und eventuell hat die/der ein oder andere ja einen guten Tipp
Hallo ![]()
Oh je.....so viele Baustellen. Darm, Bauchspeicheldrüse, Epilepsie.
Für mich hätte wohl auch das Halten des Gewichtes Priorität. Bei einem Zwerg von 6 kg ist vermutlich schon ein 1/2 kg weniger deutlich zu merken.
Energieträger beim Hund sind Fett und KH. Daran führt kein Weg vorbei. Es muss aber nicht der herkömmliche Weg sein. Bei den "Sonnenhunden"(....also den Hunden aus den südlichen Ländern ) könnte sich unter Umständen eine Art "Mittelmeerkost" anbieten.
Das funktioniert aber nur, wenn entschprechene inaktive Enzyme neu gebildet werden. Wenn man die Bauchspeicheldrüse langsam an die ungewohnte Nahrung heranführt, in dem man kleine Mengen Fleisch/Fisch füttert ( durchaus auch mit mehrtägigen vegetarischen Intervallen), dann kann man das Organ "trainieren" und damit eine Enzymproduktion langsam steigern. Minischritte sind also schon mal eine gute Sache. Kommt halt auch auf die Schwere der Störung/Erkrankung an.
Wenn längere Darmbeschwerden bestehen bzw. Parasitenbefall samt Medikation statt gefunden hat, würde ich wohl immer eine B12 Bestimmung veranlassen. Ein B12 Mangel bedeutet auch an Mangel an Nährstoffen und das, was du fütterst, kommt gar nicht beim Hund an. Die Folge: Der Hund nimmt ab.
Das Ausprobieren verschiedener Futterarten/Nahrungsmittel scheitert oft an der eigenen Geduld, aber die Aktivierung entsprechender Verdauungsenzyme braucht Zeit. Es braucht Zeit, die Minischritte zu beobachten und auszuwerten. Was geht, was nicht und was vielleicht nur in einer bestimmten Menge.
Ich persönlich habe bei meinem Hund festgestellt, dass die Mengenverhältnisse der Schlüssel zur optimalen Verdauung waren. Nicht die Nahrungsmittel selbst.
Letztlich hat sich eine leicht verdauliche mediterrane Ernährung als die richtige erwiesen.
Über eine spezielle "Epi-Ernährung" kann ich dir leider nix sagen, aber ganz sicher @Terrorfussel-Sabine ![]()