1x morgens die gekochte Hauptmahlzeit und nachmittags nur eine kleine Handvoll Trofu. Das gekochte Menü benötigt exakt 24 Stunden für die Verdauung. Ich gehöre ja zur "Kotbeobachtungs-Fraktion" und sehe, was gut oder weniger gut verdaut wird
Hoffentlich hört die Appetitlosigkeit schnell wieder auf
Na ja......die Hundedamen sind dem gleichen Einfluss bestimmter Hormone ausgesetzt als wären sie trächtig. Vielleicht ist ihr auch übel Bäää......dann kriegt man einfach nix runter. Geschmacksvorlieben ändern sich ja auch in dieser Zeit
Mich hat gestern voll das Gewitter erwischt. Im Hochdachkombi ist man da kurz vor dem Abheben. Das war `ne Fahrt wie im Film "Twister" Alles flog mir entgegen.....Äste, Müll, Bauteile usw. Zum Glück keine Kuh
Ashley saß hinten und war kurz vor dem Herzkasper. Heute glotzt sie mich irgendwie sehr vorwurfsvoll an.....ungefähr wie...."das war das letzte Mal, dass ich mit dir mitgefahren bin"
Fressen wollte sie aber wie gewohnt. Da kann passieren was will......
Im Napf heute:
Hühnermägen, Quinoa-Mix mit Kurkuma, Blumenkohl, Zucchini, Linsen, Apfel, frische Kresse, Löwenzahnwurzel, Galgant, Leinöl und für den Geschmack etwas veganes Zwiebelschmalz
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Das vegane Menü wurde übrigens genauso verdaut wie ein Fleischmenü. Vom Output keinen Unterschied. Eingespielt hat sich das mit dem Output auf nur 1x am Tag. Ich finde, das ist auch ein kleiner Beitrag für die Umwelt. Weniger Kot= weniger Plastik-Kotbeutel
Der Lipasewert liegt bei 25 (Referenz 26-298 U/I).
Huch.....das ist ja ganz ungewöhnlich. Konnte in der Fachliteratur nix finden. Dein Hund ist ein Alien?
Selbst wenn die Referenzwerte der Labore aufgrund unterschiedlicher Analysemethoden variieren, bleibt der Wert extrem niedrig.
Seltsam. Ich weiß auch keine Antwort, aber in Bezug auf die Ernährung spielen mMn nur erhöhte Lipase- Werte eine Rolle. (Bauchspeicheldrüse, Fettverdauung usw.)
Ashleys Wert liegt bei 205 U/I. Da wäre 25 U/I schon arg wenig
Die Frage ist eher, ob Dinge, die im Ganzen nicht verdaut werden, gemahlen verdaut werden können?
Also Nüsse werden auf jeden Fall zerkleinert besser verdaut. Bei uns passiert das Zerkleinern beim Kauen im Mund und beim Hund, der eigentlich selten kaut, zerkleinern wir quasi vor.
Zentek schreibt in seinem Buch, dass nach aureichender Zerkleinerung das Fett in den Nüssen gut verdaut wird. Gemahlen sicher auch
Ist ja beim Mais ähnlich. Die Körner erscheinen wieder, aber die mehligen Tortillas nicht.
Weil man zugeben müsste, dass einem das Leid der Tiere so ziemlich egal ist
Ich finde, dass es zahlreiche Gründe gibt, sich selbst vegan zu ernähren.
Bei meinem Hund stünden aber nicht Ethik und Umwelt im Vordergrund, sondern heilende bzw. präventive Aspekte im Fokus. Ich möchte die Ernährung meines Hundes so gestalten, dass er möglichst lange ohne Krankheiten leben kann und körperlich (wie geistig) fit bleibt.
Ist das ein verwerflicher Gedanke?
Wäre es falsch, vegan zu füttern ohne moralischen, ethischen und ökologischen Grundgedanken?
Jahrtausende alte Erfahrungen und aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, das "Gesundheit" besonders gut mit einer Kost aus pflanzlichen Lebensmitteln zu erreichen ist. Die Frage stellt sich, ob das auch für den Hund zutrifft.
Die Frage ist aktuell wissenschaftlich nicht zu beantworten.
Wissenschaftlich eindeutig akzeptiert ist heute die ovo-lakto-vegetarische Ernährung für den Hund, was den Begriff "artgerecht" neu überdenken lässt.
Artgerecht=Fleisch hat für mich noch nie gestimmt. "Artgerecht" ist in Bezug auf Hundeernährung ein dehnbarer Begriff. Für mich ein wenig "Pippi Langstrumpf-Welt"
Ist verarbeitete Industrienahrung artgerecht? Sicher nicht. Rohe Schlachtabfälle mit rohem Gemüse? Gekochtes oder reine (aufgeschlossene) Pflanzennahrung mit Pülverchen?
Vor ein paar Jahren galt in der Forenwelt gekochte Nahrung als unzumutbar und "tierquälerisch". Dann die vegetarische Ernährung. Heute also vegan. Wie lange wird es dauern, bis sich die vegane Hundeernährung von einer Randerscheinung zum Mainstream entwickelt?
Meine Prognose: Gar nicht. Nach wie vor ernähren über 80% aller HH ihre Hunde mit Fertignahrung und daran wird sich wohl auch so schnell nichts ändern
Ich persönlich setze die wenigen veganen Menüs für meine Seniorin ganz bewusst ein.....und zwar aus der Sicht der Ernährungsmedizin.
Nach Einschätzung der weltweit führenden Vereinigung von Ernährungsexperten (AND) beugt vegane Kost Nierensteine und entzündlichen Darmerkrankungen vor und wirkt sich positiv auf Gelenkentzündungen aus.
Viele ( ältere) Hunde da haben da gesundheitlich ganz ähnliche Probleme, also warum nicht regelmäßig einen präventiven "Entlastungstag" einlegen? Macht für mich durchaus Sinn
Einen Hund kann ich ohne Mitfinanzierung eines Chemielabors nicht gesund vegan ernähren
Doch kannst du.....auch ohne vegane "Schinkenspicker" aus der Retorte
Man muss wissen, welche Nahrungsmittel eine hohe Energiedichte aufweisen, viel hochwertiges Protein enthalten, essentielle FS, Kalzium usw.
Man muss wissen, wie die aufgenommenen Nährstoffe auch für den Hund verfügbar gemacht werden können.
Man muss wissen, wie die biologische Wertigkeit durch entsprechende Nahrungsmittel- Kombinationen erhöht werden kann.
Ja....das erfordert "know how". Mit ein wenig Grünzeug und `ner B12 Pille im Napf ist es nicht getan. Ob sinnvoll oder nicht ist eine andere Sache, aber dieses ewige Klischee vom "......mein Hund ist kein Kaninchen" nervt langsam.
Hunde profitieren seit der Erfindung des Feuers von aufgeschlossener Nahrung und sparen so ganz nebenbei eine Menge Verdauungsenergie, denn beim Hund dreht sich alles um Energie.
weil ein Hund die am Stück gefressene Karotte hinten so raussch... wie sie vorne reinkam.
Dann koch das Teil doch
Erhitztes Gemüse verändert seine Zellstruktur. Dadurch kann der Körper die enthaltenen Kalorien besser aufnehmen. Roh ist das nicht der Fall....wie du ja treffend beschrieben hast.
Warum also diese nicht unerhebliche Energiequelle nutzen? Mit "Hasenfutter" hat das dann auch gar nix mehr zu tun
Die vegetarische Ernährung gibt es eigentlich in vielen Kulturen schon lange. Seit 1944 gibts dann offiziell den Begriff "vegan", verbunden mit dem entsprechen Lebensstil. Klar springt da die Lebensmittelindustrie auf den lukrativen trendigen Zug auf.
Was da aber produziert wird, hat.....wie du auch meinst......nicht mehr viel mit einem Naturprodukt zu tun. Vermutlich genauso wenig wie "Fertig-Barf" , Konserve und Trofutüte.
Der Preis eines guten "Trends" ist die gnadenlose Vermarktung. Damit ist die eigentliche Idee oder die eigentlich gute Sache verwirkt.
Letztlich gehört auch "vegane Hundeernährung" dazu.
Falsch verstanden und fehlernährt tut man dem Hund mit diesem "Trend" nichts Gutes