Weil das gerade in einem anderen Thread ein Randthema ist:
Ich habe hier schon oft beobachtet, dass hier im Forum gerne mal zwischen (ehrfurchtsvoll) "Züchtern" und (abschätzig) "Vermehrern" unterschieden wird.
Ich habe keine Ahnung von Zucht, irgendjemand schrieb, dass ein seriöser Züchter mehrere Generationen voraus denkt, eine umfangreiche Selektion vornimmt etc. Das finde ich sehr einleuchtend, insofern ist der erste Punkt damit abgehakt.
Warum ist aber gleich jeder, der NICHT dieses Ziel verfolgt, gleich ein "Vermehrer"?
Ohne Frage: Garantiert gibt es hinreichend viele, die aufgrund des Corona-Hundebooms ein Geschäft witterten und daraus Profit geschlagen haben.
Aber was ist mit denen, die eine gesunde Hündin haben und sie eben gerne einmal von einem gesundes Deckrüden decken lassen wollen?
Klar verdienen die auch beim Verkauf der Welpen, aber für einen einmaligen Wurf wären ja vermutlich die Aufwände (zeitlich und finanziell) verhältnismäßig groß.
Und ja: Aus Zucht-Perspektive ist das natürlich kein professionelles Vorgehen, keine Frage. Aber es steckt doch nicht bei jedem Geldgier dahinter.
Also ICH möchte das nicht machen, selbst wenn ich mir vorstelle, wir hätten sechs gesunde Pudelwelpen, die man vielleicht jeweils für 1.500-1.800 verkaufen könnte.