Hast du immer Spätschicht oder auch wechselnde Schichten?
Immer Spätdienst. Da bleibt genug Zeit für ( geschmackliche) Kreativität
Heute im Napf: Lammherzen, Leinsamennudeln, Gemüse-Mix, Apfel, frische Kresse......und in Ziegenbutter geschmolzener Feta mit Hanfsamen für den Geschmack
Dank Spätdienst hat hier die Köchin immer vormittags Zeit sich mit der "kleinen feinen Hundeküche " zu beschäftigen, was den vierbeinigen Gourmet natürlich sehr erfreut
Die Menüs der letzten Woche u.a.
Hühnchen-Mix( Leber, Herz, Mägen), rote Linsennudeln, Gemüse-Mix, Apfel, Kidneys, Kresse + Vinaigrette aus Kürbiskernen, Erdnüssen, Hanfsamen ( in Ziegenbutter geröstet)
Was kann man denn an Geruchs- und Geschmacksverfeinerung für Hunde mit Nierenproblemen geben?
Appetitmangel und Futterverweigerung kommen bei nierenkranken Hunden häufig vor. Schon allein weil ihnen oft sehr übel ist. Die "typischen" Nierendiäten waren lange Zeit fade und geschmacklos, dabei gibt es keine einheitliche Ernährungsform bei einer Nierenerkrankung. Nahrungsmitteleinschränkungen sind u.a. abhängig vom Stadium der Erkrankung oder dem Alter des Hundes.
Wenn der Harnstoffwert sehr erhöht ist, dann sind die Nieren nicht in der Lage, die Abbauprodukte des Proteinstoffwechsels auszuscheiden. Das ist nicht gut. An einer Reduzierung des Proteingehaltes in der Nahrung kommt man dann nicht herum. Der Spagat bleibt aber die ausreichende Versorgung mit essentiellen Aminosäuren trotz verminderter Proteinzufuhr. Weniger tierische Eiweißträger können für manche Hunde geschmacklich unattraktiv sein. Also ist hier auch wieder die "Trick 17 Küche" gefragt
Anregungen gabs hier ja schon Ich würde wohl fettes Bauchfleisch vom Schwein für Brühe verwenden oder gewürfelt leicht geschmort unters Futter mischen.
Übrigens.....unter besonderen Zubereitungs- und Kochbedingungen kann der Kaliumgehalt in Obst und Gemüse reduziert werden, so dass der Hund selbst bei strenger Kaliumeinschränkung nicht auf wichtige Kalorien- und Ballaststoffe verzichten muss. Bei den phosphatreichen Lebensmitteln muss man zwischen natürlichem Phosphat und künstlich zugesetzem Phosphat unterscheiden. Natürliches Phosphat, wie in Hüsenfrüchten und Nüssen enthalten, wird nur zu knapp 60% ins Blut aufgenommen. Damit kommt der Körper in der Regel klar. Künstliche Phosphate sind meist frei löslich und werden daher fast vollständig aufgenommen. Letztere befinden sich in hochgradig verarbeiteten Fertiglebensmitteln und auch im industriellen Fertigfutter.
Wir haben am Samstag Rani ihren Geburtstag gefeiert.....wir wissen nicht wirklich wie alt unsere Maus ist
Ja.....bei den Senioren ( also besonders bei den wirklich betagten Geburtstagsschnuten ) ist wohl jedes Jahr ein Geschenk und muss gefeiert werden Weil auch nicht bekannt, wird die Ashley in der Tierklinik immer am 1. Januar ein Jahr älter. Im spanischen Pass steht März. Wird wohl irgendwo dazwischen sein. Aber egal.....jetzt ist sie offiziell 12 und für so einen großen Hund ist das auch schon toll. Die meisten großen Hunde in ihrem Alter hier im Kiez sind tatsächlich schon fast alle gestorben. Viele ihrer Freunde aus Junghundzeiten sind dabei. Dafür ist hier jetzt wieder Welpen-und Schnöselalarm
Na ja......ich koche, was dem Hund schmeckt, aber vor allem was gut riecht 200 Millionen Riechzellen hat der Hund, manche haben mehr und manche weniger. Bei der Ashley sind es sicher mehr, denn die Anzahl richtet sich u.a. nach der Länge der Schnauze
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Schätzungsweise 1 Million verschiedene Gerüche kann der Hund unterscheiden. Da bin ich mit meinen bunten Tellern nicht annähernd dran Ashley ist in Andalusien/Granada aufgewachsen. Da riecht schon die ganze Gegend nach orientalischen Gewürzen, Tapas und mariniertem Rebhuhn. Ein bisschen davon darf auch in den Napf. Muss ja nicht immer langweilige, geschmacklose Kost aus wissenschaftlichen Ernährungsratgebern sein
Wichtig ist und bleibt, dass alle nötigen Nährstoffe in den Hund kommen. Wie man die verpackt muss jeder Koch wohl selbst herausfinden, aber die "Trick 17-Küche" ist nicht die schlechteste
Uaah.....was tust du, damit das auch schmeckt? Ich finde ja, dass gerade bei den vegetarischen/veganen Menüs die Zubereitung sehr wichtig ist, damit der "Geruchsfresser" Hund auch Appetit bekommt. Also ich brate gerne an, Würze mit veg. Schmalz, Kokosmilch, gerösteten Nüssen-oder Hanfsamen, gedünsteten Apfel-oder Bananenscheiben mit Zimt o.ä. Die Ashley prüft immer sehr genau, was sich im Napf befindet
Heute gab es: Gänsehals-Buletten( in Ziegenbutter gedünstet), Kurkumanudeln, Ziegenfrischkäse, Gemüse-Mix, Apfel, Gartenkräuter, Messerspitze Galgant + Leindotteröl
Sie hat behauptet, dass das den Hund krank macht, wenn er ständig Aufgetautes zu fressen bekommt.
Na..... da stünden ja Caterer von tiefgekühlten Fertigportionen, die Schulen, Kitas oder Seniorenheime beliefern auch ganz schnell in der öffentlichen Kritik. Damit beim Auftauen auch alles richtig gemacht wird, gibts von der Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie entsprechende Vorschriften. Niemand taut wohl das gekochte Hühnerfrikassee auf der Heizung auf ich bin ja der Meinung, dass der beste Schutz vor verdorbenen Lebensmittel das eigene Immunsystem darstellt. Ein gut trainiertes Immunsystem hält vieles aus.....also wenn man es "moderat" beschäftigt und es z.B. nicht ständig mit dem übermäßigen Einsatz von chemischen Medikamentenkeulen schädigt oder akribisch versucht, das Futter keimfrei zu halten.
Ein paar Keime dürfen ruhig sein. Das hält das Immunsystem "auf Trab". Ein arbeitsloses Immunsystem sucht sich nämlich andere Beschäftigungen bzw. "Feinde". Zu viel Hygiene begünstigt die Entstehung von Allergien. Das ist ja auch hinreichend bekannt. Ich persönlich hätte jetzt mit sterilen Industrie-Kügelchen mehr Probleme als mit `nem aufgetauten Hühnchen
Hier gab es heute einen deftigen Kartoffeleintopf mit Geflügelbockwurst aus dem türkischen Supermarkt. Da habe ich auch Ziegenbutter entdeckt. Die eignet sich gut, um Gemüse zu "verfeinern".
Hat das einen besonderen Grund? Inzwischen kommen die Sojabohnen zunehmend aus Europa und das Tofu aus dem Bioladen stammt aus kontrolliert biologischem Anbau. Also nix Gen-manipuliert Zugegeben......Natur-Tofu schmeckt nicht besonders. Für den Hund so auch geschmacklich unattraktiv, aber gewürzt, eingelegt oder gebraten schon viel besser. Soja-Eiweiß reicht von der Qualität her fast an Rindfleisch heran und es gibt inzwischen viele unterschiedliche Produkte. Hier wird gerne gefressen: Gebratene Soja-Würstchen oder Nuss-bzw. Kräuter-Tofu. Nicht zu viel davon in einer Mahlzeit, aber durchaus mit Hülsenfrüchten zu ergänzen.
hast du zu dem "wissenschaftlich bewiesenen" Teil mit 'gekocht ist leichter verwertbar als roh' eine Quelle oder einen Link? Das Thema interessiert mich sehr.
Ich kenne speziell nur die Studie von Rachel Carmody " Energetic consequences of thermal an nonthermal food processing" ( Artikel aus der "Wissenschaft aktuell" von 2011). Da gehts im Tierexperiment um Mäuse, die mit gekochter Nahrung an Gewicht zu nahmen und nicht mit rohen Nahrungsmitteln.....bei gleichem Energieverbrauch.
Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Erbgutanalysen/Knochenfunde aus der Zeit, wo sich der Hund dem Menschen angeschlossen hat, die bestätigen, dass Hunde die selbe Nahrung gefressen haben wie "ihre" Menschen. Die genetische Anpassung der Verdauung fand beim Hund im Zuge der Sesshaftigkeit des Menschen statt. Also in der Zeit des Übergangs vom jagdlichen Nomadenleben zum "Bauern" und Koch.
Und da war richtig was los im Topf Fleisch, Knollen, Wurzeln, Getreide oder harte, bittere Pflanzen schmeckten plötzlich nicht nur intensiver und köstlicher, sondern konnten auch weitaus besser vom Körper genutzt werden als Rohkost. Plötzlich erschlossen sich viele neue Nahrungsquellen. Ein großer Teil der Verdauung fand nun außerhalb des Körpers statt, denn die gekochte Nahrung war weicher, quasi schon "bearbeitet" und somit auch verwertbarer. Auch der Darm verkleinerte sich aufgrund der geringen Anforderungen und je kürzer der Darm im Verlauf der Evolution wurde, desto weniger Energie benötigte er. Die überschüssige Energie kam deshalb anderen Organen zugute.....vor allem dem Gehirn, das besser versorgt werden konnte. Der Hund.....nicht doof.....hat schnell begriffen, dass man aus gekochter Nahrung mehr Kalorien gewinnen kann, die eigenen Überlebenschancen verbessern und somit auch das Fortbestehen der eigenen Art sichern kann.
Und während der Wolf noch mit viel Energieaufwand seine Beute jagen muss, liegt der Hund im Bett des Menschen und wartet auf sein ausgewogenes, super gesundes Luxusmenü um endlich die Weltherrschaft zu übernehmen
Ashleys Wert ist ja seit Jahren niedrig, aber sie ist fit und hält ihr Gewicht. Im Reformhaus hatte ich vor einiger Zeit ein B12 Produkt mit Methylcobalamin entdeckt, also die biologisch wirksame Coenzym-Form von B12. Aber wenn die Injektionen schon nix gebracht haben, dann wohl auch nicht spezielle Kapseln. Mit der Verdauung ist auch alles ok
Heute morgen schien die Sonne und die Seniorin tankte reichlich Vitamin D.......blinzel......blinzel
wenn das gekocht ist, sind die Enzyme/Darmbakterien natürlich alle weg/tot...
Enzyme sind keine Lebewesen und können nicht sterben Der Körper benötigt sie, um Nahrung dem Stoffwechsel verfügbar zu machen. Enzyme werden aus verschiedenen Aminosäuren aufgebaut...sind also Proteine. Ihre Aktivität hängt stark von der Umgebung ab, also von Temperatur und Säuregrad(pH-Wert). Das ist richtig. Wird z.B. Fleisch gekocht, entfalten sich durch die Hitze komplex strukturierten Proteine und werden so umgewandelt, dass der Körper sie leichter aufnehmen kann. Das spart Energie. Im Grunde ist das Kochen so eine Art "Vorverdauung". Wird Energie bei Verdauungsvorgängen eingespart, kann sie wo anders im Körper sinnvoller eingesetzt werden, z.B. bei Heilungsprozessen oder in der Rekonvaleszenz. Zudem ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass die verwertbare Kalorienmenge pro 100g Lebensmittel deutlich höher liegt als bei rohen Lebensmitteln. Beim Rindfleisch bis zu 40%.
Na ja.....ist ja eigentlich seit der Erfindung des Feuers auch bekannt. Dem Hund natürlich auch Warum hätte er sich sonst dem Menschen angeschlossen, wenn ihm nicht dessen kalorienreiche Nahrung zum Abstauben verleitet hätte
Hier gab es heute: Geflügel-Mix ( Herz/Leber), 2 Scheiben Pumpernickel ( ohne Sirup), Kürbis, Kohlrabi, Möhren, Apfel, Gartenkräuter(TK), Ziegenfrischkäse mit Hanfsamen + Rapsöl