aber das ein versierter Chirurg ein Hämatom diagnostiziert und ich denke, die können es schon gut erkennen was Tumore angeht und dann noch zur Chemo rät, wurde mich skeptisch machen.
Hi Sabine,
ich denke, dass er sich absichern möchte. Ich kenne den Arzt schon lange. Er hat Ashley schon 2x operiert ( kleinere Geschichten) und ist sehr gewissenhaft ...auch in der Nachsorge. Kurz nach der OP war er ganz klar der Meinung, dass da kein Tumor war.
Ich hatte am Entlassungstag leider wenig Zeit. Ich muss ja auch noch arbeiten. Insofern konnten wir uns nicht ausführlich unterhalten. Das hole ich aber nächsten Montag auf jeden Fall nach.
Neugierige Frage, hast Du schon mal eine Chemo beim Hund mitgemacht oder wie kommst Du zu so einer Aussage?
Nein.....ich habe keine Ahnung, was bei einer Chemo mit dem Hund passiert. Die Aussage stammt von dem Arzt. Ich habe natürlich nach den Nebenwirkungen gefragt und er meinte, dass die jetzt nicht mit denen aus der humanen Chemotherapie zu vergleichen wären....außer vielleicht Übelkeit. Und das Fell verliert der Hund auch nicht ![]()
Wie hast du gemerkt dass etwas nicht stimmt?
Ich schlafe mit dem Hund in einem Raum und merke sofort, wenn etwas nicht stimmt. Bei Einblutungen in den Bauchraum wird der Hund in der Regel sehr ruhig und schnell apathisch. Typisches Symptom: Ganz blasse Schleimhäute. Wird die Blutung nicht gestoppt, dann bricht auch schnell der Kreislauf zusammen. Ashley wurde sofort morgens um 4:00 notoperiert.
Hiermit möchte ich mich auch bei allen Berliner Hunden bedanken, die regelmäßig Blut spenden ![]()
Zu der verschwundenen Probe ... Es liest sich so, als wäre sie verschickt worden und nicht in der Patho angekommen. und dass Pakete auf dem Postweg verloren gehen können ist leider nichts Neues.
Das Institut für Tierpathologie befindet sich auf dem Campus.....keine 5 Minuten Fußweg von der Kleintierklinik entfernt. Die Milz muss schon in der Klinik abhanden gekommen sein, aber da werde ich auch noch mal nachforschen. Zur Zeit der OP waren nur der Chirurg, eine Ärztin und eine Studentin anwesend. War ja im Notdienst.
es ist ja nicht bekannt, ob deine Hündin überhaupt einen Milztumor hatte.
So ist es. Auch Röntgenbild und Ultraschall waren vor der OP nicht eindeutig, weil die Aufnahmen durch das Blut zu "verwaschen" waren. Die kann man sich aber vielleicht auch noch mal genau ansehen.
Bei der ganzen Tragik gibt es aber auch noch was Lustiges zu berichten
Als die spanische Langnase aus der Narkose erwacht war und ich dachte, ich finde einen trauriges Bündel Hund vor......wurde nebenan von der Tierrettung ein Jungschwan gebracht. Der steckte in einem Pappkarton und nur sein Hals und Kopf schaute heraus.
Sofort war die Ashley wieder hellwach....und nun mit oder ohne Milz.....den fauchenden Kopf hätte sie sich doch gern genauer angeschaut ![]()
Es ist gut, wenn man bei seinen Entscheidungen noch ein wenig Zeit hat und die eine oder andere Nacht drüber schlafen kann. Ich werde mich dann nächsten Montag entscheiden, wenn ich mehr Infos habe.