Beiträge von Nocte

    Schnell!!!!!!!!!!!! Holt mich von der Palme!!!!!!!1

    Ich laufe sonst echt Gefahr handgreiflich gegen meinen Nachbarn oder seinen Hund oder beide zu werden.
    Mich kotzt das soooooooooooo an, dass dieser Hund sich selbst überlassen, vor die Tür gesetzt wird. Er bewacht den Weg, unseren Zugangsweg und er knurrt mich immer an - er knurrt Shadow an und wenn ich allein bin, dann stellt er mich sogar. Der Besitzer glaubt das nicht und meint, dass ich den Hund falsch verstehen würde - der will nur gestreichelt werden. Das will er aber nicht, es sei denn 'Streichel mich' heißt neuerdings, dass man angesprungen wird und mit geöffnetem Fang gegen das Bein gedrückt.

    Ich gehe schon nur noch mit einem langen Stock (so einem, den wir auch beim Hütetraining nehmen) Gassi, aber das kann es doch nicht sein.

    Rückt mal Ideen rüber? Hat einer eine Idee, wie ich es nett und trotzdem einleuchtend in Briefform fassen kann?

    Wir haben Glück, unsere Physio ist nur ca. 30 km entfernt. Das machen wir jetzt seit 2,5 Jahren anfangs 2x wöchentlich, mitlerweile einmal wöchentlich.

    So lange ich es finanzieren könnte, wäre meine Schmerzgrenze da recht hoch.

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    Vielleicht ist mein Eindruck falsch und ihr dürft mich gerne berichtigen, aber kann es sein, dass hier jeder nur von sich ausgeht und nicht auf Bluemelinchens Problem eingeht?

    Von was soll man sonst ausgehen. Bluemelinches Problem hat einen ernsten und unerhörten Hintergrund. Die Sache ist so mies gelaufen und scheint so unfair zu sein, dass ich ihre Angst verstehen kann. Wohlgemerkt, auch ich wurde schon von einem Hund übel gebissen, der meinen zerlegen wollte. Aber dennoch ist die Reaktion auf ihre Angst überzogen und ihre Forderung erstreckt sich in einem Maße auf andere Hundehalter, die nicht mehr rational ist - zumindest in meinen Augen - und damit weiß ich nicht, wie man darauf reagieren soll? Auf irrationale Forderungen, die aus Angst herrühren, kann man selten mit Rationalität reagieren.

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    Was ist so schwer daran, seinen Hund anzuleinen, wenn man anderen Hunden oder Menschen oder beidem begegnet?????? Das ist eine Sache von 2-3 Minuten, dann kann der Vierbeiner doch wieder abdüsen!!
    BETROFFENE HUNDE BELLEN... wer sich nichts vorzuwerfen hat, braucht auch ncihts zu fürchten!!!!

    Jetzt entfernst du dich aber vom integren Argumentieren. Wenn ein Hund an der Leine ist und kein Kontakt erwünscht, ist es an mir als Gegenüber zu entscheiden, wie ich meine Hunde davon abhalte. Ich muss nicht die Ängste und Wünsche der anderen bedienen. Wenn ich mit 4 Hunden im Gelände bin, dann geht es nunmal schneller drei Meter vom Weg ab alle 4 abliegen zu lassen, als alle Leinen rauszutüddeln (wohlgemerkt im Freilaufgebiet und nicht der Stadt).

    Du machst hier dein Problem zu dem der anderen. Es werden viele nicht gut finden, wenn Du deinen Welpen überall an der Leine hast, aber das ist nunmal an dir und da kann dir keiner so recht reinreden, also bedenke doch, dass es andersrum auch so ist.

    Was sir passiert ist, ist zweifelsohne schrecklich, aber damit klar zu kommen, sollte nicht dazu führen, dass du dein Problem - an dem Du nicht Schuld bist - auf andere überträgst.

    Ein Kontakt der unerwünscht ist, sollte auch nicht zu Stande kommen. Ich lasse meine grundsätzlich nie zu anderen Hunden, wenn nicht geklärt ist, ob Kontakt erwünscht ist und ich hasse es unglaublich, wenn mir Hunde ins Rudel hüpfen, weil es deren Besitzer nicht schert oder 'die nix tun'. Und es gibt Orte, an denen ich grundsätzlich keinen Kontakt will, weil ich z.B. nicht ableinen kann oder die Hunde arbeiten sollen oder was weiß ich nicht...

    Auch ich habe wegen eines solchen Hundes, wie dem von dir beschriebenen, tiefe Bisswunden - nur so konnte ich meinen Hund abschirmen. Dennoch sind Hunde Lauftiere und nichts kann ihnen den Freilauf wirklich ersetzen. Ein gefährliches Tier gehört jedoch gesichert und dabei ist mir egal, ob gegen Hunde oder Menschen gefährlich.

    Es ist mir Sicherheit nicht unanständig einen Hund, der gut genug hört, dass er nicht ohne Erlaubnis zu einem anderen rennt, abzuleinen. Die Forderung sie anzuleinen, finde ich überzogen. Wenn dich das so sauer macht, machst du dir das Leben schwer und nicht den anderen, die werden sich nicht drum scheren, wie du das findest.

    Wenn ein Hund wirklich nur abgeleint würde, wenn keiner in der Nähe ist, täte er mir leid, denn das würde auch bedeuten, dass er keinen Kontakt zu gut sozialisierten Artgenossen hätte.

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    Wie wärs mit einem Aussie, der euch im Winter in Eiseskälte überraschend nach rechts in den Bach reißt und mit unzähligen Eiszapfen am Fell glücklich wieder herauskommt und das selbe Spielchen am liebsten gleich nochmal machen würde? :headbash:

    Danke, das Modell habe ich schon :ill:

    Fastentag gibt es bei uns auch nicht. Kleine Portionen 2 - 3 mal am Tag bekommen meiner Großen deutlich besser und ich würde selbst mit einem auf Anschlag gefüllten oder ganz leeren Magen auch nicht unbedingt zum Dauerlauf gehen wollen.

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    :D :D

    Kenne ich irgendwoher :D aber ich habe ja einen Plan B ... immer ne Palette Dosenfutter im Schrank, für den Fall der Fälle.

    Ihr Nasen ;-) Würde uns freilich nieeeeeeeeeeee passieren :ironie:

    Bei uns gibt es dann allerdings mit heißem Wasser oder der Microwelle aufgetautes Fleisch.

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    Ich hab hier in Ungarn den umgekehrten Fall, dass ich ein Schild "Vorsicht bissiger Hund" aufhängen muss. Sollte dann trotz dieses Schildes jemand auf den Hof kommen und gebissen werden, bin ich aus der Haftung und der Unbelehrbare betritt unseren Hof auf eigenes Risiko. Und da ist es besser, ein eindeutiges Schild zu haben und kein lustiges.

    Wobei eigentlich eh niemand, der seine Sinne noch ansatzweise beieinander hat, ungebeten auf unseren Hof kommen. Meine Wachmannschaft ist da sehr eindeutig im Auftritt..

    LG Birgit

    Das finde ich z.B. eine sinnvolle Regelung. Seien wir ehrlich, der Schwachsinn, dass der HH haften muss, wenn der Hund einen Einbrecher beißt, könnte direkt aus den Schildbürger-Büchern stammen.