Beiträge von ruelpserle

    Zitat

    Danke Franziska :!:

    Dem kann ich mich nur anschließen!
    Und auch dem, dass mir eher unerzogene als "scharf gemachte" Hunde treffe.

    In einem anderen Thread habe ich geschrieben, dass eine Freundin von mir im Ordnungsamt einer kleinen Kommune arbeitet. Die sind da gerade dabei, dass "Hundegesetz" so zu ändern, dass Menschen, die "nachweisen" können, dass sie ihren Hund im Alltag so händeln können, dass keine anderen Menschen/Hunde/Tiere allgemein belästigt werden, weniger Hundesteuer zahlen müssen. Das finde ich einen sinnvollen Ansatz. Wer -warum auch immer- weder BH noch Hundeführerschein oder ähnliches machen will (oder angeblich kann), muss halt einfach mehr zahlen. Kann ja dann jede/r selber entscheiden. :lol:

    Zitat

    Ich meine damit die Gebiete wo am Anfang des Weges ein Schild hängt wo "Hundeauslaufgebiet" dran steht ;)

    Woah, das ist ja cool. Gibt´s hier in München -soweit ich weiß- nicht. Hier regen sich die Leute immer nur auf, wenn sie jemand auf der "Hundewiese" genannten Grünfläche im Englischen Garten legt/setzt und sich dann über unerzogene, freilaufende Hunde beschwert. Oder in den Isarauen. Oder so.

    Was versteht ihr unter "Hundeauslaufgebiet"? Ein riesiges, eingezäuntes und markiertes Gelände, speziell ausgewiesen als "Hundeauslaufgebiet"?

    Sowas gibts in M net. Nur (noch) viele Möglichkeiten, den Hund ohne Leine laufen zu lassen.
    Ich frag deshalb: in ersterem wäre es echt blöd, wenn jemand mit Hundeangst spazieren geht. Im letzterenfande ich es unverschämt von Hundehaltern, zu meckern, wenn da Menschen mit Hundeangst unterwegs sind.

    Ich scheine ansonsten Glück zu haben und wenig solcher Idioten zu begegnen. Wenn doch, dann ignorier ich die meistens. :)

    @ brizzo, es steht doch nirgends wann der Hund was lernen bzw. Können muss. Beim BHV gibt es nur ein Mindestalter (ich glaub 18 Monate). Also eigentlich genug Zeit, um die "Schwierigkeiten" des Hundeführerscheins zu bewältigen.

    Aber gut, ich mach den auch freiwillig. Danach folgt ein Wesenstest mit Schwerpunkt "Verhalten in Gruppen und ggüber Kinder/Jugendlichen". Aber ich will das Schaf bei meinem Arbeitgeber als Streetworkerin Hund anerkennen lassen.

    @Brizo, wir kommen echt nicht auf einen Nenner. Wenn jede/r sein/ihr eigenes Süppchen kocht, brauche ich keine Prüfung.... Dann sagen wir doch einfach, jede/r Hundehalter/in sollte seinen/ihren Hund in seinem/ihrem Alltag gut handeln können....
    Aber deine Kritik gilt doch für jede Art von Prüfung. Ob Hundeführerschein, BH, Seepferdchen, Schulabschluss....
    Und sorry: deine Einstellung erinnert mich ein wenig an: "Warum schwimmen lernen, wenn ich nie ans Meer fahre?". Ich lerne gerne was neues. Und ich lerne auch gerne mit meinen Hunden was neues. Übrigens, "bräuchte" ich auch keine Dummyarbeit oder das mir mein Hund meine Schuhe bringt. Aber es ist lustig, dass er das kann.

    @hecuda, ich gehe auch nicht in einen solchen Vorbereitungskurs. Ich habe mit dem BHV telefoniert. Es sind Prüfungen auch extern möglich. Diese müssen aber in einer Hundeschule gemacht werden, die einen solchen Kurs anbieten und einen Prüfer "bestellen". Der/Die Prüfer/in muss natürlich vom BHV anerkannt sein. Theoretisch könnte auch eine Gruppe externer diesen Prüfer "bestellen" und dann halt die Kosten komplett tragen. Die BHV Frau meinte, dass es natürlich für den Hund einfacher ist, wenn er 1-2 mal vorher in der HuSchu war um sich ein bißchen daran zu gewöhnen. HH aufgeregt wegen Prüfung - Hund aufgeregt wegen neuer Umgebung/Hunden... ungute Kombination. ;)
    Ich werde die Prüfung auch als Externe" machen. Aber das ist eben möglich.


    Aber gerade beim BHV HF finde ich es gut, dass -soweit es in einem vergleichbaren Rahmen möglich ist- auf die verschiedenen Hunde eingegangen wird. Damit eben auch ängstliche oder aggressive Hunde bzw. vielmehr deren Halter/innen den Test bestehen können.
    Die BHV Frau meinte auch, das in einer Prüfung eine Hundebesitzerin sich weigerte eine Übung zu machen, weil es für ihren Hund zu viel wäre und sie konnte das auch begründen. Sie hat die Prüfung gerade deswegen bestanden, da der Prüfer sagt, sie kann ihren Hund einschätzen und den Hund zu seinem Wohle und ohne die Gesellschaft zu "belästigen" händeln. Das finde ich super.

    Zitat

    Ich glaub wir kommen hier nicht auf einen Nenner, da du scheinbar nicht richtig liest und wir aneinander vorbei reden ;)
    Ich finde es weiterhin total schwachsinnig und bin heilfroh, dass ich durch soetwas nicht durch muss. Nicht, weil meine Hunde dazu nicht im Stande wären, sondern weil ich mir einfach nicht alles vorgeben lasse, was mein Hund bis wann und überhaupt zu lernen hat.

    Mir ist eine Alltagstauglichkeit wichtig und nicht, dass mein Hund allein irgendwo abgelegt werden muss, was ich definitiv nicht machen würde.

    Schön, das nur ich nicht richtig lese... :hust:
    (und auf mein letztes Beispiel hab ich auch noch keine Antwort bekommen)

    Der BHV Hundeführerschein ist eine Möglichkeit, eine gewisse Alltagstauglichkeit "bescheinigen" zu lassen.
    Ganz ehrlich: ich würde mir wünschen, dass in München die Inhalte des Hundeführerscheins (und ich meine damit immer den vom BHV, habe mich nämlich bewusst gegen den vom VDH entschieden) bei allen Hundehalter/innen als ein Mindestmass an "Hunde-Handling" vorhanden wäre! Mir begegnen da immer wieder einige, die schon an dem 1. Punkt (Hund kontrolliert aus dem Auto ein-/aussteigen lassen) scheitern würden. "Lockeres Leine" laufen funktioniert nur, wenn der Mensch am anderen der Leine schnell genug rennen kann. :hust:
    Und da kann ich dir noch so einiges andere nennen.

    Meine Schwester wohnt auf dem platten Land. Da sieht die Situation anders aus. Die Hunde sind nicht unbedingt besser erzogen, aber sie verteilen sich auf mehr Platz. Man kann sich schlicht und ergreifend besser aus dem Weg gehen. Wenn da ein Hund sofort aus dem Auto hopst, sobald der Wagen hält (hab mal gesehen, wie sich ein ca. 50 cm großer Hund über den Fahrer hinweg aus der Tür auf die Strasse "gestürzt" hat, sobald diese aufging), ist es nicht soooo schlimm, da der Verkehr nicht so hoch ist...

    Und zum Thema "Alltagstauglichkeit": Von wessen Alltag sprechen wir denn? Deinem? Meinem? Wer ist denn da das "Mass der Dinge"?
    Ich finde meine Hunde extrem alltagstauglich. Für meinen Alltag. Sie haben ihre Macken, die andere wahnsinnig machen würden - mich nicht. Achja, zu meinem Alltag gehört auch dazu, dass meine Hunde in zweiter Reihe warten müssen!
    Und ich persönlich finde, dass ein Hund
    - der zurück kommt, wenn er gerufen wird
    - der "Sitz/Platz/warte/bleib da..." gut und zuverlässig ausführt,
    - der sich von unerwünschten Verhatensweisen abbringen lässt,
    - der lockerer an der Leine laufen kann (wirkt irgendwie erzogener als Hund mit fliegendem Halter)
    ist schon mal ziemlich alltagstauglich wirkt. ;)

    Zitat

    Für die Situation die ich genannt habe, hast du kein einziges Beispiel genannt.

    Aber ein Beispiel will ich dir doch noch nennen:

    Eine Freundin vn mir hat 2 kleine Kinder. Der Größere war im Kindergarten, sie mit dem kleineren auf´m Spielplatz. Der Kleine hat sich beim spielen verletzt und sie musste eilig/dringend zum Arzt (Verdacht auf Bruch) mit ihm. Papa war in der Arbeit. Ich bin eine der Personen, die den Knirps aus dem Kindergarten abholen darf. Also hat sie mich angerufen, ob ich Knirpsi abhole und mit ihm was mache. Da ich aufm Weg in die Arbeit war (Öffis, da kein Auto) und da immer die Hunde dabei hab, hab ich beide mit zum Kindergarten genommen. Und draußen alleine und außer Sichtweite warten lassen, während ich Jakob abgeholt habe.

    Vorher nicht planbar, Situation nicht änderbar.
    Aber klar: ich hätte sagen können: "Och du... nö... da müsste ich meine Hunde ja unbeaufsichtigt vorm Kindergarten liegen lassen. Das ist mir zu gefährlich. Hol doch erst den Jakob ab und geh dann ins Krankenhaus". Aber ich denke, dann wäre eine Freundschaft, die seit 30 Jahren besteht, schnell beendet gewesen. :hust:

    Zitat

    Und ich beziehe mich, wie schon ein paar mal gesagt, auf die Erfahrungen die es mit dem Hundeführerschein gibt.


    Sorry, falsche Wortwahl: mit einem Hundeführerschein. Nämlich dem des VDH!

    Zitat


    Und ja, ich finde des Test "bescheuert", denn dafür das man gute 200€ zahlen darf, erwarte ich einen individuellen Test, der auf Besitzer und Hund angepasst ist.


    Prüfungskosten beim BHV: 85,- € (und dazu kommen dann evtl. anfallende Schulungskosten für z.B. Vorbereitungskurs)

    Zitat


    Denn a) finde ich es unsinnig, so einen Test nach der Anschaffung des Hundes zu machen


    Wie willst du ohne Hund denn zeigen, dass du deinen Hund in der Öffentlichkeit händeln kannst???

    Zitat


    b) ist es viel zu verallgemeinert (Ein Hund der nicht Sitz, Platz und Steh kann ist nicht zwangsläufig unerzogen, etc.)


    Aber das sind so Prüfungen doch immer! 80% vom Lernstoff meines Abiturs brauche ich heute nicht mehr. 50% der Inhalte meines Studiums genau so "häufig".
    In einem anderen Thread wird über den Sinn der BH im Agi Bereich diskutiert.....
    In dem Moment, wenn etwas "vergleichbar" sein soll, geht immer Individualität verloren.

    Zitat


    c) finde ich den Weg viel wichtiger, als das Ziel. Der Hund kann noch so schön bei Fuß gehen, Sitz und Platz machen, liegen bleiben etc., wenn der Hund dafür geprügelt, geruckt, etc. wurde...


    Ich finde eine Vergleichbarkeit einfach wichtig. Das ist doch Sinn von Prüfungen.

    Ganz individuell und auf deinen Hund zuschneiden kannst den Wesenstest auf deinen Hund. Kostet aber halt auch ne ganze Stange Geld. In Bayern mehr als 200 €....

    Zitat

    Für die Situation die ich genannt habe, hast du kein einziges Beispiel genannt.
    Lies doch bitte richtig.
    Wo außer Sichtweite steht, meine ich auch außer Sichtweite...

    Joah, aber von außer Sichtweite steht beim BHV Hundeführerschein nichts:

    Aus der Prüfungsordnung:
    2.4 Bleib-Übung
    Der Halter bindet den Hund an geeigneter Stelle an. Er gibt dem Hund das Signal für Sitz, Platz oder Steh. Nachdem der Hund die Position eingenommen hat, entfernt sich der Halter in Sichtweite des Hundes mindestens 30 Schritte vom Hund und bleibt dort stehen. Er kehrt erst auf Anweisung des Richters (nach ca. 2 Minuten) wieder zu seinem Hund zurück. Der Hund muß die Position beibehalten, bis der Halter wieder zu ihm zurückgekehrt ist und ihm ein anderes Signal gegeben hat. (In Stufe 2 wird dieselbe Übung ohne Leine durchgeführt.)

    http://www.bhv-net.de/index.php?opti…id=79&showall=1

    Da steht nirgends was von "außer Sichtweite"! Und ich beziehe mich darauf. Und nicht auf irgendeinen anderen Hundeführerschein, wie den vom VDH. Und weil der eine Verband sowas in seinen Prüfungsrichtlinien drin stehen hat, zu sagen, das Hundeführerschein generell "bescheuert" (meine Wortwahl, kein Zitat), ist ein wenig "engstirnig"!


    So hat es mir der BHV auch erklärt. Und gerade DAS finde ich gut! Keine Dressur des Hundes, sondern sicheres Handling durch den/die Halterin wird geprüft!

    Zitat

    Nenn mir ein Beispiel, wann man in einer solchen Situation sein sollte. :/

    Habe ich hier genannt:

    Achja, ich kenn das mit dem in den Laden gehen und Futter nicht aufnehmen vom VDH Hundeführerschein. Auf jeden Fall hat mir das eine HuSchu in München geschickt, die den Hundeführerschein nach VDH Regeln abprüft. Beim BHV lese ich das aus den Prüfungsbestimmungen nicht heraus.
    Werde mir Anfang November vermutlich eine Prüfung des BHV Hundeführerscheins anschauen und dann nochmal berichten.

    Zitat

    Tut mir leid, aber nein.
    Ich finds nicht egal, ob der Hund das kann oder nicht.
    Denn den Hund überhaupt in eine solche Situation zu bringen, finde ich unmöglich.Und man muss den Hund sogar mehrmals zu Übungszwecken in diese Situation bringen. :verzweifelt:

    Ich finde es wichtig, dass meine Hunde an ihrem Platz bleiben, auch wenn ich mich entferne. Ob das nun vor einem Laden ist, auf einer Wiese, bei mir zuhause oder oder oder....

    Und nach den Bestimmungen des BHV die ich gelesen habe, ist es nicht so, dass ich meinen Hund vor dem Laden ablege und dann mal ne halbe Stunde Wocheneinkauf mache.
    Ablegen/absetzen/abstellen...., weggehen... in SICHTWEITE bleiben.... Hund muss warten!
    Kann das keiner deiner Hunde?? Fände ich schon öhm "seltsam"!
    Situationen in denen mir das schon passiert ist;
    - ich will eine Freundin begrüßen, die Angst vor Hunden hat - Hunde müssen hinten warten.
    - ein Kind wollte einen Hund streicheln, der andere musste hinten warten
    - Ich wollte bei einer "Landpost" was abgeben, Bäckerei inklusive... Blickkontakt nach außen war gegeben... Hunde mussten warten
    - es gab "Stress" auf der Hundewiese, meine waren nicht beteiligt. Aber ich wollte einer HH mit ihrem Hund helfen. Hunde angebunden, zum Hund und Halterin gegangen und mehrere Minuten "geplaudert"! Sorry, da hätte ich weder 2 Hunde "rumwuselnd" mitten-drin-statt-nur-dabei oder 2 bellende, in den Leinen hängende, geifernde Idioten hinter mir brauchen können.
    - In der Arbeit: eine Clique hat Angst vor Hunden. Hunde werden an den Zaun gebunden und müssen warten. Einmal sogar fast 20 Minuten lang (war ne Ausnahme, nehme sie sonst eigentlich nicht mit da hin).

    Wo ist also das Problem, dieser Übung???
    Für mich ist die auf den Alltag übertragbarer als so manch anderes.