Beiträge von Audrey II

    veganen TroFu

    Ich finde das ja oftmals grottenschlecht zusammengesetzt xD
    Mais, Maiskleber, Weizen, irgendein Pflanzenprotein und jede Menge Geschmacksverstärker. Ich finde das "Edgar"-Trofu ist von der Deklaration her noch einigermaßen passabel. Aufgeteilt in ca. 50% Reis/ Kartoffeln und Erbsen als Hauptproteinquelle. Allerdings bleibt ein Fertigprodukt eben auch ein Fertigprodukt.

    Eine gute, nahrhafte Basis für ein veganes Menü bietet Falafel ( ggf. mit Bulgur) und Gemüse/Kräuter/Gewürze. Kann man selber machen, gibts aber auch schon fertig....nur zum Aufwärmen. Die fertigen sind allerdings auch entsprechend "arabisch" gewürzt ;)
    Eine gute pflanzliche Proteinquelle ist auch Hanfprotein-Pulver. Gibts im Bioladen. Ergänzend zu einem Vollwertmehl kann man daraus Pfannkuchen machen. Und dann gibts ja noch das neue fermentierte Tofu.

    Übrigens ist nicht erwiesen, dass pflanzliches Protein generell schlechter vom Hund verwertet wird als tierisches. Es fehlen dazu eindeutige Studien. Es gibt genug Hunde, die auch mit pflanzlichen Proteinquellen gut klar kommen, wo bei vegan schon sehr speziell ist.
    Ich habe auch ein veganes Kochbuch, finde die Rezepte für Hunde aber nicht so optimal. Sehr aufwendig....wenn auch sehr lecker :smile:
    Rezepte aus einem veganen Hundekochbuch finde ich auch interessant. Ich backe ja häufig vegane Kekse. Die werden gerne gefressen. Hmmmm....Erdnussbutterkekse :D

    Moin :smile:

    Hier wurde mal wieder nach interessanten Ballaststoff-Quellen geschaut. Erbeutet wurde:

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    Da sind unterschiedliche Brotsorten dabei.....mit Leinsamen, Roggen, Sonnenblumenkerne, Hafer oder Pumpernickel

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    ....kann man einfach lufttrocknen als Snack, im Süppchen kurz mitkochen oder einfach übers fertige Menü bröseln. Geht natürlich auch mit Leberwurst drauf :D

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    Im Napf heute:
    Ziegen-Hühnchen-Mix, Buchstabennudeln, Rahm-Kohlrabi, Feldsalat, Zucchini, Apfel, Petersilie, Löwenzahnkraut, Katzenkralle, Walnussöl

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    Zählen Linsen dann zum Eiweiß oder zum KH?

    in der vegetarischen Ernährung sind Hülsenfrüchte sehr gute Eiweiß-Lieferanten, aber sie enthalten auch Kalzium, Eisen, B-Vitamine und viele Ballaststoffe. Gekocht machen Linse, Erbse und Co. eigentlich wenig Probleme.....wenn man es wie immer nicht übertreibt ;)
    Ich kaufe die Linsen aus der Dose. Die sind ja schon gekocht und die Zubereitung dauert nicht mehr stundenlang (....wie früher mit dem Einweichen über Nacht). Als Verdauungshelferlein kommt immer etwas Kümmel zu Einsatz, den ich mitkoche.

    Gibt hier Hunde, die wurden wohl auch eine deftige Linsensuppe süß/sauer nicht verschmähen :D


    Ich war heute mal wieder in meinem Lieblings-Kräuterladen unterwegs. Was für die einen das Shoppingcenter ist, das sind für mich duftende kleine Kartons bis zur Decke ;)
    Da gibts wirklich alles was das Kräuterhexenherz höher schlagen lässt.....und man erwartet von einer weißhaarigen alten Frau mit verschwörerischen Blick bedient zu werden. Für den Hund wurde Löwenzahnkraut mit Wurzel eingetütet und Katzenkralle zur Unterstützung des Immunsystems. Dem fehlt ja nun "Kumpel Milz" und die Gefahr, dass es bei einer Infektion schwächelt, ist deutlich erhöht.

    Verwendet noch Jemand Katzenkralle?

    Das mit dem Fett wußte ich z. B. nicht, bekommt Roxy davon nicht Durchfall?

    Fett und KH sind die wichtigsten Energie-Lieferanten beim Hund. Außerdem benötigt er einen Mindestanteil an Fett in der täglichen Mahlzeit, um die Aufnahme fettlöslicher Vitamine zu gewährleisten.
    Die meisten Hunde sind hervorragende Fettverdauer-und verwerter, aber natürlich sollte man erst überprüfen, ob der eigene Hund dazu gehört.
    Ich füttere jetzt keine separaten "Fettblöcke", wie man sie im Handel bekommt. Ich füttere eher durchwachsenes Fleisch( z.B. Suppenfleisch/gewolftes, fettiges Fleisch aus dem Barfladen/ Ente o.ä.) oder Hühnerkeulen mit Haut, Fettfisch o.ä...... und ich verwende immer die Brühe mit.
    Ist das Fleisch zu mager, dann kommt noch etwas Gänseschmalz oder Kokosfett dazu.Optimal wäre ein Mix aus tierischem Fett und pflanzlichem Öl ( nach Meinung der Experten hier vom Ernährungsinstitut).
    Pflanzliches Öl versorgt den Hund mit essentiellen Fettsäuren.
    Damit kommt in der Regel auch empfindliches Gedärm gut klar. Ich füttere Fett/Öl eher im unteren Bereich der Empfehlungen. Hab nämlich auch keine Lust auf Nachtwanderungen ;)


    Ich füttere z.B. k e i n Getreide wegen Futtermilbenallergie, kann ich dann trotzdem Haferflocken ins Futter geben?

    Das tatsächliche auslösende Allergen ist ja nicht die Milbe selbst, sondern ihr Kot. Der besteht aus Protein. Gekocht verändert sich nur die Struktur( Denaturierung), aber das könnte unter Umständen schon ausreichen, um das Allergen zu deaktivieren.
    Also Haferflocken nicht wie beim Müsli einfach drübersteuen, sondern kochen. Ansonsten alle offenen Packungen gut verschließen und möglichst schnell verbrauchen. Ich habe mir angewöhnt nur noch Kleinstmengen zu kaufen und dafür lieber öfters einzukaufen.
    Ashleys Vorgängerin war auch Milbenallergikerin ( Hausstaub-Futter)....und das prägt :D

    Vielleicht könnt ihr eine Hundemenü - Köchin unter die Arme greifen und mir helfen, damit Roxy alle Nährstoffe bekommt.

    Ja....können wir :smile:

    In einer selbst gekochten Mahlzeit sollten nach Möglichkeit diese Komponenten enthalten sein:

    Eiweiß/Protein ( Fleisch, Fisch, Geflügel, Eier, Tofu)

    Fett ( gekochtes Rinder-oder Hühnerfett, Hühnerhaut, Gänseschmalz, Butter, fetten Fisch sowie pflanzliche kaltgepresste Öle)

    Kohlenhydrate ( hochwertige Getreideprodukte, Nudeln, Haferflocken, aber auch Reis, Hirse, Kartoffeln und Brot u.a.)

    Mineralien und Vitamine ( Obst, Gemüse, Kräuter, Salat, Milchprodukte, pflanzliches Öl, Innereien und spezielle Nahrungsergänzungen). Hier besonders an`s Kalzium denken. Gute Lieferanten sind rohe Knochen, Knochenmehl, Eierschalen, Algenkalk u.a.

    Ballaststoffe nicht vergessen! Die sind wichtig für die Verdauung und Darmmotilität. Es gibt lösliche Ballaststoffe, enthalten im Hafer, in Hülsenfrüchten, Nüsse, Samen, Obst, Gemüse u.a.
    Unlösliche Ballaststoffe sind enthalten im Vollwertgetreide, Weizenkleie, im (rohen) Apfel mit Schale und im Pumpernickel u.a.

    Je nach Lebensmittel sind die Nährstoffe in mehr oder weniger großen Mengen enthalten. Das macht aber nix. Der Hund benötigt nicht täglich eine super ausgewogene Mahlzeit.

    Das wäre der "Standard-Baukasten" :smile:
    Jeder Hund hat natürlich seinen eigenen Baukasten sprich Nährstoffbedarf. Der muss individuell ermittelt werden. Willst du das nicht selber machen, dann kommen die Futterpläne ins Spiel. Die sind als Richtlinien prima, aber keine Gewähr auf Verträglichkeit. Trotzdem gibt natürlich ein individuelles, ausbalanciertes Beispielmenü Sicherheit.

    Ich habe auch 2 Futterpläne, aber mir persönlich hat das "Selberbauen" immer Spaß gemacht ;) Kennt man die Bausteine, dann ist schon viel gewonnen. Das mit den Mengen gibt in der Regel der Hund vor.

    Rezepte gibts natürlich je nach Vorlieben der bekochten Hunde viele.....von traditionell übersichtlich bis abenteuerlich kunterbunt. Viele Menüs unterscheiden sich gar nicht mehr sooo von unserem eigenen Essen. Auch das kann funktionieren :smile:

    Es gibt auch nützliche Literatur:



    ......und ganz viele Kochbücher :smile:

    Hier schmecken die Gewürze klar durch und die Hunde haben keine Probleme das Futter gut gewürzt zu fressen

    Schon klar :smile:
    Ich gehe davon aus, dass die "besonnenen" Pottkieker mit den vielen Gewürzen umgehen können, aber es schauen ja auch viele Neugierige hier hinein, die unter Umständen die vielen unterschiedlichen Gewürzmischungen geschmacklich unterschätzen. Sollte nur ein Hinweis sein ;)


    Außerdem hab ich den Eindruck dass seitdem ich mit verschiedensten Gewürzen koche, die Verdauung viel besser geworden ist und das Gedärm auch viel eher mal Fehltritte verzeiht.

    Ja....das kann ich nur bestätigen. Gewürze als "Heilkräuter" eingesetzt können die Verdauung prima unterstützen. Zusätzlich gibts noch Bitterstoffe, also Löwenzahn oder Brennnessel(kraut). Keine Gewürze, schmecken auch scheußlich, aber wirken hier auch :smile:

    Curcuma, Cumin, Kümmel

    Oha....ganz schön geschmacksintensiv ;)
    Cumin....also Kreuzkümmel ist ja von der Wirkung her vergleichbar mit unserem europäischen Kümmel, aber geschmacklich nicht so mild. Eigentlich ist Cumin und Kümmel in einer Mahlzeit ein wenig "doppelt-gemoppelt". Hat das einen Grund, warum du beides fütterst?
    Wenn ich indisch/arabische Gewürze verwende, dann möglichst nicht viel durcheinander. Ingwer und Kurkuma sind ja beides Ingwergewächse. Da gibts z.B. dann nur eins von beiden. Ich habe mal eines meiner Hundemenüs probiert, weil ich sicher gehen wollte, dass da nix zu scharf schmeckt. Also man muss schon aufpassen, dass die Gewürze nicht dominieren. Da ist weniger oft mehr :smile:

    Ich habe mal aus Versehen Schwarzkümmel gekauft für den Hund, aber das ist gar kein Kümmel, sondern ziemlich pfeffriges Zeugs :D
    Alternativ zum eher scharfen Ingwer finde ich ja nach wie vor Galgant für die Hundeküche empfehlenswert.


    So.....heute im Napf:
    Wildlachs, Basmatireis, Rahm-Blumenkohl, Erbsen/Möhren (Dose), Apfel, Petersilie, Oregano, Brennnesselkraut, Kümmel, Walnussöl

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    Nein, das sind keine kleinen Buletten........sondern rein vegetarische Bananenkekse :smile:

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    Zutaten:
    Buchweizenmehl-Kichererbsenmehl-Mix, Haferflocken, Schafsquark, 2 reife Bananen + etwas Wasser

    So nachdem ich heute morgen ein Schlachtfeld aus fäkalien vor gefunden habe ist gekochte amaranth gestrichen

    Das nennt man Learning by doing....eine überaus effektive Lernform :D
    Ob nun "Fäkalien-Schlachtfelder" oder Nachtwanderungen "Allein ( mit dem Hund) unter Wildschweinen"....was den Hund schneller ( und gewaltiger) verlässt als geplant, kommt auf die "Blacklist" und somit in die Verbannung.
    Bei mir tummelt sich inzwischen auch ein munteres Völkchen von Verbannten herum, denn was oben als gesund und lecker im Maul verschwindet und unten als "Haufen-Schlachtfeld" endet, fliegt definitiv aus der Hundeküche :lol:

    dass es den Pfeffer braucht, sodass der Organismus Curcumin aufnehmen kann....achtest du darauf?

    :D
    Das ist mir dann doch zu viel Samba im Hundegedärm. Es gibt durchaus synergetische Alternativen zum Pfeffer bzw. zum Piperin.....nämlich:
    Liebstöckel
    Apfel mit Schale
    Brokkoli
    Grüne Bohnen
    Kapern

    Auch darin stecken sogenannte Bioenhancer.....also Aufnahmeverstärker u.a. auch für Kurkuma. Das Piperin im Pfeffer wurde nur zuerst entdeckt. Damals waren Flavonoide und ihre Wirkungen zueinander gänzlich unbekannt. Jedenfalls in der Schulmedizin.
    Bioenhancer haben ihre Wurzeln in der Ayurvedischen Medizin. Heute weiß man ein wenig mehr über Aufnahmeverstärker-Kombinationen, aber noch lange nicht alles. Es besteht noch Forschungsbedarf :smile:

    So.....heute im Napf:
    Hühnchen, Basmatireis, Apfel, Zucchini, Himbeeren, Kokosmilch, Messerspitze Oregano, TL Brennnesselkraut, Walnussöl

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