Ich weiß leider immer noch nicht, was Shapen ist.
Den Hund in eine Miederhose stecken. Was sonst 
Ich kann mit diesen seltsamen neuartigen Wortschöpfungen aus der Coaching-Schatzkiste auch nix anfangen. Das Rad wird dadurch nicht neu erfunden.
Viele der hier aufgezählten Begriffe bzw. Motivationstechniken könnten direkt aus Manager-Seminaren stammen und bedeuten letztlich auch nur bekannte, altbewährte Lernmethoden. Allein um den Begriff "Clicker" ranken sich "Wortformen", wie "Verhaltenssteuerung, komplexe Kausalzusammenhänge, vorhandene Abstraktionsfähigkeit oder stringentes, angewandtes Werkzeug".
Ich erlaube mir auch meine ganz persönliche Meinung dazu. Als Hundehalterin jenseits der 20 gönne ich der Jugend jede Art von Neologismus, aber was sich da im Bereich Hundeerziehung tut, kommt bei denen, die ein paar Tipps gut gebrauchen könnten, mit Sicherheit nicht an. Schon allein, weil diese Zielgruppe das (verkopfte) Kauderwelsch nicht versteht......geschweige anwenden kann.
Ich kommuniziere mit meinem Hund ohne (technische) Hilfsmittel. Ich trainiere ihn nicht (mehr), aber ich bringe ihn immer wieder in Situationen, wo er eigene Entscheidungen treffen darf. Darin ist er unsicher und sucht völlig selbständig ( ohne ein von mir gegebenes Aufmerksamkeitssignal) meine "Rücksprache". Die bekommt er dann durch meine Stimme, Mimik oder Gestik, die er versteht.
Es gibt ein Buch. Das heißt "Das geheime Leben der Hunde". Darin geht es kurz zusammengefasst, darum, was Hunden wichtig ist.....fernab von Futterdummy, Clicker und Trillerpfeife. Was verschafft einem Hund Lebensqualität? Sind es unsere verkopften und sicher gutgemeinten Trainings-und Bespaßungsmethoden oder gibt es für den Hund auch noch ein anderes Leben. Ohne uns. Sein Leben 
Das herauszufinden macht mir z.B. sehr großen Spaß. Wir machen das hier gerne mal am Wochenende in den frühen Morgenstunden. Mein Hund darf bestimmen, wo`s lang geht. Nach welchen Kriterien wählt er seine Wege? Hat er "Lieblingswege" oder meidet er Wege, die er sonst an der Leine gehen muss. Hat er ein Ziel?
An der Straßenkreuzung sieht es dann so aus, als hätte ich "nicht alle Tassen im Schrank", wenn ich meinen Hund frage, wohin er möchte
Ist aber ein interessantes Experiment.
Ob man mit seinem Hund den "verkopften" Weg einschlägt oder den "Bauchweg" muß wohl Jeder für sich selbst entscheiden. Ich persönlich kann weder altbewährte noch postmoderne Lernmethoden bei meinem Hund anwenden, sondern nur die Art von Erziehung, die auf seine Persönlichkeit zugeschnitten ist.....und die geht seltsam krumme Wege.
Fairerweise muss ich aber auch schreiben, dass mein Hund schon 10 Jahre alt ist und somit auch die Erziehung in unserer "Gemeinschaft" nicht mehr im Vordergrund steht 