Beiträge von Nocte

    Ich kenne eine Wäller-Hündin. Phänotypisch ist der Hund durch und durch Aussie und auch vom Verhalten ist der Aussie durchgeschlagen. Ich finde die Maus toll und auch ihre Besitzer lieben sie, aber ihre Besitzer sagen auch, dass es nicht der Hund war, den sie sich vorgestellt hatten. Sie sind eben an ihm gewachsen.

    Mir persönlich leuchtet auch nicht ein, wie man ursprünglich zu der Idee kam, diese beiden Rassen zu kreuzen, aber in der Zwischenzeit sind ein paar Jahre vergangen. Ich vermute, dass sich das ganze ausreichend weiterentwickelt hat, um bei einem guten Züchter in Erfahrung bringen zu können, wie sich seine Nachzucht bislang entwickelt hat und was er für einen geplanten Wurf annimmt und weshalb.

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    Ach Mensch, ihr driftet ja schon wieder vom Thema ab ...Jäger vs. Jagdgegner :roll: Hey, ihr werdet so nie auf einen Nenner kommen und tauscht doch einfach eure Telefonnummern per PN aus und dann könnt ihr euch gegenseitig sowas von vollmotzen ...aber hallo, soviel ihr wollt ...:roll: :D .
    Lest doch bitte einfach noch mal den Eröffnungs-Post von der TS durch ...bevor ihr euch da noch weiter reinsteigert.


    Das was da abgegangen ist, so wie sie es beschrieben hat, war definitiv nicht in Ordnung und hat doch mit der Jagd im Allgemeinen, das was ihr hier gerade auswertet, nicht wirklich was zu tun.
    Die TS hatte Angst um Leib und Leben ...und das geht ganz einfach gar nicht!!!

    :gut:

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    Also ich kenns von Jagdrevieren nur so, dass die "gesichert" sind, durch Warnschilder eben. Wenn man reingeht in den Wald, steht da ein Schild, irgendwas mit Jagdrevier drauf halt - und da steht eben nicht "es wird nur von 22 bis 4 Uhr morgens geschossen" ;) Was soll der Jäger sonst tun? Er kann ja schlecht ne Mauer drum bauen.
    Ob ich dann grad in so einem Gebiet mit Hund spazieren gehe oder nicht, ist ja meine Entscheidung. Dann muss man eben auch damit rechnen, dass in der Nähe ein Schuss fällt.

    Wenn da ein Schild steht - bei uns steht gar nichts und das finde ich in einem Naturschutzgebiet mit Wanderwegen, Erlebnispfad und Radwegen nicht i.O. Wenn gejagd wird, dann hat hier keiner was dagegen, aber es erwarten dann auch alle, dass an den Zuwegen (es sind 3 offizielle) eine entsprechende Warnung angebracht ist.

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    Huhuu


    Hi,
    die Kreisjägerschaft hat damit mal überhaupt nichts mit zu tun, das ist lediglich eine Ansammlung an Jägern aus der gleichen Gegend, die dürfen auch keine Lizenz/Jagdschein entziehen. Kein Jäger muss Mitglied in einer Kreisjägerschaft sein. Wenn überhaupt, sollte man sich an die Untere Jagdbehörde wenden.. Ich bleibe dabei, erstmal das persönliche Gespräch suchen, wenn das nicht fruchtet, würde ich mich an die Untere Jagdbehörde wenden, das sind die einzigen, da da was mit am Hut haben, auch das Ordnungsamt nicht..


    LG

    Ob die die richtigen Ansprechpartner sind - seis drum, bei uns hat der Gang zur Kreisjägerschaft was gebracht. Wir haben nett mit denen telefoniert und scheinbar war der betreffende Jäger auch darin organisiert. Man erzählte uns im Nachgang, dass das auf den Tagesordnungspunkt kam und der entprechende Jäger gerügt wurde, da es bereits das zweite Mal war und man erzählte auch, dass ihm ggf. der Jagdschein entzogen würde. In welcher Form die das machen oder veranlassen, ist mir als Nichtjäger ziemlich egal. Mit Sicherheit ist es aber weniger stressig für alle Beteiligten, als zur Unteren Jagdbehörde zu gehen. Die Kreisjägerschaft trifft sich hier jeden zweiten Samstag und man kann auch persönlich mit den Leuten sprechen. Dazu braucht niemand an einem Schreibtisch auch nur einen Finger rühren.

    Und ich sags nochmal, wir pflegen im Allgemeinen ein gutes Verhältnis zu den Stammjägern hier. Man unterhält sich auf Spaziergängen, man erkundigt sich, wo gerade Köder ausgelegt wurden und man fragt nach, wenn Unregelmäßigkeiten auffallen (wir hatten im letzten Jahr hier Wilderer); die Jäger informieren, wo sie Kitze gesehen haben etc. Probleme haben wir hier auch nur mit einem Jäger und da ich es auch nicht witzig finde, wenn in meiner Nähe MEHRFACH geschossen wird, ohne dass ein Schild aufgestellt wurde, nehme ich mir auch heraus, mich über sowas bei den Jägern zu beschweren. Die haben es ja offenbar genauso gesehen, sich drüber unterhalten und zumindest dieses spezielle Thema ist vom Tisch.

    Ich sags nochmal: mir reicht ein Hinweisschild, mehr will ich gar nicht, aber auch nicht weniger

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    Warum sollte genau ein Jäger eigentlich nicht tagsüber jagen dürfen?


    Ich finde die Anspruchshaltung manchmal schon mehr als komisch.

    Das ist nicht das Problem, wenn ich es richtig verstehe, aber ich hätte auch ein Problem damit, wenn in einem Gebiet, in dem man ganz normal spazieren gehen kann und darf zu jeder Zeit Schüsse fallen können. Zumindest ein Schild an den Zugangswegen, dass heute gejagt wird, muss doch drin sein. Hier z.B. wird ein bestimmter Teil des Waldes regulär bejagt, derselbe Teil soll aber auch von den Hundehaltern der angrenzenden beiden Städte bevorzugt genutzt werden, um nicht in den beiden Städten zu laufen (steht in der Broschüre, die wir bei der Steueranmeldung geschickt bekamen) und es führen zwei Radwanderwege quer durch, außerdem gehen die Pfadfinder dort mit ihren Gruppen hin und zwar nicht nur auf den Wegen. Wenn ich mir vorstelle, dass da ohne jede Warnung plötzlich Schüsse fallen können, dann finde ich das gruselig.

    Die Jäger hier sind mit einer Ausnahme alle sehr freundlich, man verfährt nach dem Prinzip Leben und Leben lassen. Bis dieser eine Jäger im letzten Jahr neu dazukam, gab es keine Probleme mit der Verständigung, auch nicht zur Brut- und Setzzeit und wir haben schon Jäger getroffen, die meinten, dass wir in der B- und S-Zeit nicht extra anleinen müssten, weil die Hunde auf dem Weg waren und abrufbar. Aber es kam auch hier dreimal zu solchen unangekündigten Jagden. Man erschreckt sich wahnsinnig, wenn man in unmittelbarer Nähe plötzlich Schüsse hört und plötzlich eine Gruppe Rehe mit Hunden hintendran an einem vorbeisaust. Es ist doch eigentlich auch im Sinne der Jäger, ein Schild anzubringen, dass darauf verweist, dass gejagd wird - es minimiert doch das Risiko, dass einem plötzlich jemand in die Parade fährt oder vom Schuss verschreckte Hunde ihren Haltern abzwitschern.

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    Untere Jagdbehoerde, Hegering, Ordnungsamt - das waeren auch noch "Oertlichkeiten" zum Nachfragen, was dort wann erlaubt ist.

    Ist es wirklich ein Naturschutzgebiet? Dann duerfte da ganzjaehriger Leinenzwang sein, ist jedenfalls in Niedersachsen so.

    Nein, das ist nicht überall so. Im Naturschutzgebiet hängt entweder ein Schild oder es ist in der Brut- und Setzzeit Leinenzwang. Jedenfalls in unseren Breiten und das bekommt man bei der Steueranmeldung bei der Stadt schriftlich - die ersuchen nämlich extra darum, dort spazieren zu gehen.

    Aber, wenn gejagt werden darf, muss das Gebiet gesichert sein. Ich würde umgehend die Kreisjägerschaft informieren und falls die Jagd tatsächlich gestattet war, dann auch dort beschweren. Unsere Jägerschaft sieht sowas relativ locker - es wird auf der nächsten Vollversammlung angesprochen, ggf. eine Rüge ausgesprochen und kommt es nochmal vor, dann u.U. die Lizenz entzogen.

    Mal ein Gedankenspiel:

    wenn der Hund so heftig reagiert, wie Du das beschreibst, dann ist doch anzunehmen, dass Du nicht das einzige "Opfer" bist oder zumindest nicht die einzige Person, der das nicht geheuer ist. Nun hast Du ja selbst einen Hund, ich gehe also davon aus, dass Du nicht zu der dramatisierenden Fraktion gehörst, bei der ein Hund nur schief kucken muss, um als Monster eingeschätzt zu werden. Es geht doch sicher mehreren Personen im Umfeld der beiden so. Nehmen die das alle hin? Könnt ihr Euch irgendwie verständigen und eine gemeinsame Intervention starten?

    Und noch eine Frage: reagiert der Hund immer schon so oder erst seit der Schwangerschaft?

    Ob das jetzt unbedingt eine aussietypische Eigenschaft ist, kann ich nicht sagen. Ich kenne einige eifersüchtige Aussies, aber keinen, der so heftig reagiert und auch keinen, der das Menschen gegenüber so zeigt. Gut, der Hund, schreibst Du, sei unerzogen und evtl. liegt da eins der Probleme - das kann man schlecht sagen, wenn man nicht sieht, sie das abläuft. Das Verhalten kann bloße Eifersucht sein, Unsicherheit, Kontrollzwang oder eine Mischung oder ganz was anderes. Wie reagiert der Hund denn, wenn sie ihn wegschickt, wenn sie ihren Mann z.B. küsst?

    Dazu kommt, dass Aussies ungemein schnell verknüpfen - auch das Unangenehme. Mein Zwerg z.B. ist beim Training, während wir warteten, von einem anderen Hund auf dem Gelände angegriffen worden. Seitdem benimmt er sich in Warteminuten beim Training wie der letzte Idiot - nähern darf sich da kein anderer Hund mehr, da fackelt er nicht. Bei ihm reicht generell eine Situation und er zieht eine Lehre draus, das ist nicht immer die Lehre, die mir gefällt. Besonders schlägt der "Schutztrieb" (blödes Wort) durch, wenn ich krank bin - da muss ich dreifach aufpassen, dass er nicht doch mal versucht, zu regeln.