Beiträge von Audrey II

    und eventuell hat die/der ein oder andere ja einen guten Tipp

    Hallo :smile:

    Oh je.....so viele Baustellen. Darm, Bauchspeicheldrüse, Epilepsie.
    Für mich hätte wohl auch das Halten des Gewichtes Priorität. Bei einem Zwerg von 6 kg ist vermutlich schon ein 1/2 kg weniger deutlich zu merken.
    Energieträger beim Hund sind Fett und KH. Daran führt kein Weg vorbei. Es muss aber nicht der herkömmliche Weg sein. Bei den "Sonnenhunden"(....also den Hunden aus den südlichen Ländern ) könnte sich unter Umständen eine Art "Mittelmeerkost" anbieten.
    Das funktioniert aber nur, wenn entschprechene inaktive Enzyme neu gebildet werden. Wenn man die Bauchspeicheldrüse langsam an die ungewohnte Nahrung heranführt, in dem man kleine Mengen Fleisch/Fisch füttert ( durchaus auch mit mehrtägigen vegetarischen Intervallen), dann kann man das Organ "trainieren" und damit eine Enzymproduktion langsam steigern. Minischritte sind also schon mal eine gute Sache. Kommt halt auch auf die Schwere der Störung/Erkrankung an.

    Wenn längere Darmbeschwerden bestehen bzw. Parasitenbefall samt Medikation statt gefunden hat, würde ich wohl immer eine B12 Bestimmung veranlassen. Ein B12 Mangel bedeutet auch an Mangel an Nährstoffen und das, was du fütterst, kommt gar nicht beim Hund an. Die Folge: Der Hund nimmt ab.

    Das Ausprobieren verschiedener Futterarten/Nahrungsmittel scheitert oft an der eigenen Geduld, aber die Aktivierung entsprechender Verdauungsenzyme braucht Zeit. Es braucht Zeit, die Minischritte zu beobachten und auszuwerten. Was geht, was nicht und was vielleicht nur in einer bestimmten Menge.
    Ich persönlich habe bei meinem Hund festgestellt, dass die Mengenverhältnisse der Schlüssel zur optimalen Verdauung waren. Nicht die Nahrungsmittel selbst.
    Letztlich hat sich eine leicht verdauliche mediterrane Ernährung als die richtige erwiesen.

    Über eine spezielle "Epi-Ernährung" kann ich dir leider nix sagen, aber ganz sicher @Terrorfussel-Sabine :smile:

    Berlin meldet: Land unter!
    Ashley findet Regen doof :D

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    Im Napf gestern:
    Hühnchen, Pellkartoffel ( ungepellt ;) ), Tomate, Kohlrabi, Paprika, Apfel, Feldsalat, Kräuter/Gewürze + Leinöl

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    Heute gabs ein Veggie-Menü:
    Omelett mit Kräutersalz, Pellkartoffeln, Zucchini, Paprika, Apfel, Feldsalat, Kräuter/Gewürze, Leinöl + Löffel Kressequark

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    Fisch und Hühnchen bilden hier inzwischen die Basis für den leicht verdaulichen Seniorenteller. Es ist schwierig( für mich) grundsätzlich ökologisch zu kochen und noch die ernährungsphysiologischen Bedürfnisse des Hundes zu berücksichtigen. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass Fisch gut vertragen wird und den Hund mit hochwertigen Proteinen versorgt. Gekocht wird überwiegend Wildlachs, der nach Packungsangaben aus dem Nord-West-Pazifik stammt. Alternativ zu Fisch und Fleisch füttere ich 1x in der Woche auch vegetarisch. Mein bescheidener kleiner ökologischer Beitrag zu Massentierhaltung und Überfischung ;)

    Ich habe das Gefühl, er verträgt gekochtes Gemüse bei weiten besser als rohes

    Gemüse führt in der Hundeernährung irgendwie immer noch ein Schattendasein. Bei der Rohfütterung oftmals noch bitter und faserig unters Fleisch gemischt und beim Industriefutter "zu Tode" gekocht.
    Gemüse ist aber nicht gleich Gemüse und wenn man sich etwas mit dem Grünzeug beschäftigt, kann man es schmackhaft, nahrhaft und gesund in der Hundeküche einsetzen.

    Die meisten Gemüsesorten gehören gekocht bzw. gedünstet wie Tomaten, Spargel, Zucchini, Spinat, Fenchel, Blumenkohl, Kürbis, Artischocken, Schwarzwurzeln, Brokkoli, Rote Bete oder Hülsenfrüchte (Erbsen, grüne Bohnen, Linsen).
    Natürlich gehen dadurch auch ein paar Vitamine verloren. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung macht das aber nix.
    Es gibt sogar einige wenige Gemüsesorten, die "mithelfen", dass manche Vitamine trotz Kochen erhalten bleiben. Beispiel: Alle Kohlsorten. Ähnlich ist es bei Pellkartoffeln oder Kürbis. Dann gibt es Gemüsesorten wie Möhren, Tomaten oder (gelbe) Rüben, die nur gekocht zellschützende Substanzen/Schutzstoffe entwickeln, wo bei Möhren durchaus auch roh zur Unterstützung der Darmflora eingesetzt werden können.

    Ein paar Gemüsesorten können roh wie gekocht gefüttert werden, wie gelbe/rote Paprika oder Kohlrabi. Man sollte aber wissen, dass der rohe Zustand zwar mehr Vitamine/Vitalstoffe enthält, aber der gekochte Zustand die Verdauung möglichweise weniger belastet.
    Außnahme: Grünes Blattgemüse, wie Kopf-oder Feldsalat, Gurke.

    Es ist ja ein weit verbreiteter Irrglaube, dass so viel Gemüse wie möglich roh zu füttern ist. Nicht jeder Hundemagen verträgt rohes Gemüse. Es gibt "Saumägen" und "Mimosengedärm"....wie wir ja wissen ;) .
    Gerade ein empfindlicher Verdauungstrakt nimmt rohes Grünzeug richtig übel, abgesehen davon, dass es auch gar nicht optimal verdaut wird und die wertvollen Inhaltsstoffe quasi ungenutzt bleiben.

    Ja....und dann gibts natürlich auch Gemüse, dass roh nicht nur schwer verdaulich ist, sondern einfach nur scheußlich schmeckt. Für so manchen Geruchsfresser eine Zumutung :D
    Gekochtes Gemüse kann man sehr viel schmackhafter zubereiten. Man kann es auch grillen, braten oder überbacken. Man kann es würzen und in Fleischbrühe, Gänseschmalz oder Kokosmilch kochen.

    Hier eine kleine Buchempfehlung zum Thema Gemüse, Obst und Kräuter für den Hund


    So....hier gabs heute den Seniorenteller mit viel Gemüse :smile:

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    Gebratene Hühnerbrust, Reisnudeln, gelbe Paprika, Zucchini, Apfel, Feldsalat, Thymian, Petersilie, etwas Galgant, Brennnesselkraut, Eierschale, Leinöl

    Hab heute im bioladen die Öle gekauft. Das Green und blue. Das orange fand ich auch ganz interessant. Was meint ihr?

    Klingt ein wenig nach "Lifestyle" ;)
    Ich habe die Öle hier noch nicht gesehen. Wenn Leinöl dabei ist, achte ich persönlich auf kleine, dunkle Flaschen, die ich schnell verbrauchen kann. Ansonsten sind Walnuss, Borretsch oder Schwarzkümmel auch ok.
    Wichtig sind bei den pflanzlichen Ölen die essentiellen FS. Die werden ja durch das Leinöl abgedeckt.
    Wieso enthält das "Frauen-Power-Öl" Pfeffer und Curcuma? :lol:

    Gestern gab es hier noch mal Kaninchen mit Buchstabennudeln, Erbsen/Möhren(Dose), Zucchini, Apfel, Pecannüsse, Löwenzahnkraut, Kümmel....in einer Tahin-Curcuma/Pfeffersoße ;)

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    Heute im Napf: Seelachs, Buchstabennudeln, gelbe Paprika, Zucchini, Apfel, in Butter gebratene reife Banane, 8 Kräuter(TK), Pecannüsse, Messerspitze Galgant, Brennnesselkraut, Ziegenjoghurt

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    Hat nicht jeder vielleicht eine andere Darmflora, ähnlich einem Fingerabdruck, die nur ihm gehört?

    So ungefähr :smile:
    Schau mal:
    Artenreicher Bakterienmix im Darm gesund | NDR.de - Ratgeber - Gesundheit


    Gesetzt den Fall, man würde bei einem ängstlichen Menschen die Darmflora eines Mutigen "einpflanzen" - was ist mit den Verhaltensweisen, die sich schon verselbständigt haben, ähnlich wie beim Schmerzgedächnis?

    Das geht schon ein wenig in Richtung "Frankenstein", finde ich. Irgendwie gruselig.
    Allerdings gibt es die Stuhltransplantation tatsächlich schon.....und zwar als therapeutisches Verfahren bei gestörter intestinaler Mikrobiotika (Dysbiose).
    Das nennt sich Fäkale Mikrobiotikatransplantation.... kurz FMT genannt.
    Gib das mal bei Google scholar ein und du wirst fündig.

    m108.pdf


    daß jemand schuldunfähig sei aufgrund seiner Darmflora, weil die Zusammensetzung derer an seinem Verhalten manipuliert hat?

    Nur zu behaupten...."ich wars nicht, sondern meine böse Bakterien haben mich gezwungen" ist nach heutigem Wissenstand wohl noch `ne Lachnummer, aber vielleicht in der Zukunft realistisch. Wer weiß ;)
    Aktuell wird die FMT wegen potentieller Sicherheitsaspekte und Unklarheiten bez. des rechtlichen Status heftig in Fachkreisen diskutiert.

    Ich wäre mir auch nicht sicher, ob bei der Ashley eingepflanzte Schafsköttel ihren Jagdtrieb besänftigen würden :lol:

    kochen sei Quatsch, er braucht ein für ihn geeignetes Futter

    =)

    Oh je.....ein guter Hundetrainer ist selten ein Ernährungsexperte. Vermutlich verbinden die kernigen Profis schon allein den Begriff "kochen" mit "Hausfrau, Königsberger Klopse und Kittelschürze" :D

    Was empfiehlt denn der gute Mann für deinen Hund? Ordentlich Fleisch? Tüte Happy Dog? Versteh mich nicht falsch. Ich will dein Vertrauen in ihn nicht erschüttern, aber mich interessieren seine Argumente für solche Aussagen. Im Prinzip ist das für mich schon ein Widerspruch in sich.


    zu einseitig Füttern

    Optimal ist für mich z.B. die Zusammenstellung nach dem "Baukasten-Prinzip, also eine Mischung aus unterschiedlichen Futterkomponenten/Nahrungsmittel wie Fleisch/Fisch, KH, Gemüse, tierisches Fett/pflanzliches Öl, ggf. Milchprodukte, Ei, Obst, Kräuter. Für die Magen-sensiblen Hunde (...egal wodurch ausgelöst) oder auch für die Senioren bietet sich da "gekocht" schon einfach aufgrund der besseren Verdaulichkeit an. Selbst wenn das selbstgekochte Futter in seinem Nährstoffgehalt schwankt und nicht täglich ausgewogen ist, macht das ja nix. Es besteht auch keine biologische Notwendigkeit, jeden Tag total grammgenau ausgewogen zu füttern.
    Ausgewogenheit sollte über die Nahrungsvielfalt gewährleistet sein. Das bekommt man in der Hundeküche eigentlich ganz gut hin :smile:

    plötzlich schwarzer Durchfall

    Lakritzschnecke geklaut? ;)
    Ansonsten geht das mehr in Richtung Blutung....also so was wie "Teerstuhl. Aber wenn sich der Kot wieder normalisiert, war es vielleicht auch "nur" ein geplatztes Äderchen im Dünndarm und das Blut wurde verdaut. Eisentabletten färben den Kot auch schwarz :???:


    Du schickst die Kotprobe mit dem Untersuchungswunsch einfach in ein Labor

    Hier hin:

    Kleines_Kotprofil.html

    Jetzt im Sommer würde ich die Kotprobe aber nicht selber verschicken. Die muss ja gekühlt im Labor ankommen. Ist mit der normalen Post nicht möglich. Die Kuriere haben aber entsprechende Behälter.


    habe ich gelernt meinen Darm zu verstehen


    Ich auch :lol:

    .....aber vor allem verstehe ich jetzt das Ashley-Gedärm. Das will nämlich viel Gemüse, bisschen Fleisch und Fisch, ein paar Buchstabennudeln und seine "Parasiten-Schreck"-Gewürze. Damit ist es zufrieden. Eigentlich ganz einfach....wenn man`s weiß ;)

    So....heute wurde gegen die Gewitter-Angst ein Blech "Trostkekse" gebacken....schön fett mit Cheddar.

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    Ist ja richtig spannend und interessant das Thema

    Absolut :smile:
    In der internationalen medizinischen Fachpresse wird aktuell sehr intensiv über die Darm-Hirn-Achse berichtet. Ängstlichkeit durch Darmkeime.
    Es gibt da ein bekanntes Forschungsprojekt mit Mäusen. Das ist ziemlich eklig, aber wird dich interessieren.
    Verdünnte Kotproben von Gesunden und Patienten mit Angststörungen wurden in den Darm keimfreier Mäuse ohne Darmflora übertragen und die Mäuse mit dem "Angstkot" zeigten nach ca. 6 Wochen ebenfalls ein stärker ausgeprägtes ängstliches Verhalten.
    Die Forscher halten es für möglich, in Zukunft mit probiotischen Bakterien sowohl Darmstörungen als auch das psychische Befinden der Patienten zu behandeln.

    Ich persönlich war ja schon immer neugierig auf das, was sich da im Gedärm meines Hundes tut ;) Insofern gabs hier früher auch regelmäßige mikrobiologische Kotuntersuchungen.....auch in Bezug auf pathogene Keime. Ist eine ziemlich wilde Mischung aus gramnegativ und grampositiv. Da sollte nix in irgendeine Richtung kippen.

    Die Untersuchung ist nicht so teuer wie die Untersuchung für menschliche Patienten. Da kostet die Darmbakterienanalyse schon mal 800€.

    die Darmflora wirklich von der Ernährung so geworden oder sind sie mit dieser Darmflora geboren?

    Also da ist gerade wissenschaftlich "der Teufel los" ;)
    Es gibt auch interessante Literatur:

    Hier eine Studie:
    S0092867413014736

    ...und die Übersetzung ;)
    Google Übersetzer


    In Bezug auf Hunde gabs mal in der Zeitschrifft "Wuff" ( 06/2015) eine Serie über Bakterien im Hund....auch in Bezug auf Verhaltensstörungen. Müsste noch im Archiv zu finden sein.
    Ist ja mein bevorzugtes Thema.....und eben auch ein völlig anderer Ansatz zum Thema Verdauungsstörungen, Nervensystem, "darm-gesteuertes Verhalten usw.

    Nochmal OT:

    Ich finde diese "Darmgeschichten" gar nicht OT :smile:
    Über die Zusammenhänge zwischen Darmflora und tiefgreifenden neuronalen Entwicklungsstörungen kann ich natürlich ( hier) nix sagen. Es gibt inzwischen über 20000 wissenschaftliche Publikationen in der Mikrobiotika-Forschung und jedes Institut/jeder Wissenschaftler liefert unterschiedliche Erkenntnisse/Ergebnisse.
    Einig sind sie sich aber darin, dass das (humane) Mikrobiom das Auftreten bestimmter Erkrankungen beeinflusst bzw. begünstigt.

    Das macht die ganze Geschichte natürlich auch für das Hundegedärm interessant. Das Zentek-Institut hat ja auch ein Forschungsprojekt Pro-und Präbiotika.

    Probiotika & Präbiotika • Institut für Tierernährung • Fachbereich Veterinärmedizin

    Wenn du dich über das Thema umfassend wissenschaftlich informieren möchtest, findest du viele Infos auf:
    scholar.google.de


    So......hier gabs heute die Kaninchenschenkel. Die wurden gekocht und dann noch mal kurz in den Backofen gesteckt. Insgesamt 1kg, aber mit Knochen.

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    Das Fleisch reicht hier für 3 Tage

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    Menü: Kaninchen, Buchstabennudeln, Brokkoli, Zucchini, Apfel, Kümmel, Messerspitze Galgant, Pecannüsse, Eierschale, Leinöl..... etwas Gänseschmalz ( Fleisch war sehr mager)

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