Gerade beim alten Hund kann das Durstgefühl schon mal nachlassen und da ist es wirklich sinnvoll, mit viel Flüssigkeit zu kochen. Ashley mag ihre Suppe und schlabbert da gerne im Napf herum
Also alles Gemüse & Obst geht nur sehr gut untergemischt in den Hund
Hunde sind Geruchsfresser. Erst wenn es auch verlockend riecht, wird auch Gemüse als Nahrung erkannt. Zum Glück wurde das Feuer erfunden und somit kann man noch heute weniger Schmackhaftes schmackhaft machen
Banane schmeckt ggf. in der Pfanne leicht in Butter angebraten sehr viel attraktiver. Mit der "Trick 17-Küche" braucht man eigentlich nix mehr untermischen
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Ich finde, dass es für die Allergiker oder "Verträglichkeits-Sensibelchen" immer mehr Auswahl im Pastabereich gibt. Bei mir gibts ja recht viel Nudeln aus Hülsenfrüchten und jetzt habe diese Nudeln entdeckt: Linsen/Kastaniennudeln
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Mal überlegen, was ich schon ausprobiert habe: Rote-Linsen-Nudeln, Hanfnudeln, Kurkumanudeln, Erbsennudeln, Spirulina-Nudeln, Tomatennudeln, Basilikumnudeln.......
Wenn ich jetzt eine Mischung zufüttere, in der Kalzium enthalten ist, kann es zu einem Überschuss an Kalzium kommen, wenn Thera auch ein bis zwei Mal die Woche Knochen bekommt?
Kommt auf die Knochenmenge an.
Gut, dass ich 3 Futterpläne habe, wo ich immer mal wieder nachschauen kann
Also die Ashley(34kg) durfte 3x in der Woche auch Knochen + Mineralmischung. Allerdings insgesamt nur 60g Knochen. Aufgeteilt auf 3x geht das natürlich für einen großen Hund gar nicht. Das Teil wäre sofort im Stück verschlungen worden. Ich habe also versucht, einen 60g Knochen zu bekommen, was in der Praxis auch nicht leicht war, zu mal ich immer auch fleischige Knochen gefüttert habe.
Irgendwann wurde mir das zu doof und Knochen gabs keine mehr.....auch weil die immer weniger gut vertragen wurden.
Viele in meinem Umfeld halten mich ja für ein bisschen verrückt, weil ich für die Tiere koche
Ach.....ich wurde schon vor fast 20 Jahren auf den Hundewiesen belächelt
Die meisten HH fütterten ganz normale Fertignahrung und ein paar Mutige versuchten sich an der Rohfütterung. Letztlich war Hundeernährung aber eher selten Thema auf den Hundewiesen.
Selbst in der Hundeschule wurde mit dem Trofusack geworben (....weil gesponsert) und leider stand Gutgläubigkeit bei den HH mehr im Fokus als Wissen. Na ja.....waren auch andere Zeiten. Möglichkeiten sich zu informieren gab es kaum und wenn ich erzählt hätte, dass ich mit meinem Hund bei einer Ernährungsberaterin war, ja ......dann wäre ich wohl auch für verrückt erklärt worden
Von Ashleys Jugendfreunden ist keiner mehr da. Zufall? Vielleicht.
Ich bin aber überzeugt, dass eine gesunde und vollwertige Ernährung aus frischen Produkten für Prävention, Heilung und Linderung von vielen (Hunde)Krankheiten steht.
Inzwischen verfüge ich auch über das wissenschaftliche "Background-Wissen", so dass ich heute locker über Kopfschütteln und Grinsen drüber stehen kann
So.....das heutige Menü:
Wildlachs, Kurkumareis, Gemüse, Apfel, Himbeeren, in Butter gedünstete Banane mit Hanfsamen-Panade(), Petersilie + Walnussöl
ob es durch das Kochen, obwohl abwechslungsreich, doch zu einem Mangel an speziellen Vit / Mineralien kommen kann
Alle Experten raten ja zu einer Mineralmischung, weil dadurch der besondere Nährstoff-Bedarf des Hundes berücksichtig wird. Ich habe lange mit mir gerungen, wie ich damit umgehe, aber letztlich bin ich der Empfehlung meines Senioren-Planes doch gefolgt.
Ich ergänze hauptsächlich mit Mineralien und weniger mit synthetischen Vitaminen und ich wechsel öfter mal die Zusammensetzungen.
Es gibt aber auch Eierschalen.....als Mehl oder frisch zerbröselt. Ashley hat auch ein super schönes dichtes Fell Allerdings gibts bei mir ja auch noch gute hochwertige pflanzliche Öle als FS-Lieferanten. Die sind nicht unwichtig für schönes Fell
Ich koche getrocknete Kräuter kurz mit oder lasse sie im heißen Sud ziehen. Frische Kräuter kommen auch frisch ins Futter und werden nicht gekocht, wie z.B. Petersilie oder die TK-Gartenkräuter. Da ich sowieso schon lange "mediterran" koche, ist meine Andalusierin an den Geschmack gewöhnt
Ich verwende auch ganz gezielt Gewürze, wie Kümmel, Kurkuma, Ingwer oder Galgant oder auch mal eine Basenkräutermischung für die Verdauung. Wer mehr über Heilpflanzen, Wirkung und Dosierung wissen möchte, dem empfehle ich dieses Buch:
Ich schaue auch gerne über den Tellerrand in die Näpfe anderer Kulturen
Also habe ich mir ein Buch über Ayurveda für Hunde gekauft. Da gehts auch viel um Gesundheit und Heilung und um einen ganz anderen Ansatz in Bezug auf Hundeernährung.
Brrr......Spargel. Holziger und bitterer Albtraum meiner Kindheit. Eigentlich schmeckt der doch nur mit entsprechender Sauce?
Mal schnell auf den Saisonkalender geschaut. Jetzt gibts schon Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Möhren und Zucchini aus der Region. Da ist schon mehr für uns dabei.....also für Mensch und Hund und ohne ständige Pinkelei
Zum Beispiel das Gemüse, dass ist ja doch oft auch Magenfüller
Nee.....Gemüse ist kein "Magenfüller"
Vielleicht muss man sich einfach mal von diesem "nur Fleisch macht satt" verabschieden. Aus wissenschaftlicher Sicht benötigt der Hund sowieso schon lange einen bedarfsgerechten Mix aus Protein, Fett, KH, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien. Gemüse ist ein Teil davon.
Die Hundeküche muss man sich wie ein Zusammenspiel in einem großen Orchester vorstellen, wo jedes Instrument sich harmonisch in das Gesamtwerk einfügt. Jedes Vitamin und jeder Mineralstoff im Gemüse übernimmt eine bestimmte Aufgabe. Fehlt ein Nährstoff, kommt der Stoffwechsel aus dem Takt
Ich füttere meinem Hund z.B. recht viel Gemüse. Ich habe Basics wie Zucchini, Brokkoli oder Möhren, aber es gibt auch Kürbis, Kohl, Paprika, Salat sowie Hülsenfrüchte wie Linsen und Erbsen. Möchte man mehr Substanz im Gemüsesüppchen, dann kann man mit Kokos-oder Hafermilch, Schmalz, Löffel Erdnussbutter o.ä. schmackhaft optimieren. Oder man kocht das Gemüse in (fetter) Fleischbrühe.
Jüngere Studien weisen in die Richtung, dass Sekundäre Pflanzenstoffe in Früchten und Gemüse wie z.B. Flavonoide oder Polyphenole vielseitige antioxidative Schutzwirkungen entfalten und eben nicht nur Vitamine und Mineralien liefern.
Natürlich wird nix "totgekocht". Wer das 1x1 des vorsichtigen Garens beherrscht, sorgt dafür, dass die meisten Nährstoffe auch im Napf landen, denn wenn Gemüse erhitzt wird, sind seine Nährstoffe auch sehr viel besser für den Hund verfügbar
Sie hat immer mal wieder Phasen wo sie ständig Hunger hat aber die Phasen sind unregelmäßig.
Ich finde ja, dass der Hund 1x am Tag "richtig satt" werden soll.....und das mit hochwertigen Magen-füllenden Zutaten und weniger mit "Zellulose-Magenfüllern" aus der Tüte oder Leckerlis im Dauereinsatz.
Ein Hundemagen( ....der Hund selbst wohl nicht) kann da schon unterscheiden, was "echte" Energie bringt und was nicht. Ist die Energiezufuhr ausgewogen, bleibt der Blutzuckerspiegel stabil und belastet den sensiblen Insulinmechanismus weniger.
Das bedeutet, dass Hunger bzw. "unechte Hungergefühle", die durch einen schnell abgefallenen Blutzuckerspiegel verursacht werden, sich ggf. verzögern. Ist beim Menschen so und auch beim Hund.
Bei mir gibts z.B. feste Rituale rund ums Fressen. Jeden Morgen nach dem Spaziergang wird üppig und sattmachend gespeist. Danach wird zufrieden verdaut. Da kann ich selber frühstücken, was ich will......den Hund interessierts nicht
Klar gibt es immer mal Phasen, wo ein Hund ständig fressen könnte. An kalten Tagen wie im Winter muss der Hund seine Körpertemperatur halten und benötigt mehr Energie als sonst. Das ist auch ok.
Na ja.....und "Nimmersatts" gibts natürlich auch, die immer fressen können, egal ob eigentlich "satt" oder nicht nicht. Das kann unter Umständen auch mit der Aromatisierung von Trofu und Co. zu tun haben. Das natürliche Gefühl von Sättigung geht verloren. Kennen wir ja auch von der Chips-Tüte
Hier gabs heute morgen jedenfalls wieder ein leckeres ausgewogenes Menü.....frisch gekocht.