Kann mir hier jemand sagen ob man den Rahmspinat mit dem Blub noch abkochen muss oder kann man den so in den Napf mit geben ???
Kochen würde ich den Spinat wohl nicht, aber im Topf erwärmen. Der Grünkohl, den ich jetzt ein paar Tage gefüttert habe, war nur schockgefrostet. Den habe ich zusammen mit dem anderen Gemüse kurz mitgegart. Der gewürzte Wirsing davor war schon blanchiert, aber Kohl koche ich dann doch lieber durch. Für die Hundeküche eignet sich besonders TK-Gemüse, also Kohl und Spinat, dass schon portioniert ist. So kann man nach Bedarf auch kleine Mengen entnehmen ohne am großen TK-Block herumzusäbeln
Heute ist Veggie-Tag. im Napf: 2 Rühreier, Basmatireis, Zucchini, Tomate, Grünkohl, Apfel, Pecannüsse, Kräuter und Gewürze
Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
Für die Gourmetschnute gekauft: Ziegenbrie. Der helle schmeckt auch der Köchin und der gelbe hat strengen "Limburger-Geruch" Letzterer wurde auch schon genußvoll verköstigt.
Bevor wir das starten wollen wir eine Schulung zum Ernährungsberater für Hunde machen
Eine gute Beratung ist im Barfladen unverzichtbar. Barf ist für viele interessierte HH immer noch "Neuland" und man hat eigentlich nur mal dies und das gehört. Die wenigsten HH informieren sich in entsprechenden Foren über die Rohfütterung oder kaufen die im Handel erhältlichen Bücher oder "Broschüren". Sie gehen in den Laden und stehen unschlüssig vor der Theke. Habe ich hier ( als Kundin) im Barfladen schon 100x erlebt.
"Ich will das mal probieren. Was raten Sie mir denn? Ich habe einen 5-jährigen Pudel. Der kriegt das Trockenfutter von Aldi, weil......das hat ja bei Stiftung Warentest so gut abgeschnitten. Aber davon stinkt er so aus dem Maul. Mal was Frisches soll ja nicht schlecht sein. Ach so....und Knochen verträgt er nicht."
Will man nur verkaufen, dann könnte das für den Pudel sehr unangenehm ausgehen. Bestenfalls kotzt er das rohe Zeug auf den Perserteppich
Eine fachlich fundierte, individuelle Ernährungsberatung inklusive Coaching für ein paar Tage hat ggf. nicht nur für den Pudel Vorteile. Sie schafft Vertrauen und eine gute Kundenbindung. Leider taugt so ein schmuckes Diplom zum Ernährungsberater nicht viel. Was bringt denn schon ein "Fernstudium" bei einer "Tierakademie" in 6 Tagen? Und was ist ein "Barf-Ernährungstherapeut"?
Bevor ich tatsächlich viel Geld ausgebe für eine "Schulung", würde ich die "Lehrkräfte" sehr genau unter die Lupe nehmen. Wer bietet was an. Und wer ist überhaupt wer? Werde ich tatsächlich umfassend ernährungsphysiologisch geschult oder doch eher ideologisch in selbsternannte Dogmen gezwungen, wo Beratung in Bevormundung endet.
Wirklich seriöse Beratung bieten Fachtierärzte für Ernährung und die Institute für Tierernährung der Universitäten an. Dort gibts natürlich kein "Diplom", aber eine solide und objektive Beratung, was man z.B. beim Barfen beachten soll (...und muss). Dazu die eigenen Erfahrungen und schon ist man beim Verkauf im eigenen Laden auf der sicheren Seite
Ich habe früher auch immer gedacht, dass Hunde und Knochen gut zusammen passen Ashleys Vorgängerin hat auch harte Knochen "verdauungstechnisch" gut vertragen, aber sie war eine gierige Fresserin. Einmal nicht aufgepasst und schon verhakte sich der Markknochen über den Unterkiefer und steckte da fest. Das Geschrei kann man sich ja gut vorstellen Das Ding wurde unter Vollnarkose vom TA entfernt ( + Teil der Lefze) und Knochen waren somit Tabu.
Ashley hat eher eine empfindliche Verdauung und mit ihr habe ich es mit weichen Knorpelknochen und Rippchen noch mal versucht. Mit Rind ging dann auch nix mehr und schließlich verursachten auch die weicheren Teile Schleimkot. Nun ist Schluß damit. Die Splittergefahr ist auch nicht zu unterschätzen. Zahnfleischbluten ist da noch die harmlose Variante. In der Zahnsprechstunde hier in der Klinik werden Hunde regelmäßig mit Zahnfrakturen vorgestellt. Nä.....Knochen gibts bei mir nicht mehr
Dafür gabs heute ein leckeres Fischsüppchen mit Wildlachs
meine Große, vier Jahre alt und eine Kurzhaarcollie Hündin
Das Zentek-Institut rät, die Gesamtaufnahme von Knochen sollte 10g pro kg Körpergewicht und Tag nicht überschreiten. In meinem Futterplan gabs sogar nur 20-25g Knochen pro Tag für den 30kg Hund. Ergänzt wurde mit Algenkalk bzw. Eierschale. Letztere füttere ich jetzt im Wechsel. Knochen gibts nicht mehr.
gestern habe ich mir mal die Investment-Show "Die Höhle der Löwen" angeschaut Vorgestellt haben sich 2 "Pottkieker" aus Österreich mit ihren Produkten. Bio-Hundefutter im Glas.....unter dem Motto "Fressen wie früher".
War ja interessant. Man macht sich mit der Hundeküche selbstständig, wird reich und die Hunde freut`s. Ganz so einfach wars dann doch nicht. Das Konzept kam bei den "Löwen" nicht an. Zu elitär für den "Otto-Normal"-Hundehalter und mit einem stolzen Preis von knapp 5€ (330g) auch kaum bezahlbar. Da sind "Tischreste" doch weitaus billiger
Die beiden Gründer haben natürlich meine Sympathie. Sie versuchen eine "Nische" zu füllen.....nämlich ein Futter herzustellen, das von Herkunft und Qualität transparent daherkommt. Offen und ehrlich. Die Geldgeber haben das nicht ganz verstanden und meinten, so was gäbe es ja schon länger.
Wir wissen natürlich, dass zwischen Werbeversprechen und tatsächlicher Qualität der "Grand Canyon" klafft Keiner der Investoren wollte das Projekt "Fressen wie früher" unterstützen und so dackelten die beiden mit ihren Hunden wieder sehr enttäuscht ab.
Das Schöne am Hunde bekochen ist, dass ich da wie wild experimentieren und improvisieren kann, mit Komponenten die oft für den menschlichen Gaumen geschmacklich so überhaupt nicht zusammen passen wollen.
Das nennenen die Kochprofis "Crossover-Küche".....also eine Art "Freistil", wo es keine festgelegten geschmacklichen Spielregeln gibt Crossover funktioniert bei vielen Hunden sehr gut (....wenn man`s mit den abenteuerlichen Mischungen nicht übertreibt). Und noch was: Selbstbewußtsein in der Küche(....was leider viel zu oft fehlt), fördert die Lust am Kochen
So.....und ich will jetzt auch so schöne Photos haben! Hast du `ne besondere Kamera?
Heute gabs : Kaninchen mit Grünkohl, Zucchini, Apfel, Walnüsse, Buchstabennudeln, etwas Kümmel/Ingwer, Sesamöl
aber ich war mir jetzt nicht sicher ob eins der Gewürze irgendwie schädlich/giftig für Hunde ist...
Naja....Gewürze, Kräuter, Heilkräuter sind oftmals schwer in ihrer therapeutischen Wirkung zu unterscheiden. Die "Giftigkeit" hängt natürlich wie immer von der Dosis ab. Nelken haben z.B. einen sehr hohen Anteil an ätherischen Ölen ( bis zu 15%) und können empfindliche Mägen schon mal reizen. Lorbeer ist relativ bitter.
Wacholder, Nelke oder Lorbeerblätter sind jetzt auch nicht die klassischen "Hundegewürze". Wie gesagt, mal den Sud abschmecken und wenn das Ganze dann doch zu intensiv bitter oder scharf schmeckt, dann lieber nicht.
dafür finde ich den Preis dann aber wirklich heftig, dachte im Großmarkt wäre es günstiger.
Ja....ich dachte auch, ich könnte ein paar "Schnäppchen" machen Allerdings bin ich auch noch nicht mit dem gesamten Warenangebot vertraut und habe bestimmt auch einige Angebote übersehen. Ein paar Kassen weiter kaufte eine Frau einen großen Beutel frischer Schweineohren. Ich wollte nun nicht "Tinaaaa......was kosten die Schweineohren" brüllen, aber beim nächsten Einkauf schaue ich mal genauer
Die Kaninchenteile waren relativ günstig (ca. 700g für knapp 4€). Die reichen für 2 Mahlzeiten.
Ist gekochter Rosenkohl in Maßen eigentlich in Ordnung?
In Maßen ist eigentlich fast alles ok Kruziferengemüse wie Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl, Blumenkohl oder auch diverse Rüben sind eigentlich "Rundum-Nährstoffbomben", besonders an Eisen und Folat. Letzteres ist allerdings nicht hitzebeständig. Insofern müssen ein paar Vitaminverluste beim Kochen in Kauf genommen werden. Die Mineralien bleiben natürlich erhalten
Rosenkohl könnte unter Umständen etwas bitter schmecken. Ich persönlich finde den TK-Rosenkohl für die Hundeküche recht praktisch, aber natürlich darfs auch der "Essensrest" sein. Ich füttere momentan testweise Wirsing und Grünkohl, beides TK und gut zu portionieren. Zur Sicherheit und bewährt hat sich der Einsatz von "Verdauungshelferlein" Kümmel.
Für morgen vorbeitet: Kaninchentopf mit Nudeln, Grünkohl, Apfel, Zucchini, geröstete Pecannüsse, etwas Parmesan, Kümmel, Hauch Galgant
in dem Sud sind Wachholderbeeren, Nelken, Zwiebel, Knoblauch und Lorbeerblätter drin.
Kann ich den Sud den Hunden geben?
Das sind alles sehr intensive Gewürze in Richtung bitter-scharf. Nein.....ich würde den Sud so nicht füttern. Was du aber probieren kannst: Den Sud durch ein Sieb gießen und die (klare) Brühe ohne Nelke, Zwiebel und Co. mal selbst abschmecken. Ist sie würzig, aber nicht zu scharf, wäre sie vielleicht ein Basic fürs Gemüse, das du in der Brühe dünsten kannst. Oder du machst daraus "Brühwürfel" Also den klaren Sud in eine Eiswürfelform einfüllen und einfrieren.
es wird die Hersteller der rapide gestiegene Bedarf an Caviar Creme schon verwundern
Hihi......war ja früher bei den hier so beliebten Dovgan-Fischdosen nicht anders. Plötzlich waren die bei Real ausverkauft War natürlich Zufall, aber geschimpft habe ich trotzdem und geschworen hier nix mehr an Geheimtipps zu verraten
ist das besonderes Fleisch (Region, Bio,...) oder ganz normal konventionell?
Nein.....kein Bio und auch nicht aus der Region. Eher von der Qualtität her mit dem Discounter-Fleisch zu vergleichen. Immerhin gabs ein "gut" von Stiftung Warentest, weil nix verkeimt war Gutes Geflügelfleisch aus der Region bekomme ich hier nur auf dem Wochenmarkt. Jetzt ist bald wieder "Martinsgans-Zeit" und da kann ich sicher wieder eine paar Karkassen/Innereien usw. günstig abstauben. Leider fehlt manchmal einfach die Zeit für exklusive Einkäufe