Und was ich jetzt wirklich am Besten füttern soll weiß ich nicht!
Oh je.....Britta Ich würde dem Hund wohl alles füttern, was ihm schmeckt und worauf er Appetit hat. Ashley hat innerhalb von 4 Tagen 1kg verloren(...gut, da war auch die Milz dabei), aber gerade ältere Patienten nehmen sehr schnell ab. Gib ihm, was er mag (....und verträgt).
wie geht es Ashley? Hast du was von der Klinik wegen der Milz gehört?
Die ist weg!
Weiterhin alles Gute für deine Senioren. Der arme "Ohne Milz". Wie alt sind deine Hunde überhaupt? Als die Hunde nicht so alt wurden wie heute, war Krebs irgendwie kein Thema. Heute sind sie ja auch vermehrt Umweltverschmutzungen, Autoabgasen, Pestiziden usw. ausgesetzt. Sicher auch mehr Stress. Schädigung des Erbmaterials ist wohl längst keine Erklärung mehr.
Hatte deine vorherigen Hündin nicht auch einen geplatzen Milztumor
Ja genau. Allerdings hätte die mit ihrem Milztumor vermutlich noch ein paar Jahre gelebt, wenn dieser blöde Unfall nicht gewesen wäre. Sie war 12 Jahre alt und top fit. Dann wurde sie auf der Hundewiese von 2 Junghunden umgerannt. Sie schlug ein Salto und ich dachte, alle Knochen sind gebrochen. War aber nicht. Sie bellte den beiden noch wütend nach. Am Nachmittag zeigte sie dann die typischen Symptome. Es war aber schon zu spät.
In der Tierklinik werden am häufigsten DSH(....und deren Mischlinge)aufgrund von Milztumore behandelt....und leider auch eingeschläfert. Verdammt tückisch....der Milztumor. Kommt klammheimlich und kann auch lange in "Wartestellung" verharren bzw. sehr langsam wachsen.
Ja....das geht Ashley bekommt Synulox mit dem Wirkstoff Amoxicillin. Milch und Amoxicillin vertragen sich sehr gut. Es besteht keine Gefahr einer vermehrten oder verminderten Wirkung. Diese generelle Warnung "keine Milch mit Antibiotika" ist nicht mehr gerechtfertigt. Es gibt inzwischen immer mehr Wirkstoffe, die eine Einnahme von AB und Milch möglich machen.
.....und du hast gar nix gesagt Ein paar gute Wünsche hier aus dem Forum kann man doch immer gebrauchen Der Arzt meinte gestern lächelnd, dass ich nix weiter beachten muss. Ein gutes Futter reicht völlig aus....was immer er mit "gutem Futter" meint. Was ist denn da los mit deinem "ohne Milz"?
Die Milz bleibt verschwunden. Das Risiko besteht weiter. Auf eine Chemo wird verzichtet. Dafür gibts jetzt alle 4-6 Wochen eine Ultraschalluntersuchung. Die Leber steht jetzt im Fokus. Bei einem Milztumor sind oft Metastasen in der Leber. Der Chirurg ist weiterhin zuversichtlich. Ich bin`s auch Dem Hund gehts immer besser. Die Wunde heilt gut. AB wird vertragen....und der Appetit ist groß
Aber wie kam denn die Diagnose und OP zustande? Welche Symptome und Untersuchungen gab es vor der OP?
Weil ich die Symptome von Einblutungen im Bauch kenne, war ich noch rechtzeitig in der Klinik. Der Kreislauf des Hundes bricht sehr schnell zusammen. Bis zur Sprechstunde hätte ich nicht warten können. Es wurden vor der OP div. Blutuntersuchungen gemacht ( Trombozyten- Leukozytenzählung, Hämatokritwert, Hämoglobin, Gerinnung u.a.), Strahlen-und Ultraschalldiagnostik sowie eine Punktion in Bauch, Thorax, Blase). Röntgen-und Ultraschallbilder waren durch die Einblutungen relativ "verwaschen". Bei der Punktion im Bauch war die Gewebeflüssigkeit auch schon blutig. Da habe ich es dann auch mit der Angst bekommen. Ja....und dann wurde auch sofort operiert.
Die OP hat der Hund gut überstanden. Gestern wurde noch mal Blut abgenommen und der Verband entfernt. Nächste Woche werden die Fäden gezogen. Soweit alles gut
Ich bin nur bisschen verwirrt weil im MM ja auch Na enthalten ist?
Im MM ist verhältnismäßig wenig Salz enthalten....also 0,63% von 150g. Das sind noch nicht mal 1g. Auf den ML gerechnet ist das eine recht kleine Menge. Das bißchen Salz zähle ich nicht mit. Mit 17% Kalzium ist es auch mehr meine Kalziumquelle
Waaas? Erzähl! Was muss ich beachten? Die Milz ist doch das Immunorgan. Da mach`ich mir schon ein paar Sorgen. Gut....frische und eine gesunde ( vitaminreiche?) Ernährung sind wohl wichtig, aber gibts du sonst noch was zur Unterstützung? Gibs kein (ohne) Milz-Forum?
Ich backe ja regelmäßig Kekse. Mein Backofen ist auch eher etwas "altmodisch". Insofern kommen die Kekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech ( mittig plaziert). Ofen wird auf 160-170°C vorgeheizt und auch bei dieser Temperatur gebacken. Lieber eine niedrige Temperatur und dafür etwas länger backen. Die Backzeit hängt von der Größe der Kekse ab. Meine Kekse sind recht groß.....fast schon Mini-Brote Die brauchen schon mindest. 35Min. Zwischendurch wird 1-2x gewendet. Ganz wichtig: Die fertigen Kekse im warmen Backofen auskühlen lassen. Dann werden sie schön knusprig.
Eigentlich ist Kekse backen ganz einfach. Ich backe immer ohne Fleisch, Leberwurst, Eier usw. Je weniger Fett, um so länger sind sie haltbar. Außnahme sind die Erdnussbutterkekse. Die halten sich recht lange. Besonders harte Kekse bekommt man mit Vollkorn-Dinkelmehl. Momentan ist ja Vorweihnachts-Backzeit und es gibt dafür viele Zutaten im Handel. Praktisch für Hundekekse: Kleine Beutel mit verschiedenen geriebenen Nüssen, wie Haselnuss, Walnuss oder Mandel. Mandelkekse habe ich gerade gebacken. Keine Sorge, die sind nicht giftig für den Hund
Der Teig besteht aus: Dinkelmehl, feine Haferflocken, Schafsquark, geriebene Mandeln, Wasser
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Im Prinzip sehen die Kekse wie hartes Weißbrot aus. Könnte man ja auch geben, aber ich verzichte ja auf Konservierung, Backtriebmittel usw. .....und die Zutaten haben mit einem ollen harten Toastbrot auch nix zu tun
Ashley frisst gerade auch für 2. Sind halt Minusgrade. Da braucht der Hund Energie, um seine Körpertemperatur zu halten. Besonders wenn die untere Hälfte des Hundes ohne Fell ist
Ja wirklich.....ganz tolle Menüs So koche ich ja im Prinzip auch. Abwechslungsreich und ein bißchen "crossover"
Ashley spachtelt nach Tropf-Nahrung und Klinik-Futter ordentlich rein. Heute im Napf: Geflügeltopf mit Basmatireis, Zucchini, Apfel, Dosenmöhren, Pecan-Nüsse, Petersilie, etwas Oregano/Kümmel, Kürbiskernöl
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Zusätzlich frisch: Schafsquark
Aktuell gibts noch Antibiotika. Ich hoffe nicht, dass die mühsam erkämpfte Darmstabilität nun gefährdet ist. Jetzt habe ich auch keine Milz mehr zur Verfügung, die mich bei den Immungeschichten unterstützt. Hier gibt ja immer gleich die Demodex-Bande `ne Party, wenn das Immunsystem herunterfährt. Clostridien liegen wahrscheinlich auch schon auf der Lauer. Letztere haben heute aber schon `ne "Oregano-Klatsche" bekommen
Ein paar Seiten zurück hast du deinen damaligen Futterplan auch schon erwähnt, gibt es den hier eventuell noch zu finden? Ich würde gerne mal drüber schauen, was das Institut dazu sagt.
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Sie bekommt noch AB und Schmerzmittel. Wir machen kleine Spaziergänge und machen es uns zuhause gemütlich. Zum Glück habe ich nun 2 Wochen Urlaub und kann mich voll und ganz der Patientin widmen. Was die Ernährung betrifft, gibts wohl keine "Ohne Milz-Diät" Muss wohl auch nicht sein. Allerdings muss ich jetzt wohl noch mehr das Immunsystem im Auge behalten. In der Tierklinik wurde sie 3 Tage stationär aufgenommen. Was sie da wohl zu fressen bekommen hat? Die Verdauung war bestens......aber gigantisch. Ich werde sie Montag mal wiegen, ob sie abgenommen hat. Sie sieht so dünn aus. Obwohl....das kann auch am neuen Haarschnitt liegen.
Ach....irgendwie fällt gerade ein wenig Spannung von mir ab
Ist etwas zu wenig. Salz ist wichtig für die Regulation des Wasserbestandes. Wenn du ausschließlich kochst, reichen ein paar Feta-Würfel nicht. Ich wurde da auch mal vom hiesigen Tier-Ernährungsinstitut korrigiert Die Tagesmenge Salz meines damals 34kg Hund lag zwischen 3-4g....je nach Menü. Also bei einem 20kg Hund dürfen es dann schon 2g am Tag sein. Auch hohe Natriumgaben vertragen gesunde Hund ohne Probleme. Zentek schreibt sogar, dass tägliche Mengen von bis zu 1,5g/kg Körperwicht reaktionslos toleriert werden....wenn der Hund genug trinkt.
So......hier gehts nach Ashleys schwerer OP in die Rekonvaleszenz. Serviert wurde eine deftige Hühnersuppe
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Es geht ihr soweit gut. Allerdings ist ihre untere Hälfte kahl rasiert.....und nun haben wir Frost. Da denke ich doch gleich ans Immunsystem und die verschwundene Milz. Es gibt doch bestimmt so warme Vliesmäntel. Momentan trägt sie draußen ein Thunder-Shirt.