Was genau meinst du mit Mittelmeerkost und "nicht der übliche Weg"? Und wieso kleinere Mengen Fleisch?
Der übliche (Königs)weg ist bei unbestimmten Verdauungsbeschwerden bzw. Verdacht auf Allergie/Unverträglichkeit......die Ausschlussdiät. Nicht immer mit dem gewünschten Erfolg.
Ich bin einen anderen Weg gegangen. Allerdings waren die Verdauungsstörungen bei meinem Hund eher unspezifisch und es lag auch keine wirklich ernsthafte Erkrankung vor. Die EOS-Werte waren immer leicht erhöht, der B12-Wert immer weit unter der Norm (trotz Injektionen) und es lag ein Amylasemangel vor.
Weil ich div. Untersuchungen schon sehr früh gemacht habe (...und entsprechend reagieren konnte), haben sich Immunsystem und der Darm erholt. Nicht sichtbar, aber ich vermute mal, dass sich auch die Enzymaktivitäten stabilisieren konnten. Na ja.....Output normal als "sichtbares" Zeichen 
Meine Überlegungen/ "nicht üblicher Weg" distanzieren sich von der herkömmlichen Hundeernährung ( Fleisch, Fett, Knochen oder Fertignahrung) und gehen mehr in Richtung Gesetz der adaptiven Sekretion. Das bedeutet am Beispiel Tierschutzhund, dass sich die Enzymproduktion nach seiner bisherigen Ernährung bzw. Lebenssituation entwickelte. Kommt es zu Belastungen ds Körpers, z.B. in Stresssituationen ( Tötungsstation, Leben auf der Strasse, Misshandlungen, ständig Würfe usw. )werden vermehrt Enzyme benötigt und leider auch verbraucht.
Der Hund kommt hier bei uns an und man meint es gut mit der Ernährung, aber es fehlen einfach die Voraussetzungen für eine optimale Verdauung. Die Folge: Eine Überreizung der Bauchspeicheldrüse, Magen-Darm-Entzündungen, Verdauungsstörungen, Bildung von Unverträglichkeiten o.ä.
Wie gesagt.....das muss nicht so sein, ist aber genauso möglich.
Darm bzw. Immunsystem spielen auch bei der Ernährung meines Hundes eine zentrale Rolle. Und nicht nur dort. Ich agiere da eher "grenzüberschreitend" und beziehe noch weitere Belastungsfaktoren mit ein, wie Impfungen, Wurmkuren, Antibiotika usw.
Ashley ist seit Nov. 2016 ohne Milz. Da steht das Immunsystem wieder im Fokus und ich gehe da keine Risiken ein.
Die "Mittelmeerkost" ist auf die Hundeernährung bezogen eher leicht verdaulich und von der Zusammensetzung zwar vielfältig, aber nicht chaotisch
Gekochtes Geflügel/Fisch in moderaten "enzymfreundlichen" Mengen, viel Gemüse, Obst, eine kleine Auswahl hochwertiger Getreideprodukte, ein ausgeglichenes Verhältnis von pflanzlichen Ölen und tierischen Fetten....und ein gezielter Einsatz von Kräutern und Gewürzen.
Das steht so in keinem Kochbuch und ist sicher auch kein Thema bei einer Ernährungsberatung, aber es hat so funktioniert.
Das Geriatrische Profil im Februar 2017 zeigte alle wichtigen Werte im grünen Bereich. B12 Bestimmung wäre wohl mal wieder dran, aber dieser Wert wird wohl nie den Normbereich erreichen und wenn jetzt keine sichtbaren Störungen auftauchen, dann bleibt der eben niedrig.
Ich kenne diese Phase der Ungewissheit und Verunsicherung. Leider gibt es keine Sofort-Lösung, sondern eher vorsichtige Ansätze, den üblichen ernährungsphysiologischen (Irr)weg zu verlassen. Da kann ich dir nur viel Glück wünschen.....und deinem Hund natürlich auch 