In der Tagesration wird bei einem erwachsenen Hund ( 30kg) nicht mehr als 114g Leber empfohlen. Darauf würde ich beim Zusammenstellen der Ration in etwa achten. Beim Senior-Hund fällt die tägliche Menge noch weitaus geringer aus, weil die Toleranz gegenüber Vitamin A im Alter abnimmt. Ansonsten gehört Hühnerleber zu den "Superfoods" für Hunde Sie enthält z.B. reichlich blutbildende Substanzen in leicht absorbierbarer Form, ist reich an Eisen, Folat, Zink fürs Immunsystem und B12. Auch für Hunde in der Rekonvaleszenz z.B. nach OP`s gut geeignet. Bei mir gibts Hühnerleber quasi als "therapeutischen Senioren-Zusatz" so ca. 1-2x pro Woche. Oftmals bekomme ich Bio-Leber sehr preiswert, weil die Mindeshaltbarkeit fast abgelaufen ist.
In vielen Menschen-Restaurants wird auch nur ne Büchse oder Tüte aufgemacht.
Waaaas? Wo gehst du denn essen?
Ehrlich gesagt......seit ich für meinen Hund koche, weiß ich erst wie "kochen geht" So richtig Spaß macht mir ja das Zusammenstellen von vegetarischen Menüs. Die sollen ja ausgewogen sein und auch lecker schmecken. Also nix mit drögem Bratling und Löwenzahnblatt. Im heutigen Menü habe ich eigentlich nur "Reste" verwendet. Eier, Banane, Kürbis und Salat mussten weg, Joghurt nahe am Verfallsdatum usw.
Mit der richtigen Zubereitung ( anbraten, rösten) wird daraus wirklich was "Feines"
Inzwischen ist auch der geschmähte Essensrest wieder aus dem Exil geholt worden und offiziell rehabilitiert. Ich lach mich tot. Was für ein Irrsinn in den letzten Jahren um Beuteernährung und Präzisionsfütterung. Liebe Wissenschaftler, ihr seid großartig. Bisschen langsam, aber großartig. Man muss nur lange genug warten und schon wird wissenschaftlich erklärt, was wir hier schon seit Jahren wissen Solche Studien waren vor ein paar Jahren noch undenkbar. Wer sollte die bezahlen und vor allem, wer hätte Interesse am Ergebnis? Um so mehr wundere ich mich (oder auch nicht ), dass die Studie von Nestle`Purina in Auftrag gegeben wurde. Wer weiß, was da bald auf Tüten und Dosen stehen wird. Mit Sicherheit nicht.....es lebe der "artgerechte Schweineeimer". Oder vielleicht doch? Pommes, Schweinebraten, Pizza und Co. füllen Mülleimer vieler Hotels, Restaurants und Imbisse. Macht auf jeden Fall aus ökologischer Sicht Sinn, daraus ein Menü a` la`Straßenhund zusammenzustellen
Clevere Marketing-Experten hatten schon vor ein paar Jahren versucht, die Hundeküche in ihr Futter zu zaubern. Futtern wie bei Muttern. Hat wohl nicht geklappt. Da musste dann wieder der Wolf und seine Beute her ...was eigentlich auch ein "alter Zopf" ist. Die Verdauung des Hundes ( ähm.....seine Mikroben-WG) ähnelt dem Schwein mehr als dem Wolf.
Fairerweise muss ich noch erwähnen, dass das erforschte Gedärm von Beagle und Labrador stammte.....was natürlich auch die Ähnlichkeit der Darmflora zum Menschen erklären würde
Wie viele Walnusskerne darf Peggy bekommen pro Tag/ Woche?
Ein großer Hund wie deiner darf schon bis zu 10 Walnüsse pro Tag fressen ( nach meinem Veggie-Plan). Allerdings deckt schon die Hälfte den Tagesbedarf an Linolsäure und mehr als die Hälfte an a-Linolensäure. Ich würde es also mit der Menge nicht übertreiben, zu mal große Mengen an mehrfach ungesättigen FS auch den Vitamin E Bedarf erhöhen. Vorsicht! Keine bitter schmeckenden Walnüsse füttern und bei den geschälten, gehackten oder gemahlenen Walnüssen darauf achten, dass die nicht ranzig werden. Ich kaufe immer nur kleine Tüten aus dem Bioladen, die ich schnell verbrauche.
Hier gab es gestern: Gebratene Putenherzen, Süßkartoffeln, Kürbis, Zucchini, Apfel, Petersilie
Ich finde auch, dass hier jeder seine Frage allgemein oder an wen auch immer stellen kann und darf. Das ist ein offener Thread......und das soll auch so bleiben. Wer nicht direkt angesprochen wird, kann doch trotzdem antworten......"ich bin zwar nicht XY, aber das wäre jetzt meine Meinung/Erfahrung dazu". Wäre das ein Problem?
Wir sollten nicht anfangen, uns gegenseitig Vorschriften zu machen, wer hier mit wem kommuniziert. Wenn ich antworten kann, tue ich es und wenn nicht, dann eben ein anderer. So What
Ich mußte erst mal gucken, was damit gemeint ist. Hatte so `ne dicke Runkelrübe im Kopf Mairüben sind vergleichbar mit den Teltower Rübchen. Die kenne ich natürlich.....und klar, die Blätter kann man auch essen. Wo gibs jetzt Mairüben
Im November beginnt die Kohlzeit. Davon kann auch die Hundeküche profitieren. Hier gabs heute schon mal Wirsingkohl + Ente + Kochbananen-Chips.
Für die Freunde wurden dann auch noch ein paar Schmalzkekse mehr gebacken. Heute gehts auf die Felder. Da ist so ein kleiner Schmalzhappen unterwegs sicher sehr willkommen
Bei älteren Hunden können verschiedene Substanzen bei bestimmten Alterserscheinungen oder Erkrankungen durchaus eine positive Wirkung haben, aber die handelsüblichen Nahrungsergänzungen sind keine "Rundum-sorglos"-Pakete. Die Dosierungen bestimmt jeder Hersteller, wie er will und so mancher Zusatz ist einfach überflüssig (.....wird aber mit bezahlt). Je nach dem, was man unterstützen möchte ( Herz, Gelenke, Gehirn, Blase, Immunsystem u.a.), kann man die Ergänzung auch gezielt einsetzen, also z.B. Taurin fürs Herz, Lecithin fürs Gehirn, Chondroitinsulfat/Glucosamine für die Gelenke, Heilkräuter für die Blase sowie Zink und Vitamin C fürs Immunsystem.
Ein spezieller Senioren-Cocktail könnte u.a. enthalten: Zink ( Immunsystem) Vitamine der B-Gruppe ( werden im Alter einen höheren Verlust über die Nieren ausgesetzt) Vitamin E als natürliches Antioxidans ( steckt z.B. in Maiskeimöl) Omega-3-FS ( entzündungshemmend für die Gelenke)
Das enthält z.B. Zink, Selen, Eisen und Biotin. Eine gute Mischung für Senioren
Ich habe für meine Seniorin noch keine wirklich passende Nahrungsergänzung gefunden. Die meisten Produkte enthalten mir zu viele synthetische Vitamine und überflüssiges Zeugs. Alternativ unterstütze ich gezielt mit Kräutern und Gewürzen aus der Naturmedizin/Kräuterheilkunde + bedarfsgerechtem Kalziumzusatz.
Heute gab es Fisch Wildlachs, Brennnesselnudeln, Paprika, Zucchini-Spaghetti, Apfel, Petersilie, Walnüsse + Hanföl
das du sehr oft ausschließlich Audrey ansprichst. Sollen wir anderen uns dann nicht angesprochen fühlen?
Och.....ich glaube, das hat ganz pragmatische Gründe. Ich bin hier schon recht häufig präsent und somit erhofft sich Ruth vermutlich am schnellsten eine Antwort Wer schneller ist als ich, darf sicher auch antworten. Außerdem weiß ich ja auch nicht immer auf jede Frage eine Antwort. Wir haben hier doch ganz unterschiedliche "Experten" und wer sich angesprochen fühlt ( auch ohne direkte Anrede), soll auf jeden Fall antworten bzw. seine Meinung, Erfahrung usw. zum besten geben. Von meiner Seite ist das auch ausdrücklich erwünscht
Was hälst du von vorgenannten“ Barfdosen“ ohne Zusätze?
Ich füttere ja keine Dosen. Gekochtes Fleisch in Dosen ist hier wie "Eulen nach Athen tragen" Da koche ich persönlich lieber frisch und ergänze nach Bedarf. Gibts auch rohes Barffleisch in Dosen? Was meinst du denn genau?
Gemüsedosen füttere ich auch. Allerdings gieße ich die salzige Brühe vorher ab. Obstdosen sind in der Regel stark gezuckert. Es gibt doch aktuell so viel frisches Obst aus der Region
Hier gab es gestern: Hühner-Mix(Mägen, Herz), Brennnesselnudeln, Kürbis, Zucchini, Paprika, Möhrenstifte, Apfel, Petersilie