Ich muss dich mal virtuell knuddeln
Vielen Dank, aber ohne euer Interesse ( wieso, weshalb, warum
) und eure Unterstützung wären wir hier vermutlich immer noch der "Thread für den Austausch von Kochrezepten"
Also gebe ich mal den Dank an all die fleißigen Köche zurück.
Alma hat ständig Probleme mit Blasenentzündungen
Bei immer wiederkehrenden Blasenentzündungen kommt man mit den klassischen "Blasenpflänzchen" wie Brennnessel und Löwenzahn vermutlich nicht weiter. Die sind zwar prima, weil sie den Hund ordentlich pinkeln lassen und die (verkeimte) Blase durchspülen, aber letztlich sollte die Therapie schon in Richtung pflanzliches Antibiotikum gehen.
Das üblich verschriebene Antibiotika heilt eine Blasenentzündung zwar schnell ab, aber es dauert nicht lange und sie ist wieder da. Gerade in der Blase bilden sich schnell Resistenzen.
Alternativ wird in der Humanmedizin tatsächlich die Granberry eingesetzt. Die enthält nämlich den sekundären Pflanzenstoff Anthocyane, eng verwandt mit den Flavonoiden. Anthocyane wirken stark mikrobiell und verhindern die anheftung der Bakterien an die Blasenwand.
Es gibt Cranberry inzwischen auch als tiermedizinisches Produkt.TÄ mit einer Zusatzausbildung in Naturheilkunde können unter Umständen entsprechende Empfehlungen geben. Ansonsten gibts die Granberry auch als Pulver und Tabletten in der Apotheke, wo bei ich da sehr genau auf die Zusammensetzung achten würde.
Granberry sollte als Kur mehrere Wochen verabreicht werden.
Als sehr wirksam bei chronischen Blasenentzündungen haben sich auch Glucosinolate erwiesen. Die stecken z.B. in Kapuzinerkresse und Meerrettich und wirken stark antibiotisch. Senfölglycoside gelten als wirksame Alternative zur herkömmlichen Antibiotikatherapie.
Kapuzinerkresse ziehe ich regelmäßig im Sommer auf dem Balkon, aber bei ständigen Blasenentzündungen würde ich wohl ein entsprechendes Produkt aus dem Handel verwenden, welches beide Heilpflanzen in der richtigen Kombination erhält, wie z.B. Angocin
ANGOCIN Anti-Infekt N Filmtabletten
200
St
Senfölglycoside stecken auch im Kohl, Kohlrabi, Brokkoli oder Rosenkohl. Allerdings sind sie hitzelabil und der Verlust beträgt beim Kochen zwischen 30 -60%.
Meine Buchempfehlung dazu:
