ich frage mich bei diesen Plänen immer, wovon genau die Rede ist. Fleisch ist ja nicht gleich Fleisch.
In der Regel wird der Futterplan individuell mit dem Halter abgestimmt. Was verträgt der Hund und wieviel davon. Ist der Hund jung, alt, gesund oder krank. Gibts Allergien, Enzymmangel oder sonstige Beeinträchtigungen. Ich hatte im Futterplan Nr. 1 einen Mix aus verschiedenen Fleischsorten/Leber und Fisch.
Ich hatte mal ein Gespräch mit einer Tierärztin hier, die war großer Fan von "moderaten Fleischmengen" (was immer das genau heißen mag).
Das bedeutet, dass der Fleischanteil in Relation zu den übrigen Rationskomponenten ausgewogen ist ![]()
Und inwiefern macht es einen Unterschied, ob es sich um "normales" Fleisch aus dem Supermarkt/ barf-Shop handelt oder welches vom kleinen Bauern nebenan (so es den denn überhaupt noch gibt) oder aus dem Wald?
Das macht einen großen Unterschied, denn wichtiger als die zugeführte Proteinmenge ist die Proteinqualität, die sich nach biologischer Wertigkeit und Verdaulichkeit der Eiweiße bemisst. Insofern ist es eigentlich sinnvoller, einen Aminosäurenbedaf zu definieren, als einen allgemeinen Proteinbedarf
Was also ist "gutes" Eiweiß und was ist "schlechtes" Eiweiß? Ist eigentlich nicht schwer zu unterscheiden. Ein Stück Muskelfleisch mit einem mittleren Fettanteil ist sicher eine gute Wahl (ca. 8-10% Rohfett, 18 -20% Rohprotein). Muskelfleisch besteht zu rund einem Fünftel aus besonders hochwertigem Eiweiß, weil es die für den Hund unentbehrlichen Aminosäuren in einem ausgewogen Verhältnis und in gut verwertbarer Form enthält.
Ich berechne das natürlich nicht so genau, aber bei mir gibts hauptsächlich durchwachsenes Fleisch, Huhn mit Haut, Schweineschnitzel, Herzen mit Fettrand usw.
Auf bindegewebereiches Fleisch, wie oftmals in den Barfmischungen üblich, verzichte ich inzwischen ganz.
wollte mich endlich mal wieder melden
Oh....wie schön
Irgendwie vermutet man ja immer "schlechte Nachrichten", wenn man lange nix hört. Um so besser zu hören, dass deine Mädels wohl auf sind.