tag gab der Arzt Entwarnung und meinte, dass er keine Milztumore entdecken konnte, eher ein Hämatom, aber die Milz geht auf jeden Fall in die Pathologie und dann weiß man mehr.
    Sie blieb die letzten 3 Tage in der Klinik, bekam Bluttransfusionen, Infusionen und der Kreislauf konnte stabilisiert werden. Einen Tag nach der OP konnte ich schon draußen ein paar Schritte mit ihr laufen.

    Eigentlich war alles gut. Dann kam die Nachricht aus der Pathologie. Die Milz ist da nie angekommen. Sie ist verschwunden!

    Selbst der Arzt war fassungslos. Das bedeutet, es gibt keine eindeutige Diagnose. Der Chirurg ist sich ziemlich sicher, dass da nix war, aber ohne pathologischen Befund kann auch er nichts schön reden.
    Er hat nun eine Chemo-Therapie vorgeschlagen, um ganz sicher zu gehen. Tun wir nix, dann pokern wir um Ashleys Leben.....sagt er.

    Ich muss mich entscheiden.
    Ich möchte keine Chemo-Therapie auf Verdacht. Die ganze Sache ist doch unglaublich. Wie kann nachts eine frisch entfernte Milz innerhalb der Klinik einfach verschwinden?
    Es muss doch eine Alternative geben. Regelmäßige Blutabnahmen, Ultraschall usw.

    Was soll ich bloß machen? Weiß Jemand Rat?