Beiträge von Nocte

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    (...)

    oh es tut gut die Geschichten von Euch allen zu lesen ;)

    Dann schreib ich noch eine - hat nur die Leine nichts mit zu tun gehabt, die war schon ab:

    wir waren zu viert (1Mensch, 3 Hunde) unterwegs. Es war alles total vereist und man kam schwer vorwärts. Ich erklimme mit den Hunden den Hügel hinter dem Parkplatz. Natürlich verliere ich auf dem Eis das Gleichgewicht, es gelingt mir aber das selbe vor einem unfreiwilligen Nase-Boden-Kontakt zurückzugewinnen. Während ich mit einem Gefühl des Triumphs wieder eine aufrechte Körperhaltung einnehme ... teckelt mich mein Looney-Toon vom Hügel. Sie dachte ich will spielen. Das letzte, bevor ich den Hang runtergerutscht bin, war der freudestrahlende, total irre Gesichtsausdruck meines Hundes.

    Ist in unserer Ecke der Stadt auch so - meine Schwarze ist ein gutmütiges, fröhliches Hundetier und ich finde auch, dass sie sehr freundlich kuckt. Außerdem hat sie eine tolle und gut lesbare Mimik. Trotzdem hören wir oft blöde Sprüche und was ich selbst besonders schade finde ist das Verhalten in unserer Straße.

    Hier wohnen 5 mittelgroße Hunde. Es stört sich keiner dran, wenn die 3 blonden bzw. weiß-grauen draußen rumlaufen. Einer davon geht hier auch immer ohne Halter spazieren. Die zwei schwarzen (von denen eine meiner ist) dürfen nicht mal ohne Leine bis zum Auto - schon gibt es eine Anzeige. Obwohl sich in allen Fällen nachweisen ließ, dass keiner der beiden schwarzen auch nur in der Nähe sein konnte (meine war damals in der Klinik), gab es Post vom Amt, in der wir darauf hingewiesen wurden, dass das Ermessen der Person, die sich bedroht fühle zählt und nicht unseres. So sind denn unsere beiden Hunde selbst auf dem Grundstück an der Leine, während die anderen frei rumrennen.

    Kinder wollen meinen weißen Hund abknutschen und kuscheln, die Schwarze dagegen ist von vorn herein 'aggro'.

    15km weiter im Auslaufgebiet, passiert uns sowas kaum. Dort freuen sich viele Leute über meine Schwarze genauso, wie über die Kleine.

    Sarloos Wolfhund, die meisten Windhunde, Mops, Pekinese, Chihuahua, Shi Tzu und noch ein paar mehr.

    Ich mag bei Hunden bestimmte Charaktere lieber, als andere. Sportlich sollten sie sein, aber wenn es eben kein Leistungssportler wird, kann ich damit leben - so lang der Hund nicht körperlich eingeschränkt ist (z.B. keine Luft bekommt). Ich habe bestimmte Mindestansprüche an einen Hund, die bei Rassen wie Collie, Sheltie, Aussie, durchaus Teckel, Welsh Terrier etc. am Besten erfüllt werden.

    Daneben gibt es aber bestimmte Rassen, die auf Grund äußerer Umstände nicht gangbar wären. Dazu zählen die sog. Kampfhunde, obwohl ich z.T. diese Hunde ganz toll finde.

    Wieder andere Hunde sind einfach nicht meins. Ich kann mit denen nichts anfangen - das ist bei Vertretern bestimmter Rassen häufiger der Fall, kann aber auch einzelne Hunde meiner 'Lieblingsrassen' betreffen.

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    Dieser Hund durfte NICHT starten. Der Richter hat der HH gesagt, dass es unverantwortlich ist, einen Hund mit so einem offensichtlichem Übergewicht,
    im Agi zuführen. Er geht das Risiko nicht ein, dass der Hund auf dem Pacours zusammenbricht und nicht mehr aufsteht. Er hat auch gesagt, dass er es nicht verstehen kann, dass die Trainer in dem Verein, aus dem die HH kam, einen Hund mit dem Gewicht, am Training teilnehmen lassen. Auf dem Platz hätte man erst eine Stecknadel fallen hören können und dann gab es Applaus für den Richter. Die HH ist dann schimpfend und wütend abgehauen.

    So finde ich das gut. Ich hatte nach dem obigen Post befürchtet, der Moppel wäre erst über den Parcours gejagt worden und danach nicht bewertet.


    Alina: vielleicht ist die Wahrscheinlichkeit höher als erwartet. Auch hat nicht jeder seinen eigenen Hund dabei. Wenn Du die Leute so zum Nachdenken anregen willst, wirst Du nur erreichen, dass sie renitent reagieren. Dann hätte deine 'Unverblümtheit' - oder sagen wir es deutlich: Distanzlosigkeit und Unhöflichkeit - zum Gegenteil geführt.

    Was spricht denn dagegen, denjenigen höflich anzusprechen. Ich rannte eine Weile mit einem fetten Hund rum. Nur war der Hund nicht mein eigener und dem Besitzer konnte ich sagen was ich wollte - der hat nicht anders gefüttert. Erst dann, als der Hund zum Tierarzt musste.

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    Ich sag es jedem der mir über den Weg läuft. Bei dem ich auch nur annähernd in Hörweite bin. Wär ja noch schöner, darüber stillschweigen zu bewahren! Ts. Wo kämen wir denn da hin.

    PS: Und ich verpacke es nicht in einen lustigen Witz, und ich sage es nicht nett! In Klammern: Denn was bringt das!

    Dass Du unter Umständen Leute, deren Hund krank ist zusätzlich vor den Kopf stößt und dass Du als extrem unhöflich empfunden wirst und daher dein 'dummes Gerede' nicht beachtet wird.

    Eine solche Herangehensweise bringt dann wohl keinem was, außer schlechter Laune.