Hast du einen Link zu diesen Studien (Knochenfundanalysen
Ja gerne
Das ist wirklich ein spannendes Thema.
Es handelt sich in Bezug auf die Knochenfunde um das "Baikal Archaeology Projekt" unter der Leitung von Prof. Robert Losey von der Universität Alberta/USA.
2011 fand man in Sibirien den 33.000 jahre alten Schädel eines Caniden mit Anzeichen eines Haushundes. Es war kein Wolf, denn der Schädel zeigte typische Zeichen der Domestikation......wie kürzere Schnauze, breiterer Unterkiefer u.a.
Ich hatte das hier irgendwo auch schon mal erwähnt![]()
https://www.scinexx.de/news/geowissen…ten-ihre-hunde/
Es gibt auch ein Buch![]()
https://www.ww-kurier.de/artikel/74455-…y-of-cis-baikal
Prof. Losey hat viel seiner Forschung der Untersuchung von Menschen ( Jäger/Sammler bis in die Gegenwart)) und ihren Beziehungen zu Hunden gewidmet. Da frühe Grabfunde bestätigten, dass Mensch und Hund gemeinsam bestattet wurden, vermutet Losey sogar, dass der Hund möglichweise sogar als dem Menschen "gleichwertig" angesehen wurde.
Die Jungsteinzeit ist die Zeit des Übergangs vom jagdlichen Normadenleben zur Sesshaftigkeit. In dieser Zeit beginnt der Mensch Ackerbau zu betreiben und seine Ernährungsgrundlage ist nun nicht mehr, was er zufällig erjagt oder an wildwachsenden Früchten findet. Es beginnt die Zeit der Kultivierung von Pflanzen, vor allem Getreide.
Auf Kosten von Fleisch nimmt der Mensch nun zunehmend pflanzliche, also stärkehaltige Nahrung zu sich. Der Hund an der Seite des Menschen verlässt genetisch den Wolf und passt sich der veränderten Verdauung an.....als Beispiel einer sensationellen parallelen Evolution von Mensch und Hund![]()