Das Problem ist aber eben, dass es in zu geringer Menge in deinen "abwechslungsreichen" Zutaten vorhanden ist.
Oh....hier wirken magische Kräfte Grad ist das zinklose Süppchen noch in meinem Kühlschrank.....und schwupps....in deinem Reagenzglas. Ich bin beeindruckt. Das ist ja wie im Verschwindekabinett. Nie wieder Mangelerscheinungen durch Fernanalyse. Wie machst du das?
Mit mal ein paar Nüssen, etwas Käse, etwas Fleisch,... komme ich da im leben nicht an die Werte heran.
Bedarfswerte strahlen mit der Verheißung wissenschaftlicher Gewissheit Sie zielen darauf ab, bei den Hunden eine angemessene Zufuhr von Energie-und Nährstoffen zu gewährleisten. Super Sache......aber sehr trügerisch.
Wenn bei einem Nährstoff nicht der empfohlene Bedarfswert erreicht wird bzw. die empfohlene Zufuhr täglich (!) unterschritten wird, heißt das noch lange nicht, dass ein Mangel besteht bzw. entstehen könnte. Die Werte sind so angelegt, dass der Bedarf für alle Hunde gedeckt ist, inklusive aller physiologischen und individuellen Schwankungen. Also unabhängig von Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand, Ernährungsstatus, Trächtigkeit, Stoffwechsel, Aktivität usw. Die Sicherheitsspanne ist entsprechend hoch.
weil ein Mangel sich im Blut quasi nicht nachweisen lässt
Betrifft: Zink
Ist schwierig....ja. Es gibt tatsächlich nur minimale Veränderungen in Leber und Blut. Allerdings konnten Wissenschaftler wohl feststellen, wie der Körper bei einem Mangel versucht, effizienter das zugeführte Zink aufzunehmen und wie er die Zinkausscheidung über die Bauchspeicheldrüse reduziert. Bei den Versuchstieren verringerte ein klinischer Zinkmangel die Fresslust.
Vor 2 Jahren hat die EFSA für alle Tierarten eine Reduzierung der maximal zulässigen Zinkkonzentration in Futtermitteln vorgeschlagen. Bekannt wurde das dann nur in der einschlägigen Vet. Fachliteratur. Was draus geworden ist, weiß ich nicht.
Die Ernährungsexperten wünschen sich ein Kalzium/Phosphor-Verhältnis in der Gesamtration von etwa 1,3 : 2. Also......80mg Kalzium auf 60mg Phosphor pro kg/Körpergewicht. Eigentlich ist so ein genaues Verhältnis von beiden Mengenelementen beim erwachsenen Hund inzwischen gar nicht mehr so notwendig, zumal die "Verhältnisse" im Laufe der Zeit immer mal wieder korrigiert wurden. Ist in der Hundeküche mit unterschiedlichen Nahrungsmitteln auch etwas schwierig mit genauen Berechnungen Ich achte hauptsächlich auf den Kalziumbedarf. Phosphor steckt eigentlich fast überall. Im Fleisch, Fisch, in Milchprodukten, im Getreide, im Brot oder in Haferflocken. Wenn man da nicht zu einseitig füttert, gibts auch keinen Phosphorüberschuss. Beim Phosphor sollte man auch immer die Nieren bzw. eine Harnsteinbildung im Auge haben.
hab ich heut Zartdinkel im Kochbeutel gekauft...hatte den schon jemand im Napf?
Oh ja....ich hatte sie schon ( fast) alle im Kochbeutel Bevorzugt die Davert-Produkte aus dem Bioladen. Ich finde die Kochbeutel einfach sehr viel praktischer als "vorher einweichen oder ständig beim Kochen umrühren zu müssen".
Vor den Kochbeuteln gabs auch mal `ne Zeit, wo ich Flocken gefüttert habe. Die wurden gut vertragen (.....außer vielleicht etwas voluminöser Kot), aber die Zeiten von "Brei und Matschepampe" sind hier zum Glück vorbei.
Heute im Napf: Entenleber, Süßkartoffeln, Blumenkohl(TK), Zucchini, Apfel, Oregano, Hauch Ingwer, Petersilie, Kürbiskernöl
Oder aber man macht eben keine Ausschluß-Diät, sondern füttert frei Schnauze halt das, was gerade gefällt, hofft dass es gut geht und experimentiert so die nächsten 10 Jahre weiter.
Oder man informiert sich umfassend und geht die Sache gezielt an
Die klassische Ausschlussdiät nach Zentek besteht aus 1/3 Fleisch und 2/3 Kartoffeln. Das funktioniert schon mal nicht bei jedem Hund. Wenn der Hund lange Zeit mit der Grundversorgung keine Probleme hatte und aus irgendeinem Grund plötzlich Juckreiz entsteht, dann überlege ich doch zuerst, was ich in den letzen Wochen/Tagen am Futter verändert habe. Habe ich vielleicht zu viel proteinhaltiges Kauzeugs gefüttert? Habe ich einen Gelenkzusatz gefüttert, der ggf. aus Rinder-und Schweineknorpel besteht? Enthält der Kräuter-Mix vielleicht Geschmacks-oder Trägerstoffe, wie z.B. Weizenstärke als Trennmittel? Wurde der Hund geimpft? Habe ich die nicht sichtbare Mengentoleranz von Eiweiß überschritten? Funktionieren Fleisch/Innereien-Rationen von 75-90% bei meinem Hund nicht? Benötigt mein Hund eine ganz andere Verteilung der (üblichen) Mengen von Protein, Fett und KH? Füttere ich ausreichend essentielle Fettsäuren, wie sie in pflanzlichen Ölen vorkommen?
Dafür braucht man keine 10 Jahre. Das erfordert ein paar Ernährungsgrundlagen und ein geübtes Auge auf den Hund.
Ich habe relativ schnell festgestellt, dass mein Hund nur eine gewisse Fleisch-und Kohlenhydratmenge toleriert. Die vorher "unsichtbare" Toleranzgrenze kann ich nun fast grammgenau bestimmen. Ich habe meinem Hund nicht meine eigene Vorstellungen aufgezwungen(.... von dem "was mir gefällt") oder angeblich als "artgerecht" verstanden wird, sondern die Ernährung seinen tatsächlichen, ganz individuellen Bedürfnissen angepasst.
Insofern gehen meine Tipps und Ratschläge auch immer in diese Richtung. Natürlich bedeutet das auch ein "Ausprobieren von Möglichkeiten". Ich würde es vielleicht nicht "herumexperimentieren nennen. Ernährungsphysiologische Exzesse verbieten sich bei Allergikern/futtersensiblen Hunden von selbst.
Wirst du ihr irgendetwas Spezielles, zB Bactisel zum Aufbau geben anschließend?
Mal sehen. Die Verdauung ist bisher nicht beeinträchtigt....nur etwas langsamer. Hat sich jetzt aber auch gegeben. Ich denke, dass einige Bifidus platt sind und die müssen wieder hinein. Die Bifidus im Joghurt kommen leider nicht immer lebend im Darm an. Besser wären spezielle Kapseln. Dann sausen die wie kleine Astronauten durchs Gedärm und landen dort, wo sie hingehören. Tja....und speisen wollen die neuen Bewohner natürlich auch noch. Wenn die unverschämt werden, gibts `ne Klorolle und gut ist
Ich glaube, der war wirklich nur träge geworden durch zu wenig Bewegung. Ashley wollte im Thunder-Shirt nicht richtig laufen und ist immer nur mit angelegten Ohren herumgeschlichen. Heute wollte sie schon wieder hinter den Eichhörnchen her. Da wird dann auch jeglicher Schmerz ausgeschaltet.
Naja.....Curry ist eine britische Erfindung und eine Mischung aus Kurkuma und verschiedenen anderen Gewürzen.Ich persönlich setze auch lieber das einzelne Gewürz gezielt ein
Natürlich ist es nicht besonders sinnvoll, Koriander oder Ingwerpulver übers Trofu zu streuen, aber in einem selbst gekochten Menü macht der Einsatz von Gewürzen durchaus Sinn. Sie erhöhen die Darmbeweglichkeit und regen durch ihre ätherischen Öle und Scharfstoffe die Ausschüttung von nützlichen Verdauungssäften an. Außerdem wird die Fettverdauung unterstützt. Viele Hunde mögen auch den Geschmack
Hier gewöhnt sich das Gedärm langsam daran, dass ein Mitbewohner fehlt. Nach seltsamen Darmgeräuschen (....wie kaputte Domlager beim Auto ) kommt jetzt alles zu Ruhe. Leider gab es irgendwo im Körper noch Entzündungswerte und somit wird die AB-Therapie verlängert. Die Ultraschalluntersuchung gestern war ok. Die Blutwerte auch. Die Narbe verheilt gut.
Ashley ist etwas depressiv geworden......nach fast 3 Wochen an der Leine und das auch noch im mega-peinlichen Thunder-Shirt Gefuttert wurde heute noch Dose mit Pellkartoffeln und Gemüse. Der Appetit war immer gut.
Klappts nicht könnte man drüber nachdenken alle 3 Energieträger auszutauschen, also Eiweiss, Fett und Kohlenhydrate.
Was mir am Brainstorming so gefällt, ist.......dass ich in alle ernährungsphysiologischen Richtungen auf Ideensuche gehen kann.....und nicht für wahnsinnig erklärt werde
Ich entferne mich mal vom "Dreigestirn" Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate und hole die (unlöslichen) Ballaststoffe ins Boot. Was haben die denn mit Allergien zu tun? Wozu das Zeugs?
Unlösliche Ballaststoffe sind die Nahrung vieler Darmbakterien und die sind z.B. auf die Zufuhr von Polysacchariden wie Zellulose angewiesen. Schon ein kurzzeitiger Mangel an Ballaststoffen führt zum Abbau der Darmschleimhaut. Abbau bedeutet, dass die "ausgehungerten" Bakterien die Schleimhaut angreifen, um die darin enthaltenen Polysacchariden zu nutzen. Dadurch wird der Darm anfälliger für Infektionen und Entzündungen. Und nicht nur das. Eine gestörte Barrierefunktion ist auch mitverantwortlich für die Entstehung von Allergien, indem das Eindringen potenzieller Allergene begünstigt bzw. ermöglicht wird.
Die Lektion lautet: Wenn du die Bakterien nicht fütterst, fressen sie dich bzw. deinen Hund
Unlösliche Ballaststoffe benötigt der Hund nicht in großen Mengen. Da muss man nicht gleich übertreiben. Zu finden sind sie im Getreide ( besonders im Roggen) und auch in kleinen Mengen in Hülsenfrüchten, Nüssen, Obst und (Wurzel)gemüse. Eine Scheibe Pumpernickel am Tag ( ohne Zuckerrübensirup o.ä.) macht z.B. viele Bakterienstämme satt und zufrieden. Ich backe regelmäßig Kekse aus Roggenmehl. Ich möchte nicht, dass sich verhungerte Bakterien an meinem Hund zu schaffen machen
Ich habe mal nebenan einen Strang zum Einkochen eröffnet
Ach....ganz vergessen: Viel Spass mit deinen "Glaskiekern" Schöne Idee, über die Einkochgeschichte mal genauer zu informieren. Wenn`s klappt, dann ist hier mal wieder ein neuer "Trend" in der Hundeernährung entstanden.
.....und falls euch die Gläser vielleicht doch um die Ohren fliegen, dann gehts eben zurück zu den "Pötten"
ich muss schon zugeben, ich füttere eigentlich fast immer nach Gefühl
Intuition ist neben der ganzen Ernährungsberaterei mit Sicherheit nicht falsch. Ich meine.....kein Lebewesen braucht eine Wissenschaft, um sich zu ernähren Wir sind ja alle nicht völlig blöde, um einen Hund zu ernähren. Ein "vom Gefühl her" ernährter Hund ist oftmals besser ernährt, als ein Hund "nach der Summe seiner benötigten Nährstoffe". Kann man drüber denken, was man will, aber manchmal finde ich diesen ganzen "Nährstoffheiligenschein" etwas übertrieben.
So....im Topf heute ein buntes Basic-Süppchen mit Gemüse, Pellkartoffeln, Apfel, Kokosmilch, Gänseschmalz, Kräuter und Gewürzen
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Dazu dann eine Dose. Ashleys Darm ist nach der OP etwas träge geworden. Vielleicht tut`s auch noch weh. Jedenfalls muss die Darmbewegung wieder etwas angekurbelt werden. Demnächst wird `ne Chilischote mitgekocht