Beiträge von Audrey II

    das finde ich total interessant/ wichtig mit den Anhaltspunkten von der Kotbeschaffenheit.

    Das Thema hatten wir auch schon Anfang des Jahres :smile:
    Schnellauskunft über die unterschiedliche Kot-Beschaffenheit liefert die Bristol-Stuhlformen-Skala. Die gilt auch für den Hund.
    Bristol-Stuhlformen-Skala – Wikipedia

    Gibts auch als Poster :lol:

    Die "natürliche Farbe" von Kot ist braun bis gelb-braun. Das ist praktisch, um ggf. Herkunft anderer Farbnuancen einschätzen zu können. Das hat mit dem Blut zu tun und mit Bakterien aus der Leber. Muss jetzt aber nicht näher drauf eingegangen werden.
    Jeder Barfer wird auch wissen, dass schwarzer Kot mit rohem Fleisch und blutigen Innereien zu tun hat. Rote Bete-Fütterer wissen das auch ;) Kein Grund zur Sorge......klar.

    Ursachen für ein gelbliches Häufchen können u.a. auf ein Ungleichgewicht der Darmbakterien schließen, wie z.B. bei einer Dysbiose. Wenn was nicht richtig funktioniert, wird auch kein "braun" hergestellt.

    Ist der Kot eher grau, könnte die Leber-Darm-Verbindung gestört sein.

    Blut-und Schleimbeimengen deuten auf Dickdarmprobleme und unverdaute Nahrungsbestandteile auf eine Dünndarmfehlfunktion (ggf. einen Enzymmangel ) hin.

    Es muss sich ja nicht immer frisches, helles Blut im Kot befinden, damit man als HH aufmerksam wird. Natürlich wird niemand gezwungen, auf den Haufen seines Hundes zu starren und eine komplizierte Analyse vorzunehmen ;)
    Bei Hunden mit einem instabilen Verdauungssystem aber hilfreich.

    Als Nachtisch Melone

    Ja...die gabs hier gestern auch :smile:

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    Lecker und erfrischend :smile:

    wenn sam kartoffel o. nudeln bekommt hat er mehr schwierigkeiten beim kotabsatz.

    Ah...ok.

    Ich habe gelesen, dass du auch u.a. Babynahrung fütterst. Das ist eine gute Idee. Diese Divertikel kommen z.B. auch bei Babys und Kleinkindern recht häufig vor. Manche verwachsen wieder, andere nicht.
    Vielleicht schaust du mal auf die Seite des Forschungsinstitut für Kinderernährung (.....falls du es nicht schon getan hast).
    Dort gibt es auch "stuhlauflockernde" Rezepte bzw. Hinweise auf entsprechende Lebensmittel.

    Alles Gute für deinen Hund :smile:

    Beim Menschen schwankt Farbe und Konsistenz auch ständig, keiner würde morgens den eigenen OP analysieren oder sich daraufhin massive Gedanken über seine Ernährung machen.

    Das ist korrekt. Müssen wir auch nicht. Wir kennen uns ja gut genug ;)

    Beim Hund, der mir leider nicht mitteilen kann, ob meine Fütterung den Ansprüchen seines ggf. sensiblen Verdauungssystems gerecht wird, sagt Farbe und Konsistenz vom Output sehr viel über seinen aktuellen Gesundheitsstatus aus.
    Für mich ein wichtiges Kriterium, um Fütterungsfehler zu vermeiden. Unverdaute Nahrungsbestandteile, Schleim, dünnflüssig, fest, gelb, grau oder blutig geben wichtige Anhaltspunkte über Enzymtätigkeit, Fett-und KH-Verdauung, Darmentzündungen o.ä.

    Erspart auch so manchen panischen Ausruf "Hilfe...was hat mein Hund". Also ich stehe nach wie vor zu meinen "Kotbesichtigungen" :D

    Etwas appetitlicher gehts jetzt weiter. Hier das heutige Menü:

    Blutwurst aus dem Glas, Syrniki, Reis-Quinoa-Mix, Rahm-Kohlrabi, Zucchini, Möhren(Dose), Apfel, Wurzel-Mix, etwas Kümmel, Galgant und Koriander + Walnussöl

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    Eine Frage an die Köche unter euch: Ich hatte es jetzt schon ein paar mal, dass meine Hündin gekochtes Futter besser verträgt als ihr gewohntes Dosenfutter. Woran kann das liegen?

    Tja.....so manches Gedärm kann "gesunde Originale" vom konservierten Nahrungsbrei aus der Dose unterscheiden ;)

    Mein Hund kann mit der klassischen industriellen Hunderernährung kaum noch was anfangen. Dosenfutter wird im Darm umgehend "durchgewunken". Gibts hier schon seit Jahren nicht mehr.
    Seltsamerweise wird die "Delikatess-Blutwurst" aus dem Glas sehr gut vertragen. Die enthält z.B. auch Zusatzstoffe.

    Es muss also in den Konserven irgendwas enthalten sein, womit die Verdauung nix anfangen kann. Das bleibt wohl geheim.......sowohl die genauen Rezepturen des Doseninhaltes als auch die Entscheidung des caniden Verdauungssystems, das Zeug wieder umgehend aus dem Körper zu entfernen :D


    Je nachdem was im Dosenfutter drin ist, würde ich eher darauf tippen, dass das Gekochte hochwertiger ist und daher besser verträglich

    Kann man so sagen :smile:

    aber es ist so das wenn sam fleisch bekommt ,es schlimmer ist als wenn er nur gemüse mit einem ei darüber bekommt.
    nun steht die überlegung im raum,auf vegetarische ernährung zu gehen.

    Bei einem Rektrumdivertikel sollte die Ernährung sehr ballaststoffreich sein. Im Sinne von "Kotweichmacher". Das geht mit der vegetarischen Ernährung ganz gut. Gemüse, Obst, (Vollkorn)getreide als Basis. Auf eine ausreichende Trinkmenge achten.
    Falls vertragen liefern Ei und ggf. Michprodukte das benötigte Protein. Geht aber auch mit Tofu.

    Ich persönlich hätte absolut keine Bedenken, meinen Hund im Rahmen einer krankheitsbedingten Schonkost vegetarisch zu ernähren. Auch ohne Krankheit nicht ;)

    ich habe einen Veggie-Plan vom Zentek-Institut und weiß, dass es machbar ist......und auch noch richtig gut schmecken kann :smile:
    Mir wären die üblichen (Hunde)Ernährungsformen völlig egal, wenn ich durch eine spezielle Nahrungszusammenstellung meinem Hund Linderung verschaffen könnte. Wenn der Hund kein Fleisch verträgt....so what. Dann ist es so.
    Meine Hündin ist vom veganen Trofu begeistert. Gibts als Leckerli :smile: Im Bereich Schonkost ist sehr viel mehr möglich als Reis mit Hühnchen. Dieses "Der Hund braucht Fleisch-Konzept" steckt ja noch in vielen Köpfen, ist aber schon aus ernährungsphysiologischen Gründen nicht mehr haltbar.

    Warum darf dein Hund keine Kartoffeln oder Nudeln?

    Ich hab gelesen, dass man Obst und Gemüse klein raspeln soll, damit es die Hunde verwerten können

    Rohes, klein geraspeltes Gemüse bleibt hart, faserig und behält seine Bitterstoffe. Wurzel- und Kruziferengemüse wie Brokkoli, Grünkohl, Blumenkohl oder Rosenkohl sind für den Hund eigentlich ungenießbar. Das ändert auch das Raspeln nicht. Ich habe nie verstanden, warum diese unsinnige Empfehlungen aus der Rohfütterung jahrelang kritiklos übernommen wurden.
    Gemüse gehört für mich gekocht bzw. gedünstet :smile:

    Wie lange Gemüse kochen muss, damit es verdaulich wird, kommt auf die Gemüsesorte an und auch auf die Verträglichkeit des Hundes.
    Zucchini und Paprika z.B. in 5 Minuten weich. Wurzelgemüse braucht etwas länger. Mineralien gehen beim Kochen nicht verloren. Wegen der wasserlöslichen Vitamine verwendet man das Kochwasser grundsätzlich mit.
    Was roh gar nicht geht, sind Hülsenfrüchte. Gekocht liefern Erbsen, Linsen und Co. aber wichtige Ballaststoffe (Präbiotika). Ich nehme gerne die vorgekochten, sehr weichen Hülsenfrüchte aus der Dose. Muss man austesten. Nicht jeder Hund verträg sie.

    Obst kann man gekocht/gedünstet als "Geschmacksverstärker" einsetzen. Als Vitaminlieferant lieber frisch, wie Birne, Melone, Banane, Apfel, Beeren u.a. Die Ausnahme bilden bei mir Äpfel. Davon koche ich täglich ein paar Stücke mit......wegen des Ballaststoffgehaltes.
    ......und natürlich Banane. Schmeckt halbiert in Butter gedünstet sensationell :D

    Möhren kann man roh oder gekocht füttern, wobei die rohen Stücke oftmals unverdaut wieder zum Vorschein kommen. Salat füttere ich wegen der Vitamine immer roh. Ebenso Kresse, frische Kräuter oder frisch gepflückter Löwenzahn.
    Tomaten gibts hier gekocht und gestückelt aus der Dose mit ähnlichen Nährwerten wie frische Tomaten, aber leichter verdaulich für den Hund.

    Für extreme "Gemüsemuffel" kann man Gemüse, wie Zucchini, Paprika, Tomaten o.ä. auch anbraten oder auf den Grill legen und mit etwas Kräutersalz würzen. Die Feinschmecker bevorzugen ein leckeres Dressing ;)


    Trotz tropischer Temperaturen will der Hund seine gewohnte üppige Mahlzeit. Während sich die Köchin nur noch von Wassermelone mit Joghurt ernährt, brodelt und dampft es in der Hundeküche ungebrochen :D

    Gestern im Napf:
    Gebratene Maishuhnkeulen

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    Heute:
    Geflügel-Mix, Kurkumanudeln, Möhren (Dose), Rahm-Kohlrabi, Apfel, Kresse, Wurzel-Mix + Walnussöl

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    Darum schnell Themawechsel

    :lol:


    Hier brutzelt die Hauptstadt und deshalb gab es heute Nachmittag einen kleinen leichten frischen Quark-Snack :smile:
    Serviert wurden Syrniki. Den besonderen russischen Quark habe ich bei Real entdeckt.

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    Der ist nämlich sehr viel trockener als deutscher Quark und lässt sich gut formen.
    Für 250g Quark brauche ich nur noch 1 Ei, ca. 80g Mehl ( ich habe Buchweizenmehl genommen), etwas Salz ( ich habe Kräutersalz genommen) und da es Hunde-Syrniki sind......sonst nix. Zufügen kann man für sich selbst noch Rosinen und Vanillezucker....wenn man will.

    Etwas Öl in die Pfanne und nicht scharf anbraten. Sind ja Quark-Buletten und schnell fertig.

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    Für den Hund gab es erstmal eine kleine ( abgekühlte) Kostprobe :smile:

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    Hmmmm.....und da wars auch schon wieder verschlungen

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    und melde mich aus dem Urlaub zurück!

    Geht es deinen Fellen gut? :smile:


    wo bezieht man Insekten für den menschlichen Verzehr?

    Vielleicht im Dong Xuan Center hier in Berlin? Im "Thai Park" gibts auf jeden Fall Heuschrecken zum Ausprobieren :D
    Thaiwiese im Preußenpark - Street Food und Food Trucks | top10berlin


    Ich überlege wirklich das zu füttern,

    Echt? Ich hätte gerne nur Filet.....ohne Fühler, Panzer und Flügel ;)

    Übrigens kam vor ein paar Tagen gerade eine Doku über Insekten, die aktuell von diesem Planeten irgendwie verschwinden.....mit gewaltigen ökologischen Folgen. War interessant.
    Ich weiß nicht, wie riesig ein Insektenhotel sein muss, um den Tagesbedarf meines Hundes an Protein zu decken. Passt wohl nicht auf den Balkon :smile:
    Ich persönlich werde dann wohl lieber Veganer.....statt Mistkäfer auf dem Teller :D

    Kann ich Lupinenmehl verwenden?

    Wofür denn? Ich denke, dass Lupinenmehl z.B. beim Backen nur ergänzend verwendet wird, oder? Klebt ja nicht ;)

    Zählt das Eiweiß in Weizen, Kartoffel und Haferflocken bei der Berechnung des Proteingehaltes des Futters ohne Abzüge mit? Ich glaube dann habe ich oft einen Proteinüberschuss.

    Ich berechne eigentlich nix, aber ich achte beim Fleisch ( tierisches Protein) auf Menge und Qualität.
    Hier gibts eine Liste vom Proteingehalt in pflanzlichen Lebensmitteln ( in g pro 100g).....etwas runterscrollen.

    Vegane Eiweißwunder â Das Kochbuch: Leckere Gerichte aus Lupinen ... - Petra Kunze, Sarah Schocke - Google Books

    Der Hund muss nicht täglich alle essentiellen Aminosäuren zu sich nehmen. Die Hundeküche steht für Abwechslung und sinnvolle Zusammenstellungen und Ergänzungen.....und auch auf Verzicht :smile: Ausgewogenheit sollte über Zeiträume von Wochen gewährleistet sein, nicht von Tagen. Es besteht keine biologische Notwendigkeit, jede einzelne Mahlzeit so zuzubereiten, dass sie ein komplett vollständiges Aminosäurenprofil enthält.
    Da würde man als Koch wohl auch verrückt werden :D

    Heute im Napf:
    Seelachsfilet, Reis-Mix, Kohlrabi, gelbe Paprika, Möhren, Apfel, frische Kresse, Hanfsamen, Eierschale

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    Ich meinte Studien zu den Säurehemmern und deren Langzeiteffekte

    Die gibt es. Leider sind das alles kostenpflichtige Veröffentlichungen aus der medizinischen Fachliteratur/Fachpresse.

    in der Zeitschrift für Komplementärmedizin von 2010 gab es einen interessanten Artikel darüber:
    "Harmlos oder gefährlich - eine kritische Analyse zur Arzneisicherheit von Säureblockern"

    Der Springer-Verlag veröffentlichte u.a. einen Artikel von der Jahrestagung des American College of Gastroenterology. Da ging es darum, Indikation und Verordnungsdauer kritisch zu überprüfen und natürlich auch um die Nebenwirkungen von Säureblockern. Ich habe leider keinen Zugang zu diesen Artikeln.

    in der Naturheilkunde wird die Daueranwendung von Säureblockern schon länger kritisch hinterfragt. Früher war die Kritik aber eher spekulativ. Das ist aktuell aber nicht mehr der Fall. Inzwischen werden gastrointestinale, unerwünschte Nebenwirkungen, Veränderungen der Darmflora, Resorptionsstörungen, Infektionsrisiko sowie eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmwand auch zunehmend wissenschaftlich beleuchtet.
    Als erwiesen stellte sich heraus, dass ein früherer oder gegenwärtiger Gebrauch von Säureblockern mit einem signifikant erhöhtem Risiko für einen B12 Mangel in Zusammenhang gebracht wird.
    Diskutiert werden in Fachkreisen ( Gesundheits-und Sozialpolitik) Reformansätze wie "Säureblocker vs. fettreduziertes Essen".

    Ich finde, da ist ganz schon was los ;) Schade nur, dass die Veterinärmedizin oftmals den neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Humanmedizin hinterher hinkt.

    Ich persönlich habe noch nie Säureblocker für meinen Hund verwendet bzw. benötigt. Evolutionsbiologisch schützt die Magensäure vor pathogenen Keimen. Wird die Säurebarriere ausgeschaltet, können sich Keime ungehindert ausbreiten.....immer gerne mit dabei die lieben Clostridien und Co.


    Nicht zu unterschätzen ist auch der Säuregehalt der Verdauungssäfte, der bei der Aufnahme von Kalzium aus der Nahrung eine wichtige Rolle spielt. Wenn die Säure nicht ausreicht, kann Kalzium nicht bzw. nur unvollständig verwertet werden. Letztlich holt sich der Körper das Kalzium aus den Knochen.

    Vielleicht können Säureblocker dem Hund kurzfristig Linderung verschaffen. Langfristig würde ich wohl drauf verzichten und dann doch eher nach der Ursache von Sodbrennen und Co. suchen :smile: