Beiträge von Audrey II

    Fressen eure Hunde das alles so? Also im Futter?

    Ich koche getrocknete Kräuter kurz mit oder lasse sie im heißen Sud ziehen. Frische Kräuter kommen auch frisch ins Futter und werden nicht gekocht, wie z.B. Petersilie oder die TK-Gartenkräuter. Da ich sowieso schon lange "mediterran" koche, ist meine Andalusierin an den Geschmack gewöhnt:smile:

    Ich verwende auch ganz gezielt Gewürze, wie Kümmel, Kurkuma, Ingwer oder Galgant oder auch mal eine Basenkräutermischung für die Verdauung. Wer mehr über Heilpflanzen, Wirkung und Dosierung wissen möchte, dem empfehle ich dieses Buch:

    Ich schaue auch gerne über den Tellerrand in die Näpfe anderer Kulturen:smile:

    Also habe ich mir ein Buch über Ayurveda für Hunde gekauft. Da gehts auch viel um Gesundheit und Heilung und um einen ganz anderen Ansatz in Bezug auf Hundeernährung.

    Ansonsten für Mensch und Hund natürlich prima

    Brrr......Spargel. Holziger und bitterer Albtraum meiner Kindheit. Eigentlich schmeckt der doch nur mit entsprechender Sauce?;)

    Mal schnell auf den Saisonkalender geschaut. Jetzt gibts schon Blumenkohl, Brokkoli, Kohlrabi, Möhren und Zucchini aus der Region. Da ist schon mehr für uns dabei.....also für Mensch und Hund und ohne ständige Pinkelei:D

    So.....im Napf heute:

    Hühnerherzen(gebraten), gekochtes Ei, Kürbis-Gnocci, Gemüse-Mix, Apfel, Petersilie, Galgant, frisch gerupfter Löwenzahn + Walnussöl

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    Ich meinte, dass gerade Gemüse eben auch satt macht und ich gerne einfach etwas mehr Gemüse dazu gebe.

    Oh sorry......habe ich falsch verstanden :doh: Der Begriff "Magenfüller" hat für mich immer so was "Negatives". So wie "wertloses Zeugs" o.ä.;)

    Mit einem "positiven Magenfüller" bin ich aber auch zufrieden:D

    Zum Beispiel das Gemüse, dass ist ja doch oft auch Magenfüller

    Nee.....Gemüse ist kein "Magenfüller":smile:

    Vielleicht muss man sich einfach mal von diesem "nur Fleisch macht satt" verabschieden. Aus wissenschaftlicher Sicht benötigt der Hund sowieso schon lange einen bedarfsgerechten Mix aus Protein, Fett, KH, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien. Gemüse ist ein Teil davon.

    Die Hundeküche muss man sich wie ein Zusammenspiel in einem großen Orchester vorstellen, wo jedes Instrument sich harmonisch in das Gesamtwerk einfügt. Jedes Vitamin und jeder Mineralstoff im Gemüse übernimmt eine bestimmte Aufgabe. Fehlt ein Nährstoff, kommt der Stoffwechsel aus dem Takt;)

    Ich füttere meinem Hund z.B. recht viel Gemüse. Ich habe Basics wie Zucchini, Brokkoli oder Möhren, aber es gibt auch Kürbis, Kohl, Paprika, Salat sowie Hülsenfrüchte wie Linsen und Erbsen. Möchte man mehr Substanz im Gemüsesüppchen, dann kann man mit Kokos-oder Hafermilch, Schmalz, Löffel Erdnussbutter o.ä. schmackhaft optimieren. Oder man kocht das Gemüse in (fetter) Fleischbrühe.

    Jüngere Studien weisen in die Richtung, dass Sekundäre Pflanzenstoffe in Früchten und Gemüse wie z.B. Flavonoide oder Polyphenole vielseitige antioxidative Schutzwirkungen entfalten und eben nicht nur Vitamine und Mineralien liefern.

    Natürlich wird nix "totgekocht". Wer das 1x1 des vorsichtigen Garens beherrscht, sorgt dafür, dass die meisten Nährstoffe auch im Napf landen, denn wenn Gemüse erhitzt wird, sind seine Nährstoffe auch sehr viel besser für den Hund verfügbar:smile:

    Heute im Napf:

    Sprotten (Dose), Trullis, Zucchini, Erbsen/Möhren(Dose), Kürbis, Apfel, Gartenkräuter, Galgant, Brennnesslwurzel + Walnussöl

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    Ach ja.....Stiftung Warentest hat mal wieder NF getestet und ist wie immer der Meinung, dass man einen Hund mit 79Cent pro Tag gut ernähren kann|)

    Sie hat immer mal wieder Phasen wo sie ständig Hunger hat aber die Phasen sind unregelmäßig.

    Ich finde ja, dass der Hund 1x am Tag "richtig satt" werden soll.....und das mit hochwertigen Magen-füllenden Zutaten und weniger mit "Zellulose-Magenfüllern" aus der Tüte oder Leckerlis im Dauereinsatz.

    Ein Hundemagen( ....der Hund selbst wohl nicht:D) kann da schon unterscheiden, was "echte" Energie bringt und was nicht. Ist die Energiezufuhr ausgewogen, bleibt der Blutzuckerspiegel stabil und belastet den sensiblen Insulinmechanismus weniger.

    Das bedeutet, dass Hunger bzw. "unechte Hungergefühle", die durch einen schnell abgefallenen Blutzuckerspiegel verursacht werden, sich ggf. verzögern. Ist beim Menschen so und auch beim Hund.

    Bei mir gibts z.B. feste Rituale rund ums Fressen. Jeden Morgen nach dem Spaziergang wird üppig und sattmachend gespeist. Danach wird zufrieden verdaut. Da kann ich selber frühstücken, was ich will......den Hund interessierts nicht:smile:

    Klar gibt es immer mal Phasen, wo ein Hund ständig fressen könnte. An kalten Tagen wie im Winter muss der Hund seine Körpertemperatur halten und benötigt mehr Energie als sonst. Das ist auch ok.

    Na ja.....und "Nimmersatts" gibts natürlich auch, die immer fressen können, egal ob eigentlich "satt" oder nicht nicht. Das kann unter Umständen auch mit der Aromatisierung von Trofu und Co. zu tun haben. Das natürliche Gefühl von Sättigung geht verloren. Kennen wir ja auch von der Chips-Tüte;)

    Hier gabs heute morgen jedenfalls wieder ein leckeres ausgewogenes Menü.....frisch gekocht.

    Hühner-Mix , Pellkartoffeln als Rösti, Zucchini, Linsen(Dose), Paprika, Apfel, Wurzel-Mix, Petersilie + Leinöl

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    Stück Ochsenschwanz

    Kochst du daraus ein Süppchen? :D
    Bei der Ashley muss ich auf ein paar Lebensmittel verzichten, wo ich weiß, dass sie die nicht gut verträgt. Dazu gehört Rind, aber auch Tomaten. Bei Ziegen-oder Schafsmilch, Nudeln, Kartoffeln und Co. kommt es auf die Mengen an. Knochen füttere ich schon lange nicht mehr.

    Heute im Napf:
    Hühner-Mix( Leber, Herz, Mägen), Trullis, Gemüse, Linsen(Dose), Wurzel-und Blätter-Mix, Gartenkräuter, in Butter gedünstete Zimtbanane + Leinöl

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    Als Nachtisch gibts hier manchmal kleine getrocknete Lammohren oder Hasenohren ( mit und ohne Fell). Ist gar nicht so einfach, da nicht vor Fett triefende Produkte zu bekommen ;)

    ich schwöre ja auf Kräuter, Blüten für den Hund

    Oh.....noch `ne Kräuterhexe hier :D

    im schlechtesten Fall füllen sie nur den Napf, aber ich meine durchaus Wirkung zu erkennen

    Kräuter, Blüten oder Gewürze gehören zu den bewährten pflanzlichen Heilmitteln ( seit über 1000Jahren) und sie einzusetzen ist kein Hokuspokus, sondern macht durchaus Sinn.
    Viele Wildtiere knabbern an diesem und jenem Kraut in einer Art Selbstmedikation.....gegen Parasiten, Magen-Darm-Beschwerden oder wenn sie sich sonst wie unwohl fühlen. Die Welt der Kräuter ist spannend und wer sie kennt, kann von ihrer tradionellen, medizinischen Wirkung auch profitieren :smile:

    Natürlich gilt das auch für den Hund. Allerdings muss man zwischen einem Werbeslogan und tatsächlicher Kräuterkunde unterscheiden. Bei den Kräutern heißt nicht "viel hilft viel", sondern für was will ich das Kraut einsetzen und was soll es bewirken. Bei einer Mischung für den "Gute Laune-Hund" wäre ich wohl eher vorsichtig ;)

    Ich füttere meinem Hund schon seit vielen Jahren gezielt ganz bestimmte Kräuter. Dazu gehören Löwenzahn, Brennnessel ( Blätter und Wurzeln), verschiedene getrocknete Blätter und Gewürze.
    Brennnessel stärkt die Blase einer kastrierten Hündin und später auch die Senioren-Blase. Löwenzahnwurzel unterstützt die Verdauung und fördert den Gallenfluss. Ein Blättermix aus Hanf-und Zitronenmelisse wirkt stresslindernd, Galgant ist herzstärkend und Kurkuma wirkt entzündungshemmend.

    Gekauft habe ich meine Kräuter, Gewürze und Wurzeln im Kräuter-und Bioladen vor Ort.
    Hier eine kleine Auswahl:

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    Löwenzahnwurzeln + Brennnesselwurzeln + Blütenmix ( alles getrocknet).

    Frisch geht natürlich auch, erfordert aber gute Pflanzenkenntnisse bzw. muss man auch wissen, wo man noch ungespritzte Wildkräuter und -blumen finden kann.

    (Haferflocken, Reis, Nudeln)

    Knorpelstabilisierende Wirkung hat das Silizium in Kieselsäure. Kieselsäure ist in Hafer, Naturreis, Gerste, Hirse und Topinambur :smile:
    Für die Gelenkknorpel ist außerdem eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen wichtig. Das in Äpfeln enthaltene Vitamin B6 wird für die Herstellung des Knorpelbaustoffes Glukosamin benötigt. Viele entzündungshemmende Pflanzenstoffe befinden sich z.B. auch in Obst-und Gemüsesorten.

    In der Fachliteratur ist in Bezug auf HD von einem Verzicht auf Getreide keine Rede. Vielmehr gehts da um eine angepasste Energieversorgung ( Hemmung der Entzündung und Entlastung der Gelenke durch Abbau von "überflüssigen Kilos").
    Insofern dürfen dann gerne auch Gemüse und gesunde Pflanzenöle auf den Speiseplan und weniger fette "Proteinbomben", wie z.B. bindegewebehaltige Kauartikel.

    In einem aktuellen Artikel (2019) einer medizinischen Fachzeitschrift über die Eignung von kommerziellem Alleinfutter für Junghunde mit rassespezifischen orthopädischen Problemen wurde nachgewiesen, dass die von den Herstellern empfohlenen Futtermengen eine zu hohe Energiedichte erzielten. Auch bei höheren Altersklassen.Auch die Vitamin D-Versorgung in allen Altersklassen zeigten deutliche Abweichungen vom Bedarf( Die Vitamin D Zufuhr steht in Zusammenhang bei der Entstehung von Gelenkerkrankungen). Hunde können es nicht selbst synthetisieren und müssen es über das Futter aufnehmen. Dabei lagen Über-und Unterversorgungen vor.

    Getreide ist nicht das Problem bei HD. Ich würde wohl eher darauf achten, wie sich das Futter zusammensetzt, das man füttern möchte :smile:
    Ein weiterer Lösungsansatz ist natürlich auch die Fütterung selbst hergestellter Rationen. Hilfe gibts auch in der Ernährungs bzw. Naturmedizin. Wenn nicht heilend, dann ggf. schmerzlindernd :smile:

    Ich glaube danach möchte sie bestimmt kein Dosenfutter mehr fressen.

    Kannst du denn bestimmte Vorlieben bei deinem Hund beobachten?
    Also die Ashley schätzt durchaus meine "liebevoll" zusammengestellten Menüs, aber wenn ich ihr eine Dose untermischen würde, sagt die sicher nicht "bäääh" :D
    Mixt du das Dosenfutter mit gekochtem Gemüse, Reis o.ä.?

    Hier gabs die Tage wieder "Frühstück mit Stern" ;)

    Hühnerkeulen, Tortelloni, Möhren, Kohlrabi, Brokkoli, Apfel, Pertersilie, Wurzel-Mix ( Löwenzahn/Brennnessel) + Leinöl

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    Hühner-Mix( Herz/Mägen), Couscous-Quinoa-Mix, Gemüse, Apfel, geröstete Hanfbrotcroutons, Hanfsamen, Kräuter

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    Schweinezunge, Rührei, Hanfnudeln, Gemüse, Linsen(Dose), Apfel, Löwenzahnwurzel, Galgant + Leinöl

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    ....und heute:
    Schweineherz-Gulasch, Trullis, Zucchini, Paprika, Linsen(Dose), Apfel, Gartenkräuter, Feta mit Hanfsamen in Butter geröstet ;)

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    Seit 1 Woche gibts hier auch zusätzlich wieder B12.

    vielleicht mag mal jemand gucken

    Ich finde die Werte jetzt auch nicht so dramatisch :smile:
    Einer der wichtigsten Hinweise auf eine Leberschädigung ist der Anstieg von y-GT( Gamma-GT). Dieser Wert ist bei deinem Hund normal. Ebenso der AST(GOT)-Wert. Billirubin und Alk. Phosphatase sind typische Gallenwerte und hier ist auch alles ok :smile:

    Bleibt der erhöhte ALT(GPT)Wert und GLDH. Erhöhte Blutwerte geben nicht immer genaue Auskunft über eine bestimmte Erkrankung. Dazu bedarf es weiterer Diagnostik.
    Wie schon gesagt......ich würde auch noch einmal ein Kontroll-Blutbild machen lassen ( ohne vorige Wurmkur ;) )

    Wenn der Hund älter wird, gehts langsam auch los mit den geriatrischen Untersuchungen ( Ultraschall Herz, Leber, Niere, Milz). Regelmäßige Blutbilder geben z.B. auch Auskunft über gesundheitliche "Tendenzen" in eine bestimmte Richtung. Das fand ich immer hilfreich.
    So kann man z.B. einen Harnstoffwert im Normalbereich mit der Tendenz zur Erhöhung frühzeitig korrigieren. Wenn Leber und Niere mit ihren Werten anzeigen, dass sie Unterstützung benötigen, dann würde ich das nicht ignorieren.
    Es gibt neben den verschriebenen Medis auch noch kleine "Naturhelferlein", die begleitend eingesetzt werden können, wie eben Mariendistel als wichtigste Leberheilpflanze überhaupt. Jetzt gibts auch wieder frischen Löwenzahn auf den (ungespritzten) Wiesen. Ein paar kleingehackte Blätter davon dürfen auch in den Napf :smile: