Habe mich irgendwie verrannt in der ganzen neuen Umstellung und Panik, dass ich meinen Hund versehentlich falsch füttere
Wie gesagt......wenn sich Leber-und Nierenwerte verändern, dann halte ich eine angepasste (leicht verdauliche) Ernährung für sinnvoll. Im Bereich Ernährungsmedizin hat sich in den letzten Jahren viel getan. Davon können auch Hunde profitieren
Bei einer Anämie würde ich aber auf jeden Fall noch eine B12-Bestimmung machen.
Du hast doch auch einen Oldie, oder?
Alter ist ja keine Krankheit, aber ein Prozess, der auch beim Hund zu Veränderungen führt. Damit sollte man rechnen:
Verminderte Nierenleistung
Verminderte Entgiftungskapazität der Leber
Verminderte Immunabwehr
Die Darmschleimhaut wird dünner und regeneriert sich langsamer. Es werden weniger Verdauungsenzyme produziert und die Zusammensetzung der Darmflora ändert sich.
Die Veränderungen können den Bedarf und die Verwertung von Nährstoffen, aber auch die Fresslust und Verträglichkeit des Futters beeinflussen. Das bisherige Futter wird ggf. nicht mehr so gut vertragen, Geschmacksvorlieben ändern sich und durch die geschwächte Immunabwehr ist der Senior auch empfänglicher für Magen-Darm-Erkrankungen.
Generell wird der Verdauungsapparat empfindlicher und "kleine Sünden" führen dann auch schnell mal zu Verdauungsstörungen.
Falls der Hund Medikamente erhält, können die z.B. die Schleimhaut angreifen und einen "komischen" Geschmack verursachen. Dieser Effekt tritt auch bei Menschen auf. Alles schmeckt dann bitter. Eine Futterverweigerung muss also überhaupt nix mit dem Futter selbst zu tun haben.
Wenn man das alles so im Kopf hat, dann muss man auch nicht in Panik verfallen, wenn sich ernährungsphysiologische Umstellungen im Alter ankündigen und man sollte sie auch nicht ignorieren
Weil auch das Durstgefühl im Alter etwas nachlässt, gibts hier vermehrt "Süppchen". Auch wenn`s auf meinen Photos nicht so aussieht. Da kommt immer noch ordentlich Brühe dazu
Heute gab es z.B. ein Fischsüppchen mit Markrelenhecht ( Dovgan-Dose)